Spendenaufruf: Doppelt gebettelt = Frechheit
Wenn eine soziale Einrichtung meine Sympathien hatte, dann war es neben anderen die SOS-Kinderdörfer des Hermann-Gmeiner-Fonds. Ich halte es auch für völlig legitim, die erhöhte Sentimentalität der Menschen in der Vorweihnachtszeit auszunutzen und die obligatorischen 'Bitte-um-Spende'-Briefe zu verschicken.
Was sich die Marketingabteilung der SOS-Kinderdörfer nun ausgedacht hat, grenzt jedoch an Täuschung vor allem älterer Mitbürger, die ihre Dinge nicht mehr so gut überblicken. Vor der Adventszeit - ungewöhnlich früh - kam der erste Brief dieser Art. Mit Zahlkarte. Diese steckte ich hinter die Sprechanlage an der Wohnungstür, um sie nicht zu vergessen. Ich vergaß sie trotzdem. Und nun kam ein zweiter Brief - gestalterisch und inhaltlich abweichend aufgemacht - vermutlich damit Opa Böhlke nicht gewahr wird, denselben Spendenaufruf schon einmal bekommen und zur Sparkasse getragen zu haben.
Schon meine Eltern hatten gut vierzig Jahre regelmäßig für die SOS-Kinderdörfer gespendet - ich habe dies übernommen. Aber diese Doppelbettelei stößt mir so sauer auf, dass ich den Betrag wenigstens dieses Jahr einer anderen Organisation, dem Verein Dunkelziffer e.V. gegen Kindes-Missbrauch zusätzlich zukommen lassen werde. Denn von diesen bekam ich nur einen Zahlschein.
PS: Sie können auch schnell und einfach für den Verein Dunkelziffer spenden - über die Telefonnummer 0900 - 111 00 85. Für jeden Anruf überweisen Sie über Ihre Telefonrechnung 3 Euro an den Verein. Dieser Aufruf kommt übrigens dieses Jahr nicht noch einmal. Garantiert.
Was sich die Marketingabteilung der SOS-Kinderdörfer nun ausgedacht hat, grenzt jedoch an Täuschung vor allem älterer Mitbürger, die ihre Dinge nicht mehr so gut überblicken. Vor der Adventszeit - ungewöhnlich früh - kam der erste Brief dieser Art. Mit Zahlkarte. Diese steckte ich hinter die Sprechanlage an der Wohnungstür, um sie nicht zu vergessen. Ich vergaß sie trotzdem. Und nun kam ein zweiter Brief - gestalterisch und inhaltlich abweichend aufgemacht - vermutlich damit Opa Böhlke nicht gewahr wird, denselben Spendenaufruf schon einmal bekommen und zur Sparkasse getragen zu haben.
Schon meine Eltern hatten gut vierzig Jahre regelmäßig für die SOS-Kinderdörfer gespendet - ich habe dies übernommen. Aber diese Doppelbettelei stößt mir so sauer auf, dass ich den Betrag wenigstens dieses Jahr einer anderen Organisation, dem Verein Dunkelziffer e.V. gegen Kindes-Missbrauch zusätzlich zukommen lassen werde. Denn von diesen bekam ich nur einen Zahlschein.
PS: Sie können auch schnell und einfach für den Verein Dunkelziffer spenden - über die Telefonnummer 0900 - 111 00 85. Für jeden Anruf überweisen Sie über Ihre Telefonrechnung 3 Euro an den Verein. Dieser Aufruf kommt übrigens dieses Jahr nicht noch einmal. Garantiert.
Labels: Dienstleister, Soziales
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