Bitte wählen Sie aus:
Die Heirat und Hochzeit (mit FAQ)
Die Konfirmation (mit FAQ)
Die Taufe (mit FAQ)
Die Heirat und Hochzeit
Anfragen richten Sie bitte an Ihr Kirchen-Gemeindebüro
Was ist zu tun?
Melden Sie sich bitte so früh als möglich in Ihrem Kirchenbüro an,
damit der gewünschte Termin reserviert werden kann.
Welche Unterlagen brauchen wir?
Die Kirche benötigt Ihre Tauf- und Konfirmationsurkunde und die standesamtliche
Bescheinigung für religiöse Zwecke Ihrer Eheschließung. Vereinbaren Sie
bitte frühzeitig, wenigstens vier bis sechs Wochen vor der Trauung, einen
Termin mit Ihrem Pastor oder Pastorin für das Traugespräch. Mit ihm besprechen Sie alle Einzelheiten
des Gottesdienstes.
Müssen beide Partner in der Kirche sein?
Für eine kirchliche Trauung: Ja. Wenn aber nur einer von Ihnen in der Kirche ist,
nennen wir es Gottesdienst anlässlich einer Eheschließung. Wie sich das auf den Gottesdienst
auswirkt, besprechen Sie bitte mit Ihrem Pastor bzw. Ihrer Pastorin.
Was kostet die Trauung?
Der Gottesdienst - und dazu gehört auch die Orgelmusik - kostet nichts.
Die Kosten für Extras
wie Blumen und Musik tragen Sie selbst. Über eine Spende für die Gemeinde würde
sich Ihr Pastor oder Ihre Pastorin sehr freuen - insbesondere wenn Sie nicht zu unserer
Gemeinde gehören oder kein Kirchenmitglied sind. Auch die Organistin sollte mit einem
Dankeschön bedacht werden.
Darf man in der Kirche fotografieren?
Dies wird in den Kirchen unterschiedlich gehandhabt. In vielen Kirchen
ist dies ohne weiteres möglich - fragen Sie den Pastor oder die Pastorin.
Die Taufe (mit FAQ)
Die Taufe mit Abendmahl und dem Segen
Taufe und Abendmahl sind in der kirchlichen Unterweisungstradition diejenigen Rituale,
die der Konfirmation am nächsten stehen. Zur Taufe gehört die segnende Handauflegung.
Sie ist nach allgemeiner Einführung der Kindertaufe eine relativ selbständige Handlung
geworden.
-
Die Taufe ist das einzige Sakrament, das alle Kirchen gemeinsam haben. Sie
bezeugt sie die Einheit der Kirche. Entsprechend wird die Taufe im
Gottesdienst zeremoniert. Sie
erfolgt im Namen Gottes und ist eine Handlung, in welcher
Gottes Gnade dem Kind persönlich zuteil wird und welche ihm einen Lebensweg
mit Gott eröffnet. Sie ist zugleich ein Zeichen zur Aufnahme in die
Kirchengemeinde.
-
Während die Taufe dem einzelnen seinen Weg unter Gott eröffnet,
vergegenwärtigt das Abendmahl zusammen mit Jesus Christus
die Vergebung der Sünden. Sie bedürfen dieses immer wieder zur Stärkung auf ihrem
Lebensweg.
-
Beide Sakramente betreffen das ganze Menschsein - die
Taufe dessen Individualität, das Abendmahl dessen Sozialität. Die Symbole Wasser,
Brot und Wein stehen für das, was in unserem Lebenssystem lebenswichtig ist.
-
Die Konfirmation heißt in manchen Gegenden auch Einsegnung. Von zentraler Bedeutung
ist der Konfirmationsspruch. In ihm konzentriert sich die Beschäftigung
mit der Bibel. Die meisten Konfirmanden suchen ihn selbst aus.
Häufige Fragen und Antworten zur Taufe
Anfragen richten Sie bitte an Ihr Gemeindebüro.
Was bedeutet die Taufe?
Im Tauf-Gottesdienst empfängt der
Täufling den Segen Gottes und wird in die kirchliche Gemeide aufgenommen.
Warum sollte ich mein Kind im frühen Kindesalter taufen lassen? Es könnte sich später
selbst entscheiden.
Natürlich sollen sich unsere Kinder zu freien und selbstständigen Menschen entwickeln
und dann später selbst gegen oder für einen bestimmten Glauben entscheiden. Die Grundlagen
für diese Entscheidung werden aber schon früh gelegt. Denn ein Kind erfährt bereits
während seiner Sozialisation, was es bedeutet, einer Kirche oder Religionsgemeinschaft
anzugehören. Es erfährt Orientierung und Unterstützung durch seine Kirchengemeinschaft.
In der Taufe wird zudem zum Ausdruck gebracht,
dass wir nicht allein für unsere Kinder verantwortlich sind.
Ich möchte mein Kind taufen lassen. Was muss ich tun?
Sprechen Sie so früh als möglich mit dem Kirchenbüro einer Gemeinde Ihrer Wahl einen
Termin ab. Wählen Sie ein bis zwei Taufpatinnen oder Taufpaten aus. An Unterlagen
benötigt die Kirche die Geburtsbescheinigung für religiöse Zwecke und die
von vom Kirchenbüro ausgegebenen und
von Ihnen ausgefüllten Patenscheine. Außerdem wählen Sie einen Taufspruch
für Ihr Kind aus. Etwa vier Wochen vor der Taufe vereinbaren
Sie das Taufgespräch. Mit dem Pastor oder der Pastorin besprechen Sie dann die Einzelheiten
der Taufe.
