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Computing-Themen

White Hat Webmaster-Tipps zur Suchmaschinen‑Optimierung (SEO)

Über Google®-konforme Methoden Indexierung und Ranking verbessern: Seitenstruktur, HTML-Programmierung, Verlinkungen und Inhalte. White-Hat und Black-Hat-SEOs erkennen.

1. Grundsätzliche Überlegungen zur Suchmaschinen-Optimierung

Obwohl es hier um SEO, also Suchmaschinen-Optimierung geht, sollten wir uns zuerst darüber klar werden, dass wir die äußere Darstellung der Seiten für die Besucher optimieren. Google® erkennt nutzerfreundliche Seiten schon recht zuverlässig, so dass ein gutes Ranking in einer guten Suchmaschine der nutzerfreundlichen Gestaltung einer Seite folgt. Doch muss auch der für den Besucher unsichtbare innere Code der Webseite optimiert werden.

Alle Änderungen an bereits gut gerankten Domains sollten stets behutsam erfolgen. Am besten nur einmal wöchentlich kleinere Änderungen an wenigen Seiten vornehmen. Andernfalls - bei sehr umfassenden Änderungen (Relaunch) - könnte die Suchmaschinenlogik die Seite zur Neubewertung erst einmal aus dem Index nehmen. Nicht jede Firma verträgt es, sechs Tage bis zu drei Monaten quasi nicht mehr in Suchmaschinen präsent zu sein.

So sollten alle Änderungen in Häppchen einfließen. Das spielt jedoch bei bisher nicht optimierten Seiten kaum eine Rolle, weil deren Zugriffszahlen gering sein dürften. Wenn also eine vollständige Überarbeitung sinnvoll erscheint, können Sie zur Entscheidungsfindung schauen, wie Ihre Domain bei welchen Keywords bisher gerankt war. Entweder macht man eine exzellente Total-Überarbeitung unter Verlust des bisherigen Rankings und Aussicht auf ein wesentlich besseres nach einiger Zeit im Suchmaschinen-Keller. Oder eben Änderungen in Häppchen.

