Welche Risiken sind bekannt? Wovon hängen Klick-Anzahl und Klickpreise ab? Wie kann man Anzeigen optimieren und damit Einnahmen erhöhen? Was passiert bei Eigenklicks?
Leider sind die folgenden Hinweise nötig: Aus gegebenen Anlass vorab ein Wort zum Copyright: Webseitenbetreiber dürfen entsprechend des Zitierrechts EINEN BIS ZWEI SÄTZE dieser Unterseite UMFORMULIERT und UNTER VERLINKUNG DER QUELLE auf ihre Seite übertragen, um eine Zurückstufung im Google-Suchmaschinenranking wegen duplicate content zu vermeiden: [André Chinnow, Internet: "", Hamburg 2009] Achtung: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier gegebenen Hinweise wird keine Gewähr oder Haftung übernommen. Sie basieren auf Erfahrungen von Nicht-Fachleuten. Bevor Sie diese aufgreifen, klären Sie vor der Anwendung der hier gegebenen Informationen mit Fachleuten ab, ob Ihnen daraus Nachteile entstehen können. Den Herstelleranweisungen verwendeter Produkte ist unabhängig von den nachfolgenden Ausführungen zu folgen. Auch stellen die Aussagen zu Rechtslagen keine Rechtsberatung dar, sondern spiegeln nur eine persönliche Meinung des Verfassers wieder, welche falsch sein kann.
Inzwischen hat fast ein jeder Werbung auf seiner Homepage - doch den wenigsten
sind die Besonderheiten des Affiliates-Marketing vertraut. Im AdSense®-Forum,
in dem ich gelegentlich aktiv bin, wiederholen sich die Inhalte der Anfragen endlos.
Darum bringe ich hier eine Zusammenfassung des Diskussionsstandes.
Ihre Suchbegriffe sind bereits gelb hervorgehoben. Oder suchen Sie innerhalb dieser Seite nach einen oder mehreren anderen Begriffen oder dem Teil eines Begriffs:
Es beginnt mit der Frage, ob sich für Dich das Werben mit AdSense® und Co
lohnt oder nicht. Je nachdem, ob Du hiervon leben willst oder es Dir nur um
einen Ausgleich für die Providerkosten geht, ist die Standortfrage
elementar. Ich kann in diesem unseren kleinen Land Deutschland in deutscher
Sprache nur eine relativ kleine Gruppe von derzeit etwa 80 Millionen potentiellen
Usern erreichen. Schreibe ich dagegen in englischer Sprache, erreiche ich
240 Mio US-Amerikaner plus 32 Mio Kanadier plus 20 Mio Australier plus 60 Mio Briten
plus eine ungezählte Anzahl der englischen Sprache mächtiger Menschen weltweit.
Hieran liegt es, dass beispielsweise noch kein deutscher Blogger wie
Jeremy Schoemaker von www.shoemoney.com
einen hundertzweiunddreißigtausend US-Dollar-Scheck von AdSense® zugesandt bekam
(siehe unten).
Wie groß ist nun der Aufwand für den Einsatz erfolgreicher Werbung mit gutem Ertrag? Der
zeitliche und damit monitäre Aufwand ist sehr groß - nur ist sich darüber
anfangs kaum einer im Klaren. Der Code ist zwar schnell eingesetzt, doch dann braucht
es Monate oder Jahre, bis die Platzierung und Darstellung optimiert ist. Denn ohne Erfahrung
bleiben die erhofften Klicks aus. Aber auch bei vielen Klicks will man mehr - eine
höhere Vergütung je Klick beispielsweise oder auch nur die Effizienz erhöhen.
Es kostet also einiges an Zeit, die für die Realisierung von wirklich
gewinnbringenden Projekten fehlt. Insofern lohnt sich Online-Werbung nur für denjenigen,
der viel Zeit und keine profitablere Möglichkeit hat, mit dieser Einnahmen
zu erzielen. Und sie lohnt sich für denjenigen, welcher eine Seite mit wenigstens
10000 eindeutigen Besuchern täglich hat, weil dort Online-Werbung auch ohne viel
Anpassungsarbeit halbwegs profitabel ist. An Google zahlen muss man dagegen nichts.
Was sind die Ursachen für zuwenig Klicks? Um überhaupt eine größere Zahl Besucher
zu bekommen, muss die Webseite bei allen relevanten Suchmaschinen indexiert sein.
Zur ersten Erfassung sind einige Backlinks, beispielsweise von Social Network Diensten,
hilfreich. Hierfür müssen die Metatags title und description sowie
eine h1- und mehrere h2-Überschriftenmit prägnanten(!), den Content
repräsentierenden Texten versehen werden. Maximal zehn bis zwölf Keywords sind optimal.
Diese Punkte sind die in der Suchergebnis-Listung sichtbare Visitenkarte für potentielle
Besucher der Website. Sie sollen den Nutzer informieren und für die Inhalte der
Webseite interessieren. Doch der Suchmaschinen-Traffic ist nur der Anfang - hat
eine Seite Erfolg, folgt unweigerlich direct traffic. Darunter versteht
man Traffic über den eingetippten Seitennamen, über Bookmarks und Verweisen von
anderen Webseiten. Es ist, wie Jeremy Schoemaker sagte, freier Traffic und das,
was passiert, wenn Leute eine Seite wirklich wollen.
