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Computing-Themen

Computing-Info: Simsalabim - aus zwei (Rechnern) mach' eins

Ein Blog rund ums Computing - irgendwas geht immer nicht: die Hard- oder Software, im Internet oder im Webspace...

Ich hatte die folgende geniale Überlegung:
Ein Rechner verbraucht im Betrieb etwa 500 Watt, zwei Rechner etwa 1000. Das ließe sich halbieren, wenn ich beide - die nach meinem Umzug vor zwei Jahren sowieso nebeneinander stehen - zu einem Rechner zusammenführte. Es handelt sich dabei um meinen allseits bekannten 'Medienrechner' mit Filmen und Musik, der an den Fernseher angeschlossen ist und meinen 'Arbeitsrechner', auf dem ich TV-Sendungen aufnehme, mehr schlecht als brauchbar programmiere und u.a. Blogeinträge verfasse. Dieser neue 'Superrechner' sollte also nicht nur sechs Festplatten, ein DVD-Laufwerk und einen Brenner aufnehmen, sondern auch zwei Video-Signale in verschiedenen Auflösungen an TFT-Monitor und Fernseher - ein antiquiertes Röhrengerät aus dem letzten Jahrtausend - senden. Eigentlich relativ einfach.

Das attraktivere Gehäuse des Medienrechners motivierte mich, diesen und dessen Mainboard und Grafikkarte gleich mit als Basis für die Zusammenführung zu nehmen. Zum Testen habe ich zunächst beide Bildschirme an die Elsa?-Grafikkarte des Medienrechners angeschlossen. Beide Signale waren in hoher Auflösung 1280x1024, was auf dem Fernseher zu einer abgeschnittenen Darstellung führte. Denn der 4:1-Fernseher kann nur 640x480 oder maximal 800x600 Bildpunkte darstellen.

Das Einbauen der Laufwerke war unproblematisch, weil im Medienrechner bereits ein einem ausgeschlachteten alten Rechner entnommenes Festplatten-Chassis unten lose eingelegt war. Dieses nahm die beiden Festplatten aus dem Arbeitsrechner auf. Allerdings tauschte ich die Bootlaufwerke, weil auf dem Arbeitsrechner unzählige Programme, Tools und die DVB-T Software installiert waren. Die liefen perfekt - und eine Neuinstallation wollte ich unbedingt vermeiden.

Unter Windows98? war ein derartiger Tausch der Hardware meist problemlos möglich, das Betriebssystem forderte über die Installations-CD beim ersten Hochfahren lediglich alle neuen Treiber an, die es brauchte - und das war's. WindowsXP? dagegen zickt - es hasst Umzüge und straft derartige Ansinnen mit einem tiefblauen Bildschirm voller Gemecker.

Also entschied ich mich für eine Neuinstallation - praktischerweise auf einer fast leeren HDD. Folgende Probleme traten auf:


    DVB-T ohne oder mit flackerndem Bild
    War dieser nicht behebbare Fehler nicht der Grund, weshalb ich die DVB-T Karte seinerzeit aus dem Medienrechner in den Arbeitsrechner umsetzte? So war's. Mein Verdacht fällt auf die steinalte AGP-Grafikkarte, die möglicherweise nicht in der Lage ist, neuere DirectX-Befehle zu verarbeiten. Der Tausch der älteren Elsa? auf die jüngere ATI? klappte - dies ist nicht selbstverständlich angesichts des Spannungs- und Sockel-Wirrwarrs bei AGP-Karten. Nur bekam ich zunächst das 'Control-Center' der Grafikkarten-Software nicht installiert. Hierfür war - so ein kleiner Hinweis auf der Herstellerseite - das 'Microsoft Framework?' Voraussetzung. Und für dieses wiederum, so zeigte sich bei dessen Installation, war der Microsoft 'Windows Installer?' ab Version 3.0 Vorraussetzung. Diese Zusammenhänge hätte ATI? auch als Hinweis in seinem Setup-Programm anzeigen können. Doch ATI? ist nicht FRITZ? - wenigstens war die Beschaffung der Software über Google? problemlos. Eine Gedenksekunde länger brauchte ich, um herauszubekommen, dass die DVB-T-Fernsehsoftware DirectX? ab Version 9.0 brauchte, um überhaupt irgend etwas zu tun, und sei es nur das Suchen von Sendern.