2. Domainstruktur optimieren (Übersicht)

  1. Wichtige Dokumente nach oben: Alle Dokumente, die Suchmaschinen finden und bestens indexieren sollen, müssen ins Hauptverzeichnis. Unter anderem deswegen werden Blogs schlechter indexiert und gerankt als statische Seiten.
  2. Konsequente Kleinschreibung: Schreiben Sie stets alle Dokument-, Verzeichnis und Bildernamen konsequent klein. Wenn Sie oder ein verlinkender Besucher nur in einem Buchstaben hiervon abweichen würde, wäre die Zielseite aus Sicht der Suchmaschinen nachteiliger duplicate content.
  3. 301-Redirects bei Umbenennungen & Verlegungen: Wenn Seiten-URLs unbenannt werden müssen, für zwei bis drei Monate 301(!)-Weiterleitung vom alten zum neuen Dokumentnamen in .htaccess setzen. Andernfalls ginge das erreichte Ranking verloren. Jedoch nicht zu viele Dokumente auf einmal umbenennen - das könnte die Suchmaschinenlogik aufwecken und Ihre Seite würde temporär zurückgestuft. Drei Code-Beispiele für permanente 301-Weiterleitungen: Das erste Beispiel leitet um von einer Datei im Hauptverzeichnis auf die 'index.html' eines Ordners. Diese wird hier nicht erwähnt, muss aber vorhanden sein.
    Das zweite Beispiel leitet um von einer Datei auf eine andere im Hauptverzeichnis befindliche Datei.
    Das dritte Beispiel leitet ein komplettes Verzeichnis samt dessen Unterverzeichnissen und allen darin befindlichen Dateien um auf eine andere im Hauptverzeichnis befindliche Datei.
    Anstelle 'permanent' kann also auch 301 geschrieben werden. Der Parameter '?page=' im zweiten Beispiel leitet auch Aufrufe mit Dokumentnamen und verschachtelte Unterverzeichnisse des gelöschten Verzeichnisses als Parameter an 'ziel-dok.htm' weiter. Das ist notwendig, weil ohne dies der ursprünglich aufgerufene Pfad direkt an 'ziel-dok.htm' angehängt würde - damit wäre jedoch 'ziel-dok.htm' nicht mehr aufrufbar und es erschiene eine Fehlermeldung. Zudem können Sie Dank des Parameters via PHP diesen auswerten und hierüber beispielsweise innerhalb von 'ziel-dok.htm' zu einer bestimmten Textstelle springen.
  4. Eigene Fehlerseite einrichten: Server-Fehlerseite bei Aufruf eines nicht existierenden Dokuments durch den Besucher nicht anzeigen - besser entweder auf die Hauptseite 'index.html' umleiten oder Entschuldigungsseite mit hilfreichen Verlinkungen anzeigen (nicht Suchmaschinen-relevanter Punkt).
  5. Vorteilhafte Dokument-Endungen: Zu indexierende Seiten sollten stets die Endung .htm oder .html haben - nicht jedoch .php. Erstere können über eine Anweisung in der Datei .htaccess bei Aufruf dennoch auf PHP-Code geparst werden.
  6. Hauptseite gestalten: Auf Introseiten verzichten - diese schrecken viele Besucher ab. Außerdem muss die Hauptseite (Startseite) 'index.html' auf alle Ihre Dokumente (Unterseiten) verlinken, die in den Suchmaschinen gut gerankt sein sollen. Dies könnte bereits über ein auf all diese Dokumente verlinkendes Menü erfolgen.
  7. Menüs: Menüs müssen frei von Javascript-Code sein. Ein nicht unerheblicher Anteil Ihrer Besucher surft nur mit abgeschaltetem Javascript. Es wäre benutzerunfreundlich, diese Gruppe auszuschließen. Externe Links sollten mit 'rel="nofollow"' versehen sein, so dass die Suchmaschinen sicher sein können, dass es sich nicht um aus SEO-Gründen gekaufte Links handelt. Wenigstens Google® mag diese Art Links aus verständlichen Gründen nicht.
  8. Suchmaschinenführung: Neben einer Sitemap (Hinweise hierzu finden Sie unten im Text) muss eine robots.txt-Datei eingesetzt werden, um den Suchmaschinen den Zugriff auf irrelevante Verzeichnisse zu verbieten. Nicht-Zielseiten wie Impressum, AGB, Nutzungsbedingungen und alles, was nicht vom Besucher direkt über Suchmaschinen als Zielseite erreicht werden soll, müssen jeweils über einen noindex-Metatag von der Indexierung ausgeschlossen werden. Es ist nachteilig, den Suchmaschinen jede Nicht-Zielseite zur Indexierung anzubieten. Diese stehen mit Ihren wichtigen Dokumenten in Kokurrenz. Zudem nützen Ihnen Besucher nichts, die beispielsweise auf einer Textbaustein-HTM-Seite landen. Und Ihre Besucher wären hiermit auch nicht glücklich.
  9. Domain auf 'www.' fixieren: Aufrufe Ihrer Seiten ohne www. müssen via .htaccess auf www umgeleitet werden - oder umgekehrt. Sonst wird der komplette eigene Domaininhalt zum Duplicate Content. Denn für die Webseiten verwaltenden Server sind www.domain.de und domain.de zwei völlig unterschiedliche Adressen. Da nun mal Besucher beim Aufruf Ihrer Seite die Adresse mal mit und mal ohne 'www.' schreiben, notieren Suchmaschinen eine identische Zielseite als doppelten Content. Code-Beispiel für das abhelfende URL-Rewriting und für eine selbstgestaltete Fehlerseite namens 'meine-fehlerseite.htm':

3. Dokumente optimieren

3.1 Nutzerführung

Für externe und interne Verlinkungen außerhalb der Hauptseite auf allen Ziel-Unterseiten gilt: Anzahl der internen und externen Verlinkungen so gering als möglich halten. Beide zusammen sollten einhundert nicht übersteigen. Gegebenenfalls eingesetzte Online-Werbung externer Anbieter muss sparsam und passend eingesetzt werden. Niemals den Besucher mit Werbung zumüllen - sie ist als Ergänzung und Ausstiegsangebot zu Ihren Inhalten zu sehen.