Was passiert bei der Taufe?
Mit der Taufe wird das Kind in die christliche Gemeinschaft aufgenommen. Deshalb
feiert man einen Gottesdienst, in dem auch das gemeinsame Glaubensbekenntnis gesprochen wird.
Die Kirche stellt das Kind gewissermaßen unter den Schutz Gottes. Sein
Segen wird ihm in der Taufe zugesprochen
und durch das Kreuzzeichen, ein Segenswort und die Handauflegung bekräftigt.
Wer hält das Kind bei der Taufe?
Wenn eine Patin oder ein Pate das Kind hält, signalisiert dies: Die Eltern stehen nicht
alleine mit ihrer Verantwortung. Andere Menschen tragen mit.
Müssen Paten in der Kirche sein?
Ja, denn sie tragen zusammen mit den Eltern die Verantwortung für das Kind und begleiten
es auf seinem Lebens- und Glaubensweg. Außerdem vertreten sie die Kirchengemeinde.
Die Gemeinde spricht ihnen das Recht zur Patenschaft zu. Deshalb müssen sie Mitglieder
einer christlichen Kirche und als Evangelisten konfirmiert sein.
Darf man in der Kirche fotografieren?
Dies wird in den Kirchen unterschiedlich gehandhabt. Meist ist es erlaubt -
fragen Sie Ihren Pastor oder Ihre Pastorin.
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Die Konfirmation
Taufe, Konfirmation, Abendmahl und Segen
Die evangelische Konfirmation hat unterschiedliche Aufgaben:
- Beleg über die empfangene Glaubensunterweisung,
- Eröffnung des Zugangs zum Abendmahl,
- Bekräftigung des mit der Taufe gegebenen Christsein,
- ein persönlich übernommenes Glaubensbekenntnis,
- ein Treuegelöbnis inmitten der Glaubensgemeinschaft,
- die Zuerkennung christlicher Mündigkeit und kirchlicher Rechte,
- eine Fürbitte für den weiteren Lebensweg.
Erst in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts kamen andere Bedeutungen
hinzu.
Fragen und Antworten zur Konfirmation
Was ist das - Konfirmandenunterricht?
Der Konfirmandenunterricht geht verschiedenen Fragen nach: Was ist ein
Christ? Was glaubt man? Man lernt
etwas über die Zehn Geboten, das Abendmahl, über Gott und Jesus, über Weihnachten,
Ostern und viele andere Themen. Und wie es die anderen Religionen machen.
Natürlich wird auch in der Bibel gelesen, aber zum Konfirmandenunterricht
gehören auch Videos und Rollenspiele.
Wie lange dauert der Konfirmandenunterricht?
Die Konfirmandenzeit beginnt nach den Sommerferien und dauert fast zwei Jahre bis
etwa Ostern des übernächsten Jahres. In der Regel dauert der Unterricht eine Stunde
in der Woche - natürlich nicht in den Ferien. Manchmal gibt es Ausfahrten und
mindestens ein Wochenendausflug. Zum Konfirmandenunterricht gehören mindestens
20 Gottesdienst-Besuche.
Für wen ist der Konfirmandenunterricht?
Der Konfirmandenunterricht ist in erster Linie für die Jugendlichen zwischen 12
und 14 Jahren. Natürlich sind auch Ältere, die konfirmiert werden möchten, herzlich
willkommen. Da man aber erst mit 14 konfirmiert wird, sollte man nicht jünger als 12
sein.
Wer gibt den Unterricht?
Der Unterricht wird vom dem Pastor oder der Pastorin geleitet.
Muss man getauft sein, um zum Konfirmandenunterricht zu gehen?
Nein. Jedoch ist die Taufe Voraussetzung für die Konfirmation. Im Lauf
der Konfirmandenzeit werden daher in einem besonderen Gottesdienst die noch
nicht getauften Konfirmandinnen und Konfirmanden getauft.
Ist Konfirmandenunterricht langweilig?
Das hängt ebenso vom behandelten Thema wie von dem unterrichtenden Pastor oder der Pastorin ab - aber
auch vom Interesse des Jugendlichen. Wenn man Freude daran hat, andere
Menschen, Religionen, die Bibel und anderes mehr kennenzulernen, dann ist es
nicht langweilig. Wer jedoch nur wegen des Brauches der Geschenke zur Konfirmation
kommt, wird naturgemäß während der zwei Jahre weniger Spaß haben.
Wo und wann kann man sich zum Konfirmandenunterricht anmelden?
Erst einmal musst Du Dich für eine Kirche entscheiden. Das ist entweder die Gemeinde,
zu der Du gehörst oder die, zu der Deine Freunde auch hingehen. Dann gehst Du dort
ins Kirchenbüro und meldest Dich an. Die offiziellen Anmeldezeiten sind in der Woche
nach Pfingsten und stehen rechtzeitig in den Gemeindebriefen, den lokalen Anzeigeblättern
und im Internet. Zur Anmeldung bringst Du Deine Geburtsurkunde und, wenn Du getauft
bist, die Taufurkunde mit.
Was kostet der Unterricht?
Der Unterricht selbst ist kostenlos. Allerdings erbitten wir einen Beitrag für
die Freizeiten und Ausfahrten.
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