Nicht zuletzt entscheidet das Thema der Webseite über den Zulauf. Gibt es viele
konkurrierende Webseiten zu einem Thema? Das wäre nachteilig wegen der Konkurrenz
im Suchmaschinen-Ranking. Sind die Klickpreise für die entsprechenden
Keywords interessant? Sie entscheiden neben der Besucherzahl über die Einnahmen.
Nun magst man es nach einiger Zeit geschafft haben, Umsatz zu generieren, aber
irgend etwas ist faul: Die Seitenzugriffszahlen steigen, doch die Einnahmen aus der
Online-Werbung stagnieren oder fallen. Möglicherweise hat ein
affiliate sniper (Leute, die Geld
verdienen, indem sie Deine Affiliate-ID mit ihrer eigenen vertauschen) die Werbeblöcke
manipuliert. Hierfür gibt es zwei Wege: Zum einen über einen Trojaner,
welcher das FTP-Passwort vom Rechner des Webmasters ausspioniert, so
dass hiernach die AdSense®-ID der Anzeigen alle paar Stunden in allen HTML-Dokumenten
des Webspace automatisiert ausgetauscht wird. Diese Variante läßt sich noch folgendermaßen
differenzieren:
ID-Klau: Die AdSense®-ID deines Accounts wird durch diejenige
des Webpiraten ausgetauscht. Und leitet hierüber Impressions und Klicks auf
seinen Account um. Google bekommt hiervon nichts mit, weil es keine Bindung der ID
an eine Webseite gibt.
Raub der Werbefläche: Der AdSense-Code wird komplett ausgetauscht gegen
einen Werbecode des schwarzen Werbemarktes. Hierdurch wird ungefragt Werbung durch
obskure Werbeanbieter auf der betroffenen Webseite geschaltet. Häufig sind derartige
Anzeigen oder die verlinkten Seiten laut Bitdefender mit Schadcode versehen,
welche die Besucher-Rechner infizieren. Die Anzeigen sind laut Techshout meist
englischsprachig und bewerben neben Pornoseiten auch Viagra und Abnehmpillen. Doch
könnte sich hier ein schwarzer Werbemarkt etablieren, der auch unwissende
Inserenten mit seriösen Zielseiten einbindet. Google bekommt hiervon ebenfalls
nichts mit, weil deren Code entfernt ist. Und der Seitenbetreiber würde dies ebenfalls
nur bei auffälliger Werbung oder Überprüfung des Quellcodes der in den Broweser
geladenen Webseite bemerken.
Zum anderen könnte die Ursache für manipulierte Werbung in einem Trojaner auf
Besucher-Rechnern liegen, welcher beim Laden der Webseite in den Browser die
AdSense®-ID austauscht. Gut fünfzig Prozent derartiger Infektionen von
Besucherrechnern gehen auf sogenannte Drive-by-Infektionen, also auf den
Besuch verseuchter Webseiten zurückf. In beiden Fällen geht der Betreiber
der Webseite leer aus.
Vorsicht auch vor vermeintlich kostenloser Webspace-Analysesoftware unbekannter Quellen, welche dem
User detaillierte Zugriffsberichte liefert und einige interessante Einstellmöglichkeiten
bietet. Und welche unbemerkt einen Teil oder alle Werbe-Klicks auf ein Konto des
Anbieters umleitet. Technisch ist dies in PHP leicht zu bewerkstelligen, so sollte
man sich dessen erinnern, wenn bei Einsatz derartiger Programme die Klickzahlen
deutlich runtergehen.
Und last but not least gibt es Trojaner-, Stealware- oder auch
Parasiten-Software, welche die originale AdSense®-ID des Webseitenbetreibers
auf dem PC des Besuchers mit derjenigen des Webpiraten überschreiben. Spyware,
Browser Toolbars und andere auf dem Rechner deines Besuchers installierte
Software könnte also Deine Affiliate-ID von Deinen Affiliate-Links entfernen
und sie mit ihrer eigenen ID ersetzen.
2.2 Welche Abhilfen sind möglich?
Zur Überwachung des AdSense®-Codes monatlich die eigene Webseite in
einen Browser laden und den Quelltext überprüfen.
Monatliches Überprüfen der Rechner, von denen aus der Webspace verwaltet wird,
auf Trojaner, Würmer, RootKit-Schadware und sonstige Spyware. Ein kontinuierlich
im Hintergrund arbeitender Virenscanner ist unverzichtbar.
Das Entfernen nicht absolut vertrauenswürdiger Browser-Plugins wie Toolbars etc.
3. Unerklärliche Abweichungen in den Zugriffs-Statistiken?
3.1 Ursachen von Diskrepanzen in verschiedenen Statistiken
Woher kommen die erheblichen Unterschiede in den Seitenaufrufen (Impressionen),
welche der Provider über die Logfile-Auswertung nennt, welche eine Analysesoftware
erkennt und welche in der AdSense®-Statistik genannt werden?
Der Provider zählt jeden Aufruf einer Seite, egal von wem. Auch diejenigen
von sogenannten Bots, den Suchmaschinen-Spidern, welche manche Seiten alle paar
Minuten besuchen. Google dagegen zählt nur Klicks und Impressionen von Usern,
die Cookies, Javascript und die Bilderanzeige aktiviert haben und deren Browser
das iframe-Tag verarbeiten kann. Impressionen durch nachgeladene Framesets werden
ebenfalls nicht gezählt. Darüber hinaus habe ich festgestellt, dass nur
dann eine Impression für eine geladene Seite gezählt wird, wenn der
Besucher wenigstens einmal mit dem Mauszeiger über eine Anzeige gekommen ist
(Auswertung durch AdSense® mittels OnMouseOver).
