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Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt' ONLINE LESEN

Band zero: Die Kraft des Bewusstseins - Wie wir in jedem Moment unsere Realität bilden


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Das hier zum Lesen freigegebene Buch ist in allen Buchhandlungen erhältlich
(ISBN 97 8375 2830 378)


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Kapitel 2.3.: Hierarchie des Bewusstseins (Das 6-fach abgestufte Gesamt-Selbst)

Geist respektive Bewusstsein ist also eine über innere Sinne als Licht wahrnehmbare Energieform, welche sich unendlich zu teilen und zu vereinigen in der Lage ist, ohne dass das Identitätsgefühl tangiert wird. So basieren beispielsweise sämtliche Erinnerungen des Wachbewusstseins, wie Roberts (Seth) es formulierte, auf einem Lichtsystem [Lit 175]. Bewusstsein nimmt seine eigenen, ihm zugrunde liegenden Energien sowie sämtliche anderen Energien der Psyche und von allem, was ist, in der sogenannten 'höheren Bewusstseinssicht' als Licht unterschiedlicher Stärke und Farbe wahr (vgl. Bd.2).

Die Eigenschaften aller Energien unterliegen den Naturgesetzen der jeweiligen Energie-Schicht. Dadurch unterliegt Bewusstsein auf der Skala der 5. Energiedimension (vgl. Bd.2), welche eine Frequenz-Skala ist, einer qualitativen Differenzierung der Erkenntnisfähigkeit. Jede Beschreibung von Eigenschaften ist daher nur in Bezug auf die betrachtete Bewusstseinsenergie-Schicht gültig.

Diese hat allerdings keinen Einfluss auf dessen maximale Schwingungsfrequenz und damit bei einem entsprechend hohen spirituellen Entwicklungsstand auf die Freiheit, diese Schicht jederzeit nach oben zu verlassen.

In der physischen Energie-Schicht I ist Bewusstseinsenergie Grundlage der physischen Materie und damit Bedingung für ihr Auftreten. Der Zeitverlauf der reellen Zeit der Physik, welchen ein an Materie gebundenes Wachbewusstsein wahrnimmt, resultiert aus seinem Vorantasten im energetischen Muster seiner physischen Existenz. Die Bindung eines Wachbewusstseins an den physischen Körper endet mit dem physischen Ableben.

In den Energie-Schichten I und II orientiert sich Bewusstseinsenergie primär über die niedere Bewusstseinssicht (vgl. Bd.2) der Vorstellungen. Vorstellungen sind mentale Entwürfe, welche physische Realität besitzen können. Ab der III. Energie-Schicht aufwärts werden dagegen alle physischen und geistigen Welten in der sogenannten höheren Bewusstseinssicht, in der nur noch Energieströme als Licht wahrgenommen werden, direkt geschaut. (vgl. Bd.2)

Das Bewusstsein einer jeden Schicht agiert in einer von anderen Schichten unabhängigen individuellen Zeitwahrnehmung, welche es jeweils selbst durch Bewegung seines Geistes erzeugt. Es umfasst auch die von ihm ausgesendeten Teil-Bewusstseine tieferer Schichten. Das Umfasste ist in dem aussendenden Bewusstsein enthalten und nicht außerhalb von diesem. Ein Außerhalb gibt es in Bezug auf Bewusstseinsenergie nicht.

Wenn es auch nur vorübergehend, scheinbar für Augenblicke, gelingt, eins mit der Ewigkeit zu werden, ist man frei und zeitlos, völlig in sich ruhend, bis man wieder in Vorstellungen zurückfällt, wodurch man in die Zeit zurückfällt, indem sich die "Augenblicke wieder in Zeit verwandeln", wie Ingrisch sagte. Entweder zurück in die unabhängige Zeit einer geistigen Energie-Schicht oder in die reelle Zeit unseres physischen Lebenssystems - je nach dem, welche Schicht man gerade fokussiert.

Die sich absteigend spirituell verengenden Bewusstseine erfahren ihre Existenz primär in der Reflexion durch andere Bewusstseine. Den Bewusstseinszuständen aller Ebenen und Schichten ist gemein, dass sie sich aufsteigend zwar zunehmend als vielschichtig, aber dennoch in jedem dieser Zustände als Ich, als Individuum erfahren.

Ich stoße zweifelsohne an Grenzen, wenn ich Schellings "Absolute" oder "Weltseele", Plotins "das Eine", Schopenhauers "wahrhaft Reale", Ingrischs "Leere" respektive die Energie-Schicht IV des All-das-was-ist mittels unserer Begriffe eindeutig beschreiben wollte. Es ist nicht möglich und wird aus der verengten Position des menschlichen Lebens heraus nicht möglich sein [Lit 133]. So bleiben Formulierungen unvermeidlich schwammig, auslegbar und streuen zudem den Samen für Fehlinterpretationen.

Die durch Energieschichten-Übergänge bestehenden Grenzen des Geistes sind es, welche nach Ingrisch die Teil-Bewusstseine der Identitäten mehr trennen als die Grenzen von Leben und Tod, von Ameise, Mensch und Dinosaurier. Roberts dagegen bezeichnet das Denken von derartigen Grenzen als Fehlinterpretation - alles gehe ineinander über und wirke aufeinander ein, de facto gäbe es ein unablässiges Zusammenwirken.

