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Kirche und Tradition

Fragen und Antworten zur kirchlichen Hochzeit, der Taufe und Konfirmation

Informationen, Erklärungen und FAQ rund um die Hochzeit, die Taufe und die Konfirmation. Wie ist der Ablauf? Worauf muss ich achten?


1. Die Heirat und Hochzeit

Anfragen richten Sie bitte an Ihr Kirchen-Gemeindebüro

1.1 Was ist zu tun?

Melden Sie sich bitte so früh als möglich in Ihrem Kirchenbüro an, damit der gewünschte Termin reserviert werden kann.

1.2 Welche Unterlagen brauchen wir?

Die Kirche benötigt Ihre Tauf- und Konfirmationsurkunde und die standesamtliche Bescheinigung für religiöse Zwecke Ihrer Eheschließung. Vereinbaren Sie bitte frühzeitig, wenigstens vier bis sechs Wochen vor der Trauung, einen Termin mit Ihrem Pastor oder Pastorin für das Traugespräch. Mit ihm besprechen Sie alle Einzelheiten des Gottesdienstes.

1.3 Müssen beide Partner in der Kirche sein?

Für eine kirchliche Trauung: Ja. Wenn aber nur einer von Ihnen in der Kirche ist, nennen wir es Gottesdienst anlässlich einer Eheschließung. Wie sich das auf den Gottesdienst auswirkt, besprechen Sie bitte mit Ihrem Pastor bzw. Ihrer Pastorin.

1.4 Was kostet die Trauung?

Der Gottesdienst - und dazu gehört auch die Orgelmusik - kostet nichts. Die Kosten für Extras wie Blumen und Musik tragen Sie selbst. Über eine Spende für die Gemeinde würde sich Ihr Pastor oder Ihre Pastorin sehr freuen - insbesondere wenn Sie nicht zu unserer Gemeinde gehören oder kein Kirchenmitglied sind. Auch die Organistin sollte mit einem Dankeschön bedacht werden.

1.5 Darf man in der Kirche fotografieren?

Dies wird in den Kirchen unterschiedlich gehandhabt. In vielen Kirchen ist dies ohne weiteres möglich - fragen Sie den Pastor oder die Pastorin.

2. Die Taufe

2.1 Die Taufe mit Abendmahl und dem Segen

Taufe und Abendmahl sind in der kirchlichen Unterweisungstradition diejenigen Rituale, die der Konfirmation am nächsten stehen. Zur Taufe gehört die segnende Handauflegung. Sie ist nach allgemeiner Einführung der Kindertaufe eine relativ selbständige Handlung geworden.

  • Die Taufe ist das einzige Sakrament, das alle Kirchen gemeinsam haben. Sie bezeugt sie die Einheit der Kirche. Entsprechend wird die Taufe im Gottesdienst zeremoniert. Sie erfolgt im Namen Gottes und ist eine Handlung, in welcher Gottes Gnade dem Kind persönlich zuteil wird und welche ihm einen Lebensweg mit Gott eröffnet. Sie ist zugleich ein Zeichen zur Aufnahme in die Kirchengemeinde.
  • Während die Taufe dem einzelnen seinen Weg unter Gott eröffnet, vergegenwärtigt das Abendmahl zusammen mit Jesus Christus die Vergebung der Sünden. Sie bedürfen dieses immer wieder zur Stärkung auf ihrem Lebensweg.
  • Beide Sakramente betreffen das ganze Menschsein - die Taufe dessen Individualität, das Abendmahl dessen Sozialität. Die Symbole Wasser, Brot und Wein stehen für das, was in unserem Lebenssystem lebenswichtig ist.
  • Die Konfirmation heißt in manchen Gegenden auch Einsegnung. Von zentraler Bedeutung ist der Konfirmationsspruch. In ihm konzentriert sich die Beschäftigung mit der Bibel. Die meisten Konfirmanden suchen ihn selbst aus.

2.2 Häufige Fragen und Antworten zur Taufe

Anfragen richten Sie bitte an Ihr Gemeindebüro.

2.2.1 Was bedeutet die Taufe?

Im Tauf-Gottesdienst empfängt der Täufling den Segen Gottes und wird in die kirchliche Gemeide aufgenommen.

2.2.2 Warum sollte ich mein Kind im frühen Kindesalter taufen lassen? Es könnte sich später selbst entscheiden.

Natürlich sollen sich unsere Kinder zu freien und selbstständigen Menschen entwickeln und dann später selbst gegen oder für einen bestimmten Glauben entscheiden. Die Grundlagen für diese Entscheidung werden aber schon früh gelegt. Denn ein Kind erfährt bereits während seiner Sozialisation, was es bedeutet, einer Kirche oder Religionsgemeinschaft anzugehören. Es erfährt Orientierung und Unterstützung durch seine Kirchengemeinschaft. In der Taufe wird zudem zum Ausdruck gebracht, dass wir nicht allein für unsere Kinder verantwortlich sind.

2.2.3 Ich möchte mein Kind taufen lassen. Was muss ich tun?

Sprechen Sie so früh als möglich mit dem Kirchenbüro einer Gemeinde Ihrer Wahl einen Termin ab. Wählen Sie ein bis zwei Taufpatinnen oder Taufpaten aus. An Unterlagen benötigt die Kirche die Geburtsbescheinigung für religiöse Zwecke und die von vom Kirchenbüro ausgegebenen und von Ihnen ausgefüllten Patenscheine. Außerdem wählen Sie einen Taufspruch für Ihr Kind aus. Etwa vier Wochen vor der Taufe vereinbaren Sie das Taufgespräch. Mit dem Pastor oder der Pastorin besprechen Sie dann die Einzelheiten der Taufe.