    Wo sind meine Emails?
    Outlook-Express? ist wirklich zu dämlich programmiert. Da gibt es einen Import-Assistenten, mit dem ich in den vergangenen Jahren erst in einem von etwa einem halben duzend Malen und auch eher zufällig klargekommen war. Über ihn können Emails aus anderen Mailprogrammen eingebunden werden. Doch ist diese Funktion nicht in der Lage, ein Laufwerk selbstständig nach Datendateien zu durchsuchen. Offenbar hängen Microsoft-Programmierer nicht sonderlich an ihren Emails. Denn das Auffinden einer solchen Quelle ist zeitaufwendig. Meist ist es die Datei Outlook.pst, in der die Mails gespeichert sind. Aber nicht immer. Und das bringt Spannung in das öde Einrichten. Denn warum sollten sich auch sämtliche gespeicherten Emails, Programm- und Kontoeinstellungen per Mausklick übertragen lassen?
    Tipp: Am besten kopiert man den kompletten Ordner 'Dokumente und Einstellungen' vom alten Hauptlaufwerk auf das neue. Nach dem 'blinden' Kopieren von 'c:/Dokumente und Einstellungen' in das neue Hauptlaufwerk sind die Outlook-Express Ordner mit den Mails bereits da - und zwar im Ordner 'Windows 2000 /XP': 'c:\Dokumente und Einstellungen\\Lokale Einstellungen\Anwendungsdaten\Identities\{Code}\Microsoft\Outlook Express'. Schauen Sie in den tiefsten Ordner hinein - enthält er die Ordnerstruktur Ihrer bisherigen Mailablage in Outlook-Express. Dann kopieren Sie dessen Inhalt einfach in das zweite Verzeichnis '{Code}\Microsoft\Outlook Express', welches mit der Neu-Installation von Outlook-Express angelegt wurde. Denn nur darin sucht das Mailprogramm nach Daten. Nach der Neuinstallation bereits abgerufene Emails gehen dabei jedoch unwiederbringlich verloren - Sie können diese vorher nur einzeln aufrufen und dann über 'Datei/Speichern unter...' auf der Festplatte separat ablegen..

    Ich mag Microsofts MSN? nicht
    Ich schwöre, bei jedem Aufruf des MS Internet Explorers? werde ich entführt - auf Microsofts MSN?-Seite. Obwohl ich schon diverse Male über 'Extras/Internetoptionen' die Startseite geändert habe. Da gab's einen Trick, nur fällt mir der gerade nicht ein.
    Nachtrag: Nach der kurz darauf beim zweiten Arbeitsrechner fälligen Neuinstallation trat dieses Phänomen nicht auf. Ich vermute eine Infizierung durch Microsofts MSN-Portal beim ersten Aufruf des MS Internet-Explorers, als die Firewall noch nicht eingerichtet war.

    ATI? zwingt den Fernseher zum primären Monitor...
    ...und lässt beim Hochfahren den sekundären TFT-Bildschirm dunkel. Das ist dann ein Problem, wenn Sie in das BIOS oder über die Taste die erweiterten Startoptionen von WindowsXP? wollen. Vielleicht wäre das zu korrigieren, wenn mich ATI? in seine Software 'Control Center' lassen würde. Doch nach dem Erscheinen des Logos hängt sich dieselbe auf. Oder meldet gelegentlich nach dem Hochfahren, dass ich keine Erlaubnis hätte, dieses aufzurufen und den System-Administrator fragen solle. Das ich auf dem Fernseher überhaupt etwas sehe, verdanke ich meinem detektivischen Spürsinn, welcher im ATI?-Programmordner die Tools 'Toggle.exe' und 'Wizard.exe' aufspürte. Die in 'Systemsteuerung/Anzeige' einstellbaren Modi zum Twin-Viewing, zum Betreiben mehrerer Monitore, beschränken sich dagegen nur auf das Aktivieren desselben und Anzeigen des Desktop-Hintergrundes auf dem zweiten Bildschirm.

    Die folgenden Sichworte sollten bei der Einstellung helfen: Im Wizard (C:\Programme\ATI Technologies\ATI.ACE\wizard.exe) unter 'Standard-TV' und 'Analog Monitor' jeweils ein Häkchen, im nächsten Fenster 'Clone (Presentation) Mode' wählen. Im Control-Center, welches sich nur einmal nach dem Neustart laden läßt, 'View/Advanced View' wählen, dann unter 'View/Display Manager' das Monitor-Symbol unter 'Main' hinbekommen und das TV-Symbol unter 'Clone' ggf. durch rechte Maustaste auf eines der Bilder und 'Swap display mapping' auswählen. Dann noch zu guter Letzt unter 'View/Video/Theater mode' 'Theater mode' und 'Scale to full screen' sowie das Fernseher-Format auswählen. Endlich fertig!

    Nachtrag: Jetzt - zwei Tage später - komme ich problemlos in das 'Control Center'. Zwar ist das Einstellen beider Bildschirme hierüber trickreich und von üblen Fallen wie beispielsweise zwei schwarzen Bildschirmen begleitet, woraus mich nur der Restknopf rettete - aber nun geht's. Der Fernseher bekommt Filmsignale im 'Theatermodus', d.h. dort erscheint stets der Film als Vollbild, wogegen auf dem TFT irgend eine andere Anwendung im Vordergrund sein kann. Einfach genial, wenn's denn erreicht ist. Sollte ich jedoch gezwungen sein, diese Einstellung auf einem neuen System zu reproduzieren, wäre ich genauso ratlos zu zuvor.

Alles in allem habe ich es innerhalb eines Tages geschafft, dass die wichtigsten Programme wieder laufen. Und ganz ohne Datenverlust. Das Leben ist schön.






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