White Hat Webmaster-Tipps zur Suchmaschinen‑Optimierung (SEO)
Über Google®-konforme Methoden Indexierung und Ranking verbessern: Seitenstruktur, HTML-Programmierung, Verlinkungen und Inhalte. White-Hat und Black-Hat-SEOs erkennen.
Leider sind die folgenden Hinweise nötig: Aus gegebenen Anlass vorab ein Wort zum Copyright: Webseitenbetreiber dürfen entsprechend des Zitierrechts EINEN BIS ZWEI SÄTZE dieser Unterseite UMFORMULIERT und UNTER VERLINKUNG DER QUELLE auf ihre Seite übertragen, um eine Zurückstufung im Google-Suchmaschinenranking wegen duplicate content zu vermeiden: [André Chinnow, Internet: "", Hamburg 2009] Achtung: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier gegebenen Hinweise wird keine Gewähr oder Haftung übernommen. Sie basieren auf Erfahrungen von Nicht-Fachleuten. Bevor Sie diese aufgreifen, klären Sie vor der Anwendung der hier gegebenen Informationen mit Fachleuten ab, ob Ihnen daraus Nachteile entstehen können. Den Herstelleranweisungen verwendeter Produkte ist unabhängig von den nachfolgenden Ausführungen zu folgen. Auch stellen die Aussagen zu Rechtslagen keine Rechtsberatung dar, sondern spiegeln nur eine persönliche Meinung des Verfassers wieder, welche falsch sein kann.
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1. Grundsätzliche Überlegungen zur Suchmaschinen-Optimierung
Obwohl es hier um SEO, also Suchmaschinen-Optimierung geht, sollten wir uns zuerst
darüber klar werden, dass wir die äußere Darstellung der Seiten für die Besucher optimieren.
Google® erkennt nutzerfreundliche Seiten schon recht zuverlässig, so dass ein gutes Ranking
in einer guten Suchmaschine der nutzerfreundlichen Gestaltung einer Seite folgt. Doch muss
auch der für den Besucher unsichtbare innere Code der Webseite optimiert werden.
Alle Änderungen an bereits gut gerankten Domains sollten stets behutsam erfolgen. Am besten nur
einmal wöchentlich kleinere Änderungen an wenigen Seiten vornehmen. Andernfalls - bei sehr
umfassenden Änderungen (Relaunch) - könnte die Suchmaschinenlogik
die Seite zur Neubewertung erst einmal aus dem Index nehmen. Nicht jede Firma verträgt es,
sechs Tage bis zu drei Monaten quasi nicht mehr in Suchmaschinen präsent zu sein.
So sollten alle Änderungen in Häppchen einfließen. Das spielt jedoch bei
bisher nicht optimierten Seiten kaum eine Rolle, weil deren Zugriffszahlen gering
sein dürften. Wenn also eine vollständige Überarbeitung sinnvoll erscheint, können
Sie zur Entscheidungsfindung schauen, wie Ihre Domain bei welchen Keywords bisher
gerankt war. Entweder macht man eine exzellente Total-Überarbeitung unter Verlust des
bisherigen Rankings und Aussicht auf ein wesentlich besseres nach einiger Zeit im Suchmaschinen-Keller.
Oder eben Änderungen in Häppchen.
2. Domainstruktur optimieren (Übersicht)
Wichtige Dokumente nach oben: Alle Dokumente, die Suchmaschinen finden und bestens indexieren sollen, müssen
ins Hauptverzeichnis. Unter
anderem deswegen werden Blogs schlechter indexiert und gerankt als statische Seiten.
Konsequente Kleinschreibung: Schreiben Sie stets alle Dokument-, Verzeichnis und Bildernamen konsequent klein.
Wenn Sie oder ein verlinkender Besucher nur in einem Buchstaben hiervon abweichen würde,
wäre die Zielseite aus Sicht der Suchmaschinen nachteiliger duplicate content.
