Das hier zum Download angebotene Quelltext-Paket beinhaltet die vorgenannten
Funktionen. Deren PHP-Logik ist eng miteinander verwoben, so macht es keinen Sinn,
etwas hiervon getrennt anzubieten. Der Vorteil dieses Paketes ist, dass es einfacher
auswertbar als die Traffic-Daten der Log-Dateien ist, zudem jeden Zugriff erfasst und
nur diejenigen Dokumente in die Auswertung einbezogen werden, in welche Sie den PHP-Code
einsetzen. Dieser Code sammelt bei Aufruf der Seite alle Daten für alle Auswertungen
ein und zeigt die Seitenaufrufe an. Wenn Sie keine Ausgabe der Seitenaufrufe wünschen,
können Sie die Zeile Programmcode leicht deaktivieren.
Es ist technisch nicht möglich, festzustellen, ob jemand nach dem Aufruf
einer Webseite noch online ist oder die Seite verlassen hat. Man kann jedoch eine willkürlich
festgelegte Verweildauer annehmen, innerhalb dieser der Besucher als noch online deklariert
wird. Beim Provider 1&1 sind es beispielsweise in deren Traffic-Auswertungen 30
Minuten. Trotzdem sollten wir es besser machen und nicht so tun, als wäre der erfasste
User noch sicher auf der Webseite. Ein Satz wie:
"Zur Zeit
sind xx Besucher online" ist daher zu vermeiden. Besser
ist die Aussage:
"In den letzten 30 Minuten waren xx Besucher
auf unserer Webseite aktiv."
Aber letztlich entscheiden Sie über den Wahrheitsgehalt Ihrer Aussagen.
Der
Besucher-, Seitenaufruf- und Besucheronline-Zähler zählt jedenfalls zuverlässig
jeden Besucher und Seitenaufruf von Seiten, in die ein Block PHP-Code eingefügt ist.
Beispielsweise könnte ein mit seiner IP gespeicherter Besucher dreimal während seines
Besuchs die gleiche Seite aufrufen. Die Besuche, also 'Visits' würden dann um den Wert
'1', die Seitenaufrufe, also die 'Sidecalls' dieser Seite um den Wert '3' hochgezählt.
Damit nun beim direkten Anspringen von Unterseiten Ihrer Webpräsenz - beispielsweise
über Suchmaschinen - der Seitenaufruf nicht doppelt gezählt wird, weil beispielsweise
ein Frame nachgeladen wird, werden als Seitenaufruf nur diejenigen Aufrufe gezählt,
die mindestens 60 Sekunden auseinander liegen. Bei der Auswertung über dieses Quelltext-Paket
werden Besucher im Besucheronline-Zähler zudem auch dann erfasst, wenn diese länger
als 30 Minuten online sind. Jeder Seitenaufruf wird in der Auswertung berücksichtigt,
wiederkehrende Besucher werden nicht doppelt gezählt.
Ihre eigene Auswertung wird daher immer etwas von derjenigen Ihres
Providers abweichen, weil der zum einen auch Aufrufe von Seiten zählt, deren Zählung
Sie nicht erfassen möchten und zum anderen dort jeder Aufruf - auch sehr kurz hintereinander
liegende wie beim Nachladen eines Frames - gezählt wird. Sie haben also die Wahl zwischen
den beschönigten Traffic-Daten Ihres Providers oder den tatsächlichen, selbst ermittelten
Zugriffen.
In jedes Dokument, das in der Auswertung berücksichtigt werden soll,
wird ein PHP-Codeblock eingefügt. Hierdurch wird bei jedem Zugriff auf dieses Dokument
-
dessen Zähler der Seitenaufrufe - Datendatei in der Syntax 'countersidecalls_DOKUMENTNAME.htm.txt'
- um den Wert eins erhöht
-
und geprüft, ob es sich um einen neuen Besucher handelt und dieser
Zähler - Datendatei in der Syntax 'counter_DOKUMENTNAME.htm.txt' - gegebenenfalls
um den Wert eins hochgezählt
-
der Zähler aller Besucher - Datendatei in der Syntax 'counterTOTALgroup.txt'
- gegebenenfalls um den Wert eins erhöht.
Die Anzahl der Visits (BesucherOnline) dagegen wird bei einem jeden
Aufruf eines Dokuments im Hauptverzeichnis in der Datei
'BesucherOnlineLogfile.txt'
im Unterverzeichnis
'counter' Ihres Webspace erfasst - sofern der letzte Eintrag
mehr als 30 Minuten zurückliegt. So erhalten Sie frühestens nach 30 Minuten den nächsten
Eintrag in das Protokoll der Besucheronline-Zählung - dies beschleunigt den Seitenaufbau
und verhindert eine unsinnige Masse an Einträgen in der genannten Protokolldatei. Vor
allem bei größeren Webpräsenzen mit Dokumenten in Unterverzeichnissen - wie beispielsweise
'chinnow.net' - würde der Seitenaufbau ohne diese 30-Minuten-Begrenzung unmäßig verzögert,
weil der gesuchte Wert dann jedesmal aus mehreren, rekursiv zu suchenden Datendateien
ermittelt werden müsste.
Genaue Definition eines Visits nach den
Richtlinien der Informationsgemeinschaft zur Feststellung
der Verbreitung von Werbeträgern e.V. (IVW) für Online-Angebote:
"Ein Visit bezeichnet einen zusammenhängenden Nutzungsvorgang.
Ein Visit beginnt, wenn ein Nutzer innerhalb eines Angebotes eine PageImpression erzeugt.
Jede weitere PageImpression, die der Nutzer im folgenden innerhalb des Angebotes
erzeugt, wird diesem Visit zugeordnet. Der Visit wird als beendet angesehen,
wenn länger als 30 Minuten keine PageImpression durchEden Nutzer erzeugt worden ist.
Wechselt der Nutzer auf ein neues Angebot und kehrt innerhalb von 30 Minuten auf das
alte Angebot zurück, so wird kein neuer Visit gezählt. Wechselt der Nutzer auf ein
neues Angebot und kehrt nach Ablauf einer Frist von 30 Minuten auf das alte Angebot
zurück, so wird ein neuer Visit gezählt."
Eine Schwäche hat dieses Quelltext-Paket derzeit noch: Besucher, die
sowohl ein Dokument im Hauptverzeichnis als auch eines in einem Unterverzeichnis aufrufen,
werden zur Zeit noch doppelt gezählt. Ein Abgleich der IP-Listungen in den verschiedenen
Unterverzeichnissen mit der Major-Listung im Verzeichnis 'counter' findet noch nicht
statt.