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(1 von 3) Ursachenerläuterung und Abhilfen bei Ängsten aus sozialen Phobien (Sozialangst)

Auf 3 Seiten: Zehn kleine Übungen zum Abbau von Ängsten im Umgang mit anderen Menschen.

Ein kleiner Hinweis zu Beginn: Auch wenn sich durch diese Hinweise gute Erfolge einstellen - brechen Sie bitte niemals eine Therapie ohne Rücksprache mit dem behandelnden Arzt oder Psychologen ab.


1. Was ist eine soziale Phobie?

Die Sozialphobie ist ein länger anhaltender, übermäßig starker Angstzustand, der durch die Anwesenheit sowohl fremder als auch bekannter Menschen auftritt. Darum bezeichnet man sie auch als Sozial-Angst. Der Betroffene meidet Kontakte zu anderen Menschen, weil er fürchtet,

  • den potentiellen Erwartungen anderer nicht entsprechen zu können
  • durch das eigene Verhalten Ablehnung zu produzieren
  • dass ihm die entstehende Panik anzusehen ist.

Diese Ängste wirken auf das Selbstbewusstsein schädigend.


2. Welches sind die Ursachen der Ängste aus sozialen Phobien (Sozial-Angst)?

Diese Angststörung tritt bei Menschen auf, welche sich selbst sehr kontrollieren. Sie sind übermäßig streng in der Beurteilung ihrer eigenen Handlungen und nehmen hierüber eine mögliche Kritik anderer Menschen stets vorweg. Doch dieses unablässige Selbst-Reflektieren legt nur den Grundstein für die soziale Phobie - hinzu kommt ein zu geringes Selbstwertgefühl, was dazu führt, dass die Meinungen der Anderen so wichtig genommen wird. Die direkten Auswirkungen sind Isolation, Kontaktverlust und Vereinsamung. Als indirekte Krankheitsfolgen können langfristig psychisch-somatische Erkrankungen, aber auch oberflächlich harmlose Erscheinungen wie Verkrampfungen, eine Sprechhemmung, Atemnot, Herzrasen, Zittern, ein starkes Schwitzen, Magenbeschwerden mit plötzlichen Durchfall und Panikgefühle auftreten.

Eine weiterer Entstehungsgrund liegt häufig in einer übergroßen Zurückgezogenheit, in der man lebt. Je einsamer ein Mensch ist, je weniger Kontakte er zu anderen hat, desto empfindlicher wird er gegenüber den äußerungen anderer. Selbst harmlose Bemerkungen werden dann auf die Goldwaage gelegt und überdacht, wogegen einer, der stets im Getümmel der Menschen bleibt, dergleichen kaum beachtet.

Dieses Denken basiert auf der falschen Annahme, dass das Zentrum unserer Existenz und unserer Person nicht in uns selbst, sondern in den Köpfen der anderen ist. Wir denken also fälschlich, dass wir so sind, wie beliebige andere uns gerade sehen und einschätzen. Hiervon machen wir uns abhängig, indem wir den meisten Menschen eine Macht zusprechen und Ihnen einen Respekt erweisen, den sie nicht verdienen. Niemanden außer uns selbst ist es gestattet, auch nur die absurdeste unserer Handlungen laut zu beurteilen. Wir sind das Zentrum unseres Selbst. Billigen Sie daher anderen Menschen, welche jeweils das Zentrum deren Selbst sind - zu, sich Ihnen gegenüber egoistisch, respektlos, unfreundlich und wenig einfühlsam zu verhalten. Und billigen Sie es sich selbst zu, sich durch Ihr Verhalten davor zu schützen.

Zudem: Wenn wir wüssten, wie absurd und irrig die meisten Annahmen in den Köpfen der anderen Menschen sind, würden wir uns hierüber nicht mehr den Kopf zerbrechen (Schopenhauer). Das nur vorneweg.


3. Was kann ich in in Selbsthilfe gegen Ängste im Umgang mit Menschen tun?

Die Auslöser für den Verlust des Selbstwertgefühls sind oft in der frühen Kindheit zu suchen. Dem Baby und Kleinkind fehlte zeitweise durch einen Krankenhausaufenthalt oder durch Lieblosigkeit der Bezugsperson der enge und herzlich-liebevolle Kontakt - meist zur Mutter oder zum Vater, in Familien mit zwei Berufstätigen manchmal auch zu den Großeltern. Oder es wurde fast nur kritisiert und nur selten in Handlungen bestärkt. Das führte zum Verlust des angeborenen Urvertrauens - der unerschütterlichen Sicherheit, in dieser Welt geliebt zu werden und geborgen zu sein, was immer wir auch anstellen. Bei der durch Isolation begründeten Sozialphobie ist dieser Aspekt allerdings irrelevant, da das Selbstwertgefühl vor dem Beginn der Vereinsamung intakt war. So wird jeder Mensch früher oder später eine Sozialphobie entwickeln, wenn er aufgrund der Lebensumstände allein und ohne Alltags-Kontakte lebt.

Wir können die Zeit nicht zurückdrehen. Aber wir können unseren persönlichen Auslöser der Phobie erkennen und uns vornehmen, damit bestmöglich umzugehen, das Vertrauen in uns selbst neu zu erlernen. Häufig steuern wir unbewusst unser Leben so, dass es für uns weitgehend konfliktfrei verläuft. Wir wählen beispielsweise einen Lebenspartner, welcher unser starkes Klammern erträgt. Die Angst vor dem Verlust des Anderen lässt uns einen Kokon der Zweisamkeit weben, welcher andere ausschließt. Dies ist für die Betroffenen nicht verkehrt, weil er hilft, die Anforderungen des Lebens irgendwie mit der eigenen Natur zu erfüllen. Darum sollten sich die Partner nicht um die Meinung Außenstehender scheren, welche mangelnden sozialen Umgang beklagen.

Aber dennoch - die Ängste können so umfassend sein, dass selbst das Einkaufen oder beispielsweise Kontakte zu anderen Eltern zum Wohle der Kinder nicht mehr ertragen werden. Und spätestens dann müssen wir handeln.



 






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