301-Redirects bei Umbenennungen & Verlegungen: Wenn Seiten-URLs
unbenannt werden müssen, für zwei bis drei Monate 301(!)-Weiterleitung vom alten
zum neuen Dokumentnamen in .htaccess setzen. Andernfalls ginge das erreichte Ranking
verloren. Jedoch nicht zu viele Dokumente auf einmal umbenennen - das könnte die
Suchmaschinenlogik aufwecken und Ihre Seite würde temporär zurückgestuft. Drei
Code-Beispiele für permanente 301-Weiterleitungen:
Das erste Beispiel leitet um von einer Datei im Hauptverzeichnis auf die 'index.html'
eines Ordners. Diese wird hier nicht erwähnt, muss aber vorhanden sein.
Das zweite Beispiel leitet um von einer Datei auf eine andere im Hauptverzeichnis
befindliche Datei.
Das dritte Beispiel leitet ein komplettes Verzeichnis samt dessen Unterverzeichnissen
und allen darin befindlichen Dateien um auf eine andere im Hauptverzeichnis befindliche
Datei.
Anstelle 'permanent' kann also auch 301 geschrieben werden. Der Parameter
'?page=' im zweiten Beispiel
leitet auch Aufrufe mit Dokumentnamen und verschachtelte Unterverzeichnisse des
gelöschten Verzeichnisses als Parameter an 'ziel-dok.htm' weiter. Das ist
notwendig, weil ohne dies der ursprünglich aufgerufene Pfad direkt an 'ziel-dok.htm'
angehängt würde - damit wäre jedoch 'ziel-dok.htm' nicht mehr aufrufbar
und es erschiene eine Fehlermeldung. Zudem können Sie Dank des Parameters via PHP
diesen auswerten und hierüber beispielsweise innerhalb von 'ziel-dok.htm' zu
einer bestimmten Textstelle springen.
Eigene Fehlerseite einrichten: Server-Fehlerseite bei Aufruf eines
nicht existierenden Dokuments durch den Besucher
nicht anzeigen - besser entweder auf die Hauptseite 'index.html' umleiten
oder Entschuldigungsseite mit hilfreichen Verlinkungen anzeigen (nicht Suchmaschinen-relevanter Punkt).
Vorteilhafte Dokument-Endungen: Zu indexierende Seiten sollten
stets die Endung .htm oder .html
haben - nicht jedoch .php. Letztere können über eine Anweisung
in der Datei .htaccess bei Aufruf dennoch auf PHP-Code geparst werden.
Hauptseite gestalten: Auf Introseiten verzichten - diese schrecken
viele Besucher ab. Außerdem muss die Hauptseite (Startseite)
'index.html' auf alle Ihre Dokumente (Unterseiten) verlinken, die
in den Suchmaschinen gut gerankt sein sollen. Dies könnte bereits über ein
auf all diese Dokumente verlinkendes Menü erfolgen.
Menüs: Menüs müssen frei von Javascript-Code sein. Ein nicht unerheblicher
Anteil Ihrer Besucher surft nur mit abgeschaltetem Javascript. Es wäre
benutzerunfreundlich, diese Gruppe auszuschließen. Externe Links sollten mit
'rel="nofollow"' versehen sein, so dass die Suchmaschinen sicher sein können,
dass es sich nicht um aus SEO-Gründen gekaufte Links handelt. Wenigstens Google® mag
diese Art Links aus verständlichen Gründen nicht.
Suchmaschinenführung: Neben einer Sitemap (Hinweise hierzu finden Sie
unten im Text) muss eine robots.txt-Datei
eingesetzt werden, um den Suchmaschinen den Zugriff auf Nicht-Zielseiten wie Impressum,
AGB, Nutzungsbedingungen und alles, was nicht vom Besucher direkt über Suchmaschinen
als Zielseite erreicht werden soll, zu verbieten. Es ist nachteilig, den Suchmaschinen
jede Nicht-Zielseite zur Indexierung anzubieten. Zudem nützen Ihnen Besucher nichts,
die beispielsweise auf einer Textbaustein-HTM-Seite landen. Und Ihre Besucher wären
hiermit auch nicht glücklich.
