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Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt' ONLINE LESEN

Band zero: Die Kraft des Bewusstseins - Wie wir in jedem Moment unsere Realität bilden


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Das hier zum Lesen freigegebene Buch ist in allen Buchhandlungen erhältlich
(ISBN 97 8375 2830 378)


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Kapitel 14.2.: Die Sphären (Vom Universum, seinen Sphären und ihren Realitätssystemen)

Wir sahen oben, dass das energetische Konstrukt eines Universums für unzählige, sich verzweigende Wahrscheinlichkeitssysteme als energetische Grundlage dient. Im Folgenden sprechen wir von Universen im Plural, jedoch in einem anderen Sinnzusammenhang.

'Wahrscheinlichkeitslinie' ist der Oberbegriffe einer Abfolge im Geschehen kausal verbundener Planck-Zeiten (Fn. S.49, vgl. Bd.1). Jede Planck-Zeit jedoch repräsentiert eine Momentaufnahme aller Wahrscheinlichkeitslinien eines gleichsam eingefrorenen Universums. Oder andersherum: Jedes dieser eingefrorenen Universen repräsentiert jeweils nur eine Planck-Zeit und jede dieser parallelen Wahrscheinlichkeitslinien enthält eine Abfolge von Planck-Zeit-Universen.

Jedes Wahrscheinlichkeitssystem enthält darüber hinaus diverse Wahrscheinlichkeitslinien nicht nur der eigenen, sondern verschiedener Sphären (vgl. S.95). Sphären werden gegründet von Wesenheiten-Gruppen der Psyche, welche sich kollektiv mit künftigen Aussendungen im Physischen erproben möchten (vgl. S.237). In einer zeitlichen Betrachtung könnte man sagen, dass derartige Kulturen ein Weltzeitalter (Fn. S.17) umfassen. Sphären unterscheiden sich untereinander

Sphären können jedoch dieselbe Position im Universum einnehmen, sind jedoch durch die jeweils genutzten Frequenzspannen voneinander getrennt. Sie beinhalten nach Roberts (Seth) jeweils nur einen definierten Lebensraum - beispielsweise einen Planeten -, aber ein Planet kann verschiedene Sphären beherbergen. Sie können zusammenfließen, ohne dass die Bewohner dies bemerken. Sie sind untereinander über Koordinationspunkte starker Energie miteinander verbunden. Sie können Orte sein, sind es aber oft nicht. Sie können verschiedene wahrnehmbare Zeiten beinhalten oder auch nur Energie oder nur eine Zeit. Auch wenn es aus unserem Verständnis anders erscheinen mag - eine Sphäre ist eher ein emotionaler Zustand als ein Ort im geographischen Sinn:

"Eine Sphäre stellt eine Isolierung von Elementen dar, wobei jedem von ihnen für seine Funktion so viel Raum wie möglich gegeben wird [...] Eine Sphäre ist etwas, das für eine gewisse Zeit und aus einem Grund vom Rest des Universums abgesondert ist [...] Eine Sphäre ist keine kosmische Örtlichkeit." [Lit 191]

So weiten wir mit Weltraumreisen unsere Sphäre aus. Oder besser gesagt: Eine Sphäre ist immer dort, wo ihre Protagonisten sind.

Eine Wesenheit kann seine Aussendungen simultan auf unterschiedliche Sphären verteilen, in denen diese jeweils eine Abfolge von Lebenszyklen ableisten. Es werden hierbei diejenigen Sphären gewählt, welche für das Gesamtselbst den größten Fortschritt erbringen. [Lit 191] Nach Monroes Auffassung seien Denkweise und Streben der verschiedenen Wesenheiten derart unterschiedlich, dass nicht in jedes verfügbare Realitätssystem Aussendungen gesandt werden [Lit 58].

Monroe nimmt an, dass die reelle Zeit unseres Universums einen Kreis beschreibt, in dem Anfangs- und Endpunkt zusammenfallen. Dem widerspricht Roberts mit der Auffassung, das energetische Muster unseres Universums sei ein ewiges Konstrukt, das lediglich verschiedenen Gruppen der Psyche als Grundlage für Experimente physischen Seins dient. Jede dieser Gruppen verwirklicht sich in einer individuellen Sphäre, in der die Naturgesetze in Grenzen frei festgelegt sind.

