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Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt' ONLINE LESEN

Band zero: Die Kraft des Bewusstseins - Wie wir in jedem Moment unsere Realität bilden


(Link zum Verlags-Shop)
Das hier zum Lesen freigegebene Buch ist in allen Buchhandlungen erhältlich
(ISBN 97 8375 2830 378)


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Kapitel 19.3.: Bildliche Analogie der Teile unseres Selbst (Wer bin ich)

Wenn wir uns ein Bild dieses Systems machen wollen, dann bietet es sich an, sich die unterschiedlichen Teil-Bewusstseine

als vertikal angeordnete Schichten vorzustellen und

als horizontal angeordnet zu denken. Auch wenn es der klassischen Vorstellung von einem oben sitzenden Gott entgegensteht, ist man näher an der Wirklichkeit, wenn man sich den Kern von All-das-was-ist ganz tief unten denkt und uns physische Wesen als äußere Ausläufer an seiner Oberfläche sieht. Zwischen dem Kern und uns sind Unterbewusstsein und Wesenheit. Vom Kern zu uns gibt es ein deutliches Frequenzgefälle auf der Skala der V. Bewusstseinsenergie-Dimension.

Wie jeder Versuch, das, was ist, mit den begrenzten Möglichkeiten der Begriffe zu beschreiben, ist diese Analogie nur begrenzt korrekt. Denn Atombewusstseine bilden zum einen zugleich mehrere physische und geistige Körper der eigenen Wesenheit und sind zum anderen in geringerer Verdichtung auch Grundlage aller geistigen Welten. Und Zellbewusstseine sind Schnittstellen zwischen allen wahrscheinlichen Selbst in ihren Realitäten. Das berücksichtigend können wir uns eine solche Hierarchie denken.

Diese horizontal verbundenen Selbst wie auch die vertikal verbundenen Schichten unseres Selbst sind wir ebenfalls - nur jeweils aus anderen Positionen andere Realitäten betrachtend. Bei ernsthafter Reflexion einer Fragestellung greifen wir auf die Fähigkeit eines komplementären oder simultanen Selbst unserer Wesenheit zurück, mit dem wir über die Zellbewusstseine eng verbunden sind. [Lit 184]

Die Struktur des Gesamt-Selbst.
Abb. Handskizze der Hierarchie des Gesamt-Selbst

Ihr gerade lesendes Ich ist der momentan im Vordergrund befindliche Persönlichkeitsanteil ihrer Psyche im Wachbewusstsein der Wachbewusstseinsschicht (vgl. Bd.2). Falls sie sich im Flow-Zustand befinden, dann fokussieren sie ihr Unterbewusstsein dieser Wahrscheinlichkeitslinie, hängen gewissermaßen an diesem an (vgl. Bd.4). Unmittelbar über diesem folgt die Schicht der Wesenheiten und darüber diejenige unseres All-das-was-ist.

Mit Ihrem Wachbewusstsein erzeugen Sie für Ihren Raumzeitschlauch die kleinstmögliche Zeiteinheit der reellen Zeit des Universums, zwischen denen Physiker ein Vakuum vermuten (vgl. S.100). Zugleich erzeugen Sie auch eine - zu Ihrer momentanen mentalen Verfassung passende - Anordnung der Atome und Zellen Ihres Körpers - nämlich ihr eigenes Aussehen samt individuellem Körperzustand.

Ihr physischer Körper enthält zwei weitere, dem Wachbewusstsein mindestens ebenbürtige Schichten Ihrer eigenen Psyche: Die der Zell- und der Atombewusstseine. Doch welche der vertikalen oder horizontalen Schichten Ihres Selbst Sie auch fokussieren - in jeder nähmen Sie sich als denkendes Individuum wahr.

Sie stehen nicht nur mit den Gemütsverfassungen der Ihnen Nahestehenden in direkter Verbindung, sondern auch unter anderem mit der scheinbar vergangenen Umwelt der Kindheit und den Umwelten Ihrer wahrscheinlichen Zukünfte. Und derjenigen vergangener, künftiger und komplementärer Lebenszyklen, zuzüglich des Gesamtwissens Ihrer Wesenheit.

Je freier der Informationsfluss aller Ebenen verläuft, das heißt, je weniger einengende und filternde Glaubenssätze ein Wachbewusstsein verinnerlicht hat, desto mehr fühlt es sich von diesem größeren Wissen und Erfahrungshintergrund getragen. Es ist größer, als ihm bewusst sein kann:

"Für den Intellekt wird dann einsichtig, dass er nicht für alles zuständig sein muss: Nicht alles muss durchdacht, nicht einmal verstanden werden." [Lit 187]

Es trägt immens zur geistigen und körperlichen Gesundheit bei, als Spieler in uns nicht ausschließlich das Wachbewusstsein fokussieren zu wollen. In manchen Berufen, die eine völlige Konzentration auf das Physische verlangen, ist es notwendig. Aber selbst dort sind das Körperbewusstsein über die Zellbewusstseine sowie das Unterbewusstsein intensiv in das Tun eingebunden. Es ist also hilfreich, Eindrücke der inneren Sinne und Erinnerungen an Träume ungefiltert zuzulassen.

Roberts (Seth) nennt diverse positive Auswirkungen eines innerlich beweglichen Selbst [Lit 175]. Wie man dorthin gelangen kann, beschreibe ich in den Bänden 4 und 7. Hier wiederhole ich nur ihre Aufzählung der Vorzüge. Ein guter Kontakt zu allen Schichten unseres Selbst - nach oben wie nach unten:

Die Fähigkeiten eines beliebigen Teil-Bewusstseins sind durch diejenige Energie-Schicht und -ebene definiert, welche es gerade fokussiert. Die Fähigkeiten des Wachbewusstseins in diesem Fokussieren einer anderen Schicht sind unabhängig davon, ob man hierbei schläft oder nicht. So nutzen wir schon im Wachzustand intensiv

Über das Körperbewusstsein als Summe aller Zellbewusstseine empfangen wir also präkognitives Vorauswissen, wozu es der Freiheit von der Zeitfixierung bedarf.

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