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Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt' ONLINE LESEN

Band zero: Die Kraft des Bewusstseins - Wie wir in jedem Moment unsere Realität bilden


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Das hier zum Lesen freigegebene Buch ist in allen Buchhandlungen erhältlich
(ISBN 97 8375 2830 378)


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Kapitel 10.3.: Energetische Verknüpfung paralleler Selbst (Energetische Verflechtung wahrscheinlicher Selbst)

Neue Ideen werden nicht durch eine logische Methode erlangt, sondern jede Entdeckung enthält eine schöpferische Intuition.

Philosoph Karl Popper


Die Vielzahl paralleler Selbst einer Aussendung in ihren jeweiligen Wahrscheinlichkeitssystemen, wie auch andere Aussendungen der gleichen Wesenheit mit ihren parallelen Identitäten, sind allesamt energetisch eng miteinander verknüpft. Es sind netzartige psychische Verbindungen, die im Traumzustand rege gepflegt und bei Interesse eingesehen werden. Die Inhalte präkognitiver Träume, welche als spätere physische Ereignisse akzeptiert werden oder auch nicht, haben hierin ebenfalls ihren Ursprung (vgl. Bd. 4).

Aber auch impulsartige Eingebungen - Roberts nennt sie "gutartige Übergriffsimpulse", was impliziert, dass es auch nachteilige Eingebungen gibt -, die zunächst wie Fremdkörper im eigenen Wachbewusstsein stehen, können zum Teil parallelen Identitäten zugeordnet werden. Sie beinhalten etwas, was in keinem Bezug zum derzeitigen Leben steht - beispielsweise die Idee, als mittellose ältere britische Putzfrau aus einem verarmten Landstrich plötzlich ein Rennpferd züchten zu wollen. Geht man Eingebungen nach, ergeben sich Mittel und Möglichkeiten, diese erfolgreich zu realisieren.

Ein entsprechendes paralleles Selbst, welches über die notwendigen Fähigkeiten verfügt, dürfte daran nicht unbeteiligt sein. Denn das Erlernen neuer Fertigkeiten fällt leichter, wenn diese bereits im Erfahrungsschatz der Wesenheit enthalten sind. Die Putzfrau in diesem Beispiel fand tatsächlich Wege, das Projekt zu finanzieren, und nimmt mit Mitstreitern bis heute sehr erfolgreich an Wettbewerben teil.

In präkognitiven Träumen blicken wir ebenso in alternative Verläufe wie nach einer sich selbst gestellten Frage, ob denn das Restaurant, in das wir gehen wollen, geöffnet hat oder nicht. Aber auch der erste intuitive Eindruck, den wir von einem uns bis dahin unbekannten Menschen oder Ort haben, basiert auf solchen Einblicken (vgl. Bd. 4). So können wir uns von einem wildfremden Menschen stark angezogen fühlen, weil wir uns seiner potentiellen positiven Bedeutung für uns tief in unserem Innern bewusst sind. Und umgekehrt.

So werden unsere Entscheidungen und Handlungen also unter anderem durch Erfahrungen unserer parallelen Selbst in ihren Vergangenheiten und Zukünften beeinflusst. Sie erreichen uns über intuitive Eingebungen und in Träumen. Es sind die inneren Sinne, welche über unsere Zellbewusstseine im Austausch mit allem stehen.

Jedes dieser unzähligen parallelen Selbst betrachtet sich vermutlich ebenfalls als das einzige Ich und das unsrige bestenfalls als ein wahrscheinliches. Wir befinden uns also mit unserem aktuell fokussierten Realitätssystem inmitten des verflochtenen Musters aller physischen und geistigen Wahrscheinlichkeitssysteme unserer parallelen Identitäten.

Jedes hiervon befindet sich zudem in einem individuellen Stadium der Materialisierung, besitzt also eine individuelle energetische Intensität. Und selbst unter den physischen gibt es nach Roberts voll- und teilbewusste Wachbewusstseine. Schon die Reflektion über diese Annahmen führt übrigens zur Übernahme von Verantwortung für das eigene Denken und Handeln.

Die Lebewesen aller physischen Universen projizieren - wie mehrfach gesagt - erst die "Bilder aus Fleisch und Blut", die sie dann als physisch wahrnehmen. Aber auch an der energetischen Grundlage, die sie in ihrem spezifischen, auf Energie basierenden Raum-Zeit-System als Physisch wahrnehmen, sind sie anteilig beteiligt. Die jeweils individuell erzeugten und zugleich interpretierten physischen Projektionen sind nur Erscheinungen der ungleich komplexeren geistigen Welt. In jedem Körper gibt es nach Roberts ungenutzte physische Sinne, die in dem Wahrscheinlichkeitssystem, in welchem der Körper auftritt, nicht in den Vordergrund getreten sind.

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