So fällt in der AdSense®-Zählung der Impressionen ein guter Teil des Web-Traffics
unter dem Tisch. Und erst, wer von diesen verbliebenen Besuchern auf eine
Werbeanzeige klickt und auf der dann erscheinenden vollständig aufgebauten
Zielseite nochmals klickt, produziert eine Einnahme. Somit relativieren sich in
der wirtschaftlichen Bedeutung die hohen vom Provider gelieferten Zugriffsdaten.
Es zählen letztlich nur diejenigen Daten, aus welchen sich das Geld generiert -
also diejenigen des Werbe-Anbieters.
Andererseits zählt nur AdSense® in seiner Impressionen-Statistik aus einen Cache
(Suchmaschinen-Caches, Browsercache) geladene Dokumente mit - diese tauchen in
der Providerstatistik und in den Log-Files des Webspace niemals auf. Trotzdem
liegen die Providerzahlen in der Regel weit höher. Ein typisches Beispiel:
Für den 9. August 2007 zeigt die Providerstatistik für eine
Unterseite 3000 Seitenaufrufe. AdSense® dagegen meldet etwa 10% dieses Wertes = 351
Seitenaufrufe (Impressionen). Google-Analytics® nocheinmal gut einhundert weniger.
Die von Google-Analytics und Google-AdSense® gemeldeten Daten verhalten sich in
ihren Änderungen dabei stets parallel und völlig unabhängig von Schwankungen
in der Providerstatistik. Diese Erfahrung machten auch AdSense®-User, welche
zuvor andere Werbeanbieter installiert hatten und nach dem Wechsel zu AdSense®
derartige Auffälligkeiten vermeldeten.
Der AdSense®-Support versicherte mir auf eine Nachfrage zur Rolle von Cookies
in der Wertung: "Alle gültigen Klicks auf Google®-Anzeigen
werden registriert und vergütet, auch wenn ein User in dem verwendeten Browser
die Verwendung von Cookies nicht erlaubt oder SSL deaktiviert hat. Das
ist aus meiner Sicht glaubwürdig.
Doch können Klicks sowohl unbemerkt von mir und Google umgeleitet sein. Ich vermute
in augenscheinlich unerklärlichen Abweichungen Auswirkungen der oben beschriebenen
Webpiraterie. Als Abhilfe ist zu überlegen, welche Schutzmaßnahmen
richtlinienkonform sind und wogegen sie sich richten sollen. Eine völlige
Verschleierung der ID, eine Einkapselung o.ä. ist derzeit nicht zu
erreichen, weil die Kommunikation des AdSense®-Javascriptcodes mit deren Servern
derzeit keine Verschlüsselung kennt respektive zulässt. So
müssen die Daten im Klartext an Google gesandt werden, wodurch sie im
Seitenquelltext der geladenen Internetseite auslesbar sind. Es wäre sehr
kundenfreundlich von Google, über eine Einführung einer Verschlüsselung
nachzudenken.
Vermeldet Ihre AdSense®-Statistik häufig Klicks, die nicht vergütet
werden, können Richtlinienverstöße der Auslöser sein. Es gibt jedoch
eine weitere mögliche Ursache für nicht bezahlte Klicks: Wenn das Feature
Zugelassene Websites aktiviert ist und nicht alle URLs und Suchmaschinen-Adressen
eingetragen oder aber Schreibfehler gemacht worden sind, werden Klicks außerhalb
der explizit erlaubten Websites nicht vergütet. Diese Klicks und die dort
anfallenden Impressionen erscheinen jedoch in der Statistik.
3.2 Überprüfungsmethoden
Um die Klickzahlen zu überprüfen, könnte man den Anzeigencode in
eine separate PHP-Datei einbetten und deren Aufrufe in eine Textdatei schreiben.
Um die Impressionen zu überprüfen, könnte man in jede Seite, welche Werbung enthält,
an beliebiger Stelle den folgenden Code einfügen
Die Datei AdSenseCounter.htm muss hierfür erstellt werden. Darin
kann man noch etwas PHP-Code für die eigene Zählung einfügen. HTML-Dateien
werden geparst mit einer angepassten .HTACESS-Datei im Root
des Webspace. Oder aber man nennt sie in AdSenseCounter.php um. Da nun Google
nur Impressionen bei eingeschalteten Javascript und IFrame-Tauglichkeit des Browsers zählt,
sollten die so ermittelten Aufrufszahlen mit den AdSense®-Seitenimpressionen annähernd
übereinstimmen. Mehr Kontroll-Möglichkeiten gibt es nicht.
Aber auch jetzt kann es Dir erscheinen, als wäre Dein Einkommen im Verhältnis zu
den AdSense®-Impressionen zu gering. Hier kommen zwei weitere Faktoren ins Spiel:
Erstens die Klickrate (Seiten-CTR), welche das
prozentuale Verhältnis der gewerteten Werbe-Klicks zur Anzahl der von Google
AdSense® registrierten Seitenaufrufe abbildet. Eine CTR von 2,00 besagt
beispielsweise, dass in 2 von hundert Seitenaufrufen
auf Werbung geklickt wurde und zudem auf der Zielseite ein weiterer Klick
erfolgte. Die CTR ist ein guter Indikator, um die Qualität der Platzierung der
Werbeblöcke abzuschätzen. Ist die CTR unter 1% im Durchschnitt aller Seiten(!), besteht in dieser Hinsicht dringender
Handlungsbedarf. Ist sie zwischen 2 und 4 Prozent, ist dies für viele Webangebote ein guter Wert.
