Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt' ONLINE LESEN

Alphabetische Übersicht von Kernbegriffen der Metaphysik


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Alphabetisch sortierte Kurzbeschreibung der in der Reihe 'Hinter den Kulissen unserer Welt' verwendeten Begriffe. In Ausgaben vor 2018 verwendete anderslautende Bezeichnungen sind in eckige Klammern gesetzt:

All-das-was-ist [Kausalbewusstsein] = Geist der 4. Energieschicht, welcher die Eigenschaft 'Bewusstsein' annehmen kann oder nicht. Es ist das höchste uns bekannte Bewusstsein, das noch mit unserer Existenz befasst ist und unablässig schöpferisch tätig. Es erschafft Welten, indem es sie sich vorstellt. Alles Vorgestellte erhält in dieser Schicht sofort vollumfängliche Realität. Es versorgt seine Welten unablässig mit Energie. Diese existieren in All-das-was-ist, da seine Schöpfungen in ihm entstanden. So kann es sich als Maus auf der Wiese erleben oder als die Wiese oder als Felsen oder als Planet oder als Universum etc.

Atombewusstsein = das Bewusstsein einzelner Atome mit vollgültiger Identität und einem Streben nach Werterfüllung. Atome ordnen sich nicht zufällig 'sinnvoll' an.

Aussendung = von der Wesenheit in eine 'Abfolge' physischer Lebenszyklen entsandte Teile ihrer Selbst im spirituellen Entwicklungsstand der Wesenheit zur Zeit der Aussendung.

Befreiung = das erfolgreiche Beenden der Orientierungsphase der Reflexionspause nach einem Lebenszyklus durch einen Aufstieg auf eine der höheren Energieebenen der Zwischenstufe.

Bewusstsein = Eigenschaft des Geistes, welche zwar mehr oder weniger stark fokussiert werden kann, aber neben dem Geist immer zumindest schwach aktiv ist. Bewusstsein ist Voraussetzung zur Projektion geistiger und physischer Vorstellungswelten.

Bewusstseinsebenen = vertikal gestaffelte Frequenzbereiche innerhalb einer Bewusstseinsschicht. Je schneller Bewusstsein pulsiert, desto erweiterter und leistungsfähiger ist es. Je verengter es ist, desto geringer ist seine Schwingungsfrequenz. Bewusstsein bewegt sich unablässig automatisch entsprechend spiritueller Erkenntnis und momentaner Ausdehnung auf die passende vertikale Position.

Bewusstseinsfamilien = geistiger Zusammenschluss einer oder mehrerer Wesenheiten mit gleichen Interessen und Absichten. Deren über den ganzen Erdball verstreuten Identitäten gehören ebenfalls einer der neun Kernfamilien oder einer der zahlreichen Mischformen an. Jede Bewusstseinsfamilie verfügt über einen individuellen Charakter und individuellen Absichten. Aussendungen können sich dafür entscheiden, die Familie und die Wesenheit zu wechseln. Der Fokus einer Bewusstseinsfamilie kann politisch, bürgerrechtlich, religiös, sexuell oder was auch immer sein. Eine besteht aus introvertierten Forschern ohne Mitteilungsdrang, eine andere ist primär in exponierten Positionen von Politik und Wirtschaft zu finden, wieder eine andere beinhaltet primär Lehrende etc..

Bewusstseinsstränge = horizontale und vertikale innere Pfade

  1. vertikal zu anderen Teilen des inneren Selbst und
  2. horizontal zu anderen äußeren Identitäten mit verschiedenen Identitäts-Organisationen, mit denen ein Teil der eigenen Bewusstseinsenergie temporär eine Arbeitsverbindung eingeht oder sich vermischt (vgl. Komplementär-Selbst & Identitäts-Organisationen)
  3. und in andere Realitäten, wo das Selbst in Erscheinung treten möchte

in allen Zeiten dieser oder anderer Realitäten

Bewusstseinsschichten = in jeder der vertikal gestaffelten Schichten pulsiert Bewusstsein in einem begrenzten Frequenzbereich. Daraus resultiert die Energie eines gegebenen Bewusstseins. Je mehr ein Bewusstsein zu umfassen vermag, je weiter es sich ausweitet, desto höher sind dessen Erkenntnisfähigkeit und Schwingungsfrequenz. Bewusstsein bewegt sich unablässig automatisch entsprechend spiritueller Erkenntnis und momentaner Ausdehnung auf die passende vertikale Position.