Insofern verbietet sich Werbung auf Seiten, in denen Produkte oder Dienstleistungen offeriert werden. Dort soll der Besucher nur den Ausweg über den Kauf respektive Buchung sehen. Daher sollte dort auch keinerlei interne oder externe Verlinkung (Menü) zu finden sein. Dies würde nur vom Abschluss ablenken.

Popups sind in Verbindung mit Google-Adsense® nicht gestattet und schaden Ihnen durch die durchweg ablehnende Haltung der Nutzer ohnehin mehr als sie nutzen. Diese sind ohnehin oft im Browser der Besucher deaktiviert.

3.1.1 Interne Verlinkungen optimieren (Übersicht)

  1. Behutsame Apassungen: Umfangreiche Veränderungen in der Linkstruktur vermeiden
  2. Linktechnik: Kein Javascript in Verlinkungen und Navigation einsetzen - nur HTML-Permalinks verwenden.
  3. Dokumentbezeichnungen: Geben Sie Dokumenten aussagekräftige Bezeichnungen (sprechende URLs). Unterstriche in Dokumentnamen werden von einigen suchmaschinen nicht als trennende Bindestriche erkannt, darum Bindestriche verwenden.
  4. Linkstruktur: Alle zu indexierende Ziel-Seiten intern von der Hauptseite verlinken. Die Tiefe sollte von der Hauptseite aus gerechnet maximal zwei Ebenen, im Idealfall jedoch nur eine Ebene betragen (Beispiel für zwei Ebenen: 'Hauptseite ‑‑> Unterseite1 ‑‑> Unterseite2'). Je mehr Klicks eine zu indexierende Zielseite von der Hauptseite entfernt ist, desto schlechter wird sie in den Suchmaschinen gerankt.
  5. Sitemaps: XML-Sitemaps einsetzen. In diese dürfen nur wichtige zu indexierende Dokumente aufgenommen werden, nicht jedoch Nicht-Zielseiten wie Impressum, AGB, Nutzungsbedingungen und alles, was nicht vom Besucher direkt über Suchmaschinen als Zielseite erreicht werden soll.
  6. Zielseiten von Dienstleistern/Shops: Dem Nutzer weder Werbung noch interne oder externe Links zeigen. Der einzig gebotene Seiten-Ausstieg soll die Buchung respektive der Kauf sein.

Konkretes Beispiel zur Nutzerführung: Sie verlinken beispielsweise von der Hauptseite zu einem Angebot auf einer Unterseite. Es ist nicht sinnvoll, dem Nutzer dort weitere Links zur Verzweigung anzubieten. Er hat seine Wahl getroffen und muss nun dem Abschluss zugeführt werden.

Wenn sie eine Dienstleistung anbieten, muss auf der Zielseite wenigstens ein Kontaktformular und eine Telefonnummer folgen. Eine Emailadresse ist ungünstig, weil die Kontaktaufnahme darüber nicht einfach ist und der Besucher möglicherweise wesentliche Angaben wie den Namen und ähnliches weglässt. Ich würde also einen Interessenten, der sich schon zur Angebotsseite geklickt hat, nicht nochmal irgendwohin schicken, indem ich weitere Auswahlmöglichkeiten biete. Sollte er hieran nicht interessiert sein, hat der Interessent gegebenenfalls noch die Menüspalte, um eine andere Ziel-Seite Ihrer Domain auszuwählen. So macht das Einbinden von Verzweigungen über Menüs nur dann Sinn, wenn es Alternativen auf Ihrer Domain gibt. Es versteht sich von selbst, dass derjenige, welcher über seine Webpräsenz ein Produkt vertreiben möchte, keinerlei Werbung als Ausstiegsangebote einbindet. Das wäre in hohem Maße kontraproduktiv.

Sorgen Sie also dafür, dass der Besucher mit möglichst wenig Klicks zum Ziel kommt und ihm möglichst wenig Verlinkungen angeboten werden. Bieten Sie ihm stets nur ein gut strukturiertes Menü an. Und nicht rechts eine Menüspalte und oben und unten auf der Seite auch noch zwei Menüleisten. Weniger ist mehr. Kein Besucher hat Lust, zunächst die Menüstruktur Ihres Dokuments zu studieren, um das Motiv seines Besuches zu befriedigen. Nicht wenige neigen in so einem Fall zur Flucht.

