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Interessiert das noch irgendwen? (Vol.2)
Ich habe Januar 2006 an dieser Stelle schon einmal gefragt, ob sich noch jemand für das Geschehen im Irak interessiert. Zum fünften Jahrestag des Beginns eines nicht zu gewinnenden Krieges und gut viertausend tote Soldaten der 'Allianz der Willigen', ungezählten Verletzten sowie über einhunderttausend tote Zivilisten später sollte die Frage noch einmal gestellt werden. Inzwischen sind die seinerzeit vorgeschobenen Kriegsgründe zwar allseits als nicht zutreffend bestätigt, doch wer trägt dann das Verschulden an der Invasion? Die US-Geheimdienste sagen, die Deutschen trügen die Verantwortung für diesem Krieg - eine falsche, nur von einer Quelle bestätigte Information, geliefert vom deutschen Geheimdienst BND, hätte die USA in einen Krieg getrieben, der ohne den deutschen Fehler nicht begonnen worden wäre. Da die derzeitige Regierungskoalition gegenüber dem Partner USA nur den vorauseilenden Gehorsam zu kennen scheint, sollte sie schleunigst die drei Billionen US-Dollar (3.000.000.000,-) an George W. Bush überweisen, die der Krieg bisher in etwa gekostet hat. Und eine Vorauszahlung für die nächsten fünf Jahre in gleicher Höhe. Dann hätten die USA auch wieder Geld für die Ausstattung ihrer Soldaten und müssten nicht - wie es tatsächlich Usus ist - dem beispielsweise in Bagdad bei einem Anschlag am Kopf lebensgefährlich verletzten Soldaten eine Rechnung über 12000 US-Dollar schicken - für seinen unbrauchbar gewordenen Helm und verlorene Ausrüstungsgegenstände. Aber auch hier könnte Deutschland doch... Labels: Soziales, USA
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'Die Supernanny' - oder warum man gestörte Jugendliche nicht mit Druck sozialisieren sollte
TV-Sendungen wie 'Letzter Ausweg Wilder Westen - Teenager außer Kontrolle' geben vor, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Und sind Wasser auf die Mühlen der Vielzahl zur liebevollen Erziehung unfähigen Eltern, welche sich für Druck und Gewalt entschieden haben. Das es auch anders geht, beweist die Serie 'Die Supernanny', in der sowohl notleidende wie auch erfolgreich führende Eltern Tipps fürs Leben bekommen. Ich sah mir eine Folge an, weil ich die Situationsbeschreibung der Familie für absolut hoffnungslos, die Lage des Kindes für aussichtslos hielt: Es stahl, fiel durch Gewaltdelikte auf, nahm Drogen, riss häufig von Zuhause aus und war ein erst vierzehnjähriges Mädchen. Ich gestehe, mir fiel nichts ein, was das hätte retten können. Doch dann trat die Supernanny auf und beobachtete zunächst die Familie im Alltag. War einfach da, ohne sich einzumischen. Dann sagte sie den Familienmitgliedern, was ihr aufgefallen war: Es gab unter den Familienmitgliedern keine Gespräche, auch keine Kommunikation beim Essen, keine gemeinsamen Unternehmungen. Keine Zuwendung zum Kind und keine Freundlichkeit. Kein ruhiges bestimmtes Vertreten des eigenen Standpunktes - nur das Gegenteil. Ich war äußerst skeptisch - wie sollte ein derart abgerutschten Teenager durch Zuwendung und Aufmerksamkeit, Freundlichkeit und gemeinsam getroffene Vereinbarungen auf einen weniger schlechten Weg gebracht werden? Doch es funktionierte. Die Renitenz des Kindes löste sich mit wachsenden Lernerfolgen der Eltern in Freundlichkeit auf und mir wurde das Folgende klar: Die Eltern, die Erziehenden sind das Problem, wenn es mit dem Kind bergab geht, es aus seiner kalten Welt in Drogen und eine dominierende Freundesclique flüchtet. Die Eltern müssen therapiert werden, nicht das Kind. Und in ihren Sendungen tat die Supernanny genau das. Ich hatte vor Jahren an anderer Stelle einmal geschrieben, dass Kinder ein einfaches Input/Output-System haben: Was man an Liebe, Gewalt und anderem hereingibt, kommt auch wieder heraus. Dessen erinnerte ich mich jetzt. Es ist nicht jede Reportage des Privatfernsehens schlecht - diese jedenfalls war eine Perle.
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Finden die "Du bist Deutschland"-Aktionen niemals ein Ende?