Ego = siehe 'Wachbewusstsein'

Energieschicht = Eigenständiges Realitätssystem mit individuellen Naturgesetzen. In ihr können verschiedene, nur durch unterschiedliche Frequenzspannen separierte Welten existieren.

Energiestufen = Bereich der physisch projizierten Realitätssysteme = Energiestufe I, ihr Nebenprodukt als Zwischenstufe der geistigen Welt mit definitiver Wirklichkeit = Energiestufe II, die Schicht der Wesenheiten = Energiestufe III sowie die Schicht der All-das-was-ists = Energiestufe IV.

Familien-Psyche = einander Nahestehende sind geistig-emotional eng miteinander verbunden, obwohl sie meist verschiedenen Wesenheiten entstammen. Oft kommt es in diesen Gruppen unausgesprochen zu Übereinkünften der Art, dass ein Familienmitglied verdrängte Emotionen oder Neurosen für alle anderen auslebt, quasi deren Last trägt, damit die anderen davon unbelastet anderen Zielen folgen.

Flow-Zustand = (englisch: fließen, rinnen, strömen) lustbetontes Gefühl einer vollständigen Vertiefung respektive eines konzentrierten völligen Aufgehens in einer Tätigkeit unter veränderter Zeitwahrnehmung.

Fokus der Aufmerksamkeit = die Aufmerksamkeit des Wachbewusstseins ist stets auf einen geistigen oder physischen Aktivitätsbereich gerichtet. Damit geht notwendig eine Anpassung an den Frequenzbereich des Fokussierten einher. Das Fokussieren eines eigenständigen Teil-Bewusstseins bedeutet nicht, auch die Kontrolle über dieses zu besitzen.

Gedankenkonstruktion = Der Begriff wurde von Roberts eingeführt [Lit 193]. Er beschreibt die einzelnen Planck-Zeiten jedes Universums als Transformations-Zwischenergebnisse kollektiver und individueller Gedanken in physische Realität. So ist das Universum im Zeitverlauf der reellen (physischen) Zeit das Ergebnis derartiger früherer, gegenwärtiger und künftiger Konstruktionen.

Geist = besteht aus reiner Energie und unabhängig vom physischen Gehirn.

Gene = lebendige Informationsträger der gesamten Geschichte unserer Sphäre einschließlich der gegenwärtigen weltweiten sozialpolitischen Situation sowie des 'Bauplans' eines Lebewesens. Letzterer passt sich in der Gegenwart auch an Erfordernisse, Bestrebungen und Glaubenssätze des Individuums in dessen wahrscheinlicher Zukunft an. Gene enthalten eine Blaupause des Systems mit dessen Freiheiten und Grenzen (vgl. 'Sphäre').

Gnadenzustand = Jede Existenz - gleich welcher Gattung - ist eingebettet in dem Schutz seiner ihn in eine Abfolge von Lebenszyklen aussendenden Wesenheit und lebt in ihr im Zustand der Gnade. Das persönliche Selbst kann dies leugnen, ignorieren und zurückweisen, ist aber dennoch im Gnadenzustand geborgen.

horizontale Bewegung = innerhalb von Bewusstseinsschicht mit jeweils identischer Schwingungsfrequenz-Spanne, auch durch völlig unterschiedliche Realitäten.

