Leider sind die folgenden Hinweise nötig: Aus gegebenen Anlass vorab ein Wort zum Copyright: Webseitenbetreiber dürfen entsprechend des Zitierrechts EINEN BIS ZWEI SÄTZE dieser Unterseite UMFORMULIERT und UNTER VERLINKUNG DER QUELLE auf ihre Seite übertragen, um eine Zurückstufung im Google-Suchmaschinenranking wegen duplicate content zu vermeiden: [André Chinnow, Internet: "", Hamburg 2009] Achtung: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier gegebenen Hinweise wird keine Gewähr oder Haftung übernommen. Sie basieren auf Erfahrungen von Nicht-Fachleuten. Bevor Sie diese aufgreifen, klären Sie vor der Anwendung der hier gegebenen Informationen mit Fachleuten ab, ob Ihnen daraus Nachteile entstehen können. Den Herstelleranweisungen verwendeter Produkte ist unabhängig von den nachfolgenden Ausführungen zu folgen. Auch stellen die Aussagen zu Rechtslagen keine Rechtsberatung dar, sondern spiegeln nur eine persönliche Meinung des Verfassers wieder, welche falsch sein kann.
Ihre Suchbegriffe sind bereits gelb hervorgehoben. Oder suchen Sie innerhalb dieser Seite nach einen oder mehreren anderen Begriffen oder dem Teil eines Begriffs:
Einige von Ihnen haben möglicherweise Screenshots gesehen, die mehrere tausend US-Dollar Einnahmen je Tag über das
AdSense-Programm belegen sollen. Diese Gutverdiener gibt es. Doch werden Sie kaum einen Seitenbetreiber finden, der dies an die
große Glocke hängt. Andere behaupten, mit beispielsweise eintausend Besuchern im Monat 60 Euro zu verdienen (11% CTR/ 50 Euro CPM).
Das könnte noch angehen, wenn es denn auf der genannten Seite irgendwo AdSense-Werbung gäbe. Und nebenbei: Ein Klickpreis
von 45 Cent als Durchschnittswert verbunden mit einer überdurchschnittlichen 11% CTR dürfte die berühmte seltene Ausnahme der
Regel sein. Viele Publisher machen mit ihrer Webseite weniger als 3 Euro CPM (Einnahmen per 1000 Seitenaufrufe).
Das obere Drittel liegt im Bereich von 4 bis 8 Euro. Und nur wenige Webseiten-Betreiber erzielen mehr als 8 Euro je
eintausend Seitenaufrufe.
Wie kommt es zu diesen Unterschieden? Dazu müssen wir uns die drei Faktoren anschauen, welche das Einkommen des Betreibers
bestimmen: Die Anzahl der Besucher, die Anzahl Klicks je 100 Besucher (CTR) und der Klickpreis. Das
Internet ist angefüllt mit Ratschlägen der Qualität, man möge einfach die Themen seiner Seiten an den teuersten Keywords ausrichten. Das
funktioniert fast nie, weil diese ach so geheimen Tipps natürlich nicht geheim bleiben und deshalb zahllose inhaltsleere Seiten ins Web
gestellt werden, die nun das große Geld bringen sollen. Zum einen jedoch kann in großer Konkurrenz nicht jeder im Google-Ranking
auf Seite eins sein. Zum anderen erkennen die Suchmaschinen derartige MfA- (Made for AdSense) Spam-Seiten
inzwischen sehr zuverlässig, so dass andere Wege eindeutig zielführender sind.
1. Einmaliger hochwertiger Content und saubere Codierung entscheidend für hohes Einkommen
Bauen sie Seiten zu Themen, in denen Sie Experte sind. Geben Sie Ihr Fachwissen weiter. Je tiefer dieses ist, desto
detaillierter werden Ihre Ausführungen sein und desto höher die Zugriffszahlen. Sollte Ihr Fachgebiet ein
Nischenthema betreffen, umso besser. Wenn sie der Einzige sind,
der zum Anbau von nicht mehr gehandelten Kartoffelsorten auf Balkonen etwas zu sagen hat, werden Sie gut frequentiert sein.
Nun gestalten Sie Ihre Kartoffelseite übersichtlich und klar gegliedert. Ein Stichwort hierzu ist 'sauberer Content'.
Je weniger bei Ihnen blinkt und um visuelle Aufmerksamkeit bettelt, desto besser. Lassen Sie alles weg, was den Besucher
von Ihrem Content und von der Werbung aus Ausstiegsangebot ablenkt. Keine unnötigen Validierungsbanner, keine unnötigen
Menüs, Grafiken und Logos. Strukturieren Sie den nicht zu knappen Text in sinnvolle, durch Überschriften gegliederte Abschnitte.
Und verwenden Sie eine klare Sprache ohne Anpreisungen, Worthülsen, Floskeln und Füllwörter.
