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Computing-Themen

Computing-Info: TV- + Schnittsoftware + WinXP = Totalabsturz

Ein Blog rund ums Computing - irgendwas geht immer nicht: die Hard- oder Software, im Internet oder im Webspace...

Es war ein kleiner Gau. Morgens hatte ich noch aus diversen Einzelteilen aus dem Fundus meines Kellers einen Rechner zusammengeschustert, der sogar lief (WindowsXP, 32 Megabyte Hauptspeicher und 4 Gigabyte Festplatte). Am frühen Abend erweckte ich meinen Mediarechner aus seinen verdienten Ruhezustand, um mal eben einen Film zu schneiden. Das per se gelangweilte Schicksal verschaffte sich etwas Abwechslung, indem es just an diesem seltenen Tag, als ich aus Altteilen einen neuen Rechner zusammenschraubte, den meinigen ins 'Bill Gates Gedenk-Nirvana' schickte.

Versehentlich öffnete ich anstelle der Schnitt- die TV-Software. Irrelevant, dachte ich und öffnete die Schnittsoftware auf dem Fuße. Das hätte ich besser gelassen. WindowsXP hängte sich hierdurch nahezu auf, war nur über den Klammeraffengriff aus dem annehmlichen Treibersalat zu befreien, in dem das Betriebssystem festhing und lief danach scheinbar unbeschädigt und unverwirrt weiter. Ich lud die Schnittsoftware erneut, doch bevor ich das Messer an den Film ansetzen konnte, stürzte der Rechner mit einem wortgewaltigen 'blue screen' ab.

Fortan hing sich das System beim Hochfahren auf. Erst habe ich normal gestartet, dann im abgesicherten Modus, dann im abgesicherten Modus mit Eingabeaufforderung und zuletzt in der 'zuletzt als funktionierend bekannten Konfiguration'. Erst über die Reparaturkonsole der WinXP-Installations-CD kam ich an den DOS-Prompt und ließ 'checkdsk.exe' laufen. Doch erfolglos - der nächste Neustart fand ebenfalls nicht statt. Dann - etwas weiter hinten im Windows-XP Setup - wählte ich Reparatur des Betriebssystems - doch ebenfalls ohne Erfolg. Hierbei stürzte gar das Setupprogramm ab, schon bei dem Kopieren der Treiber auf die Festplatte. Also blieb nur die Neuinstallation über das vorhandene System - die schlechteste Variante, weil danach alle Einstellungen, Emails, Programme, Optimierungen etc. nicht mehr vorhanden sind und somit alles neu installiert und eingestellt sein will.

Das klappte ganz gut und ließ mich schon frohlocken, bis die ersten Programme von CDs installiert sein wollten. Beim Lesen der CDs hängte sich der Rechner nochmals nahezu auf - es kamen nicht einmal mehr Fehlermeldungen. Ein simpler Neustart brachte hier Abhilfe. Irgendwann war wieder alles aufgespielt und eingestellt - nur die so schön strukturiert abgelegten Mails sind alle weg und zwei Festplatten haben ihre Daten verloren. Die eine ist nicht mehr zugänglich, die andere bettelt um Formatierung. Aber ich habe ja noch ein paar andere dranhängen und ohnehin zwei Backups meiner Daten, so hält sich das Leid in Grenzen. Und ich lasse diese Baustelle ersteinmal ruhen.



Was habe ich übrigbehalten, gelernt und mitgenommen aus diesem 24-Stunden-Rennen um den großen Preis eines laufenden Rechners? Immer schön langsaaaaam die Programme starten, erst überlegen, dann wählen und wenn sich Bill Gates Bastelbetriebssystem doch einmal verheddert, vorsorglich resetten und nicht retten. Dann klappt's auch mit der Schnittsoftware.

(Im Bild sind beide besagte Programme in friedlicher Co-Existenz)

(19. Oktober 2007)







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