Ich = Persönlichkeitsanteil der persönlichen Psyche mit individuellen Eigenschaften. Ein Ich des inneren Ich-Teams der Wesenheit oder ein kleiner Kreis dieser Ichs dominiert das persönliche Selbst. Das Wachbewusstsein kann die besonderen Fähigkeiten eines Ichs seines inneren Ich-Teams nach Bedarf abrufen, indem dieses vorübergehend - von wenigen Tagen bis zu einigen Jahren - in den Vordergrund tritt und die Persönlichkeit dominiert (bspw. ein Ich mit Schwerpunkt auf Kommunikation, Sexualität, Sportlichkeit, künstlerischen Ausdruck, Gestaltung der Gesellschaft, Karriere etc.).

Das Wachbewusstsein ist gleichsam Moderator des inneren Ich-Teams und der Entscheider, welche Eigenschaften es momentan dominant ausleben möchte. Ichs sind häufig unvollständige innere Fragmentpersönlichkeiten mit geringer Energie. Energetisch stärkere Ich-Anteile handeln das Vorgehen im physischen Leben in der Regel unter sich aus. Wird jedoch der Ausdruck schwächerer Ichs kontinuierlich unterdrückt, indem sie nicht gehört und in eine Entscheidungsfindung eingebunden werden, weil sie dem derzeit dominanten Ich als gefährlich oder unangepasst erscheinen, dann stärkt dieses fortgesetzte Unterdrückung deren Energie stetig, so dass sich das erstarkte unterdrückte Ich schließlich als Störenfried Ausdruck verschafft.

Das Wachbewusstsein einer ausgeglichenen Persönlichkeit bezieht alle Ich-Anteile in seine Entscheidungsfindungen ein. Es muss diesen Abweichlern keine Dominanz geben, sollte sich jedoch mit ihren Bedürfnissen angstfrei auseinandersetzen. Dagegen gibt es Vorbehalte, weil unterdrückte Ichs häufig Positionen vertreten, die auszuleben sich das Wachbewusstsein nicht traut, weil Nachbarn und persönliches Umfeld Anstoß nehmen könnten.

Identität = reine Geist-Energie, die unabhängig vom physischen Gehirn ist. Identität nimmt wie Energie weder Raum ein noch unterliegt sie eines Zeitverlaufs. Die Energie einer Identität kann an mehreren Orten und Realitäten zugleich sein unter Beibehaltung seines Identitätsgefühls und Erinnerungsvermögens. Ihre Stärke resultiert aus nicht okkupierenden Allianzen mit anderen Identitäten, die sie eingegangen ist. Die menschliche Identität basiert beispielsweise auf dem Zusammenspiel mit seinen Zell-, Molekül- und Atombewusstseinen. Dabei gibt es in umfassender Hinsicht kein groß oder klein - jede Identität bewahrt im ständigen Wandel ihre Individualität, ist unverletzlich und auf Augenhöhe mit allen anderen Identitäten. Weder fühlen sich Zell-, Molekül- und Atombewusstseine vom Wachbewusstsein okkupiert, noch fühlt sich das Wachbewusstsein von diesen überfallen. In dieser Hinsicht ist das menschliche Bewusstsein mit Projektion und Betrachtung des Physischen auch in allem Seienden, zugleich deren jeweilige Identität respektierend - in der Ameise wie auch im Felsen; hieraus resultiert die tiefe Vertrautheit mit allem Seienden, die diejenigen fühlen, welche sich ihren inneren Sinnen geöffnet haben.

[Identitätenbewusstsein] = siehe 'Wesenheit'

Identitäts-Organisation = zweckgebundene temporäre Verbindungen zwischen Identitäten - bspw. zwischen Atom-, Molekül-, Zell- und Wachbewusstseinen, um einem Körper respektive irgendetwas Seiendes zu formen und zu führen.

Inneres Ich-Team = siehe 'Ich'

Innere Sinne = Eine Vielzahl rein geistiger Sinne u.a. zum Sehen, Hören und Fühlen direkt über das Bewusstsein von Zell- und Unterbewusstsein u.a.. Ohne Einbeziehung innerer Sinne wäre unser physisches Sein und seine Kommunikationen sehr stark eingeschränkt. Innere Sinne sind jedoch primär für geistige Realitäten geschaffen.

