Lesewelten

Das Kritik-Blog

[04-2008] Unitalienische Verhältnisse

Bei uns in der Straße wird kein Müll mehr abgeholt. Es werden nur noch wertvolle Rohstoffe entsorgt. So reißen sich die Hamburger Stadtreinigung und private Entsorger darum, mein Altpapier abholen zu dürfen und beglücken mich mit einer beliebigen Anzahl 'Papiertonnen'. Die gelben Säcke mit den 'grüne Punkt'-Verpackungen werden schon lange kostenlos entsorgt - der Hintergrund ist allerdings ein ärgerliches Thema für sich. Jetzt warte ich nur noch auf 0-Euro-Eimerchen für Glas und Restmüll.

Überhaupt - der Restmüll. Bei strikter Trennung laut Entsorgungsverordnung habe ich kaum noch welchen. Kostenlos entsorgbar sind:

Metalle, Folien, 'grüne Punkt'-Verpackungen, Glas, Papier, Elektro- und Elektronikgeräte, Feuerlöscher, PKW-und Haushaltsbatterien, Altholz, Styropor, Schrott, Korken, Schuhe und Altkleider.

Manches muss allerdings zum Recyclinghof gebracht werden. Noch kann ich das Defizit in der Restmülltonne mit Gartenabfällen ausgleichen, aber irgendwann ist der Garten leer. Und dann? Ich brauche keine "Restmülltonne" und empfinde die Pflicht zur Abnahme derselben für dreizehn Euro sechsundachtzig Cent im Monat als Strafsteuer für die guten Mülltrenner. Doch die Müllentsorger brauchen das Geld, um Verbrennungsanlagen zu bauen und zu unterhalten, in die nun der italienische Restmüll verbracht wird - natürlich umweltfeindlich per Lastkraftwagen von Neapel bis in unsere Nachbarschaft.

Sei's drum. Also, liebe Leute, gebt fein acht, vielleicht haben Euch die Entsorger eine Tonne mitgebracht...





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