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Das Kritik-Blog

[07-2007] Männer = Quasselstrippen?

Ich habe bisher immer geglaubt, dass es die Frauen dieser Welt sind, welchen das Wort so leicht von der Zunge hüpft. Zumindest kann ich da meist nicht mithalten. Vielleicht höre ich aber auch einfach nur lieber ihnen zu als meinen männlichen Artgenossen.

However, der deutsche Professor Matthias Mehl von der Universität von Arizona in Tuscon hat anhand von knapp 400 Absolventen von Hochschulen in den USA und Mexiko herausgefunden, dass Männer etwa gleichviel reden wie Frauen. Und damit nicht genug: Die Spitzenquassler brachten es auf 47000 Worte pro Tag und waren männlich. Der Durchschnitt liegt bei bescheidenen 16000 Worten. Ich habe dort zwar nicht als Proband mitgewirkt, denke aber, dass ich den geringsten ermittelten Wert von 700 Worten/Tag locker unterschreite. Gemessen wurde dies übrigens mittels einer am Körper zu tragenden Sprachaufzeichnungssoftware, welche sich viele Male am Tag nach dem Zufallsprinzip einschaltete und dann für 30 Sekunden aufzeichnete. So wurde die Möglichkeit von Manipulationen durch bewusstes Weniger- oder Mehrreden reduziert.

Eigentlich schade, dass der deutsche Leistungsträger aus dem Bereich Wissenschaft Matthias Mehl erst in die USA gehen musste, um sich entfalten zu können. Dies ist kein Einzelfall - denn unabhängig von der Qualität speziell dieser Untersuchung werden den Spitzenabsolventen deutscher Hochschulen in den USA erstklassige Arbeitsbedingungen und bessere Karrierechancen geboten. Warum das so ist? Wir müssen doch sparen, sparen, spaaaaaren... - eben auch an den Unis.





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