[Kausalbewusstsein] = siehe 'All-das-was-ist'

Körperbewusstsein = Summe der Zellbewusstseine eines Körpers. Diese können als Organe, Körperteile oder auch als Ganzes agieren und angesprochen werden.

Konglomerat = Diese aufgrund von Anziehungskraft, Zuneigung, Verständnis, identischem Temperament und gleichen Zielen und Bestrebungen frei wählbaren Allianzen oder auch Bruderschaften sind dem Wachbewusstsein näher, als es andere Teile der eigenen Wesenheit sind. So wie man einem engen Freund näher sein kann als seinen Familienmitgliedern.

Komplementär-Aspekte = mit anderen Merkmalen oder Eigenschaften ausgestattete vollgültige Aussendungen der eigenen Wesenheit in allen Zeiten. Wenn zeitgleich mit uns auftretend, können sie uns umgeben oder über den ganzen Planeten verteilt sein. Sie können anderen Rassen angehören, ein anderes Alter haben und gegengeschlechtlich sein. Es kann sein, dass wir sie emotional tief verabscheuen. Doch intuitiv erkennen wir sie. Es bestehen unausgesprochen Rollenverteilungen, die schon vor den Geburten festgelegt wurden. Das Betrachten derer Realitätsbilder und das Formen temporärer Allianzen unter Beibehaltung der Einzigartigkeit und Erfahrung erweitert das eigene Bewusstsein (sh. Insel-Analogie in Lit 191, S.252).

Koordinationspunkt = Über unseren Planeten verteilte Haupt- und Nebenkanäle zum Energieaustausch mit ähnlichen Eigenschaften wie weiße und schwarze Löcher. Sie versorgen alles Seiende kontinuierlich mit Energie. Ein Koordinationspunkt verändert stetig seine Eigenschaften und verhält sich mal Energie saugend und mal Energie abgebend. Die Aktivität der Atome und Moleküle ist mit zunehmender Nähe höher, so dass die Realitätsbildung nahe der Hauptkoordinationspunkte schneller umgesetzt wird als anderswo. Sie sind zudem Schnittstellen zu anderen Realitätssystemen.

Krankheit = Unausgeglichenheit der persönlichen Psyche als unangemessene oder gewollte Reaktion auf Lebensumstände. Wenn das Arbeitsumfeld 'krank macht', ist dies eine Folge unangemessener Reaktionen des persönlichen Selbst auf eine scheinbar hoffnungslose Lebenssituation. Möglicherweise wurde der Ausdruck nicht dominierender Anteile des inneren Ich-Teams beharrlich unterdrückt und hierdurch Handlungsalternativen nicht in Betracht gezogen.

Wenn ein Schulkind vor einer Veranstaltung, vor der es Angst hat, krank wird und hinterher sofort wieder gesundet, dann ist es ein gewollter, gesellschaftlich akzeptierter Ausweg - das Kind gesundet sofort, wenn die Bedrohung vorbei ist. Ähnlich ist es ein gewollter, gesellschaftlich akzeptierter Ausstieg aus dem physischen Sein, wenn eine schwere Erkrankung oder ein Unfalltod das physische Leben beendet. Nicht immer ist sich jedoch das Wachbewusstsein dieser auf seinem eigenen Streben und Glaubenssätzen basierenden Entscheidung des inneren Selbst bewusst.

Mitgefühl = nicht Mitleid(!) - im Sinne von dem aufrichtig empfundenen Wunsch, alle Wesen frei von sämtlichen Arten des Leidens sowie von dessen Ursachen, den negativen bzw. andere schädigende Handlungen zu sehen, wobei eine Einheit aus Leerheit und Mitgefühl als höchstes Ziel anzusehen ist.

