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Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt' ONLINE LESEN

Band zero: Die Kraft des Bewusstseins - Wie wir in jedem Moment unsere Realität bilden


(Link zum Verlags-Shop)
Das hier zum Lesen freigegebene Buch ist in allen Buchhandlungen erhältlich
(ISBN 97 8375 2830 378)


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Kapitel 20.4.: Bäume & Pflanzen (Wer sind die anderen?)

Was ist das für eine Gesamtwelt, in der wir existieren? Nach Roberts (Seth) sind Trennungen zwischen einem Organismus und seiner Umwelt höchst willkürliche Setzungen [Lit 187]. Jeder Betrachter wirkt auf das Betrachtete ein, und sei es die nur scheinbar tote Materie.

Pflanzen nehmen Absichten und Gefühlslagen umgebender Lebewesen einschließlich anderer Pflanzen deutlich wahr. Die elektrische Leitfähigkeit der Blätter reagiert in Experimenten mit heftigen Ausschlägen, wenn an deren Anzünden auch nur gedacht wird. Die Entfernung des Durchführenden zur Pflanze spielt hierbei keine Rolle. Im Band 4 nenne ich ein vergeichbares Beispiel aus dem Tierreich.

Bäume und Pflanzen aller Art haben ein ebenso reiches Bewusstsein wie jede Gattung auf diesem Planeten. Natürlich ist jedes Wachbewusstsein in seinen Eigenschaften an die jeweilige Lebensform angepasst. Ein Baum ist nach Roberts (Seth) beispielsweise dissoziiert in dem Sinne, dass seine Wahrnehmung zwischen dem Physischen und dem Geistigen pendelt. Wir Menschen würden also sagen, dass ein Baum im Zeitverlauf überwiegend schläfrig ist. [Lit 191]

Aber der Baum spürt nach Roberts sein Wachsen. Und Schmerzen, jedoch ohne die Emotionalität, mit der Menschen Schmerzen verbinden. Diese seien für den Baum, als würde uns plötzlich der Atem genommen. Ohnehin seien Schmerz und Lust die stärksten Aspekte allen Bewusstseins und werden von allen Seienden auf ihre Weise und in ihrem Maß erfahren.

Und der Baum erkenne menschliche Wesen durch die von diesen ausgelösten Luftschwingungen und Stimmen. Zwar habe er keine "zusammengesetzte Empfindung, die für ein Individuum steht", doch erkenne er die gleiche Person, die jeden Tag an ihm vorbeigehe. Weil das Bewusstsein eines Baumes ohne Egoabteilung ist, identifiziert es sich weniger streng als das menschliche mit dem Physischen. Er empfindet daher sein physisches Sterben nicht als Ende des Egos, wie es beim Menschen häufig der Fall ist. Sein Identitätsgefühl schließt folglich einen Zeitraum vor und nach dem physischen Auftauchen ein. [Lit 191]

Jede Pflanze - und übrigens auch alles andere Seiende - weiß schon vor ihrem physischen Erscheinen, wie die Lebensbedingungen sein werden und in welche Richtungen sie wachsen muss, damit die Wurzeln an Wasser kommen und Blätter und Blüten zur Sonne gerichtet sind. Sie strebt folglich auf die für ihre Entwicklung erfüllendsten Wahrscheinlichkeiten zu.

Auch diese Annahmen fügen sich nahtlos in die Erkenntnisse dieser Abhandlung ein, so dass es einen Logik-Bruch bedeuten würde, wenn Pflanzen und Bäume frei von Wahrnehmung und Empfindung wären.

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