9 Besucher aktiv
von 1.222.869
seit 1999

Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt' ONLINE LESEN

Band zero: Die Kraft des Bewusstseins - Wie wir in jedem Moment unsere Realität bilden


(Link zum Verlags-Shop)
Das hier zum Lesen freigegebene Buch ist in allen Buchhandlungen erhältlich
(ISBN 97 8375 2830 378)


Ein Kapitel zurück | Inhaltsverzeichnis | Zum nächsten Kapitel

Kapitel 19.13.: Personifizieren von Lebensumgebungen (Wer bin ich)

Im Band 4 gehe ich ausführlich auf die subjektive Wahrnehmung von Telepathie, Präkognition (Fn. S. 43) und aller intuitiven Einflüsse ein. Hier versuche ich eine Annäherung an ihre objektiven Grundlagen, soweit es möglich ist. Nur langsam beginnen wir zu verstehen, dass hinter allen Ereignissen im Grunde nur ein Mechanismus steht. Roberts (Seth) hat ihn einmal mehr am Präzisesten beschrieben, weshalb ich sie hierzu ausführlicher zitiere:

"Im Spiel ist hier so etwas wie ein inneres Gerippe eines sich zusammenfügenden Wahrnehmungsinhalts [...] im Feld eurer Absichten [...] wie wenn eine innere Radaranlage [...] euch das Aufkommen bestimmter euch angehender Geschehnisse zu spüren gäbe, sobald diese Vorkommnisse in den engeren Wahrscheinlichkeitszusammenhang eintreten, den ihr angeschlossen seid.

Auf diese Art 'tretet ihr in das Geschehen' ein, indem ihr es entweder akzeptiert oder als Wahrscheinlichkeit von der Hand weist. Ihr mögt bestimmte Anpassungen vornehmen und vielleicht Einzelheiten ändern; auf jeden Fall aber tretet ihr in innere Prozesse ein, ihr werdet ein Teil davon und nehmt Einfluss auf die Art, den Inhalt oder den Umfang des Geschehens, bevor es materielle Wirklichkeit annimmt [...] Der springende Punkt dabei ist, dass in solchen Fällen meistens die subjektive Erkenntnis eines sich nähernden Geschehens so mühelos und durchsichtig in eure Aufmerksamkeit einfließt und sich so reibungslos in das Tagesgeschehen einfügt, dass sie gar nicht recht auffällt

[...] das Entscheidende ist, dass alle Vorkommnisse im voraus wahrgenommen werden und dass ihr tatsächlich in ein Geschehen eintretet, Teil davon werdet, es entweder von euch weist oder die bestimmte Version, die ihr 'aufgefangen' habt, akzeptiert oder euch bemüht, gewisse Veränderungen vorzunehmen, die auf die Natur des Geschehens zurückwirken." [Lit 187]

Daher fühlen wir direkt vor markanten Ereignissen ihr Bevorstehen. Im Band 4 nenne ich Beispiele. Alle Ereignisse sind primär geistiger Natur und zeigen im Physischen nur - gestreckt über die reelle Zeit - ihre Ausläufer. Das Wachbewusstsein wird durch seine Zellbewusstseine, bevor Geschehnisse physisch werden, über ihr wahrscheinliches Eintreten informiert. Es kann Ereignisse verwerfen, verändern oder einfach annehmen.

Nach menschlicher Einschätzung notwendig bevorstehende Ereignisse können hierbei gänzlich abgewendet werden, wenn eine mögliche kollektive Beteiligung nicht zu weit fortgeschritten ist. So kann am Vorabend eines Krieges kein Krieg verhindert werden, wohl aber einige Wochen zuvor. Ein direkt bevorstehender Unfall dagegen lässt sich sehr stark variieren.