3.1.2 Externe Verlinkung (Übersicht)

  1. Suchmaschinen sollen externen Links nicht folgen: Externe Links - außer zu weiteren eigenen Domains - immer für Suchmaschinen auf rel="nofollow" setzen.
  2. Vorsicht vor negativen Zielseiten: Keine externe Verlinkung zu Domains, welche bei Suchmaschinen als bad neighborhood (schlechte Nachbarschaft) angesehen sein könnten. Hierzu zählen auch Domains, die Unterdomains kostenlos oder gegen Entgeld Webmastern zur Veröffentlichung ihres Contents zur Verfügung stellen. Man weiß nie, was alles darin gehostet wird.
  3. Keine Texte verstecken: Verbergen Sie weder Text noch Links. Vorsicht daher auch bei Verwendung der CSS-Anweisung HIDDEN sowie bei zu geringem Kontrast zwischen Text- und Hintergrundfarbe.
  4. Keine Paid-Links in beide Richtungen: Niemals für die Verlinkung zur eigenen Domain bezahlen oder bezahlte Verlinkungen setzen (Partnerprogramme, kostenpflichtige Webkataloge etc.).
  5. Regelmäßige Funktionsprüfungen: Interne und externe Links regelmäßig auf Funktionalität prüfen.
  6. Keine Zirkelverlinkungen: Auch eigene Domains niemals gegenseitig verlinken. Diese heben sich selbst dann auf, wenn eine Zirkelverlinkung über einen großen Kreis von Webseiten entsteht. Nur das einseitige Verlinken wird von Suchmaschinen zum Vorteil der verlinkten Domain gewertet.
  7. Nur thematisch passende Zielseiten verlinken: Interne und externe Verlinkung von Seiten mit thematisch unpassendem oder inhaltlich irrelevanten Inhalten vermeiden.
  8. Wikipedia-Backlink ist positiv: Ein Wikipedia-Artikel zur Firma oder Produkt ist hilfreich.

3.2 Seitenaufbau und Inhalt optimieren

Jedes Dokument sollte über die Metatags title, description und Keywords verfügen. Diese müssen auf jeder Ihrer Seiten unterschiedlich sein - Vorsicht also insbesondere bei automatisch generierten Seiten. Zudem bedarf es einer korrekten Dokumentenstruktur mit einer(!) h1-Überschrift und wenigstens zwei den Inhalt strukturierenden h2-Überschriften. Falsch wäre es somit, eine h3-Überschrift ohne h2 und h1 einzusetzen. Niemals Überschriften wie Willkommen auf meiner Webseite oder Ähnliches setzen. Überschriften und Text müssen alle relevanten Keywords ohne auffällige gewollte Wiederholungen beinhalten.

Jeder Metatag und jede Überschrift muss eine aussagekräftige inhaltsbezogene und prägnante Beschreibung enthalten, ohne dass dabei Begriffe unnötig wiederholt werden (Keyword-Spamming). Metatag 'Title' und h1-Überschrift können identisch sein. Nur maximal zwölf unterschiedliche (sich nicht wiederholende) Begriffe dem Metatag Keywords zuordnen. Stark und wenig frequentierte Keywords sollten dabei gemischt werden. Die Begriffe in title, description, keywords und Überschriften im Singular halten: Die Suchmaschinen finden zum Suchbegriff 'Webseiten' auch Dokumente mit dem Keyword 'Webseite', zeigen aber zum Suchbegriff 'Webseite' derzeit nichts an, wenn das Keyword 'Webseiten' ist.

