Lesewelten

Das Kritik-Blog

[05-2006] Elterngeld

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat ein Elterngeld durchgesetzt, das in der höchsten Stufe Eltern in einem Jahr soviel Geld auszahlt, wie die Anfang des Jahres gestrichene Eigenheimzulage und Baukindergeld zusammen in sieben Jahren erbrachten: Eltern mit einem Einkommen ab EUR 2666,- bekommen also 12 bis 14 Monate je EUR 1800,-, das sind in 12 Monaten EUR 21.600,-.

Ich bin absolut dafür, Eltern in dieser Form zu unterstützen. Auch weil sich der Staat dieses Geld durch Aufhebung der Lernmittelfreiheit, über Studiengebühren und Kürzungen am Kindergeld - einmal mehr ab Januar 2007 [Quelle. dpa 3.5.2006] - wieder zurückholt. Dennoch hat diese Gesetz einen erheblichen Webfehler: Geringverdienende Eltern wie beispielsweise Arbeitslose oder Hausfrauen bekommen EUR 300,- im Monat. Und können - wirtschaftlich ohnehin am Existenzminimum entlangkratzend - dieses Geld wohl kaum zurücklegen für das Studium und die Ausbildung ihrer Kinder. Somit ist es für die Ärmsten in unserer Gesellschaft unverändert schwer, ihren Kindern eine gute Ausbildung zu ermöglichen. Die Kluft zwischen den Leistungen ist zudem gewaltig, steht wie ein Symbol für das Nicht-Vertreten-Sein der Schwächsten unserer Gesellschaft in der politischen Szene.

Was spräche eigentlich dagegen, allen Eltern unabhängig vom Einkommen das gleiche Elterngeld zu zahlen, in einer Höhe irgendwo zwischen den Extremen?



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