Doch unterliegt alles Seiende noch weiteren Einflüssen. Beispielsweise personifizieren wir unsere physische Lebensumgebung, ganz besonders jedoch den Wohnbereich und den eigenen Garten. Doch dies taten die vorherigen Besitzer oder Mieter auch, sowie sämtliche Nachbarn im engeren und weiteren Umkreis. Nach einem Umzug sind wir folglich den Energien der scheidenden Besitzer oder Mieter sowie denen der Nachbarschaft ausgesetzt. Roberts formuliert es so:

"Ganz offensichtlich nehmt ihr, wenn ihr von einem Ort zu einem anderen umzieht, eine Veränderung im Raum vor - aber ihr verändert auch die Zeit, und ihr löst einen bestimmten psychischen Antrieb aus, der sich auf alle, die ihr kennt, erstreckt und sie beeinflusst.

Wenn ein Haus leer steht, schicken alle Leute in seiner Nachbarschaft ihre eigenen Botschaften aus. Bis zu einem gewissen Grad formt jeder bewohnte Bereich seine eigene 'Wesenheit'. Dies gilt für den kleinsten nachbarschaftlichen Bereich wie für die größte Nation. Solchen Botschaften begegnet man oft im Traumzustand. Leere Häuser sind psychische Vakanzen, die sich danach sehnen, besetzt zu werden. Wenn ihr umzieht, zieht ihr in andere Teile eurer Persönlichkeit um." [Lit 191]

Schon an anderer Stelle sprach Roberts davon, dass man selbst bei einem gewöhnlichen Spaziergang in dem mit eigener Bewusstseinsenergie belegten physischen Raum nicht nur im Raum, sondern auch in seiner Psyche umherwandert. Man gehe von einem Teil der Persönlichkeit in einen anderen. Der physische Raum mit seinen Orten und Ereignissen ist nur Ausdruck inneren Geschehens.

Insofern gibt es gewaltige Unterschiede in der psychischen Beschaffenheit eines Wohnobjekts und seiner Nachbarschaft. Dort, wo wir uns psychisch nicht wohl fühlen, sollten wir weichen. Sind weitere Bewohner im Haus, nehmen deren Gedankenkonstruktionen ebenfalls Einfluss auf die Atmosphäre des Objekts. Wenn man unter Depressionen leidet, ist es folglich hilfreich, aufgeschlossene und fröhliche Menschen in der Nachbarschaft zu haben. Zumindest wird hierdurch die Depression nicht durch weitere ähnliche Energien verstärkt. Denn jeder ist grundsätzlich für die Stimmungen aus seinem Umfeld offen.

Zum Umfeld gehören jedoch auch auch private Kontakte wie der Freundeskreis und die Stimmung am Arbeitsplatz. Roberts schreibt:

"In einem Haus sättigt ihr die Atmosphäre, bis die Luft tatsächlich fast zu einer elektromagnetischen Ausdehnung eurer mentalen und psychischen Zustände wird." [Lit 188]

Ebenso beeinflussen sich zwei Lebenspartner unvermeidbar nonverbal über ihre Emotionen, Gedanken, Absichten und Glaubenssätze. Ein weiteres Beispiel von Roberts:

"Deine Gefühle trugen dann dazu bei, Ruburts eigene falsche Vorstellungen zu nähren. Du fühltest dich auch sicher, wenn er sich nicht so schnell bewegte, wenn seine langsamere Beweglichkeit eine größere Bedächtigkeit zu bedeuten schien, wenn er, in anderen Worten, sich selbst nicht gehen ließ." [Lit 188]

So sind wir mehr als unsere Identität, wir sind auch unsere engen Beziehungen sowie unsere simultanen und komplementären früheren oder zukünftigen Identitäten. Aber letztlich haben 'wir' die volle Entscheidungsgewalt über unsere Handlungen, unsere Absichten und unsere Emotionen.

Ein Kapitel zurück | Inhaltsverzeichnis | Zum nächsten Kapitel

Begriffserläuterungen | Literaturverzeichnis | Zur Bücher-Übersichtsseite | Impressum & Datenschutz | W3C HTML-Validierung | W3C CSS-Validierung Stehlen Sie keinen Content von dieser Seite. Plagiate werden durch Copyscape aufgedeckt.
chinnow.net - seit 1999 online