Das Vorgesagte gilt auch für wenigstens einen längeren beschreibenden Absatz (Text-Content), der auf keiner Seite fehlen darf. Dieser muss eigenständig und einmalig sein und die Besonderheit der Seite beschreiben. Manch einer bietet eine prima Dienstleistung oder Produkt an, sagt dem neuen Besucher jedoch nicht, was es ist - weil es ihm selbst so klar ist, dass er gar nicht daran denkt, es Besuchern zu erläutern. Was beinhaltet das Webangebot dieser Seite und worin unterscheidet es sich von konkurrierenden Angeboten? Was ist das Besondere? Ein längerer Absatz genügt mir als Besucher und zudem den Suchmaschinen zur Analyse der Seite.

Dem Interessenten und den Suchmaschinen sind zudem strukturierende aussagekräftige und inhaltsbezogene Überschriften wichtig - beispielsweise: "Welchen Nutzen hat Superplus-XLI für Glubber-User?" Werden auf der Hauptseite zwei oder mehr Angebote präsentiert, sollte für jedes Angebot eine derartige Text-Beschreibung verfasst werden. Und zwar jeweils ohne Worthülsen und ohne Keyword-Spamming - das ist ein übermäßiges Einbinden von Keywords zur Manipulation von Suchmaschinen. Kurz, prägnant und knackig muss jeder Text sein.

Verzichten Sie auf externe Inhalte, welche auch auf anderen Domains zu finden sind. Diese werden als Duplicate Content bezeichnet und führen zu Nachteilen im Ranking. Das gilt uneingeschränkt auch für Duplicate Content aus eigenen Domains - Suchmaschinen können und wollen das nicht unterscheiden.

Bieten Sie auf jeder Zielseite Googles TRANSLATION-GADGET für hiesige Interessenten, die lieber in ihrer Heimatsprache lesen. Vom Besucher möglicherweise aufgerufenen weitere Unterseiten werden dann automatisch in die gewählte Sprache übersetzt.

3.3 Seitenprogrammierung optimieren (Übersicht)

  1. Nur externes CSS verwenden: Eine mit CSS gestaltete Seite ist derzeit noch nicht im Vorteil vor einem veralteten Tabellenlayout - jedoch sollten CSS-Definitionen vollständig in externen Dateien ausgelagert sein, um die Formatierung vom Inhalt weitgehend zu trennen.
  2. Nur statische Seiten verwenden: Keinesfalls Frames verwenden. Sie können jedoch das Gerüst Ihrer statischen Seiten mit HTML-Schnipseln via dem PHP-Befehl include zusammensetzen. So lassen sich beispielsweise auf allen Unterseiten pflegeleichte Navigations-, Top- und Bottom-Bausteine verwenden.
  3. Bilder mit Attributen versehen: Bilder müssen mit aussagefähigem ALT- und TITLE-Attribut versehen sein - diese müssen den Bildinhalt beschreiben. Suchmaschinen nutzen diese Attribute nicht allein für die Listung in der Bildersuche. Wenn man Bildanzeige ausschaltet, wird in den meisten Browsern beispielsweise der ALT-Tag "Suchmaschinenoptimierung beim Kunden. Hamburg 2009. SEO bei der Arbeit" angezeigt. Hält man die Maus jedoch über dem Link, erscheint der Title-TAG als Tooltip. Auch diese Texte sollten stets mit einem Punkt beendet werden, weil andernfalls Screenreader keine Sprechpause machen. Alt- und Title-Tag können bei Bildern identisch sein.
  4. Kompressionstechniken verwenden: Setzen Sie Komprimierungstechniken ein, um die Ladezeiten zu reduzieren - siehe hierzu die Anleitung GZIP-Kompression von Webseiten über PHP. Gerade bei langsamen Internetverbindungen sind lange Ladezeiten eine Zumutung. Reduzieren Sie aus dem gleichen Grund die Größe von Bildern auf das dargestellte Maß und deren Anzeige-Qualität auf das Minimum.
  5. Seiten-Darstellung nur via HTML und CSS: Keine nicht-suchmaschinenlesbaren Inhalte (z.B. Flash) verwenden.
  6. Nur fehlerfrei validierte Seiten freigeben: Validieren Sie nach der Fertigstellung einer Seite deren Code auf HTML- und CSS-Fehlerfreiheit. Wählen Sie einen expliziten Bezug auf einen Pfad in der Doctype-Deklaration, damit die Browser der Besucher bei Aufruf Ihrer Seiten nicht in den Kompatibilitätsmodus (Quirksmodus) gehen..