Negativität = Das negative Denken, Handeln und Entscheiden ist dasjenige, welche zum Nachteil anderer Identitäten gleich welcher Gattung gereicht, mittels dessen man diese an Körper, Seele oder Besitztum schadet [Buddhismus]. Es ist stets egoistisch wie beispielsweise Ignoranz, Arroganz, Stolz, Hass, Gier, Neid, Unterdrückung anderer Lebewesen, Missbrauch von Macht, Lügen, Betrügen, Täuschen, Stärkemissbrauch, Selbstsucht, falsche und schädliche Propaganda sowie Abneigung überhaupt. Es ist Ausdruck eines nicht durch Charakter respektive spirituelle Erkenntnis gebändigten Willens und damit von Infantilität - einer sozialen und emotionalen Unreife.

persönliches Selbst [Übergangsbewusstsein] = Das Wachbewusstsein arbeitet an der Oberfläche eines hierarchisch strukturierten Bewusstseins, welches sich in jeder seiner Abteilungen respektive Schichten als Identität versteht:

  1. Wachbewusstsein mit seinem aktuell dominierenden Ich aus dem inneren Ich-Team als eine das Physische projizierende 'Oberfläche' des ursprünglichen Selbst.
  2. Niedriges Selbstbewusstsein [Roberts], auf die Traumrealität fokussiert
  3. Selbstbewusstsein jenseits des Unterbewusstseins [Roberts], zuständig für unwillkürlichen Körperfunktionen wie Herzschlag, Blutdruck, Atmung etc. sowie für die innere Kommunikationen über innere Sinne
  4. Oberes Unterbewusstsein [Roberts] mit Zugriff auf die Erinnerungen des persönlichen Selbst in der Wesenheit
  5. Mittleres Unterbewusstsein [Roberts] mit Zugriff auf die Erinnerungen des Menschengeschlechts
  6. Unteres Unterbewusstsein [Roberts] als Mittler zur Wesenheit,
  7. Wesenheit als das ursprüngliche, in eine Abfolge von im Grunde simultanen Lebenszyklen aussendende Selbst.

physische Realität = individuelle und kollektive Projektion geistiger Vorstellungswelten in die hohe Verdichtung des Physischen. Die Energien jedes Realitätssystems - ob physisch oder geistig - pulsieren in einer einmaligen Frequenzspanne.

Physische Welt der Erscheinungen = Dieser Begriff geht auf Platon, Kant und Schopenhauer zurück und wird in der Metaphysik von Roberts bestätigt. Nach deren Auffassung sind wir nicht tatsächlich hier im Physischen, unser primäres Sein sei anderswo. Alles Physische sei somit nur Ausdruck geistiger Vorgänge. Der Begriff impliziert die Differenzierung zwischen unserer dem Wachbewusstsein vertrauten, physischen Lebensumgebung und dem Unterbewusstsein vertrauten, geistigen Lebensumgebungen.

Planck-Zeit = kleinstmögliches, nicht messbares Zeitintervall (10-43 Sek.), in dem die Naturgesetze noch wirksam sind. Sie ist damit Definitionsgrenze des Zeit-Kontinuums. Unterhalb diesem Intervall verläuft die Zeit in Sprüngen.

Projektion = das Übertragen innerer Gefühle, Wünsche, Vorstellungen, Bestrebungen und Glaubenssätze nach außen in eine physische oder geistige Vorstellung. Projektionen sind für nicht hieran beteiligte Identitäten sichtbar und können betreten werden. Das Physische ist immer eine kollektive Vorstellungswelt, im Geistigen gibt es auch persönliche Projektionen, ohne Beteiligung anderer.

Psyche = steht für die beteiligten geistigen Kräfte hinter der physischen Welt. Man unterscheidet zwischen der persönlichen Psyche des eigenen Selbst bis zur eigenen Wesenheit mit der Gesamtheit ihrer Aussendungen einerseits und der Gesamtheit aller persönlichen Psychen, welche in All-das-was-ist zusammenfließen, andererseits. Letzteres ist eine kollektiven Psyche, welche sämtliche Wesenheiten alles Seienden umfasst.

