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Computing-Themen

Verschlüsseltes WLAN-Netzwerk über FritzBox unter WindowsXP einrichten

Anleitung zum Konfigurieren des FritzBox DSL-Routers für ein Funknetzwerk unter WindowsXP

Man kann nicht sagen, dass es ein Kinderspiel ist, mit zwanzig Jahren PC-Erfahrung ein WLAN-Netzwerk einzurichten. Wenn man als Client zum FitzBox-Router nicht gerade den hervorragenden FritzBox USB-Stick verwendet, der alle Verbindungsparameter automatisch erkennt, kann man in den diversen Einstellungsmenüs unzählige Fehler machen - und dann geht nichts mehr.

Ich hatte noch einen alten freeControl USB WLAN-Adapter, der nach Standard 802.11b funkt. Und über diesen versuchte ich, auf meine Netzwerkrechner zuzugreifen und ins Internet zu gehen - doch zunächst ohne Erfolg. Übers Googeln fand ich keine brauchbaren Hinweise - darum folgt hier nun die Lösung als detaillierte Anleitung (die Beschreibung bezieht sich zwar auf die FritzBox - andere WLAN-Router werden jedoch auf ähnliche Weise eingestellt). Kommentare, Korrekturen und Verbesserungsvorschläge sind mir willkommen. Es ist übrigens unerlässlich, zum Einrichten des WLAN DSL-Routers ggf. eine provisorische LAN-Kabelverbindung zu einen Rechner herzustellen.



1. Kostenlose Software Network Stumbler aus dem Internet herunterladen

...und installieren und aufrufen. Unter dem Hauptmenü-Punkt DEVICE muss Ihr WLAN-Adapter gelistet sein. Sind dort mehrere Adapter gelistet, weil Sie schon mal andere auf Ihrem Rechner installiert hatten, aktivieren Sie durch Anklicken des Menüpunkts denjenigen Adapter, wonach im unteren Hauptfenster möglicherweise ein oder mehrere Funknetzwerke gelistet werden - sofern vorhanden. Wenn dem so ist: Beachten Sie die genutzten Kanäle (Spanne 1 bis 13) fremder Funknetzwerke. Es sollten im Idealfall 5 Kanäle Abstand zu den anderen Netzwerken eingehalten werden, um gegenseitige Störungen zu vermeiden. Im schlechtesten Fall wäre ein Verbindungsaufbau nicht möglich. Berücksichtigen Sie bei der Entscheidung für einen Kanal zudem, dass viele ältere Clients nur die Kanäle 1 bis 10 verwenden können. Funkt Ihr Nachbar beispielsweise auf 6, böte sich 1 an. Funkt er auf 4, nehmen Sie 10. Funken mehrere auf verschiedenen Kanälen, entscheiden Sie sich für den am wenigsten frequentierten Bereich. Eingestellt wird hier noch nichts - nur die Nachbarkanäle ausgelesen. Schließen Sie hiernach unbedingt das Programm, weil ansonsten ebenfalls kein Verbindungsaufbau nach dem Beenden der Konfiguration möglich wäre.



2.0 FritzBox -Router einrichten

(hier Modell Surf&Phone 7050 mit neuester Firmware - andere FritzBoxn ähnlich): Gehen Sie in das Setup Ihres Routers. Dort gehts weiter wie folgt:

2.1 EINSTELLUNGEN/ WLAN/ MONITOR:

Bis der USB-Client wenigstens einmal vom FritzBox-Router erkannt und unter Netzwerkgeräte gelistet wurde, muss der folgende Punkt aktiviert werden: "WLAN-Zugang beschränken (MAC-Address-Filter)/ Neue WLAN-Netzwerkgeräte zulassen".