Domain auf 'www.' fixieren: Aufrufe Ihrer Seiten ohne www. müssen via .htaccess auf www umgeleitet
werden - oder umgekehrt. Sonst wird der komplette eigene Domaininhalt zum Duplicate
Content. Denn für die Webseiten verwaltenden Server sind www.domain.de und domain.de
zwei völlig unterschiedliche Adressen. Da nun mal Besucher beim Aufruf Ihrer Seite
die Adresse mal mit und mal ohne 'www.' schreiben, notieren Suchmaschinen
eine identische Zielseite als doppelten Content. Code-Beispiel für das
abhelfende URL-Rewriting
und für eine selbstgestaltete Fehlerseite namens 'meine-fehlerseite.htm':
3. Dokumente optimieren
3.1 Nutzerführung
Für externe und interne Verlinkungen außerhalb der Hauptseite auf allen
Ziel-Unterseiten gilt: Anzahl der internen und externen Verlinkungen
so gering als möglich halten. Beide zusammen sollten sechzig nicht übersteigen - ab
einhundert pro Dokument ist man aus dem Index. Gegebenenfalls eingesetzte Online-Werbung
externer Anbieter muss sparsam und passend eingesetzt werden. Niemals den Besucher
mit Werbung zumüllen - sie ist als Ergänzung und Ausstiegsangebot zu Ihren Inhalten
zu sehen.
Insofern verbietet sich Werbung auf Seiten, in denen Produkte oder
Dienstleistungen offeriert werden. Dort soll der Besucher nur den Ausweg über den
Kauf respektive Buchung sehen. Daher sollte dort auch keinerlei interne oder externe
Verlinkung (Menü) zu finden sein. Dies würde nur vom Abschluss ablenken.
Popups sind in Verbindung mit Google-Adsense® nicht gestattet und schaden
Ihnen durch die durchweg ablehnende Haltung der Nutzer ohnehin mehr als sie nutzen.
Popups sind ohnehin oft im Browser der Besucher deaktiviert.
3.1.1 Interne Verlinkungen optimieren (Übersicht)
Behutsame Apassungen: Umfangreiche Veränderungen in der Linkstruktur vermeiden
Linktechnik: Kein Javascript in Verlinkungen und Navigation einsetzen - nur HTML-Permalinks verwenden.
Dokumentbezeichnungen: Geben Sie Dokumenten aussagekräftige Bezeichnungen (sprechende URLs). Unterstriche
in Dokumentnamen werden übrigens nicht als trennende Bindestriche erkannt,
darum Bindestriche verwenden.
Linkstruktur: Alle zu indexierende Ziel-Seiten intern von der Hauptseite verlinken.
Die Tiefe sollte von der Hauptseite aus gerechnet maximal zwei Ebenen, im
Idealfall jedoch nur eine Ebene betragen (Beispiel für zwei Ebenen:
'Hauptseite ‑‑> Unterseite1 ‑‑> Unterseite2').
Je mehr Klicks eine zu indexierende Zielseite von der Hauptseite entfernt ist,
desto schlechter wird sie in den Suchmaschinen gerankt.
Sitemaps: XML-Sitemaps einsetzen. In diese dürfen nur zu indexierende Dokumente
aufgenommen werden, nicht jedoch Nicht-Zielseiten wie Impressum, AGB, Nutzungsbedingungen
und alles, was nicht vom Besucher direkt über Suchmaschinen als Zielseite erreicht
werden soll.
Zielseiten von Dienstleistern/Shops: Dem Nutzer weder Werbung noch
interne oder externe Links zeigen. Der einzig gebotene Seiten-Ausstieg soll die Buchung
respektive der Kauf sein.
Konkretes Beispiel zur Nutzerführung: Sie verlinken beispielsweise von der Hauptseite zu einem Angebot auf einer Unterseite.
Es ist nicht sinnvoll, dem Nutzer dort weitere Links zur Verzweigung anzubieten. Er hat
seine Wahl getroffen und muss nun dem Abschluss zugeführt werden.
Wenn sie eine Dienstleistung
anbieten, muss auf der Zielseite wenigstens ein Kontaktformular und eine Telefonnummer folgen. Eine Emailadresse ist ungünstig,
weil die Kontaktaufnahme darüber nicht einfach ist und der Besucher möglicherweise wesentliche
Angaben wie den Namen und ähnliches weglässt. Ich würde also einen Interessenten, der sich
schon zur Angebotsseite geklickt hat, nicht nochmal irgendwohin schicken, indem ich weitere
Auswahlmöglichkeiten biete. Sollte er
hieran nicht interessiert sein, hat der Interessent gegebenenfalls noch die
Menüspalte, um eine andere
Ziel-Seite Ihrer Domain auszuwählen. So macht das Einbinden von Verzweigungen
über Menüs nur dann Sinn, wenn es Alternativen auf Ihrer Domain gibt. Es versteht
sich von selbst, dass derjenige, welcher über
seine Webpräsenz ein Produkt vertreiben möchte, keinerlei Werbung
als Ausstiegsangebote
einbindet. Das wäre in hohem Maße kontraproduktiv.