Die Initiatoren in der Politik geben nicht auf - komme was wolle. Gut siebzig Jahre nach Hitlers 'Du bist Deutschland' -Kampagne und mehr als zwei Jahre nach der unsäglichen, von vermögenden Prominenten verkauften braunen Idee [siehe Beitrag 'Du bist Deutschland' aus 10/2005] hat man die massive Kritik berücksichtigt. Heute zeigen nicht mehr vom Gelde verwöhnte Erfolgsmenschen mit dem Finger auf Verlierer des Wirtschaftssystems wie beispielsweise 'Hartz-4' Empfänger, um sie mit dem inhaltlich ohnehin sinnentleerten Satz "Du bist Deutschland" zu motivieren. Heute sind es kleine Kinder im Alter von weniger als fünf Jahren, welche die alte Nazi-Botschaft weitertragen. Es ist und bleibt eine unsäglich unverschämte, taktlose und anmaßende Kampagne. Aber Scham und Feingefühl sind von der dem letzten Weltkrieg so fernen Politikerkaste nicht mehr zu erwarten - jeder von ihnen hält sich offenbar für 'Deutschland' und seinen Wahn für alle Deutschen verbindlich. Labels: Gesellschaft, Kinder, Medien, Soziales
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Des Steuersünders verräterische Spuren im Internet
Ist es nicht merkwürdig - Politiker jammern und lamentieren über die geringe Bereitschaft der Deutschen, den Schritt in die Selbständigkeit zu gehen. Und dann das: Das Bundesamt für Finanzen ließ von der Deutsche Börse Systems AG und deren Tochterfirma Xlaunch die Suchmaschine 'Xpider' entwickeln, mittels derer seit dem Jahr 2003 alle im Web befindlichen Verkaufsplattformen ohne Pause durchforstet werden. Dabei gleicht das Programm sämtliche Anbieter- respektive Verkäuferdaten mit Handelsregistereinträgen und den Umsatzsteuerdaten der eigenen Datenbanken ab. Erkennt es eine Unstimmigkeit, sichert es selbständig gerichtsverwertbar alle relevanten Beweise und setzt eine Überprüfung durch eine/n Beamtin/ Beamten oder eine/ einen Angestellte/n im öffentlichen Dienst des zuständigen Finanzamtes in Gang. Und es ist lernfähig - mit zunehmender Nutzungsdauer perfektioniert das Programm seine Erkennungsrate. Ebay, Amazon, Mobile.de, Autoscout.de, nahezu alle Kleinanzeigen- & artverwandte Seiten werden inzwischen von Xpider berücksichtigt. Nach Auskunft eines Steuerberaters dürfen Privatpersonen jedoch einen Gewinn bis zu 512 Euro steuerfrei erzielen. Umsatzsteuer werde erst ab 17.500 Euro fällig. Darüber hinaus seien Ein- Mann- Unternehmen von der Gewerbesteuer befreit, solange ihr Gewinn nicht 24.500 Euro übersteigt. Damit erstickt dieser unser Staat einmal mehr zarte Pflänzchen der Selbständigkeit, die aus ersten Anfängen des Handels erblühen könnten. Denn auch ein Bill Gates hatte bei seinen ersten Verkäufen weder einen Steuerberater an der Seite noch eine erforderliche eigene Krankenversicherung abgeschlossen, welche alleine monatlich mehr kostet, als die ersten "Geschäfte" in der Regel einbringen. Politiker, jammert also nicht darüber, dass Deutschland in den Unternehmens -Neugründungen in der weltweiten Rangliste auf dem letzten Platz liegt... Labels: Soziales
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Mehr Geringverdiener in Deutschland als offiziell bekannt
Nach Informationen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung DIW in Berlin die offiziellen Zahlen zum Niedriglohnsektor möglicherweise vorsätzlich fehlerhaft berechnet. Die vom DIW jetzt veröffentlichten Daten seien laut ver.di-Chefvolkswirt Michael Schlecht "schlicht falsch?. Das DIW errechnet 3,7 Millionen Beschäftigte mit einem Bruttoeinkommen unter EUR 7,50 die Stunde. Das Institut für Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen dagegen ermittelte 5,5 Millionen Beschäftigte. Die letzte Zahl sei nach Auffassung ver.di's korrekt. Wodurch kommt die Abweichung zustande? Das DIW unterschlug zum einen alle Beschäftigten, die in einem Nebenjob beschäftigt sind. Zum anderen hat der DIW-Rechnungsmonat grundsätzlich nur 28 Tage, wodurch sich rechnerisch der Durchschnittswert des Stundenlohns erhöht. Tatsächlich ist ein Monat durchschnittlich 30,4 Tage lang. Das DIW unterstellt in seinen Berechnungen zudem, dass beispielsweise die Armut einer alleinerziehenden Mutter zumutbar sei, wenn sich die Tochter bei Mc. Donalds etwas hinzuverdiene. Denn es bezog offenbar nur 'Familiengesamteinkommen' in die Berechnung ein. Wenn nun der ehrliche Bürger sieht, auf welche Weise die derzeitige Regierungskoalition und 'ihre' Institute ihn manipulieren, täuschen und ausnehmen, ist es für ihn kaum nachvollziehbar, warum er die amtierenden Parteien auch noch wiederwählen sollte. Jede veröffentlichte Statistik ist ein Politikum, weil sie für oder gegen eine politische Position arbeitet. In diesen Fall arbeiteten die "Daten" des DIW gegen die Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes. Labels: Dienstleister, Gesellschaft, Soziales
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Wenn der Computer dreimal klingelt...