Einzelne Seiten können durchaus Werte über 10 Prozent aufweisen. Wie kann man
nun die Seiten-CTR erhöhen? Einmal durch eine optimale Platzierung der Werbeblöcke
innerhalb der Seite und zweitens durch deren ansprechende Gestaltung.
Zur Platzierung der Werbeinseln folgt hier ein Beispiel aus meiner
Seitenstruktur:
Werbeinseln unter der Lupe
Das Auge des Betrachters fokussiert zunächst entweder den Bereich oben links
oder oben Mitte. Daher ist dieser in der Direktvermarktung am teuersten
respektive verspricht die höchsten Klickzahlen. Je weiter der Werbeblock nach
rechts unten verlegt wird, desto geringer sind die Zugriffe hierauf und damit
die CTR. So sind in diesem Beispiel die Zonen A und B vorteilhaft, C und D
neutral und alles darunter wäre ungünstig. Wenn man beispielsweise ein Forum hast, böte
es sich an, direkt links neben dem Login-Bereich eine Big-Rectangle-Werbeinsel
zu setzen. Denn Werbeblöcke bieten denjenigen Usern Austrittsangebote, welche die
Seite ohnehin verlassen wollen.
4.2 Gestaltung der Werbung
Der zweite für die CTR bedeutsame Faktor ist die Gestaltung der Werbeinseln.
An ihr scheiden sich die Geister. Manch einer mag es grell und flimmernd und
hält dies für effektiv, der andere gestaltet die (Text)Werbung so unauffällig,
dass sie fast unsichtbar ist. Ich liege etwa in der Mitte - hebe sie
insbesondere in den Blogs optisch mit den Farben des Randmenüs hervor, damit man
sie zwischen den blogtypischen Elementen überhaupt wahrnimmt. Die sich in der
Werbung wiederholende Farbe des Menüs gibt dem Gesamtbild dabei einen
harmonischen Anstrich - alles erscheint Ton inTon. Ansonsten soll sich
die Werbung möglichst wenig vom Content(!)
abheben. Ich habe einen Versuch mit allen 336x280 big Rectangles dieser
Webpräsenz gemacht: Diesen Werbeblock legte ich als Textanzeige auf den
graphischen Hintergrund, den ich oben in diesem Post für das
Inhaltsverzeichnis eingesetzt habe. Das Ergebnis war ernüchternd - ein
100prozentiger Einbruch von dem erfolgreichsten Anzeigenformat zu dem
erfolglosesten. Soviel zu meinem kleinen Test einer graphisch auffälligen
Anzeigengestaltung.
Für alle, die trotzdem mit graphischen Hintergründen experimentieren möchten,
hier der Beispiel-Code:
Ein weiterer Versuch beinhaltete die volle Integration eines 336x280 Big Rectangle
in den Text, so dass dieser die Werbung umschloss und eigene Navigationslinks
sich weniger von den AdSense®-Links unterschieden. Diese "Optimierung" brachte
mit Ausnahme von einer Seite Einbrüche in der Klickanzahl um ca. 2/3tel, so dass
heute die großen Werbeinseln vom Content deutlich abgegrenzt präsentiert
werden. Allerdings hat hierzu jeder eine eigene Meinung.
Einige Seitenbetreiber überschätzen die Anzahl passender Anzeigen
je Werbeblock für die sich aus der Webseite ergebenden Keywords. Es oft nicht möglich,
jeden Werbeplatz einer Seite mit passender Werbung zu füllen. So sollte via CSS
dafür gesorgt werden, dass eine fehlende Anzeige keine Lücke hinterläßt.
So muss ein jeder selbst in Abhängigkeit von Zielgruppe, Seitenstruktur und
Content experimentieren. So einfach auch das Anmelden bei einem Werbe-Anbieter und das
Einfügen des Werbecodes ist, so schwierig ist es, die Werbung optimal zu
integrieren. Ich renovierte beispielsweise im Jahr 2007 meine bis dahin sieben
Jahre alten Seiten auf ein ansprechenderes Style in CSS-Technik und habe damit
die Einnahmen und Klicks verfünffacht. Es reicht zwar noch nicht für die Raten
einer Hypothek, aber die Seite ist nun wenigstens kein Zuschussgeschäft mehr.
4.3 Der vom Content abhängige Klickpreis
Die zweite wichtige Variable neben der Klickrate (Seiten-CTR) ist der erzielte
Preis per Klick, welcher in den Statistiken nicht ausgewiesen wird. Man
kann ihn jedoch leicht errechnen. Man dividiert die Einnahmen eines beliebigen
Zeitraumes durch die Anzahl der Klicks in diesem Zeitraum. Zwar bringt ein
einzelner Klick auch mal zwei Euro oder nur einen Cent, doch ist ein durchschnittlicher
Wert von zehn bis sechzig Cent realistisch. Wer über längere Zeit mehr
hat, sollte sich freuen, wer weniger hat das folgende beachten:
Der Klickpreis kommt in einer Art Auktion zustande - gibt es viele Inserenten,
ist der Preis höher, um die Anzeigen überhaupt platziert zu bekommen. Sind in einer
Branche nur wenige Nachfrager (Inserenten), ist die Klickvergütung geringer.