Sorgen Sie also dafür, dass der Besucher mit möglichst wenig Klicks zum Ziel kommt und
ihm möglichst wenig Verlinkungen angeboten werden. Bieten Sie ihm stets nur ein gut
strukturiertes Menü an. Und nicht rechts eine Menüspalte und oben und unten auf der Seite auch noch
zwei Menüleisten. Weniger ist mehr. Kein Besucher hat Lust, zunächst
die Menüstruktur Ihres Dokuments zu studieren, um das Motiv seines Besuches
zu befriedigen. Nicht wenige neigen in so einem Fall zur Flucht.
3.1.2 Externe Verlinkung (Übersicht)
Suchmaschinen sollen externen Links nicht folgen: Externe Links - außer zu weiteren eigenen Domains - immer
für Suchmaschinen auf rel="nofollow" setzen.
Vorsicht vor negativen Zielseiten: Keine externe Verlinkung zu Domains, welche bei Suchmaschinen als bad neighborhood
(schlechte Nachbarschaft) angesehen sein könnten. Hierzu zählen auch Domains, die Unterdomains
kostenlos oder gegen Entgeld Webmastern zur Veröffentlichung ihres Contents zur Verfügung
stellen. Man weiß nie, was alles darin gehostet wird.
Keine Texte verstecken: Verbergen Sie weder Text noch Links. Vorsicht
daher auch bei Verwendung der CSS-Anweisung HIDDEN sowie bei zu geringem Kontrast
zwischen Text- und Hintergrundfarbe.
Keine Paid-Links in beide Richtungen: Niemals für die Verlinkung zur eigenen Domain bezahlen oder bezahlte Verlinkungen
setzen (Partnerprogramme, kostenpflichtige Webkataloge etc.).
Regelmäßige Funktionsprüfungen: Interne und externe Links regelmäßig auf Funktionalität prüfen.
Keine Zirkelverlinkungen: Auch eigene Domains niemals gegenseitig
verlinken. Diese heben sich selbst dann auf, wenn eine Zirkelverlinkung über einen
großen Kreis von Webseiten entsteht. Nur das einseitige Verlinken wird von
Suchmaschinen zum Vorteil der verlinkten Domain gewertet.
Nur thematisch passende Zielseiten verlinken: Interne und externe Verlinkung von Seiten mit thematisch unpassendem
oder inhaltlich irrelevanten Inhalten vermeiden.
Wikipedia-Backlink ist positiv: Ein Wikipedia-Artikel zur
Firma oder Produkt ist hilfreich.
3.2 Seitenaufbau und Inhalt optimieren
Jedes Dokument sollte über die Metatags title, description und Keywords verfügen. Diese müssen
auf jeder Ihrer Seiten unterschiedlich sein - Vorsicht also insbesondere bei automatisch
generierten Seiten. Zudem bedarf es einer korrekten Dokumentenstruktur mit einer(!)
h1-Überschrift und wenigstens zwei den Inhalt strukturierenden h2-Überschriften. Falsch wäre
es somit, eine h3-Überschrift ohne h2 und h1 einzusetzen. Niemals Überschriften
wie Willkommen auf meiner Webseite oder Ähnliches setzen. Überschriften und
Text müssen alle relevanten Keywords ohne auffällige gewollte
Wiederholungen beinhalten.
Jeder Metatag und jede Überschrift muss eine aussagekräftige inhaltsbezogene und prägnante
Beschreibung enthalten, ohne dass dabei Begriffe unnötig wiederholt
werden (Keyword-Spamming). Metatag 'Title' und
h1-Überschrift können identisch sein. Nur maximal zwölf
unterschiedliche (sich nicht
wiederholende) Begriffe dem Metatag Keywords zuordnen. Stark und wenig frequentierte
Keywords sollten dabei gemischt werden. Die Begriffe in title,
description, keywords und Überschriften im Singular halten: Die
Suchmaschinen finden zum Suchbegriff 'Webseiten' auch Dokumente mit
dem Keyword 'Webseite',
zeigen aber zum Suchbegriff 'Webseite' derzeit nichts an, wenn das
Keyword 'Webseiten' ist.
