"Reich sein ist alles" - oder negative Lohnsteigerungen positiv betrachtet
Ist es nicht merkwürdig, dass Medien und Politikern noch immer von 'Lohnsteigerungen' sprechen, obwohl das durchschnittliche Tarifergebnis des Jahres 2004
Wenn nun in diesem unseren Lande das Geld zur Sanierung der Staatsfinanzen fehlt, woher sollte die Politik es einziehen? Bei den armen oder doch bei den reichen Bürgern? Da wir alle gerne einmal reich wären und - jung und gesund - insgeheim hoffen, es noch zu schaffen, und uns zudem gerne von Armut distanzieren, ist die Antwort klar: Weiter so, Deutschland.
(Diese unsägliche Deutschtümmelei ist übrigens eine Nebenwirkung der ebenfalls unsäglichen "Wir sind Deutschland"-Kampagne)
- durch den Abbau übertariflicher Leistungen,
- durch tariflose Zustände in verschiedenen Wirtschaftszweigen,
- durch eine zunehmende Anzahl tariflicher Öffnungsklauseln
- und wachsendem Lohndruck durch die Hartz-Gesetze
Wenn nun in diesem unseren Lande das Geld zur Sanierung der Staatsfinanzen fehlt, woher sollte die Politik es einziehen? Bei den armen oder doch bei den reichen Bürgern? Da wir alle gerne einmal reich wären und - jung und gesund - insgeheim hoffen, es noch zu schaffen, und uns zudem gerne von Armut distanzieren, ist die Antwort klar: Weiter so, Deutschland.
(Diese unsägliche Deutschtümmelei ist übrigens eine Nebenwirkung der ebenfalls unsäglichen "Wir sind Deutschland"-Kampagne)
Labels: Gesellschaft, Soziales


0 Kommentar(e):
Link erstellen
Kommentar veröffentlichen
<< Letzte 20 Blog-Eintraege aus verschiedenen Kategorien (Labels) anzeigen