...eile ich natürlich springenden Fußes zum Telefon und melde mich. Eine freundliche Frau begrüßte mich, sagte, ich solle schon einmal Stift und Papier bereitlegen, denn: "SIE HABEN GEWONNEN!" Das höre ich gern, denn ich habe noch nie etwas gewonnen, doch einmal ist ja immer das erste Mal. Doch hat dieser Triumpf einen Schönheitsfehler - ich habe an keinem Gewinnspiel teilgenommen. Doch Widerrede ist sinnlos, die freundliche Stimme von der Festplatte quatscht mich voll und gibt mir nun Anweisungen, wie ich den Schatz bergen kann. Spätestens hier sollten wir uns wieder beruhigen und auflegen. Meist folgt eine teure Rufnummer - nicht immer als solche erkennbar -, die einmal angewählt wirklich jemanden reich macht. Oder man wird aufgefordert, zum Weiterverbundenwerden eine Ziffer am Telefon zu drücken. Die Maschen sind verschieden, das Ergebnis immer gleich: Der Betroffene wird ärmer, die sich nicht um gesetzliche Bestimmungen scherenden immer reicher. Selbst unser hanseatischer Bürgermeister Carl-Friedrich Arp Freiherr von Beust - heute 'Ole von Beust' - ist auf einen kostenpflichtigen Dienst im Internet hereingefallen. Eigentlich wollte er nur ein Rezept für ' Gulasch mallorquinische Art'. Er bekam es - und ein zwei Jahre laufendes Rezepte-Abonnement für dreißig Euro Jahresbeitrag ungefragt obendrauf. Und was macht nun ein Hamburger Bürgermeister, der sich betrogen fühlt? Nein, er geht nicht zum Anwalt. Er nutzt auch nicht die kostenlose Rechtsberatung seiner Rechtsschutzversicherung. Auch klärt er die Rechtslage nicht selbst - was er könnte, denn er ist Rechtsanwalt. Er geht zur Verbraucherzentrale - der Einrichtung, der gerade in Hamburg durch die Politik so erhebliche Mittel gestrichen wurden, dass sie fast dichtmachen kann. Dorthin geht unser Bürgermeister und lässt sich beraten, nimmt so dem 'Bürger' auch noch einen Teil der verbliebenen Kapazitäten weg. Er hätte besser einfach nur den Rechner ausschalten sollen. Nebenbei bemerkt - wie soll ein Politiker, der so naiv mit der "neuen Technik" umgeht, eine Ahnung von der Bedeutung eines wirksamen Verbraucherschutzes haben? Immerhin entscheidet er mit darüber, welche Einrichtungen sterben oder gefördert werden. Labels: Gesellschaft, Soziales
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Jugendgewalt
Zwei Fälle: Ein Zwölfjähriger geht in seinem Wohngebiet zum Einkaufen. Unter einer fast menschenleeren Bahn-Unterführung kommen ihm zwei Dreizehn- bis Vierzehnjährige entgegen. Sie sprechen den ihnen Unbekannten an, werden dabei zunehmend aggressiver, spielen das Machtspiel. Sie drängen den Jungen an die Wand der Unterführung, zücken ein Klappmesser und halten es genussvoll an seinen Hals. Bewegen es einen Schnitt simulierend hin- und her. Der Junge bleibt äußerlich völlig ruhig, antwortet auf ihre Fragen nur knapp mit 'Ja' und 'Nein', die Kinder lassen von ihm ab. Die zweite Geschichte: Ein Siebzehnjähriger steht an einer Bushaltestelle. Zwei etwa Fünfundzwanzigjährige kommen hinzu und haben offensichtlich ein Problem: Sie diskutieren, ob sie den Jugendlichen abziehen sollen oder nicht. Ob es sich denn lohnen würde. Ach, sagt der eine, der hat doch nur ein paar Euro in der Tasche. Aber die Jacke, sagt der andere, kann ich vielleicht für fünfzig Euro verkloppen. Dann kommt der Bus und erlöst die Kontrahenten aus ihrem Dilemma. In beiden Fällen waren es Deutsche, nicht die im Bevölkerungsanteil häufiger auffälligen Kinder mit Migrationshintergrund. Das betroffene Kind des ersten Beispieles war ich, der Jugendliche des zweiten mein Sohn. Es hat sich in fast vierzig Jahren nicht wirklich etwas geändert. Die Statistiken verschlechtern sich durch die Zunahme von Armut, aber eines blieb gleich: Die Politik hat heute wie gestern kein Konzept, keinen Willen zur effektiven Behebung des Problems, das nur in einer Entlastung der Randgruppen von ihren Problemen bestehen kann - der drückenden Armut einerseits und der Perspektivlosigkeit andererseits. Denn der selbst erfahrene wirtschaftliche