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Wellness

(3 von 3) Übungen 6 bis 10 gegen Ängste aus sozialen Phobien

Auf 3 Seiten: Die fünf letzten Übungen, um die Angst vor anderen Menschen zu reduzieren.



(6.Übung) Wir werden wortkarg

Sie denken, Sie müssen im Kontakt Ihr Gegenüber unterhalten? Interessant sein? Das müssen Sie nicht. Diese Übung besteht darin, in Kontakten bewusst wortkarg zu agieren. Und wenn Sie etwas sagen, legen Sie eine kleine Verzögerung ein. Warten Sie gelassen, aber freundlich ab. Bis Sie das, was Sie sagen wollten, gelassen aber freundlich einwerfen. Oder etwas anderes, wenn das Thema auch ohne Ihre Bemerkung weitergegangen ist.

Lassen Sie es also bewusst zu, dass in Ihren Gesprächen mit anderen Menschen unangenehme Schweigepausen entstehen. Wenn es dem Anderen unwohl ist, soll er etwas sagen. Verzögern Sie also Ihre Reaktionen bewusst um einige Zeit. Sorgen Sie also für einen extrem ruhigen Gesprächsverlauf mit Pausen - auch wenn Ihnen etwas auf der Zunge liegt.


(7.Übung)Wir beobachten andere

Sie fühlen sich von den Anderen - egal, wo Sie sich befinden - beobachtet? Das werden Sie nicht. Vielleicht kommt einmal ein Blick in Ihre Richtung. Aber im Großen und Ganzen könnten Sie unter Leuten in der Nase bohren - und kaum einer bemerkts. Die Anderen sind genauso mit sich selbst und eigenen Gedanken beschäftigt wie Sie. Soviel Aufmerksamkeit, wie Sie bisher vermuteten, bringen Ihnen die Anderen nicht entgegen.

Wo immer Sie auch sind - suchen Sie sich Personen aus, die Sie selbst beobachten. Auch wenn sie im Gespräch mit A-Mensch sind, schauen Sie umher, ob Sie nicht einen B-Menschen finden, der in Ihrem Blickbereich liegt. Versuchen Sie Ihre Aufmerksamkeit wenigstens zum Teil auf diesen B-Menschen zu lenken. Was mag er für Sorgen haben. Ist er verheiratet? Kommt er zurecht im Leben? Geht B-Mensch weg oder fixiert Sie zu intensiv, wechseln Sie zu C-Mensch.


(8.Übung) Wir legen uns quer

Sie müssen es nicht allen recht machen. Seien Sie Sie selbst - mit Ecken und Kanten. Gestehen Sie sich Individualität zu. Nur das individuelle, kantige oder sperrige an Ihnen kann auch geliebt werden.

Wenn Ihnen irgend jemand etwas vorschlägt, nehmen Sie diesen Vorschlag so nicht an. Wandeln Sie ihn etwas ab und sagen Sie, wie Sie es möchten. Dabei ist es egal, ob es um Brote schmieren, Anweisungen an einen Handwerker oder einen beliebigen Wunsch Ihrer Nachbarin geht. Wichtig ist, dass Sie nicht eins zu eins übernehmen, was an Wünschen an Sie herangetragen wird.


(9.Übung) Wir werden unperfekt

Angst entsteht aus der beständigen Sorge, es anderen nicht recht zu machen. Wir machen nun genau dies: Es anderen nicht recht. Versuchen Sie einige Tage, nein zu sagen, wenn ein ja erwartet wird, das Essen nicht pünktlich auf dem Tisch zu haben, etwas zu vergessen, wozu Sie ohnehin keine Lust haben, Erwartungen nicht direkt zu erfüllen. Erfüllen Sie die Erwartungen, wenn Ihnen danach ist und machen Sie stattdessen etwas, was Sie schon lange mal tun wollten. Und seien Sie unbesorgt: Viele Menschen gehen genauso tagtäglich durch ihr Leben und es geht ihnen glänzend damit.


(10.Übung) Stehen Sie zu Ihren Ängsten

Gestehen Sie die eigene Fehlbarkeit gegenüber anderen ein, wenn die Situation es erfordert. Das können Sie auch als Notausstieg aus einer der vorherigen Übungen verwenden, wenn eine Situation untragbar wird. Die Anderen sind genauso wenig perfekt wie Sie und wissen um diesen Umstand. Kommen Sie also von Ihrem hohen Ross des Unfehlbarkeitsanspruchs sich selbst gegenüber herunter und machen Sie einfach im Kontakt mit anderen Fehler, Schnitzer und Pannen. Gestehen Sie, dass Sie nicht perfekt sind - ohne sich dabei schlecht zu reden.

Wenn Sie es soweit geschafft haben, können Sie sich auf die Schulter klopfen - Ihre Sozialphobie wird Sie nicht mehr beherrschen. Denn Sie beherrschen die Phobie.


Offener Umgang mit meiner Sozialphobie? Was denken die Anderen?

Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich nur in ihr zurechtfinden, sagte Albert Einstein. Und diese Tipps sind ein Baustein, Ängste zu verstehen und mit ihnen umzugehen. Ich wünsche Ihnen erstens, dass Sie die Angst vor der Angst völlig verlieren und zweitens, wenn dies nicht möglich ist, dann doch zu Ihrem Wesen mit allen saeinen Besonderheiten stehen. Genau so, wie es ist. Denn Selbstbewusste sind nicht automatisch völlig frei von Behinderungen und Einschränkungen - sie haben nur einen Weg gefunden, mit ihren Komplexen, Neurosen und Besonderheiten umzugehen.

Und weil man in einer jeden Isolation, in jeder Einsamkeit nach Schopenhauer über-empfindlich gegen achtlos dahingeworfene, normale Worte, Gesten und Andeutungen wird, ist es notwendig, dass Sie stets im Getümmel der Menschen bleiben. Nur das Leben in den alltäglichen leichten Rempeleien läßt Sie diese schnell vergessen. Ab einem Punkt nimmt man sie einfach nicht mehr wahr und rempelt selbst mit. So wünsche ich Ihnen abschließend allzeit eine Handvoll Leute um Sie herum - nette, Miesepeter, Nervtöter, Rechthaber, Hilfsbereite, Liebenswerte und mich.



 






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