Psychologische Zeit = Dies ist der von jedem Individuum in allen denkbaren (geistigen) Realitäten wahrgenommene Zeitverlauf von Erlebnisintensitäten, der frei von der Erfordernis kausalverbundener Abfolgen ist. Im Grunde ist die reelle Zeit des physischen Lebenssystems ebenfalls eine nicht an die Erfordernis der Kausalität gebundene psychologische Zeit - es werden jedoch in der Regel durch Menschen nur neurologische Informationen akzeptiert und damit nach außen projiziert, welche in die kollektiv erwartete Kausalität passen. Man erfährt die psychologische Zeit während einer Fokussierung auf innere Sinne in vielen Träumen, Tagträumen und versunkenem Schaffen.

Reelle Zeit = Terminus der Physiker für den in unserer physischen Sphäre scheinbar wahrgenommenen, richtiger jedoch ausgewählten Zeitverlauf. Denn wir akzeptieren nur Ereignisse, die wenigstens grob in einen kausalen Zusammenhang passen - alle anderen werden ausgeblendet. Diese Fokussierung nur kausal verbundener Abfolgen beruht auf einer grundlegenden Vereinbarung der Wesenheiten, in diesem Erprobungsdurchlauf des Physischen Ereignisse in dieser Art zu verbinden - sie könnten bspw. auch über Assoziationsketten verbunden werden.

Reflexionspause = Phase zwischen den üblicherweise in zeitlicher Abfolge wahrgenommenen Lebenszyklen, aber auch die Traumphasen des Schlafs.

[Reinkarnationspersönlichkeit] = siehe 'Simultanselbst'

Seelenverwandte = im Geistigen oder im Physischen aktive Komplementäraspekte aus der eigenen Wesenheit. Es sind weitere Aussendungen des eigenen ursprünglichen Selbst. Ein Wachbewusstsein ist jedoch nicht - wie auf Platon basierend häufig angenommen - die unvollkommene Hälfte einer anderen 'Seele'.

Simultanselbst = Die scheinbare Abfolge der Lebenszyklen einer Aussendung der Wesenheit geschieht tatsächlich simultan. Alles passiert im Grunde gleichzeitig, weil die Fokussierung auf die reelle Zeit der Physik eine willkürliche kollektive Festlegung der Menschen unseres Zeitalters ist. Jedes persönliche Selbst besitzt durch einen intensiven wechselseitigen Austausch seines nach innen fokussierten Anteils das Wissen um die Geschichte seiner simultanen Selbst in Zukunft und Vergangenheit. So beeinflusst all das, was jedes dieser Selbst erfährt und entscheidet, alle anderen Selbst einer Wahrscheinlichkeitslinie unmittelbar.

Sphäre = Lebensraum im Universum als individuell zum Physischen verdichteter Traum aller am dortigen Weltgeschehen beteiligten Wesenheiten. Sphären sind dynamische Patchworks aus Energiemustern aller einflussnehmenden Bewusstseine. Die Naturgesetze einer Sphäre werden vor Beginn aller Lebenserfahrungen festgelegt und auch laufend nach Anforderung variiert. Wird eine Sphäre aufgegeben, weil die in diesem Weltzeitalter mögliche Entwicklung erschöpft ist, kann sie von einer anderen Gruppe Wesenheiten für eigene physische Erfahrungen übernommen werden.

Spirituelle Erkenntnis / spirituelle Informiertheit = Wissen über innere Zusammenhänge des Seins, welches nach den Regeln des wissenschaftlichen Nachweises stets unbewiesen bleibt, da es nicht nach wissenschaftlichen Kriterien reproduzierbar beweisbar ist.

Symbole = geistige und physische Erscheinungen aller Art. Wolken sind ebenso Symbole wie Fahrzeuge oder Teile der Natur. Symbole erweitern vertikal aufwärts ihren Bedeutungsgehalt und verringern ihn umgekehrt abwärts mit geringerer Schwingungsfrequenz.

