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Das Kritik-Blog

[02-2006] Vom Abschieben der Eltern in Heime

Eine Reportage im Bayrischen Fernsehen: 'Höfe unter dem Hammer' auf 3-SAT über das Hofsterben in Bayern.

Eine alte Bäurin hatte sechs Kinder. Keiner von ihnen wollte den Hof übernehmen und die alte Dame bis zu ihrem Ableben dort wohnen lassen.

Schließlich erklärte sich nach zähen Verhandlungen ihr zweitgeborener Sohn hierzu bereit. Auch dazu, seine Mutter - wenn es denn einmal notwendig wird - zu betreuen. Aber nur bis zur Pflegestufe I. Ab Pflegestufe II muss sie ins Heim, sofern er dann noch ledig ist; wenn er dagegen bis dahin verheiratet ist, könne sie bis Pflegestufe II wohnen bleiben und müsse erst mit Stufe III ins Heim. So steht es in dem mühsam mit Beratern ausgehandelten Vertrag. Und so wird ihr einziger Wunsch wohl letztlich unerfüllt bleiben, auf dem Hof zu sterben.

Derzeit läßt sich über Pflegedienste eine weitgehende Versorgung der Pflegebedürftigen organisieren. Es wäre also mit etwas guten Willen durchaus machbar. Wer jedoch solche Kinder hat, braucht keine Feinde mehr. Möge es ihnen dereinst ähnlich ergehen wie ihrer Mutter.





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