2.2.4 Was passiert bei der Taufe?

Mit der Taufe wird das Kind in die christliche Gemeinschaft aufgenommen. Deshalb feiert man einen Gottesdienst, in dem auch das gemeinsame Glaubensbekenntnis gesprochen wird. Die Kirche stellt das Kind gewissermaßen unter den Schutz Gottes. Sein Segen wird ihm in der Taufe zugesprochen und durch das Kreuzzeichen, ein Segenswort und die Handauflegung bekräftigt.

2.2.5 Wer hält das Kind bei der Taufe?

Wenn eine Patin oder ein Pate das Kind hält, signalisiert dies: Die Eltern stehen nicht alleine mit ihrer Verantwortung. Andere Menschen tragen mit.

2.2.6 Müssen Paten in der Kirche sein?

Ja, denn sie tragen zusammen mit den Eltern die Verantwortung für das Kind und begleiten es auf seinem Lebens- und Glaubensweg. Außerdem vertreten sie die Kirchengemeinde. Die Gemeinde spricht ihnen das Recht zur Patenschaft zu. Deshalb müssen sie Mitglieder einer christlichen Kirche und als Evangelisten konfirmiert sein.

2.2.7 Darf man in der Kirche fotografieren?

Dies wird in den Kirchen unterschiedlich gehandhabt. Meist ist es erlaubt - fragen Sie Ihren Pastor oder Ihre Pastorin.

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3. Die Konfirmation

3.1 Taufe, Konfirmation, Abendmahl und Segen

Die evangelische Konfirmation hat unterschiedliche Aufgaben:

  • Beleg über die empfangene Glaubensunterweisung,
  • Eröffnung des Zugangs zum Abendmahl,
  • Bekräftigung des mit der Taufe gegebenen Christsein,
  • ein persönlich übernommenes Glaubensbekenntnis,
  • ein Treuegelöbnis inmitten der Glaubensgemeinschaft,
  • die Zuerkennung christlicher Mündigkeit und kirchlicher Rechte,
  • eine Fürbitte für den weiteren Lebensweg.

Erst in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts kamen andere Bedeutungen hinzu.

3.2 Fragen und Antworten zur Konfirmation

3.2.1 Was ist das - Konfirmandenunterricht?

Der Konfirmandenunterricht geht verschiedenen Fragen nach: Was ist ein Christ? Was glaubt man? Man lernt etwas über die Zehn Geboten, das Abendmahl, über Gott und Jesus, über Weihnachten, Ostern und viele andere Themen. Und wie es die anderen Religionen machen. Natürlich wird auch in der Bibel gelesen, aber zum Konfirmandenunterricht gehören auch Videos und Rollenspiele.

3.2.2 Wie lange dauert der Konfirmandenunterricht?

Die Konfirmandenzeit beginnt nach den Sommerferien und dauert fast zwei Jahre bis etwa Ostern des übernächsten Jahres. In der Regel dauert der Unterricht eine Stunde in der Woche - natürlich nicht in den Ferien. Manchmal gibt es Ausfahrten und mindestens ein Wochenendausflug. Zum Konfirmandenunterricht gehören mindestens 20 Gottesdienst-Besuche.

3.2.3 Für wen ist der Konfirmandenunterricht?

Der Konfirmandenunterricht ist in erster Linie für die Jugendlichen zwischen 12 und 14 Jahren. Natürlich sind auch ältere, die konfirmiert werden möchten, herzlich willkommen. Da man aber erst mit 14 konfirmiert wird, sollte man nicht jünger als 12 sein.

3.2.4 Wer gibt den Unterricht?

Der Unterricht wird vom dem Pastor oder der Pastorin geleitet.

3.2.5 Muss man getauft sein, um zum Konfirmandenunterricht zu gehen?

Nein. Jedoch ist die Taufe Voraussetzung für die Konfirmation. Im Lauf der Konfirmandenzeit werden daher in einem besonderen Gottesdienst die noch nicht getauften Konfirmandinnen und Konfirmanden getauft.

3.2.6 Ist Konfirmandenunterricht langweilig?

Das hängt ebenso vom behandelten Thema wie von dem unterrichtenden Pastor oder der Pastorin ab - aber auch vom Interesse des Jugendlichen. Wenn man Freude daran hat, andere Menschen, Religionen, die Bibel und anderes mehr kennenzulernen, dann ist es nicht langweilig. Wer jedoch nur wegen des Brauches der Geschenke zur Konfirmation kommt, wird naturgemäß während der zwei Jahre weniger Spaß haben.

3.2.7 Wo und wann kann man sich zum Konfirmandenunterricht anmelden?

Erst einmal musst Du Dich für eine Kirche entscheiden. Das ist entweder die Gemeinde, zu der Du gehörst oder die, zu der Deine Freunde auch hingehen. Dann gehst Du dort ins Kirchenbüro und meldest Dich an. Die offiziellen Anmeldezeiten sind in der Woche nach Pfingsten und stehen rechtzeitig in den Gemeindebriefen, den lokalen Anzeigeblättern und im Internet. Zur Anmeldung bringst Du Deine Geburtsurkunde und, wenn Du getauft bist, die Taufurkunde mit.

3.2.8 Was kostet der Unterricht?

Der Unterricht selbst ist kostenlos. Allerdings erbitten wir einen Beitrag für die Freizeiten und Ausfahrten.

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