Das Vorgesagte gilt auch für wenigstens einen längeren beschreibenden
Absatz (Text-Content), der auf keiner Seite
fehlen darf. Dieser muss eigenständig und einmalig sein und die
Besonderheit der Seite beschreiben. Manch einer bietet eine prima Dienstleistung
oder Produkt an, sagt dem neuen Besucher jedoch nicht, was es ist - weil es ihm selbst
so klar ist, dass er gar nicht daran denkt, es Besuchern zu erläutern.
Was beinhaltet das Webangebot dieser Seite und worin unterscheidet es sich von konkurrierenden
Angeboten? Was ist das Besondere? Ein längerer Absatz genügt mir als Besucher und
zudem den Suchmaschinen zur Analyse der Seite.
Dem Interessenten und den Suchmaschinen sind zudem strukturierende
aussagekräftige und inhaltsbezogene Überschriften wichtig - beispielsweise: "Welchen
Nutzen hat Superplus-XLI für Glubber-User?" Werden auf der Hauptseite zwei oder
mehr Angebote präsentiert, sollte für jedes Angebot eine derartige Text-Beschreibung
verfasst werden. Und zwar jeweils ohne Worthülsen und ohne Keyword-Spamming - das ist ein übermäßiges Einbinden
von Keywords zur Manipulation von Suchmaschinen. Kurz, prägnant und
knackig muss jeder Text sein.
Verzichten Sie auf externe Inhalte, welche auch auf anderen Domains zu finden sind. Diese
werden als Duplicate Content bezeichnet und führen zu Nachteilen im Ranking. Das
gilt uneingeschränkt auch für Duplicate Content aus eigenen Domains - Suchmaschinen können
und wollen das nicht unterscheiden.
Bieten Sie auf jeder Zielseite Googles TRANSLATION-GADGET für
hiesige Interessenten,
die lieber in ihrer Heimatsprache lesen. Vom Besucher möglicherweise aufgerufenen
weitere Unterseiten werden dann automatisch in die gewählte Sprache
übersetzt.
3.3 Seitenprogrammierung optimieren (Übersicht)
Nur externes CSS verwenden: Eine mit CSS gestaltete Seite ist
derzeit noch nicht im Vorteil vor einem veralteten Tabellenlayout
- jedoch sollten CSS-Definitionen vollständig in externen Dateien ausgelagert
sein, um die Formatierung vom Inhalt weitgehend zu trennen.
Nur statische Seiten verwenden: Keinesfalls Frames verwenden. Sie können jedoch das Gerüst Ihrer statischen
Seiten mit HTML-Schnipseln via dem PHP-Befehl include zusammensetzen. So
lassen sich beispielsweise auf allen Unterseiten pflegeleichte Navigations-,
Top- und Bottom-Bausteine verwenden.
Bilder mit Attributen versehen: Bilder müssen mit aussagefähigem ALT- und TITLE-Attribut versehen
sein - diese müssen den Bildinhalt beschreiben. Suchmaschinen nutzen diese Attribute nicht allein für die
Listung in der Bildersuche. Wenn man Bildanzeige ausschaltet, wird in den meisten
Browsern beispielsweise der ALT-Tag "Suchmaschinenoptimierung beim Kunden. Hamburg 2009. SEO bei der Arbeit"
angezeigt. Hält man die Maus jedoch über dem Link, erscheint der Title-TAG als Tooltip. Auch
diese Texte sollten stets mit einem Punkt beendet werden, weil andernfalls Screenreader
keine Sprechpause machen. Alt- und Title-Tag können bei Bildern identisch sein.
Kompressionstechniken verwenden: Setzen Sie Komprimierungstechniken ein, um die Ladezeiten zu reduzieren - siehe hierzu
die Anleitung
GZIP-Kompression von Webseiten über PHP. Gerade bei langsamen
Internetverbindungen sind lange Ladezeiten eine Zumutung. Reduzieren Sie aus dem
gleichen Grund die Größe von Bildern auf das dargestellte Maß und deren
Anzeige-Qualität auf das
Minimum.
