Lesewelten

Das Kritik-Blog

[02-2006] Allergiefrei ohne Medikamente

Ist es nicht merkwürdig, dass weder die wissenschaftlichen Forschungen der medizinischen Fakultäten, die Krankenkassen oder die Pharmaindustrie brauchbare Informationen zur Vermeidung von Allergien liefern? Das ist ein Trauerspiel mehr in diesem unseren Lande - entstanden aus Unfähigkeiten und Interessenkollisionen, sprich Gewinnsucht der einflussreichen Pharmariesen.

Doch ich will heute nicht nur kritisieren, sondern einen Weg aufzeigen, der wenigstens mich in wenigen Jahren nahezu beschwerdefrei gemacht hat. Ohne Medikamente. Ich hatte früher stets wiederkehrend in den Monaten Mai/Juni schwerste allergische Reaktionen und Asthma, verursacht durch Gräserpollen. Ausführlich beschrieben ist der Weg zur Linderung hier, aber die wichtigsten sieben 'Regeln' nenne ich hier vorab:

  1. 1. Kein Salz aufnehmen!
    Das bedeutet: Die Salzaufnahme soll nur noch über die natürlichen in Lebensmitteln enthaltenen Salze erfolgen. Den meisten industriell produzierten Lebensmitteln ist Salz zugesetzt, z.B. Aufschnitt, Rauchfleisch, Würstchen, Fertigessen, Tortellini und Ravioli, Fertigsuppen und Soßen, Schmelzkäse, Käse-Scheibeletten Gorgonzola, Emmentaler, Tilsiter, Harrvati, Kräuterfrischkäse etc..
    Ernähren Sie sich mit frischem Gemüse (Vollwertkost) und nicht geräucherten Fleisch. Brot und Käse enthält im Verhältnis wenig Salz und kann zunächst im Speiseplan bleiben. Achten Sie auf weitere Salz-Fallen, die obige Liste kann nicht vollständig sein. (z.B. Restaurantbesuch)
  2. 2. Keinen Alkohol aufnehmen!
    Haben Sie eine Weile nach allen Regeln fast beschwerdefrei gelebt und trinken auch nur einen Schluck Alkohol, werden unverzüglich allergische Reaktionen ausgelöst, die erst nach ein paar Tagen wieder gänzlich verschwunden sind. Das noch bis zur Grenze belastete Immunsystem wird durch den Alkohol geschwächt, so dass auf den Fuß Reaktionen folgen, die nur schwer wieder abklingen.
  3. 3. Keine schadstoffhaltige Luft einatmen!
    Atmen müssen wir auch in der Stadt. Halten Sie sich jedoch nicht in Räumen auf, in denen geraucht wird. Diese Atemluft schwächt zwar nicht das Immunsystem, belastet es jedoch weiter - eventuell über die Grenze hinaus. Hinzu kommt, dass die eingeatmeten Schadstoffe die reizen und deren Schwellung und Schleimabsonderung anregen. Dies zeigt sich anfangs in einer schweren Atmung, später im ausgeprägten Asthma.
  4. 4. Folgende weitere Lebensmittel nicht mehr aufnehmen:
    Kaffee, Espresso, Cola-haltige Getränke und Fisch. Das in den Getränken enthaltene Koffein wird vom Blut aufgenommen und schwächt das Immunsystem. Zur Minderung eines Asthmaanfalles könnte jedoch das z.B. im Kaffee und Cola enthaltene Koffein hilfreich sein. Koffein vermindert jedoch die für die Leistungsfähigkeit des Immunsystems wichtige Kalziumaufnahme, daher muss ein Ausgleich zum Beispiel durch Einnahme von Kalziumtabletten (in Tablettenform oder 100 mg in: ½ l Milch / 100g Hartkäse) erfolgen.
    Streichen Sie zudem alle Lebensmittel aus dem Speiseplan, nach deren Aufnahme auch nur leichte Reaktionen auftreten.
  5. 5. Nehmen Sie unterstützend vermehrt zu sich:
    · ganzjährig Honig
    · Senf (trotz des darin enthaltenen Salzanteiles)
    · Kalzium (in Tablettenform oder 100 mg in: ½ l Milch / 100g Hartkäse)
    · Misteln
  6. 6. Halten Sie Ihren Kreislauf in Trab!
    Körperliche Belastungen aller Art stärken das Immunsystem schon während der sportlichen Betätigung, weil es bei einem über das normale Maß hinaus aktiviertem Kreislauf wesentlich aktiver ist. So können nicht nur akute allergische Reaktionen (auch Asthma) gemildert werden, durch eine regelmäßige tägliche Belastung des Körpers verringert sich auch die Stärke der Auto-Immunreaktionen.
  7. 7. So wenig Kosmetika einschließlich Haarwaschmittel, Sonnenmilch etc. wie möglich verwenden! Nicht mit Reinigungsmitteln in Berührung kommen! Die darin enthaltenen Chemikalien liefern über die Aufnahme durch die Haut und Atemwege einen Teil der Gesamtbelastung des Immunsystems. Sonnenmilch bietet dünn aufgetragen bereits den maximalen Schutz. Haarwaschmittel sollten so gut als möglich wieder herausgespült werden, um ein Einwirken der Chemikalien auf die Kopfhaut zu vermeiden. Kein Abwasch oder Hausputz ohne Schutzhandschuhe. Ausnahme: Bei sehr trockener oder rissiger Haut kann eine milde Feuchtigkeitscreme (z.B. Nivea-Creme) die Heilung fördern.
  8. 8. Streicheln Sie Ihre Seele!
    Das Immunsystem wird gestärkt (und Allergiesymptome damit verringert) durch eine positive Grundeinstellung sowie viele freudige Erlebnisse. In einer wissenschaftlichen Untersuchung wurde beispielsweise festgestellt, dass sich allergische Hautreaktionen beim Betrachten von Charly Chaplin Filmen verminderten, während sie bei einer Vergleichsgruppe, die emotional neutrale Sendungen betrachtete, unverändert blieb. (Quelle ARD-Tagesthemen 14.02.2001)

Darüber hinaus gebe ich im Allergie-Ratgeber spezielle Tipps für Asthmatiker. Wer sagt denn, dass ich nur meckern kann?





Buch
online
lesen


Die Kraft des
Bewusstseins


ZUR
KAPITELÜBERSICHT



Buch
online
lesen


Reiseführer
für die
letzte Reise


ZUR
KAPITELÜBERSICHT



Gefährliche
Lebensmittel-
Zusatzstoffe


E-Nummerliste der Lebensmittel-Zusatzstoffe mit Risikobewertung





Zitate
und
Weisheiten


Zeitkritische Zitate & kleine Weisheiten





Frei
von
Allergien


Allergien:
Beschwerdefrei ohne Medikamente