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Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt' ONLINE LESEN

Band zero: Die Kraft des Bewusstseins - Wie wir in jedem Moment unsere Realität bilden


(Link zum Verlags-Shop)
Das hier zum Lesen freigegebene Buch ist in allen Buchhandlungen erhältlich
(ISBN 97 8375 2830 378)


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Kapitel 19.12.: Hierarchie von Wahrscheinlichkeitslinien (Wer bin ich)

Wir alle befinden uns irgendwo innerhalb einer endlosen Hierarchie von Wahrscheinlichkeitslinien. Es mag sein, dass es für unsere Eltern nur eine schwächere Wahrscheinlichkeit war, in der sie uns zur Welt brachten. Die Existenz ihrer Haupt-Wahrscheinlichkeit könnte beispielsweise ein vollbewussteres Leben beinhalten als die ihrer irgendwann verzweigten, nebenwahrscheinlichen Existenz. Diese schwächere Wahrscheinlichkeit und folglich auch wir existieren dennoch vollgültig und physisch.

Für ein Neugeborenes ist die aktuelle Raum-Zeit-Struktur ohnehin nur dann eine wahrscheinliche Realität, wenn es sich in bewusster Entscheidung zur Geburt parallel in bis zu vier Wahrscheinlichkeiten mit unterschiedlichen Ausgangsbedingungen aussendet (vgl. S.277). Ansonsten ist es zunächst seine einzige. Doch schon Kinder müssen unter unzähligen wahrscheinlichen Ereignissen diejenigen auswählen, denen sie Bedeutung geben möchten. [Lit 188 & 190]

Der Punkt, an dem wir aus infrage kommenden Wahrscheinlichkeiten auswählen, ist immer die Gegenwart. Wir wählen Bedeutungen, um die sich Erfahrungen aufbauen. Nichts ist vorbestimmt. Roberts (Seth) schreibt:

"Der Fötus wächst zum Erwachsenen heran, nicht weil er durch die Vergangenheit programmiert ist, sondern weil er sich bis zu einem gewissen Grad präkognitiv seiner Wahrscheinlichkeiten gewahr ist, und dann aus der 'Zukunft' seine Information in die Struktur der Vergangenheit einprägt [...] Von eurer Plattform schwebender und ausbalancierter Jetzt-Erfahrung verändert ihr sowohl Vergangenheit wie Zukunft, und diese Veränderung, dieser Wandel, diese Handlung bewirkt euren Punkt unmittelbaren Sinneslebens." [Lit 190]

Alles, wirklich alles, dem wir Bedeutung geben, indem wir es uns intensiv emotional aggressiv wünschen oder es auch nur vorübergehend anstreben, bekommt auf diese Weise eine eigene Realität.

Nicht alle wahrscheinlichen Selbst sind also stark in ihrer Raum-Zeit-Struktur fokussiert. So schreibt Roberts über die Eltern ihres Ehemanns Rob:

"Beide hatten, [...] von euch aus gesehen, ihre stärkste Realität in einem wahrscheinlichen Realitätssystem - und waren hier (in dieser Realität) Nebensprösslinge. Ihnen kam dieses System immer fremd vor." [Lit 190]

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