Hat man zudem viele Werbeinseln auf einer Seite, werden nicht nur Anzeigen mit dem
höchsten Klickpreis platziert, sondern auch geringer vergütete.
Dann ist es reiner Zufall, ob der User auf die teure Annonce oder den Billigheimer
daneben klickt. Weniger Werbung ist in Bezug auf den Klickpreis also mehr.
4.4 Keywords und Überschriften optimieren
Eine weitere Stellschraube sind die im Text befindlichen Keywörter und Überschriften.
Ich empfehle bei zu geringen Klickpreisen, den Content zu überarbeiten und mit Keywörtern
zu experimentieren, um mehr Nachfrager nach den vorhandenen
Werbeplätzen zu erhalten. Aber Vorsicht: Wenn die Keywords nicht in Anzahl und
Inhalt dem Content entsprechen, verliert man schnell seine Listung in den
Suchmaschinen. Zudem sollten der Dokumentname, der Seitentitel und die Description im Metatag
sowie die Überschrift-Tags h1 und h2 gezielt eingesetzt werden, da diese nicht
nur von den Suchmaschinen, sondern auch von den Werbeanbietern zur Contenterkennung
herangezogen werden. Doch ohne eine Mindestmenge an auswertbaren Content - sprich Textinhalten -
geht es nicht. Dort jedoch, wo nicht-relevanter Text für die Erkennung des Seiteninhalts
durch Werbeanbieter und Suchmaschienen ausgeklammert werden soll , kann dieser in
die folgenden HTML-Kommentare gesetzt werden:
Siehe hierzu auch die entsprechende Seite der
AdSense-Hilfe.
Möchte man dagegen umgekehrt relevanten Content für die AdSense®-Analyse
festlegen, nutze man die im nächsten Kapitel gezeigten Tags.
4.5 Auch Shops und Dienstleistungs-Angebote mit Werbung versehen?
Wie sollte man Werbung platzieren, wenn man selbst auf seiner Webseite
Produkte und/oder Dienstleistungen verkaufen möchte? In diesem Fall ist
noch mehr als auf nicht-kommerziellen Seiten darauf zu achten, dass Werbung dem Nutzer nur
als Ausstiegsmöglichkeit(!) dient, wenn er ohnehin das Weite suchen will. Keinesfalls
soll der Nutzer vom eigenen Produkt oder Dienstleistung abgelenkt werden.
So könnte beispielsweise in der Menüspalte für das Auge des unruhigen Besuchers, der dort
nichts von Interesse gefunden hat, ein vertikaler AdSense®-Linkblock 120x90 unter
das eigene Menü gesetzt werden - in denselben Farben wie der eigene Linkblock.
Im Hauptfenster sind verschenkte Überschriften wie Willkommen o.ä. zu
ersetzen durch prägnant informative, die bereits Keywords aus den
Metatags enthalten. Dabei sollte die Hauptüberschrift wie oben beschrieben
in h1-Tags und die Unterüberschrift(en) in h2-Tags gesetzt werden. Das ist
für alle Analysen durch Suchmaschienen und Werbeanbieter wichtig. Über CSS-Code
kann übrigens das Erscheinungsbild der h1/h2-Tags angepasst werden.
Ganz am Ende des Angebots könnte Werbung folgen - nur nicht
die von Konkurrenzseiten, welche ggf. zu filtern sind.
Der Kern des Ganzen ist: Der Besucher ist extrem ungeduldig - ein Willkommen
beispielsweise liefert ihm keinerlei Informationen. Der Blick wandert nach dem
Betreten von links oben zur Mitte der Seite. Wenn dort nicht das Erwartete geliefert
wurde, ist er weg. So wäre es für einen Shop besser, diesen selbst schon auf
der Startseite in den Vordergrund zu stellen. Oder kann man sich den Online-Buchhändler Amazon
mit einer Shop-unabhängigen Einstiegsseite vorstellen? Natürlich nicht, aber
viele Shopbetreiber verfahren so.
Ein Wort zur Platzierung von Anzeigen in der unmittelbaren Nähe von Links oder
Navigationselementen. Wenngleich Google diese Nähe einerseits in den Optimierungshinweisen
ausdrücklich empfiehlt, dieses in den Programmrichtlinien nicht ausdrücklich
ausschließt und zudem Erfolgsseiten als Vorbilder hinstellt, die genau
dies praktizieren, scheint sich doch eine Wende in der Bewertung zu vollziehen.
Eingeleitet wurde der Umschwung durch einen Post eines Google-AdSense® Mitarbeiters aus Mai 2007, in
welchem genau diese Praxis als Grund für eine Nicht-Wertung von Klicks und
einer Schließung des AdSense®-Kontos genannt wird.
5. Abhilfe bei nicht zum Content passenden Anzeigen
Warum darf sich der Publisher nicht selbst die Anzeigen-Kategorien
aussuchen, welche optimal zu seiner Webseite passen? Weil wir nicht alle nur
Englein sind. Denn wenn er Kategorien frei wählen könnte, würden
zwar nicht alle, jedoch nicht wenige Publisher unpassende Kategorien wegen höherer
Klickpreise vorgeben. Und damit die Anzeigenplatzierung manipulieren. Dies wäre
eine Form von Betrug, der in seinen Auswirkungen korrekt arbeitenden Publisher
ebenso schädigen würde wie die Werbenden.