Sobald Ihr WLAN-Client (meist Notebook oder USB-Stick) einmal erkannt wurde und gelistet ist, wird hier der folgende Punkt aktiviert: "WLAN-Zugang beschränken (MAC-Address-Filter)/ Keine neuen WLAN-Netzwerkgeräte zulassen"

2.2 EINSTELLUNGEN/ WLAN/ FUNKEINSTELLUNGEN:

Hier nehmen Sie die Einstellungen für das kabellose Funknetz (WLAN) vor:

  • Einen Haken vor WLAN aktivieren.
  • Den oben als wenig frequentiert ermittelten Funkkanal eintragen.
  • Einen Namen für das Funknetzes (SSID) vergeben. Dieser muss später auch für den WLAN-Client genommen werden.
  • Sendeleistung vorerst auf 100% einstellen. Wenn alles funktioniert, können Sie diesen Wert verringern, um die gesundheitliche Belastung zu reduzieren und schlechter von Hackern erreichbar zu sein.
  • Den Modus auswählen, den Ihr WLAN-Adapter im Notebook oder USB-Stick beherrscht.
  • Modus 802.11g++ aktivieren, wenn Ihr WLAN-Client auch diesen unterstützt
  • WLAN-Stationen dürfen untereinander kommunizieren aktivieren, wenn Sie mehrere WLAN-Clients (meist Notebooks oder USB-Sticks) nutzen, die zudem direkt untereinander und nicht über den WLAN-Router Daten austauschen sollen. Mir hat sich der Sinn dieser Funktion noch nicht erschlossen - ich habe sie deaktiviert.

2.3 EINSTELLUNGEN/WLAN/SICHERHEIT:

Aktivieren Sie zunächst nur die WEP-Verschlüsselung. Sofern Ihr Client die WPA-Verschlüsselung unterstützt, können Sie nach dem Funktionieren der Verbindung diese später in der FitzBox und in den Clienteinstellungen ändern. Wählen Sie eine WEP-Schlüssellänge von 128 Bit und geben Sie eine hierbei 13-stellige Ziffernfolge ein (eine 64 Bit-Verschlüsselung schafft gelegentlich Probleme durch inkompatible Schlüssellängen bei einigen WLAN-Clients). Klicken Sie nun auf SCHLÜSSEL GENERIEREN und kopieren Sie den erzeugten Hexadezimalschlüssel in ein Dokument, von wo aus Sie ihn später leicht herauskopieren können. Setzen Sie zu guter Letzt ein Häkchen vor Netzwerkauthentifizierung "Gemeinsam verwendet" (Shared Authentication) zulassen Eine Unterstützung für WLAN-Repeater (WDS) ist nicht erforderlich. Damit ist der WLAN-Router eingestellt.



3.0 Einrichten des Client-Rechners mit dem WLAN-Adapter

Ich gehe davon aus, dass Sie den WLAN-Adapter laut Anleitung installiert haben und dieser vom Betriebssystem erkannt wird. Zugriff auf diesen haben Sie entweder über START/ VERBINDEN MIT, wobei so etwas wie Drahtlose Netzwerkverbindung erscheinen müsste. Oder über das Symbol mit den zwei Bildschirmen unten rechts in der Task-Leiste neben der Uhrzeitanzeige. Klicken Sie hierauf und dann auf:

3.1 DRAHTLOSE NETZWERKVERBINDUNG/ EIGENSCHAFTEN/ ALLGEMEIN:

Hier sind ohne manuellen Eingriff u.a. die Datei- und Druckerfreigabe sowie das TCP/IP-Internetprotokoll gelistet - fehlen diese, manuell nachinstallieren oder WLAN-Adaptertreiber Installation durch Löschen dieses Adapters in der Systemsteuerung erzwingen. Nur wenn Sie in einem bestehen Netzwerk feste IP-Adressen für jeden Rechner vergeben haben, müssen Sie durch Doppelklick auf TCP/IP-Internetprotokoll auch hier Einstellungen manuell vornehmen. Achten sie darauf, dass unten auf dieser Registerkarte ein Häkchen vor Symbol im Infobereich anzeigen gesetzt ist - das erleichtert den Zugriff auf diese Einstellungen.

