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Computing-Themen

Onlinewerbung als Cash Cow?

Ursachen unterschiedlicher Einnahmen

Einige von Ihnen haben möglicherweise Screenshots gesehen, die mehrere tausend US-Dollar Einnahmen je Tag über das AdSense-Programm belegen sollen. Diese Gutverdiener gibt es. Doch werden Sie kaum einen Seitenbetreiber finden, der dies an die große Glocke hängt. Andere behaupten, mit beispielsweise eintausend Besuchern im Monat 60 Euro zu verdienen (11% CTR/ 50 Euro CPM). Das könnte noch angehen, wenn es denn auf der genannten Seite irgendwo AdSense-Werbung gäbe. Und nebenbei: Ein Klickpreis von 45 Cent als Durchschnittswert verbunden mit einer überdurchschnittlichen 11% CTR dürfte die berühmte seltene Ausnahme der Regel sein. Viele Publisher machen mit ihrer Webseite weniger als 3 Euro CPM (Einnahmen per 1000 Seitenaufrufe). Das obere Drittel liegt im Bereich von 4 bis 8 Euro. Und nur wenige Webseiten-Betreiber erzielen mehr als 8 Euro je eintausend Seitenaufrufe.

Wie kommt es zu diesen Unterschieden? Dazu müssen wir uns die drei Faktoren anschauen, welche das Einkommen des Betreibers bestimmen: Die Anzahl der Besucher, die Anzahl Klicks je 100 Besucher (CTR) und der Klickpreis. Das Internet ist angefüllt mit Ratschlägen der Qualität, man möge einfach die Themen seiner Seiten an den teuersten Keywords ausrichten. Das funktioniert fast nie, weil diese ach so geheimen Tipps natürlich nicht geheim bleiben und deshalb zahllose inhaltsleere Seiten ins Web gestellt werden, die nun das große Geld bringen sollen. Zum einen jedoch kann in großer Konkurrenz nicht jeder im Google-Ranking auf Seite eins sein. Zum anderen erkennen die Suchmaschinen derartige MfA- (Made for AdSense) Spam-Seiten inzwischen sehr zuverlässig, so dass andere Wege eindeutig zielführender sind.



1. Einmaliger hochwertiger Content und saubere Codierung entscheidend für hohes Einkommen

Bauen sie Seiten zu Themen, in denen Sie Experte sind. Geben Sie Ihr Fachwissen weiter. Je tiefer dieses ist, desto detaillierter werden Ihre Ausführungen sein und desto höher die Zugriffszahlen. Sollte Ihr Fachgebiet ein Nischenthema betreffen, umso besser. Wenn sie der Einzige sind, der zum Anbau von nicht mehr gehandelten Kartoffelsorten auf Balkonen etwas zu sagen hat, werden Sie gut frequentiert sein.

Nun gestalten Sie Ihre Kartoffelseite übersichtlich und klar gegliedert. Ein Stichwort hierzu ist 'sauberer Content'. Je weniger bei Ihnen blinkt und um visuelle Aufmerksamkeit bettelt, desto besser. Lassen Sie alles weg, was den Besucher von Ihrem Content und von der Werbung aus Ausstiegsangebot ablenkt. Keine unnötigen Validierungsbanner, keine unnötigen Menüs, Grafiken und Logos. Strukturieren Sie den nicht zu knappen Text in sinnvolle, durch Überschriften gegliederte Abschnitte. Und verwenden Sie eine klare Sprache ohne Anpreisungen, Worthülsen, Floskeln und Füllwörter.

Widmen Sie dem technischen Teil jedoch ebensoviel Aufmerksamkeit. Die Seiten sollten möglichst nur über externes CSS formatiert sein, der HTML- und CSS-Code knapp gehalten, sauber und validiert sein. Hierzu finden Sie im Menü links unter White Hat Suchmaschinen-Optimierung eine Seite zur Suchmaschinen-Optimierung (SEO), die tiefer auf die aktuellen Anforderungen der Suchmaschinen eingeht. Die folgende Übersicht zeigt, welche Kenntnisse dringend benötigt werden und welche vernachlässigt werden können:

  1. HTML (notwendig)
  2. CSS (notwendig)
  3. SEO-Wissen (notwendig)
  4. Google-AdSense Richtlinien und Nutzungsbedingungen (notwendig)
  5. Server-Konfiguration (hilfreich)
  6. PHP (hilfreich)
  7. MYSQL (entbehrlich)
  8. CMS (entbehrlich)

Die Anzahl der Klicks je 100 Besucher (CTR) hängt stark von der Positionierung und Gestaltung der Anzeigen ab. Auch zu diesem Thema finden Sie im linken Menü die Seite Webmaster-Tipps zur Online-Werbung, die Ihnen hierbei Hilfestellung gibt.