3.4 Merkliste: Schlussprüfungen einer neuen Unterseite (Übersicht)

  1. Rechtschreibung der neuen Seite prüfen
  2. Vorsorglich eine Duplicate Content Prüfung für die neue Seite durchführen
  3. Neue Seite in Navigationen (Hauptnavigation & Spartennavigation) verlinken. Hierbei niemals rel="nofollow" für Seiten der eigenen Domain verwenden (auch nicht für Impressum und AGB).
  4. Entity Referenzierungen nicht verwenden - nur da, wo Zeichen eine besondere Bedeutung im HTML-Code haben (wie < und &) und zur Kontrolle von unsichtbaren Zeichen wie Leerzeichen ohne Zeilenumbruch. Wo erforderlich, können also geschützte Leerzeichen und Bindestriche gesetzt werden, die nicht umgebrochen werden. Dies sind die von Google® akzeptierten HTML-Entities (Sonderzeichen-Maskierungen der "HyperText Markup Language"):

    ' = &#39;
    " = &quot;
    Geschütztes Leerzeichen = &nbsp;
    Geschützter Bindestrich = &#x2011;
    & = &amp;
    © = &copy;
    ® = &reg;
    < = &lt;
    > = &gt;
  5. Neue Seite HTML & CSS validieren
  6. Neue Seite zur Sitemap hinzufügen
  7. Neue Seite gegebenenfalls In AdSense als URL-Channel anmelden
  8. Bei der Nutzung von Google®-Analytics: Wenn die ersten Such-Keywords in Analytics angezeigt werden, die neue Seite daran optimieren (insbesondere title und description)

4. Überprüfung der Domain-Qualität

Bei Google® dauert es derzeit etwa drei Monate, bis positive Änderungen voll auf das Ranking durchschlagen. Negative Änderungen wirken binnen weniger Tage. Die Qualität Ihrer Domain ändert sich jedoch nach jeder Änderung sofort und wird auch sehr schnell von den Suchmaschinen registriert. Überprüfen Sie nach jeder Änderung Ihren HTML- und CSS-Code über kostenlose Online-Validierungsdienste. Auch zur Prüfung der Keyword-Dichte und Domain-Sichtbarkeit gibt es Anbieter und Analysetools.


5. Auswahl eines externen SEO zur Optimierung der eigenen Internet-Präsenz

Auf dem SEO-Markt tummeln sich erstklassige Suchmaschinen-Optimierer gemischt mit absoluten Anfängern, die nicht mal ihre eigene Webpräsenz in jeder Hinsicht optimal gestalten können. Mir sind aus meiner gelegentlichen Mitarbeit im Google®-Webmaster-Forum viele SEOs vertraut, die weder die Google®-Spielregeln kennen und beherrschen noch berücksichtigen. Eine mit den falschen Methoden angepasste Webseite ist jedoch tot - selbst wenn es einige Monate dauern sollte, bis nach anfänglicher besserer Positionierung der Absturz folgt.

Ich empfehle daher dringend, ausschließlich auf sogenannte White Hat SEO‑Methoden zu vertrauen. Und sie haben noch einen angenehmen Vorzug: sie können leicht in Eigenregie vollzogen werden. Sollten Sie jedoch einen externen Optimierer beauftragen wollen, dann lassen Sie sich vorher sagen, was er vorhat. Und gleichen Sie seine Absichten mit Googles Richtlinien ab - es gibt zu viele SEOs, die keine Ahnung von Googles Denken haben und glauben, mit Black Hat-Methoden dauerhafte Erfolge erreichen zu können. Wie schon erwähnt, haben diese Negativ-Optimierer oft zwar attraktive, jedoch Suchmaschinen-untaugliche Web-Auftritte.

Wenn Sie dann einen Auftrag vergeben, muss dieser schriftlich erfolgen. Lassen Sie sich darin den detaillierten Arbeitsumfang sowie die Konformität mit den Google®-Richtlinien für Webmaster bestätigen. Nur dann können Sie es wagen, derart sensible Aufgaben abzugeben.









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