Nichts unterscheidet das Bewusstsein des Menschen von demjenigen seines ärgsten Feindes oder von demjenigen beliebiger anderer Gattungen. Der dahinter stehende Geist mit dem genutzten Attribut Bewusstsein ist per se der gleiche, hängt nicht von der Verkörperung ab. Wir halten unsere Triebe und nicht durch Erkenntnis geläuterten Ziele im zivilisierten Alltag eines normal sozialisierten Lebens unter dem Deckel. Aufgelöst sind die Informationsdefizite damit nicht. Nur soziale Kontrolle und Angst vor Sanktionen gibt diesen Menschen den Rahmen, in dem sie Erkenntnisse gewaltfrei auf indirektem Weg gewinnen können.

Dieses zwischen umfassenden Verstehen und dem Ignorieren alles noch Seienden schwankende Bewusstsein ist das, was wir sind. Wir werden uns auch dann unverändert als Ich erfahren, wenn wir es schaffen, in die Energie-Schicht III eingehend in unserer Wesenheit zurückzukehren. Genauer: Wir sind dann das Individuum Wesenheit.

Und stehen dann nach Monroe und Ingrisch vor der Aufgabe des Anstrebens eines Eingehens in unser höheres Selbst 'All-das-was-ist' der nächsthöheren Energie-Schicht IV. Dies wäre der von Ingrisch beschriebene dritte Tod. Und der letzte Schichten-Übergang, über den noch Informationen vorliegen - sofern ich denn die zitierten Quellen richtig interpretiere. Dort verzichteten wir auf Vorstellungen, Emotionen, Anhaftungen, Begriffe und die Nutzung der Eigenschaft Bewusstsein. Befreit von der niederen Bewusstseinssicht wären wir immer noch reflektierender Geist, der entweder in sich selbst ruhen oder schöpferisch tätig sein kann.

Der menschlichen Vorstellung von Ewigkeit am nächsten kommt also ein bewegungsloser, in sich ruhender, vorstellungsfreier Wesenheits-Anteil in All-das-was-ist in der Energie-Schicht IV. Ruhend zu sein wäre jedoch gleichbedeutend mit innerer Leere, Eintönigkeit und dem Aufgeben aller Schöpferkraft. Die Schöpferkraft ist jedoch jedem Geist inhärent, sie kann folglich nur unterdrückt werden. Die Vorstellung des ewigen Ruhens ängstigt manche Wesenheit daher zu Recht. "Der Abschied von den Formen ist lang und schwer", schreibt Ingrisch und spricht damit jedoch eher unsere Gewöhnung an Vorstellungen an, welche in den physischen Welten der Universen ihren Ursprung haben. [Lit 138]

Zudem erscheint es uns aus unserer Perspektive in der Hierarchie des Geistes nur so, als würde All-das-was-ist ruhen. Denn nur in Bezug auf unser physisches Realitätssystem ist es relativ untätig. All-das-was-ist als Individuum erschafft jedoch in unbändiger schöpferischer Freude unablässig kreativ Welten, es drückt sich darüber aus. Entweder allein oder in Gemeinschaft mit anderen All-das-was-ist seiner Bewusstseinsenergie-Schicht. So kann sich in All-das-was-ist aufgestiegenes Bewusstsein entweder als ein darin passiver Wesenheits-Anteil erfahren oder als die schöpferisch kreative Identität All-das-was-ist.

Jedoch wäre ein solches Eingehen einer Wesenheit in All-das-was-ist eine Ausweitung über alles, was in dessen unzähligen Schöpfungen noch existiert. So lösen nach Ingrisch einige extrem unangenehme Welten in Wesenheiten ein Grauen vor dem Umfassen alles Seienden aus. Alle seine Schöpfungen, jede dieser Formen des Seins, würden mit einem Aufgehen in All-das-was-ist vollständig in uns liegen [Lit 142].

Viele der Inhalte werden von Bewusstseinen mit menschlicher Erfahrung nach Monroe(?) als äußerst negativ eingestuft. Schon mit diesen abwehrenden Überlegungen sind Vorstellungen verbunden, die das Aufsteigen verhindern. So gibt es für die von menschlichen Emotionen freie Wesenheit zwar keine Todesangst, aber man hat so seine Sorgen, welche die weitere spirituelle Entwicklung behindern können. Denn alle Welten und alles Sein der unteren Energie-Schichten sind nach der Rückkehr in All-das-was-ist abrufbare Informationen, in diesem enthalten. Und damit nur einen Gedanken entfernt.

Doch hat eine Wesenheit nach Roberts unzählige Alternativen, zunächst in ausgesuchten anderen Realitätssystemen Erfahrungen zu machen und seinen Geist schrittweise auszudehnen.

Sobald sich All-das-was-ist in seiner IV. Energie-Schicht etwas vorzustellen beginnt, bekommt es nach Ingrisch Realität und "verwandelt sich wieder in Zeit". Und schon hat sich ein Teil von All-das-was-ist von ihm entfernt und steigt ab in untere Energie-Schichten, in denen es die Vorstellung umsetzt.

Die physische Energie-Schicht I ist das Paradoxon einer von sich bewegenden Bewusstseinen geschaffenen Ordnung in der Ewigkeit [Lit 142]. Der Wille zum Leben ist identisch mit dem Willen, etwas Ruhendes zu strukturieren, zu ordnen.

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