Seiten-Darstellung nur via HTML und CSS: Keine
nicht-suchmaschinenlesbaren Inhalte (z.B. Flash) verwenden.
Nur fehlerfrei validierte Seiten freigeben: Validieren Sie nach der Fertigstellung einer Seite deren Code auf HTML-
und CSS-Fehlerfreiheit. Wählen Sie einen expliziten Bezug auf einen Pfad in der
Doctype-Deklaration, damit die Browser der Besucher bei Aufruf Ihrer Seiten nicht
in den Kompatibilitätsmodus (Quirksmodus) gehen..
3.4 Merkliste: Schlussprüfungen einer neuen Unterseite (Übersicht)
Rechtschreibung der neuen Seite prüfen
Vorsorglich eine Duplicate Content Prüfung für die neue Seite durchführen
Neue Seite in Navigationen (Hauptnavigation & Spartennavigation) verlinken.
Hierbei niemals rel="nofollow" für Seiten der eigenen Domain
verwenden (auch nicht für Impressum und AGB).
Umlaute und 'ß' durch HTML-Codes ersetzen. Wo erforderlich, geschützte
Leerzeichen und Bindestriche setzen, die nicht umgebrochen werden. Dies sind die
wichtigsten HTML-Entities (Sonderzeichen-Maskierungen
der "HyperText Markup Language"):
Neue Seite gegebenenfalls In AdSense als URL-Channel anmelden
Bei der Nutzung von Google®-Analytics: Wenn die ersten Such-Keywords
in Analytics angezeigt werden, die neue Seite daran
optimieren (insbesondere title und description)
4. Überprüfung der Domain-Qualität
Bei Google® dauert es derzeit etwa drei Monate, bis positive Änderungen voll
auf das Ranking durchschlagen. Negative Änderungen wirken binnen weniger Tage.
Die Qualität Ihrer Domain ändert sich jedoch nach jeder Änderung
sofort und wird auch sehr schnell von den Suchmaschinen registriert.
Überprüfen Sie
nach jeder Änderung Ihren HTML- und CSS-Code über kostenlose Online-Validierungsdienste.
Auch zur Prüfung der Keyword-Dichte und Domain-Sichtbarkeit gibt es Anbieter und Analysetools.
5. Auswahl eines externen SEO zur Optimierung der eigenen Internet-Präsens
Auf dem SEO-Markt tummeln sich erstklassige Suchmaschinen-Optimierer gemischt
mit absoluten Anfängern, die nicht mal ihre eigene Webpräsenz in
jeder Hinsicht
optimal gestalten können. Mir sind aus meiner aktiven Zeit im Google®-Webmaster-Forum
viele SEOs vertraut, die weder
die Google®-Spielregeln kennen
und beherrschen noch
berücksichtigen. Eine mit den falschen Methoden angepasste Webseite ist jedoch
tot - selbst wenn es einige Monate dauern sollte, bis nach anfänglicher besserer
Positionierung der Absturz folgt.
Ich empfehle daher dringend, ausschließlich auf sogenannte
White Hat SEO‑Methoden zu vertrauen. Und sie haben noch einen
angenehmen Vorzug: sie können leicht in Eigenregie vollzogen werden. Sollten Sie
jedoch einen externen Optimierer beauftragen wollen, dann lassen Sie sich vorher
sagen, was er vorhat. Und gleichen Sie seine Absichten mit Googles Richtlinien
ab - es gibt zu viele SEOs, die keine Ahnung von Googles Denken haben und glauben,
mit Black Hat-Methoden dauerhafte Erfolge erreichen zu können. Wie schon
erwähnt, haben diese Negativ-Optimierer oft zwar attraktive, jedoch
Suchmaschinen-untaugliche Web-Auftritte. Es wäre zum Lachen, wenn diese
nicht Geld nehmen und bei Ihnen Schaden anrichten würden.
Wenn Sie dann einen Auftrag vergeben, muss dieser schriftlich erfolgen. Lassen Sie
sich darin den detaillierten Arbeitsumfang sowie die Konformität mit den
Google®-Richtlinien für Webmaster bestätigen. Nur dann können Sie es wagen, derart sensible
Aufgaben abzugeben.