Also analysiert ein Algorithmus den Content und wählt passende Annoncen aus. Woran
liegt es dann, wenn die Anzeigen nicht passen? In der Regel gibt es zuwenig Content, sprich
Text-Inhalte, aus welchen die Logik Informationen ziehen kann. Doch auch das
Folgende spielt eine Rolle (Mail vom AdSense®-Team an
"Unser System klassifiziert Webseiten automatisch anhand der Art
des darauf gefundenen Contents. Zurzeit schalten wir keine bezahlten oder, wie
in Ihrem Fall, unpassende Google-Anzeigen auf Webseiten, die potentiell
kritischen, negativen oder nicht jugendfreien Content enthalten."
Wie kann man nun die Anzeigen-Sprache beeinflussen - gerade wenn eine Seite
mehrsprachig und dynamisch erstellt ist? Die Anzeigensprache richtet sich primär
nach dem Content. Enthält ein deutscher
Text beispielsweise viele englische Begriffe, könnte es passieren, dass
englischsprachige Anzeigen geschaltet werden. Oft ergeben sich diese Probleme einmal
mehr aus zuwenig auswertbaren Content. Zur Behebung gebe man an passender Stelle
in den HTML-Code einen längeren Text in der gewünschten Sprache und
möglichst mit den für die Anzeigenabstimmung relevanten Begriffen ein und setze
diesen in die folgenden Tags:
Hierdurch wird ausschließlich der zwischen den Tags befindliche Text zur
Anzeigenabstimmung verwendet - neben dem Dokumentnamen, dem
Seitentitel und der in h1-Tags eingebetteten Überschriften.
Aber auch eine clientseitige GZIP-Komprimierung zum schnelleren Laden der Webseiten
und Minimierung des Traffics kann dazu führen, dass sowohl der AdSense®- als auch der Google-Spyder
nur Hyroglyphen sieht - der Netscape 4-Browser stürzt damit übrigens vollständig
ab. Google empfiehlt zum Testen der Lesbarkeit den antiquierten LYNX-Editor - wenn
in diesem nach dem Laden der Seite nur unverständliche Zeichen angezeigt werden,
muss man diesen Punkt korrigieren. Eine serverseitige (via Apache) GZIP-Komprimierung
stört dagegen bei richtiger Konfiguration das Auslesen nicht.
6. Programmrichtlinien und AGB sind bindend bindend
Das ist ja sooo cool - ich werde Geschäftspartner von irgendwem und kümmere mich
nicht im Geringsten um die Vertragsbedingungen. Denn andere Partner lesen das Zeug
ja wohl ebenfalls nicht. Oder doch?
Fakt ist, dass das die Hilfe-Foren voll sind mit Klagen von Leuten, denen der Account
ohne Vorwarnung gesperrt oder deren Konto gleich ganz geschlossen wurde.
Und die dies bedauern. Ja, man habe gelegentlich auf Anzeigen geklickt oder Freunde
klicken lassen. Und dass bestimmte Seiteninhalte
und AdSense® sich nicht vertragen, wusste man halt nicht. Und dass die verwendeten
Methoden zum Erhöhen des Traffic und/oder Rankings einer Seite von Google
unerwünschte Methoden sind - woher soll man das denn wissen? Und warum ist überhaupt
der AdSense®-Linkblock ununterscheidbar neben meinen Navigationslinks denn verboten? Kurz gesagt:
Es spielt keine Rolle, warum etwas nicht toleriert wird, sondern für den
Geschäftspartner von Google ist nur von Bedeutung, was toleriert wird. Und was
nicht. Darum sind die AGB und die Programmrichtlinien eine Art Bibel im Sinne von
einer bindenden Geschäftsgrundlage. Und zu lesen (Links im letzten Kapitel)).
Doch kann man auch in Schwierigkeiten kommen, wenn man viele schwer zu
kontrollierende Seiten hat. Wenn man beispielsweise einhundert aktive Domains
mit großen Anteil von nutzergenerierten Content betreibt, bedarf es weiterer
Schutzmechanismen, um die Konformität zu AGBs und Programmrichtlinien zu
gewährleisten. Das AdSense® Quality Team empfahl einen solchen Publisher:
vor dem Platzieren von Anzeigencode jede Seite nach eigener Urteilskraft
zu bewerten;
Unterseiten mit vielen Impressionen vorsorglich mindestens
einmal die Woche zu überprüfen;
Keyword-Filter (Beispiele: nicht jugendfreier
Content, Pay-To-Services, mit Hacking verbundene Inhalte,
Glücksspiele usw.) einzusetzen. Dies vor allem auf Seiten mit Inhalten, die
nutzergeneriert sind. Das AdSense®-Team gibt zwar keine genaueren Informationen
zur Keyword-Filterung oder Content-Filterung, doch findet man
diese leicht über die Google-Suchmaschine;
einen Link für die Meldung eines Verstoßes auf allen Seiten mit Content,
der von Nutzern generiert wird, einzufügen.