Alles Seiende einschließlich der Natur und alle Aussendungen der beteiligten Wesenheiten gehen zu Beginn vom Traumzustand gleitend in das physische Sein ihrer individuellen Sphäre (vgl. S.121). Unser Planet respektive sein energetisches Muster wird für Sphären der Kulturen vieler Weltzeitalter (Fn. S.17) genutzt, die, wenn ihr Experiment wie auch immer beendet ist, sich wieder von diesem Planeten zurückziehen und Platz machen für die nächste Gruppe.

Wo sind wir also beheimatet? Jeder Mensch unseres Weltzeitalters befindet sich auf einer Abfolge aus zahlreichen verbundenen Wahrscheinlichkeitssystemen und deren Wahrscheinlichkeitslinien. Jeder Augenblickspunkt dieser Abfolge wird durch ein für die Dauer der Planck-Zeit bestehendes, gleichsam eingefrorenes Universum repräsentiert - die ganze Abfolge enthält der individuelle Raumzeitschlauch (vgl. S.112).

Zwar ist es allen Identitäten gegeben, die Grenzen ihrer Sphären zu überschreiten, doch sind die Umgebungsbedingungen nur in der Heimatsphäre

abgestimmt.

Die Psyche beinhaltet ein komplexes Gewebe aus Realitätsmustern. In ihr ist, wie wir oben sahen, jede Position und jedes Symbol durch einen einmaligen Code gekennzeichnet und auffindbar. [Lit 191] Wir wissen nicht, wie diese Codes entstehen. Als Menschen würden wir vermutlich die augenblickliche Position unseres physischen Körpers folgendermaßen definieren:

SPHÄRE DER PSYCHE (Erprobung physischer Existenz einer Gruppe ähnlichen emotionalen Zustands im Universum)
/ WAHRSCHEINLICHKEITS-SYSTEM (in welcher Frequenzspanne bewegen wir uns momentan?)
/ WAHRSCHEINLICHKEITS-LINIE (auf welcher Ereignisabfolge und welchen Frequenzbereich-Ausschnitt des aktuellen Wahrscheinlichkeitssystems befinden wir uns?)
/ PLANCK-ZEIT (auf welches gleichsam eingefrorene Universum dieser Abfolge in der Frequenzspanne richtet sich unser Fokus momentan?)

Die energetische Konstruktion auch unseres Planeten wird also alternierend von unzähligen Gruppen der Psyche zu Versuchen mit den Eigenschaften Bewusstsein und Verstand in physischer Umgebung genutzt. Wenn eine Gruppe seine individuelle Sphäre freigibt, indem das ehemals darin Seiende nicht mehr deren energetische Grundlage in eine physische Darstellung projiziert, dann ist in deren Frequenzbereich der Planet Erde für einen Betrachter von irgendwoher aus dem Universum nicht mehr physisch wahrnehmbar. Er besteht vorübergehend wieder in der geistigen Vorstufe.

Und zwar solange, bis die nächste Gruppe diesen Frequenzbereich übernimmt, die Umgebungsbedingungen, die biologischen Vorgaben und atomare und molekulare Muster nach eigenen Vorstellungen festlegt und vom Vortraumzustand ins Physische übergeht. Erst mit dieser Art Erwachen erscheinen die Natur, die Arten und ihre Gattungen fast zeitgleich physisch. [Lit 191]

Die atomaren und molekularen Muster unseres Planeten scheinen in jeder Sphäre weitgehend übereinzustimmen, sonst wären archäologische Relikte und Wirklichkeitsüberlagerungen (vgl. S.125) aus anderen Weltzeitaltern unsichtbar.

Anders verhält es sich mit Sphären an anderen Positionen unseres Universums. Dort mögen sehr individuelle atomare und molekulare Muster, Frequenzspannen sowie Zeit-Eigenschaften festgelegt sein, so dass weder wir ihre Kultur noch sie die unsere über irgendwelche physischen Sinne wahrnehmen könnten. Man nähme bei der jeweils anderen Gruppe nur einen öden lebensfeindlichen Planeten wahr. [Lit 191]

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