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Das Kritik-Blog

[05-2002] USA - Vereinigte Staaten von Amerika foltern


 


[Mai 2002] Nun ist es offiziell: Der stellvertretende US-Verteidigungsminister Paul Wolfowitz hat eingeräumt, dass die von amerikanischen Soldaten in Irak angewandten Verhörmethoden gegen die Genfer Konvention verstoßen. Nach Ansicht mehrerer demokratischer Senatoren werden diese Verhörmethoden durch eine schriftliche Anweisung abgedeckt, die der Oberbefehlshaber der Besatzungstruppen in Irak, Generalleutnant Ricardo Sanchez, erlassen haben soll. Dem Streitkräfteausschuss des Senats liegt ein Papier mit Empfehlungen für Verhöre vor, das den Einsatz von Hunden, Schlafentzug bis zu 72 Stunden, das Aufrechterhalten einer unangenehmen Position bis zu einer Dauer von 45 Minuten und Isolationshaft bis zu 30 Tagen vorsieht. Verteidigungsminister Donald Rumsfeld hatte die Verhörmethoden der Streitkräfte am Mittwoch grundsätzlich als mit internationalem Recht vereinbar verteidigt, nannte dabei ausdrücklich Schlafentzug und die Fixierung von Gefangenen in unangenehmen Positionen. Jeder dieser "Verstöße" jedoch entspricht für sich der Definition von Folter.

In einer weiteren schriftlichen Anweisung aus dem Jahre 2002 ordnete Donald Rumsfeld darüber hinaus selbst an, dass Ausziehen, körperliche Misshandlungen, stundenlanges Stehen und bis zu 30 Tagen Dunkel-Isolationshaft die Verhöre unterstützen sollen. Zudem würde Rumsfeld ein Untertauchen - annehmlich in Wasser - bis kurz vor dem Ertringen angeordnet haben. Ein Memo von US-Präsident Bush stellt in dem Versuch, diesen Terror zu legalisieren klar, dass die Genfer Konventionen nicht für US-Kriegsgefangene gelten. [NDR Info am 23.06.2004] Wieviele unschuldig Inhaftierte durch diesen Staats-Sadismus entsetzliche Qualen erleiden müssen, läßt sich kaum erahnen.

Die Zustimmung zur Folter ist in der US-amerikanischen Bevölkerung offenbar weit größer, als es sich der erfolgreich sozialisierte Mitteleuropaer vorzustellen vermag. Selbst in den angesehensten intellektuellen Zirkeln ist sie zu finden, wie beispielsweise bei Professor Alan Dershowitz, einem angesehenen Mitglied der Harvard Law School, welche bis zum heutigen Tage als Eliteuniversität gilt. Die Genfer Konventionen hält er für ein Hemmnis in der Terroristenjagd. So wird dem akademischen Nachwuchs das Denken des Mittelalters gelehrt. Und nur so ist es zu verstehen, dass die Anwälte der unter Folterverdacht stehenden US-Bürger diese Methoden der 'Befragung' ausdrücklich gutheißen. Das Vierteilen wird salonfähig.

Und alle großen Nationen wie auch Deuitschland und Frankreich schweigen, schauen verschämt weg. Sie sind hierdurch Mittäter, motiviert durch die wirtschaftlichen Vorteile von Handelsbeziehungen mit der moralisch verkommenen Bush-Administration der Vereinigten Staaten von Amerika. Amerika sprach von der Achse des Bösen - doch wie ausgestreckt ihr Zeigefinger auch immer auf Staaten wie Russland(!), Iran oder dem Irak zeigt, er biegt sich immer wieder zu ihnen selbst zurück.





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