In der folgenden Situation befindet sich der Webmaster in Bezug
auf Drittanbieter-Software wie AdLogger & Co:
Weil das AdSense®-Team selbst keinerlei Einfluß auf Drittanbietertools hat, sieht
man sich nicht in der Lage, Empfehlungen auszusprechen oder Third-Party-Tools zu
unterstützen. Google empfiehlt, jedes der in die engere Wahl genommenen
Software-Lösungen sorgfältig auf Konformität mit AGB und Programmrichtlinien zu
überprüfen. Google empfiehlt desweiteren, niemals wichtige persönliche
Informationen oder Angaben zur Website in der Nutzung derartiger Software
preisgeben. Unter anderem sind hiermit Passwörter (AdSense® & Webspace) gemeint.
Die Verantwortung für die Nutzung dieser Tools und für deren Konformität mit den
Allgemeinen Dienstleistungsbedingungen von AdSense® liegt alleine bei dem Nutzer.
Google ist also aufgrund fehlender Einflussmöglichkeiten auf die Hersteller dieser
Tools nicht in der Position, einer Nutzung zuzustimmen. Würde man zudem für ein
Tool eine Aussage machen, würde erwartet werden, dass für jedes der unzähligen,
sich stetig wandelnden Tools Stellung bezogen würde. Da Fremdsoftware jedoch
nicht dem Einfluß Googles unterliegt, kann die heute konforme Softwarelösung
schon morgen AGB oder Programmrichtlinien verletzen. Einen Lichtblick scheint es
bei allen Vorbehalten zu geben: Das Analysetool und Klickbegrenzer AdLogger
scheint von Google in seiner derzeitigen Form akzeptiert zu werden. Basis für
diese Annahme ist eine an sich neutrale Formulierung des AdSense®-Teams in einer
Antwortmail an mich aus November 2007.
Tipps zur Konfiguration von AdLogger: AdLogger sollte auf 3 erlaubte Klicks in
24h eingestellt werden - aus dem folgenden Grund nicht auf einen Klick:
AdLogger notiert bereits einen Klick, wenn der Besucher beispielsweise
eine Seite geladen hat, sich mit der Maus über die Werbung(!) bewegt
und dann irgendwo - beispielsweise auf einen Link - klickt. Damit nun
nicht schon dann die Werbung nicht mehr angezeigt wird, wenn er ein
paarmal die Seiten gewechselt hat und jeweils zufällig über die
Werbung kam, empfehle ich den Wert 3. Wenn jedoch in den AdLogger-Einstellungen
unter /Block Info/ häufig Besucher geblockt werden, welche nur vier oder fünfmal
auf "Werbung" klickten, würde ich 6 empfehlen - denn diese haben vermutlich
nicht in Absicht einer Schädigung auf Werbung geklickt. Wenn ein Besucher dagegen
bei durchschnittlich drei besuchten Seiten lt. Webstatistik öfter als sechsmal
geklickt hat, wäre von einer möglichen vorsätzlichen Schädigung auszugehen. Dieser
Besucher gehört geblockt.
Fazit: Es gibt zwar einige Alternativen zu AdLogger, die jedoch entweder ungefragt Klicks dem
eigenen Account zuleiten oder sehr teuer sind oder deren Anwendung von
AdSense® sanktioniert wird oder alles zusammen. Ich würde diese nicht in Erwägung ziehen.
Eigenklicks sind strengstens verboten
und werden - wenn diese häufiger vorkommen - von AdSense® mit Ausschluss geahndet.
Inwieweit Eigenimpressionen Auswirkungen
auf die Wertung von Anzeigenklicks im AdSense®-Algorythmus haben, ist ungeklärt.
Wenn die AdSensler Klickbetrug vermuten, wird es kritisch. Wenn mal der eine
oder andere Klick nicht gleich gutgeschrieben wird, macht das nichts. Aber bei
vielen offenen Klicks sollte man dringend die Programmrichtlinien UND die AGB
und bei Unklarheiten die Hilfeseiten studieren. Und die Webseite und/oder das
Verhalten anpassen. Denn ist man erst einmal drau ßen, gilt: They never come back :-))
Google hat diverse Parameter, an denen es Täuschungsversuche festmacht. Man
sollte besser nicht versuchen, cleverer zu sein als deren Team. Immerhin bieten
sie eine Möglichkeit, zu Testzwecken Eigenimpressionen und Eigenklicks von
deren Wertung auszunehmen. Und das geht annehmlich folgenderma ßen:
Durch Einfügen von
zu den AdSense®-Variablen (Textfarbe, Hintergrundfarbe etc.) werden sämtliche
Impressionen und Klicks ignoriert - zudem wird der Anzeigenhintergrund bei
Textanzeigen auf schwarz gesetzt. Letzteres hat zwar keinen Einfluss auf die
Wertung, verhindert jedoch, dass man vergisst, den Testmodus wieder zu verlassen,
die Variable aus dem Code zu entfernen.
Ich rate dennoch davon ab, selbst im adtest-Modus bewusst auf Anzeigen zu
klicken. Denn es ersetzt kein Preview-Tool und war offenbar ursprünglich nur für
AdSense®-Großkunden gedacht. Wir wollen es uns nicht verderben :-).
Und wie will man den Erfolg oder Misserfolg von Anpassungen und Veränderungen
überprüfen? Dafür
gibt es die segensreichen AdSense®-Channel.