Der Klickpreis ist vom Thema Ihrer Seite abhängig. Wie oben schon angedeutet, nützt Ihnen ein hoher Klickpreis nichts, wenn Sie entweder nichts zum Thema zu sagen haben oder im Thema in übergroßer Konkurrenz stehen. Dann genießen sie lieber gute Zugriffszahlen in Bereichen, die Ihnen vertraut sind. Guter, einmaliger und gut lesbarer Content ist der wichtigste Baustein für Ihr Einkommen aus dem Betreiben einer Webseite.

Bedenken Sie stets, dass immer die Webseiten am besten laufen, die ursprünglich aus Liebe zum Thema erstellt wurden.



2. Paid-per-Click oder Paid-per-Lead - mit welcher Werbeart verdiene ich im Internet mehr Geld

Paid-per-Click Programme sind komfortabel für den Seitenbetreiber. Er teilt sich das Risiko mit dem Werbenden, indem er nicht schon für je 1000 Impressionen, sondern nur für Klicks auf die Werbung Geld erhält. Dagegen wälzen die Paid-per-Lead Programme das Werbe-Risiko vollkommen auf den Webseitenbetreiber ab - er erhält nur Geld, wenn der Interessent nach dem Klick auf die Werbung eine genau definierte Aktion ausführt und zudem meist persönliche Daten angibt. Wenn dies erfüllt ist, wird der Seitenbetreiber jedoch mit einer überdurchschnittlichen Vergütung entlohnt. Besucherstarke Seiten erzielen oftmals ihre höchsten Einnahmen aus diesen Programmen. Wenn sie der Ansicht sind, dies könnte für Ihre Seite interessant sein, dann probieren Sie diese Affiliate-Programme für einige Wochen aus. Entweder geben Sie entnervt auf oder ärgern sich, Paid-per-Lead nicht schon früher eingesetzt zu haben.

Kleinere Seiten mit Zugriffen bis etwa 500 Besuchern am Tag haben jedoch in der Regel das gleichmäßigste und sicherste Einkommen mit Google-AdSense. Amazon bietet zwar ein ähnliches Paid-per-Click Vergütungsmodell, doch können deren Anzeigen nur sehr eingeschränkt an Ihr Design angepasst werden. Dieses ist jedoch für gute Klickraten eine Voraussetzung. Gut geeignet sind Amazon-Anzeigen, wenn Sie direkt für einen zu Ihrem Content passenden Buchtitel werben möchten. Für Seiten ab etwa 500 Besuchern je Tag aufwärts ist ein längerer Test von verschiedenen Paid-per-Lead Programmen als Ergänzung zu Paid-per-Click angeraten. Den Werbenden können Sie in diesen Affiliate-Programmen selbst aussuchen samt den Ihnen am vorteilhaftesten erscheinenden Banner etc. Für kleinere Seiten ist Paid-per-Lead ungeeignet, weil es nur alle ein bis vier Monate einen Lead gäbe, der vergütet würde. Von den Tausenden umsatzstärksten Webseiten ragen jedoch diejenigen als einnahmestärkste hervor, welche neben der Paid-per-Click Werbung auch Paid-per-Lead themenbezogen einsetzen.



3. Mit welcher Besucherzahl verdiene ich wieviel Geld über Werbung?

Das hängt davon ab, ob Sie einen Blog, ein Forum oder eine Webseite mit vielen Erstbesuchern betreiben. In Foren sind die Klickraten mit 0 bis 2 Prozent CTR traditionell am Schlechtesten. Die Forenbesucher sind durch Gewöhnung werbeblind. Sie suchen meist gezielt nach neuen Beiträgen und wissen, wo sie klicken müssen, um dorthin zu geraten.

Ähnlich ist es bei Blogs mit hohem Anteil wiederkehrender Besucher. Hier besteht zudem wie in Foren die Schwierigkeit, dass die Blogbeiträge wie auch Forumsbeiträge meist sehr kurz gehalten sind. Oft fehlen auch Schlagworte (Keywords), die den behandelten Gegenstand klar bezeichnen. Hierdurch wird es selbst bei optimal SEO-optimierten HTML-Code AdSense und anderen Anbietern extrem schwer gemacht, passende Werbung einzublenden. So liegt das Einkommen je eintausend Besuchern durch Foren und Blogs bei etwa 2 Prozent CTR und einem durchschnittlichen Klickpreis zwischen 2 und 15 Cent. Gehen wir hierbei in einem Rechenbeispiel von 10 Cent aus, ergibt dies eine Einnahme vor Steuern von 2 Euro je 1000 Seitenaufrufen (CPM 2 Euro).

