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Computing-Info: Das Steinzeit-Handy

Ein Blog rund ums Computing - irgendwas geht immer nicht: die Hard- oder Software, im Internet oder im Webspace...

Heute ist mein Glückstag. Ich bin so happy, ich könnte Purzelbäume schlagen. Ich bin nämlich ein absoluter Handy-Freak. Nicht nur, dass ich seit Jahren keines mehr nutze, ich trauere auch noch meinem steinalten Ericsson® PH337 hinterher - einem Modell der Vorsteinzeit, fast ziegelgroß und gewichtig (200g). Ein solches vergisst man nicht in der Hose oder Hemdtasche, und so wird es auch nicht gewaschen, geschleudert und gebügelt. Das versehentliche Verlegen dieses Großraumtelefoniergeräts ist ebenso unwahrscheinlich, wie dass Sie Ihre Petroleumlampe irgendwo liegenlassen. Und wenn doch: Niemand will es haben. Sie bekommen es sicher zurück. Warum mag ich es dann? Gerade deswegen. Auch ist es megaleicht zu bedienen, das Display in der Sonne wie in Finsternis gut ablesbar und dessen Schrift groß. Der Akku hält mehr als dreimal solange wie die heutigen, bis er hin ist, und so einen Klingelton hat niemand.

Natürlich befand sich dieses gute Stück seit wenigstens fünf Jahren im Ruhestand in unserem Keller. Obgleich es zuvor schier ewig im Betrieb war - nach heutigen Maßstäben. Denn es war 1994, als es das Licht der Welt erblickte und ihm der erste Strom eingehaucht wurde. Ich verspüre seitdem wenig Neigung, mich mit neuen Designs, Tastengrößen, vollgestopften Displays, Symbolen und so weiter zu beschäftigen. Trotzdem - wir haben stets ein 'Familien-Handy', immer unterwegs, doch fast unbenutzt. Diese "Ich stehe hier und bin gleich da"-Mitteilungen machen uns nicht glücklicher, nur fusseliger. Sie täuschen Geschäftigkeit vor - genausogut könnte man mit den Fingern trommeln oder mit dem Besteck spielen, um sich des Seins in dieser Welt kontinuierlich zu vergewissern. Deshalb wird es eher für "Meine Kette ist abgesprungen, holst Du mich ab?"-Mitteilungen verwendet. Doch auch ein solchermaßen geschontes, nahezu modernes Handy hält Dank einer unerklärlichen Morbidität nur zwei bis drei Jahre. So hat uns nun unser zweites Siemens® C35 in Folge verlassen wie zuvor unser Siemens® C25 und unser Alcatel® - unbetrauert, unbeweint.

In dem neuerlichen Handy-Vakuum erinnerte ich mich an das Relikt in meinem Fundus und schaute eher zur Bestätigung meines Vorurteils, in einer Wegwerfgesellschaft zu leben bei Google unter 'Akkus' für mein Ericsson® nach. Und staunte Bauklötze. Es gab nicht nur noch welche, sondern auch noch von mehreren Anbietern zu Spottpreisen von acht bis zwölf Euro. Wie ist das möglich angesichts der vielen hundert Modelle mit jeweils unterschiedlichen Akkus, die zwischenzeitlich erschienen sind? Keine Ahnung. Aber das war gut.

Und nun werden Sie denken, ich hätte Freude an meinem neuen Handy? Aber weit gefehlt - meine Frau hat es mit Charme und Argumenten vereinnahmt. Aber ausleihen darf ich es, gelegentlich.







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