Ein Channel ist ein definierter Bereich, dessen Auswertung man sich separat
anzeigen lassen kann. Die Einrichtung von Channels selbst hat keinerlei Einfluss
auf Klickrate und Vergütung - es ist nur ein Analyseinstrument. Ich empfehle,
für jedes Werbung enthaltende Dokument sowie für die ganze URL einen
sogenannten URL-Channel einzurichten. Darüber hinaus empfehlen sich
benutzerdefinierte Channel für jede verwendete Anzeigenart (Link-Block,
Anzeigenblöcke: 728x90, 468x60, 234x60, 120x600 etc.).
Am besten richtet man einmal für jede von AdSense® gebotene Anzeigenart einen
Channel ein, dann kann man später frei dilettieren, ohne sich hierum kümmern zu
müssen. Und wer Seiten zu verschiedenen Themenbereichen wie beispielsweise
Software und eBooks hat, mag vielleicht für diese auch noch zwei weitere
separate Channel einrichten. Mehr Auswertung geht nicht.
Ein Wort zu den von AdSense® ermittelten Impressionen: Dieser Wert weicht unter
anderem deshalb von dem Wert in der Provider-Statistik ab, weil AdSense® bei einer
geladenen Seite nur dann eine Impression zu werten scheint, wenn der User mit dem
Mauszeiger die Werbefläche überquert hat. Dazu müssen Images, Cookies und
Javascript im Browser aktiviert sein. Auf das Thema bin ich weiter oben schon eingegangen.
Darüber hinaus ließe sich noch vieles über Themenwahl und Keywords, über
Schreibstil und Aktualität sagen - vielleicht in einem späteren Beitrag. Hier
haben wir erst einmal der Online-Werbung in die Karten geguckt - etwas
flüchtig, denn dies ist kein Lehrbuch für Webdesigner. Dass man es nun bei
allen Versuchen, das System für sich zu gewinnen, nicht übertreiben sollte, liegt auf
der Hand. Google® duldet keine Verletzungen der Programmrichtlinien, schon gar
nicht auf Dauer. Einige interessante Hinweise hierzu finden sich auf
www.selfhtml.de.
Ab wann kann denn nun ein Seitenbetreiben von seiner Webpräsenz leben? Nun, wenn
es wie oben angeführt mit einer gut gestalteten Seite 15 Cent je Klick gibt
und etwa 3 Prozent der Besucher über Werbung die Seite verlassen, dann
verdient man mit je eintausend Besuchern 4,50 Euro. Um auf ein den von einigen
politischen Parteien angedachten Mindestlohn von EUR 7,50 /Stunde bei 40 Wochenstunden
respektive 160 Monatsstunden zu kommen, bedarf es im Monat etwa 267000 Besucher.
Das ist nur ein Beispiel - manche wie Schoemaker mit seiner links abgebildeten
Abrechnung für die 100% user generated Klingelton-Seite
nextpimp.com
haben höhere Einnahmen je tausend Besucher, viele jedoch weniger
(BtW: Vorsicht beim Veröffentlichen von AdSense®-Daten - Shoe hat hierfür Googles
Erlaubnis eingeholt). Und diejenigen, die ohnehin weniger Besucher haben, freuen
sich schon wie Bolle, wenn die Fixkosten der Webpräsenz gedeckt sind. Diejenigen
meiner Leser jedoch, die keine Webseite betreiben und den Text bis hierhin
durchgehalten haben, fragen sich vermutlich, warum um sowenig Geld soviel
Aufhebens gemacht wird. Vielleicht ist es, weil ein jeder heimlich davon träumt,
seinem Chef Adieu zu sagen und sich in diesem rauhen Lebenssystem auf eine
krisensichere Art und Weise vollständig selbst versorgen zu können. Und eben
daran basteln wir.
Besucher, Besucher online, Seitenaufrufs- und Seiten/Besuch-Zähler. Umfangreiche Traffic-Statistik. Einfach
Code in jede Seite einsetzen und fertig: www.visitwatcher.de
Hier gibt es wertvolle Einsichten zur Denkweise von Google®, Klickbetrug und mehr
(Interview aus Juni 2006 von Stefan Zwanzger, Affiliate.de mit
Kim Malone, AdSense Director of Operations und Michelle Vidano, Head of AdSense®
Product Marketing);
Und hier gehts zum Google-AdSense®-Support Kontaktformular. Bitte
bedenken, dass das AdSense®-Team keinen Support für allgemeine Fragen bietet.
AdSense® beantwortet ausschließlich kontospezifische Anfragen, wie beispielsweise
zur Änderung des Zahlungsempfängers oder zu Zahlungsaussetzungen. Ansonsten stehen
detaillierte Hilfe-Seiten zum AdSense®-Programm, das AdSense®-Forum und weitere Online-Ressourcen zur Verfügung.
White oder black SEOs (Search Engine Optimierer):
Vermutlich setzt Google-AdSense® auf die gleichen Quality guidelines wie Google®
Searchengine. Google unterscheidet streng zwischen black SEOs (Search Engine
Optimierer) und white SEOs. Erstere benutzen schmutzige, weil von Google
unerwünschte Methoden, um Traffic und/oder Ranking einer Seite zu verbessern.
Hier erläutert Google den
Unterschied zwischen guten und schlechten SEOs
Wenn Du bereits wegen Nicht-Einhaltung dieser Regeln innerhalb des Google®-Rankings
in den Supplemental Index verbannt wurdest oder ganz herausgeflogen bist,
kannst Du nach Abstellen der Richtlinienverletzungen hier oder
hier
einen Antrag auf erneute Überprüfung der Webseitestellen;