Tod = Im Laufe eines Lebens geht jedes Lebewesen an unzähligen möglichen Toden als potentielle Ausstiegsmöglichkeiten vorbei. Solange das Streben und die Glaubenssätze des persönlichen Selbst das physische Sein grundsätzlich bejahen, wird keine dieser Ausstiegsmöglichkeiten akzeptiert. Das Leben geht dann weiter.

Im nicht plötzlichen Sterben hat das persönliche Selbst ausreichend Zeit, um den Fokus auf geistige Realitäten umzustellen. Der Prozess der Umorientierung beginnt dann schon Monate vor dem eigentlichen physischen Ableben und kann an Verhaltensänderungen festgemacht werden. Diese sind positiv und Ausdruck einer wichtigen Vorbereitung und sollten keinesfalls medikamentös 'behandelt' werden.

Im plötzlichen Sterben hat das bislang ausschließlich dominierende Wachbewusstsein oft das Problem einer Verwirrung - es hat nicht gelernt, sich zurückzunehmen und nach innen zu fokussieren, besitzt aber für geistige Umgebungen kaum Handlungs- und Entscheidungskompetenz.

Träume = kontinuierlich ohne Pause ablaufende, geistige, meist kollektive und seltener individuelle Projektionen des nach innen gerichteten Teils des persönlichen Selbst. Ein Teil unseres Selbst träumt weiter, wenn das Wachbewusstsein wieder im Physischen fokussiert ist. Der 'Traumanfang' ist nur der Moment des Fokussierens der Traumrealität durch das in der Regel dort passive Wachbewusstsein, das 'Traumende' ist der Wechsel des Fokus zurück zum Physischen. Doch fokussiert das Wachbewusstsein in Träumen nicht nur eine andere definitive Wirklichkeit [Roberts], sondern es werden darin auch künftige Ereignisse und die Reaktionen hierauf vorab ausgewählt, Vergangenes aufgearbeitet und zudem das Wachbewusstsein vom ursprünglichen Selbst nach Bedarf geschult (bspw. über 'Alpträume') und mit Informationen versorgt.

Die Erinnerung des Wachbewusstseins an das Traumgeschehen kann blockiert sein durch Ängste vor dem Unbewussten als vermuteter, nicht kontrollierbarer Hort innerer Impulse und Wünsche. Diese Entfremdung vom inneren Selbst wird gefördert durch Publikationen wie denen Freuds und C.G. Jungs, aber auch durch die Lehren der Weltreligionen (Kadavergehorsam, Hölle, Verdammnis). Nicht zuletzt haben die Universitäts-Wissenschaften die enge und notwendige Kooperation wie auch die Abhängigkeit zwischen inneren und äußerem Selbst noch nicht verstanden.

Unabhängige Zeit = siehe 'psychologische Zeit'

Universum = rein energetisches Konstrukt, in welchem jeweils ein Wahrscheinlichkeitssystem aller enthaltener Sphären existiert. Das Physische ist nur eine jeweils individuelle Projektion eines darin seienden Individuums. Alles, was auf der 'physischen' Realitätsebene existiert, projiziert sich selbst auf Basis seiner eigenen und der kollektiven energetischen Grundlage nach außen in eine physische Vorstellungswelt.

Ursprüngliches Selbst = siehe 'Wesenheit'

vertikale Bewegung = entlang der Schwingungsfrequenzskala über alle Energieschichten und Energieebenen

Wachbewusstsein = das Ego, welches die Verantwortung für die Beziehung des gesamten persönlichen Selbst zum physischen Sein trägt. Hierzu muss es mit wenigstens einem Bein fest auf dem Boden stehen. Infolge fokussiert es primär die physische Welt und versucht, sein inneres Ich-Team mit seinen Bestrebungen in Einklang zu bringen. Ängste, Ignoranz und Aberglaube behindern diese Kommunikation über innere Sinne, blocken Informationen des inneren Selbst ab und schränken infolge die aktive Beeinflussung seiner physischen Projektionen ein.