Widmen Sie dem technischen Teil jedoch ebensoviel Aufmerksamkeit. Die Seiten sollten möglichst nur über externes CSS
formatiert sein, der HTML- und CSS-Code knapp gehalten, sauber und validiert sein. Hierzu finden Sie im Menü links unter
White Hat Suchmaschinen-Optimierung eine
Seite zur Suchmaschinen-Optimierung (SEO), die tiefer auf die aktuellen Anforderungen der Suchmaschinen eingeht. Die folgende
Übersicht zeigt, welche Kenntnisse dringend benötigt werden und welche vernachlässigt werden können:
HTML (notwendig)
CSS (notwendig)
SEO-Wissen (notwendig)
Google-AdSense Richtlinien und Nutzungsbedingungen (notwendig)
Server-Konfiguration (hilfreich)
PHP (hilfreich)
MYSQL (entbehrlich)
CMS (entbehrlich)
Die Anzahl der Klicks je 100 Besucher (CTR) hängt stark von der Positionierung und Gestaltung der Anzeigen ab. Auch zu
diesem Thema finden Sie im linken Menü die Seite Webmaster-Tipps zur Online-Werbung, die Ihnen hierbei Hilfestellung gibt.
Der Klickpreis ist vom Thema Ihrer Seite abhängig. Wie oben schon angedeutet, nützt Ihnen ein hoher Klickpreis nichts, wenn
Sie entweder nichts zum Thema zu sagen haben oder im Thema in übergroßer Konkurrenz stehen. Dann genießen sie lieber gute
Zugriffszahlen in Bereichen, die Ihnen vertraut sind. Guter, einmaliger und gut lesbarer Content ist der wichtigste Baustein
für Ihr Einkommen aus dem Betreiben einer Webseite.
Bedenken Sie stets, dass immer die Webseiten am besten laufen, die ursprünglich aus Liebe zum Thema erstellt wurden.
2. Paid-per-Click oder Paid-per-Lead - mit welcher Werbeart verdiene ich im Internet mehr Geld
Paid-per-Click Programme sind komfortabel für den Seitenbetreiber. Er teilt sich das Risiko mit dem Werbenden, indem er nicht
schon für je 1000 Impressionen, sondern nur für Klicks auf die Werbung Geld erhält. Dagegen wälzen die Paid-per-Lead Programme
das Werbe-Risiko vollkommen auf den Webseitenbetreiber ab - er erhält nur Geld, wenn der Interessent nach dem Klick auf die
Werbung eine genau definierte Aktion ausführt und zudem meist persönliche Daten angibt. Wenn dies erfüllt ist, wird der
Seitenbetreiber jedoch mit einer überdurchschnittlichen Vergütung entlohnt. Besucherstarke Seiten erzielen oftmals ihre
höchsten Einnahmen aus diesen Programmen. Wenn sie der Ansicht sind, dies könnte für Ihre Seite interessant sein, dann probieren
Sie diese Affiliate-Programme für einige Wochen aus. Entweder geben Sie entnervt auf oder ärgern sich, Paid-per-Lead nicht schon früher eingesetzt zu haben.
Kleinere Seiten mit Zugriffen bis etwa 500 Besuchern am Tag haben jedoch in der Regel das gleichmäßigste und sicherste Einkommen mit
Google-AdSense. Amazon bietet zwar ein ähnliches Paid-per-Click Vergütungsmodell, doch können deren Anzeigen nur sehr
eingeschränkt an Ihr Design angepasst werden. Dieses ist jedoch für gute Klickraten eine Voraussetzung. Gut geeignet sind
Amazon-Anzeigen, wenn Sie direkt für einen zu Ihrem Content passenden Buchtitel werben möchten. Für Seiten ab
etwa 500 Besuchern je Tag aufwärts ist ein längerer Test von verschiedenen Paid-per-Lead Programmen als Ergänzung zu
Paid-per-Click angeraten. Den Werbenden können Sie in diesen Affiliate-Programmen selbst aussuchen samt den Ihnen am vorteilhaftesten erscheinenden
Banner etc. Für kleinere Seiten ist Paid-per-Lead ungeeignet, weil es nur alle ein bis vier Monate einen Lead gäbe, der vergütet
würde. Von den Tausenden umsatzstärksten Webseiten ragen jedoch diejenigen als einnahmestärkste hervor, welche neben der
Paid-per-Click Werbung auch Paid-per-Lead themenbezogen einsetzen.
3. Mit welcher Besucherzahl verdiene ich wieviel Geld über Werbung?
Das hängt davon ab, ob Sie einen Blog, ein Forum oder eine Webseite mit vielen Erstbesuchern betreiben. In Foren sind die
Klickraten mit 0 bis 2 Prozent CTR traditionell am Schlechtesten. Die Forenbesucher sind durch Gewöhnung werbeblind.
Sie suchen meist gezielt nach neuen Beiträgen und wissen, wo sie klicken müssen, um dorthin zu geraten.