und gesellschaftliche Druck macht sich Luft - in Machtspielen mit Gewinnaussicht. So ist der Politik anzuraten, die Ärmsten der Armen nicht kontinuierlich noch ärmer zu machen und die Zuwendungen für Schulen deutlich zu erhöhen, statt sie wie bisher über Jahre zurückzuschrauben. Denn schon das stetige schulische Einbinden der Kinder in kreative Arbeitsgruppen, Musikgruppen oder darstellendes Spiel an Nachmittagen gibt Problemkindern Anregungen und Betätigungsmöglichkeiten, die deren Elternhäuser nicht zu bieten in der Lage sind. Doch dafür fehlt den Schulen Geld und die politische Vorgabe. Machen wir was mit der Jugend - sie sind unsere Zukunft. PS. Das obige Buch ist eine erstklassige Hilfe für alle Eltern - auch ohne gestörte Kinder. Es zeigt den besten Umgang mit den verschiedenen Problemen.Labels: Gesellschaft, Kinder, Soziales
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Spendenaufruf: Doppelt gebettelt = Frechheit
Wenn eine soziale Einrichtung meine Sympathien hatte, dann war es neben anderen die SOS-Kinderdörfer des Hermann-Gmeiner-Fonds. Ich halte es auch für völlig legitim, die erhöhte Sentimentalität der Menschen in der Vorweihnachtszeit auszunutzen und die obligatorischen 'Bitte-um-Spende'-Briefe zu verschicken. Was sich die Marketingabteilung der SOS-Kinderdörfer nun ausgedacht hat, grenzt jedoch an Täuschung vor allem älterer Mitbürger, die ihre Dinge nicht mehr so gut überblicken. Vor der Adventszeit - ungewöhnlich früh - kam der erste Brief dieser Art. Mit Zahlkarte. Diese steckte ich hinter die Sprechanlage an der Wohnungstür, um sie nicht zu vergessen. Ich vergaß sie trotzdem. Und nun kam ein zweiter Brief - gestalterisch und inhaltlich abweichend aufgemacht - vermutlich damit Opa Böhlke nicht gewahr wird, denselben Spendenaufruf schon einmal bekommen und zur Sparkasse getragen zu haben. Schon meine Eltern hatten gut vierzig Jahre regelmäßig für die SOS-Kinderdörfer gespendet - ich habe dies übernommen. Aber diese Doppelbettelei stößt mir so sauer auf, dass ich den Betrag wenigstens dieses Jahr einer anderen Organisation, dem Verein Dunkelziffer e.V. gegen Kindes-Missbrauch zusätzlich zukommen lassen werde. Denn von diesen bekam ich nur einen Zahlschein. PS: Sie können auch schnell und einfach für den Verein Dunkelziffer spenden - über die Telefonnummer 0900 - 111 00 85. Für jeden Anruf überweisen Sie über Ihre Telefonrechnung 3 Euro an den Verein. Dieser Aufruf kommt übrigens dieses Jahr nicht noch einmal. Garantiert.Labels: Dienstleister, Soziales
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Hamburger Grüne völlig von der Rolle
Meine Lieblingspartei der Neunziger ist nun völlig von der Rolle - die Hamburger GAL-Bürgerschaftsfraktion will aus Umweltschutzgründen Durchlauferhitzer und Nachtspeicherheizungen verbieten. Dabei lässt sich keine andere Energieform so kontrolliert und sauber produzieren wie der elektrische Strom. Anstatt gegen die Errichtung neuer Kohlekraftwerke zu wirken und sogenannte alternative Energien zu fördern, bringen Christian Maaß und Claudius Lieven der Grünen die obengenannte Schnapsidee. Sie hätte zur Folge, dass auch in mit wenigen Personen bewohnte Gebäude Tag und Nacht und 365 Tage im Jahr ständig Wasser heißgehalten werden muss, erwärmt überwiegend über die klassischen und heute fast unbezahlbaren Energien Kohle und Gas. Mich kommt ein Durchlauferhitzer dagegen ungleich kostengünstiger. Und umweltfreundlicher ist er - wie oben beschrieben - auch. Denn der Kessel ist in Haushalten mit Durchlauferhitzer nur zum Heizen an kalten Tagen eingeschaltet. In Hinblick auf die jetzt zu beschließende Hamburgische Klimaschutzverordnung sagt Maaß weiter: "Diejenigen Hausbesitzer, die sich weigern zu sanieren, werden dadurch nicht erfasst." Vielleicht ist dieser junge Mann in einen Geldspeicher hineingeboren worden - der durchschnittliche Einfamilienhausbesitzer ohne ererbten Reichtum oder florierende Firma im Nacken kann sich eine Sanierung auf Neubau-Niveau kaum leisten. Wenn