Wahrscheinlichkeitslinie = variierter, nur durch unterschiedliche Frequenzbereiche gesonderter Verlauf innerhalb eines Wahrscheinlichkeitssystems

Wahrscheinlichkeitssystem = vollgültige physisch projizierte Realität eines Universums sowie deren geistige Nebenprodukte [Roberts] wie die Zwischenstufe mit Ebenen der angrenzenden geistigen Welt, welche jeweils durch eigene Frequenzbereiche gesonderte variierte Verläufe enthalten. Die in den Genen eingewobenen Blaupausen des im Wahrscheinlichkeitssystem Seienden definieren die Freiheiten und Grenzen des Systems.

Weltzeitalter = Ein Weltzeitalter beherbergt eine individuelle psychische Kultur eines Teils der Gesamt-Psyche, auf welche sich alle teilnehmenden Wesenheiten geeinigt haben. Diese Kultur beinhaltet mentale Voreinstellungen der zum Zwecke physischer Projektionen ausgesandten, persönlichen Selbsts in Hinblick auf Streben und Fokus sowie zu individuell festgelegten und über die reelle Zeit variierten Naturgesetzen.

Es sind Experimente mit der physischen Existenz - es können wechselnde Gattungen als primärer Experimentiergegenstand im Vordergrund stehen. Jedes Weltzeitalter findet in einer eigenen, nahezu abgeschlossenen Sphäre statt, von der jedoch Rudimente in anderen Weltzeitaltern sichtbar sind, weil das energetische Grundgerüst der Sphäre - hier unseres Planeten - immer wieder für physische Erfahrungen genutzt wird. Die Pyramiden und Stonehenge sind hierfür Beispiele.

Werterfüllung = inneres Wachstum im Sinne einer Wert- und Qualitätsentfaltung, wobei danach gestrebt wird, neben der eigenen auch die Lebensqualität aller anderen Gattungen zu verbessern. Also ein Streben, Handeln und Denken, dass die allem Seienden zugrunde liegende, umfassende Kooperation respektiert und infolge die Verbesserung der eigenen Lebensbedingungen wie auch die alles Seienden (Insekten, Tierarten, Pflanzen, Natur) zugleich im Fokus hat. 'Tue nichts, was anderen schadet' könnte das Gebot lauten. Sie beinhaltet folglich, anderen Lebewesen und der Natur außerhalb einer zum Überleben notwendigen Nahrungsaufnahme keinerlei Gewalt anzutun - die derzeitigen Tierhaltungs-, Tierernährungs- und Tötungsmethoden in der Landwirtschaft sind hiermit nicht zu rechtfertigen. In der genannten wohlwollenden Haltung befriedigt jeder Organismus seiner Lust und seinem Vergnügen folgend seine Bedürfnisse. Tiere halten sich aufgrund einprogrammierter Instinkte stets an diese Regel. Nur der Mensch hat eine schwächere biologische Programmierung, aber Dank seines erweiterten Erinnerungsvermögens auch zugleich die Fähigkeit zur Reflexion seiner Taten und damit zur Übernahme von Verantwortung.

Wesenheit [Identitätenbewusstsein] = geistig existierende, nach schöpferischer Freiheit von All-das-was-ist strebende Bestandteile unseres Selbst. In der Suche nach schöpferischer Expansion schufen Wesenheiten gemeinsam mit All-das-was-ist verschiedenartige geistige Vorstufen physischer Welten, so auch unsere, welche erst final zum Physischen verdichtet wurde. Jede Wesenheit gehört mit anderen Wesenheiten einer Bewusstseinsfamilie mit charakteristischen Eigenschaften und Zielen an. Wesenheiten senden Teile von sich in Abfolgen physischer Lebenszyklen und betreuen diese Aussendungen.

Zellbewusstsein = vollgültige Identität mit Streben nach Werterfüllung an seiner Position des Seins

Zwischenstufe = zu jedem physischen Wahrscheinlichkeitssystem (Energiestufe I) gehörige geistige Welt (Energiestufe II) unterhalb der Wesenheiten (Energiestufe III) als Nebenprodukt mit definitiver Wirklichkeit.

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