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Wellness

(2 von 3) Übungen 1 bis 5 gegen Ängste aus sozialen Phobien

Auf 3 Seiten: Ursachen und die ersten 5 Übungen, um das Selbstbild zu korrigieren und Ängste im Umgang mit anderen Menschen abzubauen.


Sie zielen gegen die ständige Besorgnis um die Meinung der Anderen über uns. Für jede der folgenden Übungen setzen wir zunächst einmal eine Woche an. Trainieren Sie jedoch jede Übung, bis Ihnen der Übungsgegenstand zur Gewohnheit, ganz selbstverständlich geworden ist. Sie entwickeln dabei eine gesunde Dickfälligkeit, die es Ihnen erlaubt, auch Niederlagen gelassener hinzunehmen.


(1.Übung) Wir befreien uns von der Sorge um die Meinung der Leute

Es ist wohltuend zu wissen, dass sich nahezu jeder in einem übersteigerten Maße über die Meinung der anderen sorgt. Anders wäre uns auch der Luxus nur ein Bruchteil dessen, was er vorgibt zu sein. Man kauft für die Nachbarn möglichst regelmäßig ein nicht zu erbärmliches Auto, putzt für die Besucher öfter als für sich selbst die Fenster und sorgt sich unablässig um das, was die Leute denken. Doch schon Schopenhauer lehrt uns, dass, wenn wir wüssten, wie unsinnig und absurd die meisten Meinungen in den Köpfen der anderen sind und wie schlecht sie von uns sprechen, wenn sie uns abwesend wähnen, wir viel weniger auf diese geben würden. Nehmen Sie Ihren Mitmenschen nicht ernst, lasse Sie es zu, dass diese vielleicht schlecht von Ihnen denken und über Sie sprechen. Scheren Sie sich nicht um deren Meinungen. Fragen Sie sich bei jedem Auftreten von Besorgnis dieser Art, wie Ihr eigener Standpunkt ist. Und dann vertreten Sie ihn.

Um hierhin zu gelangen, ist es notwendig, sich in Demut dem Unabänderlichen zu ergeben. Das beinhaltet zu erkennen und zu akzeptieren, dass es gleichgültig, was Sie auch tun und wie sehr Sie sich auch anstrengen, notwendig Menschen gibt, welche Sie nicht leiden können. Welche Ihr Verhalten ablehnen, welche die von Ihnen enttäuscht sind, deren Erwartung und Anspruch Sie nicht erfüllen und so weiter. Denn die Menschen sind charakterlich extrem unterschiedlich und haben daher auch unterschiedliche Vorstellungen von dem, was sie gutheißen und was sie ablehnen. Eine Ablehnung ist also nur sehr selten in Ihrem Verhalten begründet.

Um sich dessen bewusst zu werden und dies unaufgeregt zu verinnerlichen, seien regelmäßige MeditationsÜbungen (Yoga) abgeraten. Nur durch ein "zur Ruhe kommen" erhalten Sie Ihre innere Ruhe, Ihre Gelassenheit, die Ausgeglichenheit und das Selbstvertrauen zurück - eine Geisteshaltung, die Sie bereits als Kind genossen haben sollten.


(2.Übung) Wir werden frech

Ihre Angepasstheit ist ein Korsett, dass Ihnen die Luft zum Atmen nimmt. Dagegen werden Sie die nächsten Tage etwas unternehmen.

Dieses ist eine leichte und kurze Übung: Wir nehmen uns vor, einmal am Tag gegenüber irgend jemanden eine freche Bemerkung zu machen. Nicht beleidigend oder abwertend, aber frech sich etwas herausnehmend. Versuchen Sie, Gefallen daran zu finden, andere zu necken. Mit etwas Übung kommen Ihnen nach einiger Zeit solche Bemerkungen unwillkürlich in den Sinn - wir lernen dann, sie rauszulassen. Und: Die Welt geht nicht unter. Um es uns zu vereinfachen, nehmen wir uns gleichzeitig vor, nach der frechen Bemerkung nichts mehr zu dem Betreffenden zu sagen. Nimmt er es positiv auf, was häufig der Fall ist, reden wir ohnehin gerne weiter.

Wenn Sie vollkommen isoliert Zuhause leben, dann trainieren Sie es zunächst mit Ihren Angehörigen. Üben Sie sich nach einigen Tagen in jedem auch noch so kurzen Gespräch in frechen Bemerkungen. Lassen Sie es zu einen Teil Ihres Wesens werden, machen Sie es zu Ihrem Sport, freche oder spitze Bemerkungen zu machen. Dafür eignet sich jeder Kontakt - der mit den Nachbarn ebenso wie der zu Kollegen. Entwickeln sie einen Spaß an Formulierungen, die Sie frech oder witzig finden.


(3.Übung) Wir gehen zwischen Menschen

Auch wenn es zunächst absolut keinen Spaß macht: Raus mit Ihnen aus den vier Wänden. Ab unter Leute. Je nach Interesse kommt hierfür vom Strickkurs über den Tanzkurs bis zum Kinobesuch buchstäblich alles in Frage, was Sie an Menschen wieder gewöhnt. Sie müssen ins Getümmel, um die Menschen weniger ernst zu nehmen. Viele Menschen um uns herum machen es uns unmöglich, sie alle ernst zu nehmen. Und das ist gut so. Wir treiben ein Stück des Weges mit ihnen, trennen uns wieder und kommen mit anderen zusammen. Was wer von wem denkt, ist irgendwann vollkommen irrelevant. Auch für Sie.

Eine gute Ausgangsbasis für nette Unternehmungen verschiedenster Art finden Sie hier.


(4.Übung) Hilfe - ich werde angesprochen

Na wunderbar. Nehmen Sie es sich für diesen Fall vor, jeden zweiten Kontakt bewusst zu versauen. Sagen Sie einfach, was Ihnen in den Sinn kommt. Plappern Sie drauflos, stotternd, haspelnd - als Übung. Der andere wird es überleben. Und Sie werden stärker.


(5.Übung) Phobie? Vor was denn?

Es tut sich was bei Ihnen. Nach vier Wochen des aus sich Herauskommens erschrecken Sie nicht mehr vor jedem Menschen, haben aber auch weniger Respekt vor denselben. Gut so. Endlich ignorieren Sie das potentielle Denken anderer, weil Sie es nicht mehr ständig reflektieren. Bauen Sie das Bemerkungen machen weiter aus. Lassen Sie es zum Hobby werden, zu fast jeden Menschen etwas Freches oder Witziges oder Anderes sagen zu wollen. Das tut unendlich gut. Es befreit Sie.



 






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