das Geld fehlt helfen auch keine zinsgünstigen Kredite - auch diese müssen bedient werden. Diese Forderung der Grünen ist also ebenso gut durchdacht wie der vor einer Woche auf Antrag der Grünen in meiner Gemeindeverwaltung gefasste Beschluss, einen gerade für 640000 Euro errichteten Parkplatz an Sonn- und Feiertagen für Autos zu sperren. Wer kommt auf solche Ideen? Die Grünen. Mich hätte schon deren frühere Forderungen nach Freigabe von Einstiegsdrogen nachdenklich machen sollen - aber eine abgegebene Wählerstimme nachträglich zurückzunehmen geht ja leider nicht. Labels: Gesellschaft, Soziales
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Durchgeknallte allerorten...
Eine US-amerikanische Mutter hat YouTube verklagt, weil die das Urheberrechte von Universal verletzende Video ihrer Tochter aus dem Portal entfernt hatten. Die Dummheit der Menschen ist grenzenlos: Abgesehen davon, dass es äußerst fragwürdig ist, sein Kind auf diese Art in den Medien zu präsentieren - diese Mutter kann von Glück reden, nicht selbst und direkt verklagt worden zu sein... Queen Mum, genauer Queen Elizabeth II. hat Ihren Angestellten der Sommerresidenz Balmoral aus Umweltschutzgründen verboten, mit dem Auto zur Arbeit zur fahren. Die reichste Frau der Welt bevorzugt jedoch weiterhin Privatjet und Geländewagen... Die GEZ hat das Internetportal akademie.de abgemahnt - man solle doch bitte statt GEZ-Fahnder die Bezeichnung 'BEAUFTRAGTENDIENST DER ÖFFENTLICH RECHTLICHEN RUNDFUNKANSTALTEN' und statt GEZ-Antwortbogen 'DEM INFORMATIONSSCHREIBEN DER GEZ BEIGEFÜGTES FORMULAR ZUR ERTEILUNG DER AUSKUNFT NACH §4, ABS. 5 RGebStV' verwenden. In einer mir vorliegenden Zeitungsannonce unseres lokalen Käseblattes sucht die GEZ jedoch eine/n 'Gebührenbeauftragte/r' - also sollte diese ungleich einfachere Bezeichnung ja wohl ebenfalls unanfechtbar sein, oder? Die spinnen, nicht nur die Römer... Und last, but not least (schau'n Sie mal auf die Google-Anzeige):  Klick auf's Bild zum Vergrößern
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Blei im Marihuana ('Gras')
Als ich diese Meldung bekam, dachte ich zuerst, was soll's, mich betrifft es nicht. Doch dann fielen mir nach und nach doch ein paar arme Socken ein, die dieses Zeug gelegentlich konsumieren. Also bin ich betroffen. Drum guckst Du hier (Klick auf's Bild für Originalgröße - besser lesbar): Weitere Informationen gibt es hierLabels: Gesundheit, Soziales
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Fundgrube: "Welttaktgeber"
Was man so alles im Netz an Nützlichen und Unnützlichen findet... Letzteres ist diese Weltzeituhr - nicht nützlich, aber informativ (gefunden im Potsdam Blog). Wie genau die sich laufend aktualisierenden Daten zu nehmen sind - keine Ahnung. Aber als Anhaltspunkt sind sie sicherlich interessant. Dieser Welttaktgeber fällt in jeder Hinsicht aus dem Rahmen: Poodwaddle.comLabels: Gesellschaft, Soziales
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Schrott mit 2 Jahren Vollgarantie - Eine weltweit einmalige Umweltsauerei der "Leitkultur" Deutschlands
Ist es nicht merkwürdig, dass es in diesem unseren Lande die Politiker geschafft haben, zu erreichen, dass Opa Bölke keine seiner schäbigen alten Sachen mehr verkaufen kann, ohne für jedes dieser Dinge eine zweijährige Vollgarantie zu geben? Bevor unsere Politikernasen "Wir machen das was!" [O-Ton Altkanzler Schröder] sagten, war alles schön und gut. Wir annoncierten das alte Teil in einem Anzeigenblatt oder im Internet und verkauften es - vorsorglich unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung. Und das war's. Heute bedarf es nach einer Fülle neuerer Gesetze und Verordnungen schon eines extrem schwierigen verklausulierten Textes, um sich den Fängen der Gewährleistung und denen von Profi-Abmahnern zu entziehen. Letztere durchforsten mit Vorliebe Marketplaces wie Ebay & Co nach Schwächen in der Verkaufsaufbereitung der Angebotstexte. Wie schlecht die neue Gesetzeslage ist, hat allerdings kaum einer mitbekommen, bis einmal ein Käufer seine Ansprüche bis zum BGH (AZ VIII ZR 3/06) ausprozessiert hat. So vermeldet es Computer-Bild in der Ausgabe 17/2007 und liefert lobenswerter Weise den Text zum Haftungsausschluss gleich mit:  Klick auf's Bild zur Anzeige in neuem Fenster