Haben Sie dagegen eine herkömmliche, streng themenbezogene Webseite und eine CTR von unter vier Prozent, sind Ihre Anzeigen noch nicht optimal platziert oder formatiert. Wenn Sie auf dieser über 6 Prozent CTR haben, würde ich es niemanden erlauben, etwas an ihnen zu verändern. Brot-und-Butter Seiten ohne einzigartigen tiefgehenden individuellen Content oder Seiten in schlecht bezahlten Themenbereichen liegen zwischen 1 und 3 Prozent CTR. Gut gemachte themenbezogene Seiten dagegen erreichen in der Regel 3 bis 5 Prozent CTR. Gehen wir also von der für viele Webseiten erreichbaren CTR von 4 Prozent aus.

Welcher Klickpreis ist auf themenbezogenen Webseiten üblich? Brot-und-Butter Seiten ohne einzigartigen tiefgehenden individuellen Content oder Seiten in schlecht bezahlten Themenbereichen liegen zwischen 1 und 8 Cent je Klick. Gut gemachte themenbezogene Seiten dagegen erreichen in der Regel 15 bis 25 Cent je Klick. Hören Sie nicht darauf, wenn Ihnen jemand weismachen will, es sei wesentlich mehr Geld zu verdienen. Wenn sie dann auf einzelnen Seiten eine höhere CTR haben, genießen Sie sie. Und ändern sie nichts Wesentliches. Gehen wir also von den für viele Themen-Webseiten erreichbaren Klickpreis von 15 Cent aus.

Weniger als eintausend Besucher produzieren also unseren Vergleichswert von eintausend Seitenaufrufen. Je eintausend Seitenaufrufe erhalten wir durchschnittlich eine Vergütung von 15 Cent für jeden der vierzig Klicks (CTR 4%). Das ergibt ein Einkommen von 6 Euro vor Steuern je eintausend Page-Impressions (Seitenaufrufe). Die CPM beträgt hier also 6 Euro.

In diesem Beispiel einer themenbezogenen Musterwebseite verdienen Sie mit 100.000 Seitenaufrufen (PIs) 600 Euro. Und mit 1 Mio. Seitenaufrufen monatlich könnte man schon von 6000 Euro erträglich leben. Doch nun wird deutlich, dass auch der deutsche Fiskus Sie nicht vergessen wird. Sie kommen nicht umhin, Ihre Einkünfte aus der Webseite in der Steuererklärung anzugeben. Und zu versteuern. Doch reichen Sie stets auch Belege über Ihre Kosten mit ein - angefangen beim Telefonanschluss bis hin zur Hardware. Ihr Steuerberater weiß hierüber jedoch mehr als ich, so schweige ich zu diesem Thema.



4. Von Internet-Werbung als Webmaster leben?

Wenn Sie die Zeit haben, um sich täglich mehrere Stunden mit der Materie zu befassen, könnte es sein, dass Sie nach vielleicht zehn Jahren Ihr mehr oder minder bescheidenes Auskommen haben. Ihr Einkommen wäre jedoch ungleich höher, wenn Sie zehn Jahre lang einer bezahlten Tätigkeit nachgegangen wären. Aber vielleicht produzieren Sie Webseiten, weil Ihnen primär die Wissensvermittlung am Herzen liegt. Dann sollte Sie nichts davon abhalten.

In dem Fall ist es sinnvoll, kontinuierlich hochwertige Seiten zu verschiedenen Themenbereichen mit jeweils einmaligen Content zu erschaffen. Sie müssen ja nicht alles selber können - bitten Sie Menschen Ihrer Umgebung, mit ihrem Wissen zu Ihrer Seite beizutragen. So werden Sie langsam die Zugriffszahlen steigern. Und damit Ihre Einnahmen, bis sich Ihre Seite irgendwann selbst finanziert. Selbstverständlich müssen Sie Ihre Seiten regelmäßig in den Statistiken (z.B. Google-AdSense und -Analytics) auf Akzeptanz überprüfen. Die Seiten, welche angenommen werden und Einnahmen generieren, können dann behutsam noch etwas optimiert werden. Halten Sie sich immer und stets strikt an 'Googles Richtlinien für Webmaster'. Machen Sie keine Experimente mit illegalen Gray-Hat und Black-Hat SEO-Methoden. Sie werden nur dann langfristig Erfolg haben, wenn Sie ein sauberes Spiel spielen. Sonst haben Sie möglicherweise umsonst gearbeitet.

Wenn Sie sich darauf einlassen, ist es ein Job für's Leben.







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