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Computing-Themen

Computing-Info: MP3-Player schon bei Neukauf defekt

Ein Blog rund ums Computing - irgendwas geht immer nicht: die Hard- oder Software, im Internet oder im Webspace...

Nun war es mal wieder soweit. Es trieb mich unaufhaltsam in eine dieser 'Ich bin doch nicht blöd'-Filialen einer großen Elektronikhandelskette zum Zwecke des Erwerbs eines MP3-Players. Die Marke war mir egal, nur billig sollte er sein.

Das erste dieser Prachtexemplare aus dem Angebot für 39 Euro war nach 500 Megabyte bereits voll. Laut Packung sollten aber 1 Gigabyte draufpassen. Saublöd, dachte ich und fuhr wieder in die Filiale. Er wurde anstandslos zurückgenommen, und so suchte ich mir einen neuen aus, vorsichtshalber ein anderes Modell, 10 Euro teurer. Doch oh weh und Schreck, auch bei diesem brach Microsofts WindowsXP das Kopieren vorzeitig ab. Diesesmal jedoch formatierte ich den Wechseldatenträger und siehe da - nun hatte der MP3-Player 1 Gigabyte Kapazität. Schön. Als alle Lieder draufwaren, wollte ich sie auch anhören. Das ging jedoch nicht - dieses kleine Mistding hängte sich jedesmal auf oder stürzte ab oder wie immer man es nennen will. Es tat nichts mehr, ließ sich nicht einmal ausschalten. Daraufhin rief ich bei der Hotline des urdeutschen Herstellers an, dessen Name mit 'Ph..' beginnt und hatte einen kostenpflichtigen, aber unterhaltsamen 20-minütigen Kontakt zum Telefonsupport. Am Ende riet mir der freundliche Mitarbeiter, das Gerät zum Händler zurückzubringen.

Dies tat ich - nach einer angemessenen Pause zum Luftholen. Der Mitarbeiter - mir nun schon persönlich bekannt - begrüßte mich wie einen alten Freund. Er nahm das Ding anstandslos zurück. Doch ich hatte schon seit Stunden das arrogante Schwein aus deren aktueller Fernsehwerbung vor Augen. Es grinste mich an.

Inzwischen war es in dem Laden voll geworden. Diesesmal entschied ich mich für den - nach Meinung des Verkäufers - besten Hersteller für weitere 6 Euro Aufschlag und stellte mich an eine der kürzeren langen Kassenschlangen an. Natürlich waren alle anderen Schlangen schneller, denn meine Kassiererin telefonierte längere Zeit, und natürlich durfte ich, an der Kasse angekommen, die Gutschrift hier nicht verrechnen lassen. Denn zuvor wäre ich ja an der anderen Kasse gewesen, und genau zu der müsste ich jetzt hin.

Nette Wartende hinter mir hatten Mitleid und rieten, direkt zur anderen Kassiererin zu gehen. Ich hatte jedoch heute noch keinen Kaffee getrunken und irgendwie zuwenig Testosteron im Blut. Also ging ich zurück und stellte mich brav an die andere Schlange an. So bekam ich im dritten Anlauf einen MP3-Player, der die kopierten Lieder sogar wiedergab. Nachdem ich auch ihn zunächst formatiert hatte.

Und die Moral von der Geschichte? Es gibt keine. Wer nicht bemerkt, dass die Kapazität zu gering ist, der ärgert sich auch nicht. Und wer es bemerkt, der bessert am besten selbst nach. Oder bringt den Edelschrott zurück. Aber wenn das Ding erstmal funktioniert, ist es eine wunderbare Sache. Man hat auf jeder Party seine eigene Musik dabei, im Auto sowieso, selbst dem Jäger im dunklen Wald erheitert es beim Warten auf die Sau. Womit der Kreis sich schließt. Ich bin jedenfalls froh, dass ich keine Sau bin und mich nur mit Telefonhotlines und defekten elektronischen Geräten beschäftigen muss.


(!! WEGEN ABMAHNUNGEN WERDEN HERSTELLER UND PROGRAMMBEZEICHNUNGEN NICHT MEHR NAMENTLICH GENANNT !!)






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