Privatverkäufe - auch diejenigen von Autos und überhaupt allem handelbaren Gütern - sind damit nur noch für diejenigen in unserer Gesellschaft gefahrlos möglich, welche über die finanziellen Mittel verfügen, diese anwaltlich begleitet vorzunehmen. Denn schon morgen kann die Gesetzeslage erneut verschärft werden - und dann ist Max Mustermann wieder der Dumme. So werden funktionstüchtige Altgeräte vorsorglich dem Müll überantwortet, was die Industrie freut, der Umwelt jedoch erheblichen Schaden zufügt. Denn ressourcenschonender ist eine möglichst lange Nutzung von Waren und Gütern - auch durch mehrere Hände. Jeder nicht neu produzierte Wagen oder Computer spart unzählige Hektoliter Trinkwasser und Energie - von den Rohstoffen ganz zu schweigen. Insofern ist diese Gesetzgebung eine ziemliche Umweltsauerei. Labels: Gesellschaft, Soziales
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Auswandern - wenn Freunde und Kinder gehen
Das Fernsehen ist zur Zeit voll mit diesen Auswanderersendungen: Flexible ewig fröhliche Menschen gehen mit Sack und Pack, mit Kind, Hund und Katze in's meist entferntere Ausland und lassen scheinbar leichtfertig alles zurück, was ihnen lieb und teuer geworden war - die nahe Familie, die engen Freunde. Natürlich auch den ungeliebten Teil der Mischpoke und die nervigen Bekannten. Am Flughafen werden dann unter Treueschwüren noch ein paar Tränen vergossen - und ab geht's in den Flieger. Und weg sind sie. ['Mein neues Leben' Kabel eins, 'Goodbye Deutschland! Die Auswanderer' VOX u.a.]Sie sind dann wirklich weg, aus den Augen, aus dem Leben, fast aus der Welt. Für die Eltern ist dies entsetzlich, auch wenn's kaum einer sagt. Für nahe Freunde ebenso, denn sie verlieren ein Stück ihrer Identität. Für die Flüchtenden auch, nur kommt der Katzenjammer erst viel später, weil sie während der ersten Jahre oft im wichtigeren Überlebenskampf stecken. Bis auf die seltenen Fälle, wo eine Ehe zwischen Angehörigen zweier Nationen geschlossen wurde, erscheint mir jedenfalls das Auswandern als ein Exempel des Selbstbetrugs, welcher das Motto zum Gegenstand haben könnte: 'Überall ist es besser, nur nicht hier'. Gut, ich gestehe: Ich bin geschädigt. Ich habe auf diese Art und Weise vor fünfzehn Jahren nahe Freunde verloren. Weil ich mich schon damals ganz gut einschätzen konnte, habe ich ihnen orakelt, dass unsere Beziehung nicht am Telefon zu führen sein würde, folglich den Bach runtergehen und versanden würde. So kam es - nehmt es meinetwegen als selbsterfüllende Prophezeiung. Aber ich bin nicht in der Lage, bei erkannter Wahrheit mir oder anderen etwas vorzumachen. Doch vielleicht lag es auch nur daran, dass ich nicht selbstgemalte Plakate schwenkend am Flughafen war, als sie gingen. Wir haben uns noch gelegentlich getroffen - alle zwei Jahre kamen (und kommen?) sie hierher, aus Sentimentalität und der alt gewordenen Eltern wegen. Und wir waren auch zweimal drüben. Und solange die Eltern es noch schaffen, fahren sie auch 'rüber'. Aber ein gemeinsames Leben, ein Austausch des Alltäglichen, eine Unterstützung der schwächer werdenden Eltern ist nicht möglich. Auch nicht mittels Skype, der lobenswerten Erfindung kostenloser Videotelefonie. Sie sind trotzdem weg. Updike hat die zunehmende Entfremdung schön in einer seiner Kurzgeschichten festgehalten, nur waren dort die Reiserichtungen jeweils umgekehrt. Dass die Auswanderer - ich behaupte unisono - unglücklich in ihrem gelobten Land sind, mache ich an folgendem Verhalten fest: - Kinder werden zweisprachig erzogen - bedeutet, keine hundertprozentige Integration im gelobten Land
- Es wird an alten Traditionen und Gebräuchen festgehalten, auch wenn sie im gelobten Land zu Irritationen führen - Bedeutung siehe oben.