Ähnlich ist es bei Blogs mit hohem Anteil wiederkehrender Besucher. Hier besteht zudem wie in Foren die Schwierigkeit, dass
die Blogbeiträge wie auch Forumsbeiträge meist sehr kurz gehalten sind. Oft fehlen auch Schlagworte (Keywords), die den
behandelten Gegenstand klar bezeichnen. Hierdurch wird es selbst bei optimal SEO-optimierten HTML-Code AdSense und anderen
Anbietern extrem schwer gemacht, passende Werbung einzublenden. So liegt das Einkommen je eintausend Besuchern durch Foren und Blogs
bei etwa 2 Prozent CTR und einem durchschnittlichen Klickpreis zwischen 2 und 15 Cent. Gehen wir hierbei in einem Rechenbeispiel
von 10 Cent aus, ergibt dies eine Einnahme vor Steuern von 2 Euro je 1000 Seitenaufrufen (CPM 2 Euro).
Haben Sie dagegen eine herkömmliche, streng themenbezogene Webseite und eine CTR von unter vier Prozent, sind Ihre Anzeigen noch
nicht optimal platziert oder formatiert. Wenn Sie auf dieser über
6 Prozent CTR haben, würde ich es niemanden erlauben, etwas an ihnen zu verändern. Brot-und-Butter Seiten ohne einzigartigen
tiefgehenden individuellen Content oder Seiten in schlecht bezahlten Themenbereichen liegen zwischen 1 und 3 Prozent CTR. Gut
gemachte themenbezogene Seiten dagegen erreichen in der Regel 3 bis 5 Prozent CTR. Gehen wir also von der für viele
Webseiten erreichbaren CTR von 4 Prozent aus.
Welcher Klickpreis ist auf themenbezogenen Webseiten üblich? Brot-und-Butter Seiten ohne einzigartigen tiefgehenden
individuellen Content oder Seiten in
schlecht bezahlten Themenbereichen liegen zwischen 1 und 8 Cent je Klick. Gut gemachte themenbezogene Seiten dagegen erreichen
in der Regel 15 bis 25 Cent je Klick. Hören Sie nicht darauf, wenn Ihnen jemand weismachen will, es sei wesentlich mehr Geld zu
verdienen. Wenn sie dann auf einzelnen Seiten eine höhere CTR haben, genießen Sie sie. Und ändern sie nichts
Wesentliches. Gehen wir also von den für viele Themen-Webseiten erreichbaren Klickpreis von 15 Cent aus.
Weniger als eintausend Besucher produzieren also unseren Vergleichswert von eintausend Seitenaufrufen. Je eintausend Seitenaufrufe
erhalten wir durchschnittlich eine Vergütung von 15 Cent für jeden der vierzig Klicks (CTR 4%). Das ergibt ein Einkommen von 6 Euro
vor Steuern je eintausend Page-Impressions (Seitenaufrufe). Die CPM beträgt hier also 6 Euro.
In diesem Beispiel einer themenbezogenen Musterwebseite verdienen Sie mit
100.000 Seitenaufrufen (PIs) 600 Euro. Und mit 1 Mio. Seitenaufrufen
monatlich könnte man
schon von 6000 Euro erträglich leben. Doch nun wird deutlich, dass auch der deutsche Fiskus Sie nicht vergessen wird. Sie kommen
nicht umhin, Ihre Einkünfte aus der Webseite in der Steuererklärung anzugeben. Und zu versteuern. Doch reichen Sie stets auch
Belege über Ihre Kosten mit ein - angefangen beim Telefonanschluss bis hin zur Hardware. Ihr Steuerberater
weiß hierüber jedoch mehr als ich, so schweige ich zu diesem Thema.
4. Von Internet-Werbung als Webmaster leben?
Wenn Sie die Zeit haben, um sich täglich mehrere Stunden mit der Materie zu befassen, könnte es sein, dass Sie nach vielleicht zehn
Jahren Ihr mehr oder minder bescheidenes Auskommen haben. Ihr Einkommen wäre jedoch ungleich höher, wenn Sie zehn Jahre lang einer
bezahlten Tätigkeit nachgegangen wären. Aber vielleicht produzieren Sie Webseiten, weil Ihnen primär die Wissensvermittlung am Herzen
liegt. Dann sollte Sie nichts davon abhalten.
In dem Fall ist es sinnvoll, kontinuierlich hochwertige Seiten zu verschiedenen Themenbereichen mit jeweils einmaligen Content zu
erschaffen. Sie müssen ja nicht alles selber
können - bitten Sie Menschen Ihrer Umgebung, mit ihrem Wissen zu Ihrer Seite beizutragen. So werden Sie langsam die Zugriffszahlen
steigern. Und damit Ihre Einnahmen, bis sich Ihre Seite irgendwann selbst finanziert. Selbstverständlich müssen Sie Ihre Seiten
regelmäßig in den Statistiken (z.B. Google-AdSense und -Analytics) auf Akzeptanz überprüfen. Die Seiten, welche angenommen werden
und Einnahmen generieren, können dann behutsam noch etwas optimiert werden. Halten Sie sich immer und stets strikt an
'Googles Richtlinien für Webmaster'. Machen Sie keine Experimente mit illegalen Gray-Hat und Black-Hat SEO-Methoden. Sie
werden nur dann langfristig Erfolg haben, wenn Sie ein sauberes Spiel spielen. Sonst haben Sie möglicherweise umsonst gearbeitet.
Wenn Sie sich darauf einlassen, ist es ein Job für's Leben.