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Kotflügel ab- und anbauen bei den Baureihen Daimler-Benz® W124, W126 & W201

Am Beispiel des W124.

Alle diese Modelle sind sehr ähnlich konstruiert - es gibt nur kleine Abweichungen. Weil ich im Interenet keine vollständige Anleitung für diese Arbeit fand, habe ich es hier für mich selbst notiert.

Es werden beim W124 gebraucht:
12er Aufsatz mit Verlängerung für Ratsche (am besten 1/4 Zoll), 8er und 12er Ringschlüssel, eine Decke für den Kotflügel zum Ablegen, etwas Altpapier als Lackschoner, rückstandsfrei ablösbares Klebeband (Klettband?), ein zweiter Helfer.



Ausbau eines Vorderkotflügels

  1. Motorhaube in Wartungsstellung bringen (vollständig öffnen). Dazu Haube aufstellen, etwa einen Zentimeter runterdrücken, dabei stets am linken Scharnier den Knopf drücken, Haube wenige Zentimeter hochdrücken über den Knopf hinaus. Dann am Scharnier der rechten Seite den Knopf drücken und Haube senkrecht aufstellen, bis sie dort einrastet.

  2. Das Schwierigste zuerst: Zum Entfernen der versteckt hinter der Stoßstange befindlichen 12er-Schraube vorn gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder Innenkotflügel ausbauen und Schraube mit Ring-Schraubenschlüssel lösen. Oder die seitliche, horizontal verlaufende Schraube der seitlichen Stoßstangenbefestigung abschrauben und Stoßstange etwas nach unten drücken - dann kann man bequem von außen an die Kotflügelbefestigungsschraube herankommen. Man könnte hierzu auch die von unten erreichbare, vertikal eingeschraubte Schraube der Stoßstangenbefestigung lösen - damit trennt man den eisernen Halter vom Längsträger. So oder so diese selten geöffneten, rostgefährdeten Schraubverbindungen gut mit WD40-Kriechöl einsprühen und es etwas einwirken lassen, dann gefühlvoll herausdrehen, sonst dreht man den Schraubenkopf vom Gewinde ab.

  3. Türfeststeller der dem Kotflügel folgenden Tür an der A-Säule lösen: Hierzu den Sprengring abziehen und mit Hammer den Metallstift von unten nach oben schlagen, bis dessen Kopf mit einer Rohr- oder Kombizange gegriffen und nach oben herausgewackelt werden kann. Jetzt lässt sich die Tür viel weiter öffnen, wodurch man die drei 12er-Schrauben an der A-Säule erreicht.

  4. Um nicht den Lack zu beschädigen, sollte nur ein Knarrkasten mit kleinen Elementen verwendet werden - z.B. 1/4 Zoll. 12er-Aufsatz und eine Verlängerung aufstecken. Eine zweite Person muss die Tür in der idealen Position absolut ruhig halten, während der zweite Mann die drei Kotflügel-Befestigungsschrauben an der A-Säule herausdreht. VORSICHT: Schon kleine Bewegungen der Tür lassen deren Kante gegen den Aufsatz stoßen und beschädigen den Lack.

  5. Blinklichtgehäuse ausbauen durch Entriegeln von dessen Plastik-Hebel im Motorraum. Gehäuse nach außen drücken.

  6. Dann die beiden 8er-Befestigungsschrauben der Blechblende unter dem Scheinwerfer links und rechts mit einem Ringschlüssel lösen, Blech beiseite legen.

  7. Dann das dahintergelegene große Gummielement (unter dem Scheinwerfer) vorsichtig aus seinen Haltenasen herausziehen und beiseite legen.

  8. Dann die kleine 8er-Kotflügelbefestigungsschraube unter dem Scheinwerfer mit einem Ringschlüssel herausdrehen. Merken Sie sich, welche dieser drei 8er-Schrauben wohin gehört. Separat ablegen. Hierfür können bislang unnütze Tubber-Behälter endlich ihre wahre Bestimmung finden.

  9. Nun unten zwischen Radlauf und A-Säule die beiden 12er-Schrauben herausdrehen. Dazu beim Vormopf-Modell ohne Seitenbeplankung die unterste kleine Abdeckung vorsichtig - am besten nur mit der Hand - abziehen. Sie ist nur aufgeklipst. Bei späteren Modellen mit Sacco-Brettern muss das kleine Teil ausgebaut werden. Ob da noch extra Schrauben zu lösen sind, weiß ich nicht.

  10. Zum Schluß das Einfachste: Die 12er-Schrauben oben am Stehblech vom Motorraum her herausdrehen und eintubbern.

  11. Jetzt wird es noch einmal kniffelig: Nur drei Millimeter den Kotflügel falsch bewegt und er zerkratzt die Motorhaubenkante oder die voirdere Türkante. Darum mit rückstandsfrei ablösbaren Klebeband alte Prospekte oder ähnliches über die Tür und Motorhaubenkante kleben. Oder ein Helfer muss dort etwas zwischenhalten. Der wird ohnehin gebraucht, um die Tür wieder aufzuhalten.

    Erst jetzt den Kotflügel nach oben vom Stehblech etwas abziehen und dann vom Fahrzeug wegziehen. Auf einer alten Decke ablegen.
    Alle Schrauben und Kleinteile sorgfältig verwahren.



Anbau des Kotflügels

Anbau in umgekehrter Reihenfolge. Es empfiehlt sich, bei dieser Gelegenheit etwas für den Rostschutz im Radhaus und am Kotflügel (Anleitung hier) zu tun. Alle Schrauben sollten nur gut gefettet eingesetzt werden. Stark verrostete Schrauben durch neue ersetzen - die kosten nicht die Welt.

Ansonsten ist nur beim Einbau des Blinkerglas-Gehäuses größte Vorsicht geboten - dessen Entriegelungshebel bricht ab, wenn es mit Gewalt hineingeschjoben wird. Also vorsichtig mit Gefühl in dessen Führungen gleiten lassen. Wenn es nicht weitergeht, vom Motorraum her schauen, wo es am Verriegelungshebel hakt, den etwas bewegen.


 






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