- Je nach finanziellen Möglichkeiten werden vorzugsweise alle zwei Jahre Weltreisen unternommen und von der zurückgelassenen Familie erwartet, um die Trennung etwas zu erleichtern.
Wenn die Auswanderer dereinst selbst alt und allein sind, weil die Kinder ihre eigenen Leben in vielleicht auch anderen Städten eingerichtet haben, wollen alle von ihnen wieder zurück. Auch noch nach sechzig Jahren, wie in meiner Familie. Alle spüren die Entwurzelung, Last ihrer Fehlentscheidung früher oder später deutlich. Denn eine Entscheidung, die wegen eines monetären Vorteils und/oder besseren Wetters (tatsächlich ein oft an die erste Stelle vorgeschobener Auswanderungsgrund) soviel Leid auf alle Lieben bringt, ist keine mit glücklicher Hand getroffene Entscheidung. Labels: Gesellschaft, Kinder, Soziales
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Der grosse Ausverkauf
Ist es nicht merkwürdig, dass die "Bürger" dieser Welt, welche nur in Wahlkampfzeiten von Politikern als solche respektiert werden, Regierungen wählen, die ihnen nicht selten Not und Elend bringen? Die philippinische Regierung privatisierte deren Gesundheitssystem - zuerst wurden Arme auch bei lebensbedrohenden Erkrankungen nicht mehr behandelt, nun dürfen auch Reiche am Leid partizipieren, weil sich das marktwirtschaftlich ausgerichtete Gesundheitssystem in dem armen Land nicht rechnet - Pfleger und Ärzte wandern in Scharen aus und Krankenhäuser werden geschlossen. Die bolivische Regierung verkaufte die Wasserversorgung der Stadt Cochabamba an einen US-Konzern und stellte in einem Atemzug das Sammeln von Regenwasser durch die Bevölkerung unter Strafe. Trinkwasser ist nun für eine Vielzahl der "Bürger" unbezahlbar, verschlingt gut ein Viertel des durchschnittlichen Monatseinkommens. Die südafrikanische Regierung verkaufte den Stromversorger von Soweto an ein Privatunternehmen. Auch hier das gleiche Bild - eine Vervielfachung der Strompreise, die besonders die Ärmsten trifft. Die britische Regierung zerschlug im Jahr 1997 die englische Staatsbahn in 150 Privatunternehmen. Seither verfällt das Schienennetz, es wird kaum noch investiert und die Nutzung der Bahn ist ein logistischer Alptraum. Was hat das mit uns zu tun? All dies betrifft jeden von uns direkt, weil auch in diesem unseren Lande fast unmerklich ein Krankenhaus nach dem anderen, eine städtische Wasserversorgung nach der anderen, ein Stromversorger nach dem anderen und Weiteres privatisiert wurde oder wird. Es ist der falsche Weg, weil sich der Staat aus der Grundversorgung seiner "Bürger" nicht herausnehmen dürfte. Wenn er sich denn für ihn, den Bürger, den er ja eigentlich vertritt, verantwortlich zeichnen würde. Aber jeder hauptberuflich in der Berufsgruppe als Lobbyist Tätige hat mehr Einfluss auf die Richtung der Politik als der Wahlkampfzeiten-Bürger. Und sie vertreten nicht seine Interessen, um es milde auszudrücken. Florian Opitzs Dokumentation 'Der große Ausverkauf' führt diese Zusammenhänge vor Augen. Doch was können wir tun? Fallen wir auf die Politikersprüche in Wahlkampfzeiten nicht mehr herein und seien wir lernfähig, merken uns, wenn uns etwas geärgert hat. Und schreiben es in den Kalender: "Im Herbst 2009 nicht die Partei CSD wählen". Labels: Dienstleister, Soziales, USA
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Unsichere Online-Überweisungen
Ist es nicht merkwürdig, dass je einfacher die Abwicklung von Überweisungen wird, desto weniger die Banken diese kontrollieren? Es ist unglaublich, welche Benachteiligungen Banken für die Kunden in ihren 'Allgemeinen Geschäftsbedingungen' (AGB) vor Gericht durchsetzen können. Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied, dass Banken bei beleglosen (!) Überweisungen nicht prüfen müssen, ob Empfängerkontonummer und -name übereinstimmen. Obwohl es ein Klacks wäre, diese Prüfung softwareseitig vorzunehmen. Das bedeutet, dass jeder, der eine Online-Überweisung an Bankterminals oder am heimischen PC aufgibt, auf einem Minenfeld steht. Denn Banken schieben die Verantwortung für fehlgeleitete Überweisungen unisono auf den Kunden ab. Eine falsch abgelesene oder eingegebene Ziffer bedeutet, das der Betrag mit absoluter Sicherheit dem falschen Konto gutgeschrieben wird - und verloren ist. Und das selbst dann, wenn das Zielkonto schon seit Jahren erloschen ist. Dies alles ist nach dem Urteil des BGH rechtens. [BGH-Urteil vom 15.11.05 - ZI ZR 265/04]Dabei ist es gerade im beleglosen elektronischen Datenverkehr für die empfangene Bank extrem einfach, den Empfängernamen mit dessen Kontonummer abzugleichen. Sie können jedoch völligen Blödsinn als Empfängernamen eingeben - die Überweisung wird unanfechtbar ausgeführt. Wer überwacht die Kreditinstitute? Wer überwacht unsere Politiker, welche solche ' im Namen des Volkes' gesprochenen Urteile über die von ihnen beschlossenen Gesetze und Rahmenbedingungen hervorbringen? Warum lassen wir uns das gefallen? Ich überweise jedenfalls nur noch mittels papiernen Vordrucken. Diese muss ich zwar in den Briefkasten der Bank oder Sparkasse einwerfen, doch sichert mir dies eine Überprüfung, einen Abgleich von Empfängernamen und -kontonummer zu. Diesen Luxus leiste ich mir. PS. Angesichts der sehr verbraucherfreundlichen europäischen Rechtssprechung könnte dieses Urteil in einer solchen Überprüfung zusammenfallen wie ein Kartenhaus. Wer zieht dies durch, hat ausreichend Aggressionspotential, Nerven und Geld? Labels: Dienstleister, Soziales
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Von Terrorgefahr, Bürger-Überwachung und Angriffskriegen
Ist es nicht merkwürdig, dass in Deutschland die Kontrolle der Bürger über Kommunikationsdaten (Telefonkontakte, Email- und Internetverkehr), Bewegungsdaten (Kennzeichenerfassung auf Autobahnen, in Erprobung: Gesichtsidentifizierung über Überwachungskameras) und Ausweisdaten (Fingerabdruck, Gesichtserkennung) auf eine weltweit einsame Spitze getrieben wird, wogegen die selbsternannten Terrorismusbeseitiger und Kämpfer gegen deren erfundene 'Achse des Bösen' - die USA und Britannien - noch nicht einmal wissen, wo ihre Bürger wohnen? Weil es keine Meldepflichten gibt, in Britannien noch nicht einmal eine Ausweispflicht. Daher haben auch Nummernschilder an US-amerikanischen und britischen Autos nur Unterhaltungswert, weil sich die dazugehörigen Halterdaten nicht über Zentralregister abrufen lassen. Darum muss deren Polizei jeden Geschwindigkeitsübertreter oder nun auch jeden Terroristen hinterherjagen und in Wildwestmanier stellen, andere Bürger gefährdend und mit ungewissen Erfolg. Und diesen Bananenstaaten wollen wir Deutschen mit einem perfekten, wahrhaft orwellschen Überwachungsstaat zeigen, wo es langgeht? Die spinnen, die Deutschen - mal wieder. Denn gut alle hundert Jahre erreichen sie vom Gutgemeinten ausgehend negative politische Extreme. Gut, gerade die Amerikaner tun etwas, schränken erheblich die Menschenrechte ihrer Bürger ein, zensieren gar Märchenbücher und andere Literatur unter dem Vorwand der 'nationalen Sicherheit'. Doch trauen sich die politischen Machtinhaber nicht, auch nur das Minimum einer staatlichen Kontrolle - die zentrale Erfassung der Wohnad |