3.2 DRAHTLOSE NETZWERKVERBINDUNG/ EIGENSCHAFTEN/ AUTHENTIFIZIERUNG:

Setzen Sie einen Haken vor Netzwerkzugriffssteuerung mit IEEE 802 1X aktivieren. Setzen Sie im nächsten Feld EA-Typ auf Smartcard oder anderes Zertifikat. Setzen Sie noch einen Haken vor Als Computer authentifizieren, wenn Computerinformationen verfügbar sind. Als Gast authentifizieren... darunter wird nicht aktiviert. Den Button EIGENSCHAFTEN etwas weiter oben auf dieser Registerkarte können Sie ignorieren - darin würde nur Zertifikat auf diesem Computer verwenden aktiviert und ein Haken vor Serverzertifikat überprüfen gesetzt.

3.3 DRAHTLOSE NETZWERKVERBINDUNG/ EIGENSCHAFTEN/ ERWEITERT:

Ich empfehle, bei Verwendung eines WLAN-DSL(!)-Routers hier alles zu deaktivieren - insbesondere die durchlässige XP-Firewall. Das kann das kostenlose ZoneAlarm besser.

Besonderheiten für Kunden des Internet-Providers Alice:

Kunden des Providers Alice müssen zum einen die von Alice gelieferte Hardware verwenden, zum anderen auf jedem einzelnen Netzwerkrechner die Einwahl ins Internet manuell einrichten, weil von Alice DSL-Router wie beispielsweise die FritzBox seit Ende 2007 offenbar nicht mehr unterstützt werden. Dennoch kann eine FritzBox als Hub zwischen der Alice-Hardware und den Rechnern angeschlossen werden. Dann stellt man die FritzBox wie hier beschrieben als WLAN-Funkstation ein. Auch die Telefoniegeräte können über die FritzBox komfortabel und detailliert verwaltet werden.

3.4 DRAHTLOSE NETZWERKVERBINDUNG/ EIGENSCHAFTEN/ DRAHTLOSE NETZWERKE:

Hier wird die Einrichtung via Windows beschrieben - also muss ein Häkchen vor Windows zum Konfigurieren der Einstellungen verwenden. Alternativ könnte dieser Haken entfernt und ein Setup-Programm des WLAN-Client-Adapters (USB-Stick etc.) verwendet werden. Doch wenn Sie bis hierhin gelesen haben, wird das nicht vorhanden sein oder nicht funktioniert haben.

Weil der WLAN-Router schon fertig eingerichtet ist, muss jetzt dessen Signal unter Verfügbare Netzwerke mit dem von Ihnen in dem DSL-Router gewählten Netzwerknamen (SSID) gelistet sein. Wenn es zudem schon unten unter Bevorzugte Netzwerke gelistet ist, markieren Sie es dort durch anklicken und klicken dann auf den Button ENTFERNEN - andernfalls können wir gleich nicht alle Einstellungen vornehmen.

Markieren Sie nun den Netzwerkname (SSID) oben unter Verfügbare Netzwerke und klicken Sie dann auf den Button KONFIGURIEREN. Dort muss unter Netzwerkname (SSID) der im Router vergebene Name unverändert gelassen werden. Dann einen Haken vor Datenverschlüsselung (WEP aktiviert) setzen. Vor Netzwerkauthentifizierung (gemeinsamer Modus) kommt kein Haken. Dann nur noch ein Häkchen vor Schlüssel wird automatisch bereitgestellt setzen. Der letzte Punkt Dies ist ein Computer mit Computernetzwerk (AdHoc)... bleibt ohne Haken, weil dies nur für die direkte Verbindung von zwei Rechnern mit Cross-Over-Kabel ohne Hub oder Router gedacht ist. Der Netzwerkschlüssel, das Schlüsselformat etc. werden also in diesem Fenster nicht ausgefüllt.

Verlassen Sie dieses Fenster durch Klick auf OK - nun sind Sie wieder im Reiter DRAHTLOSE NETZWERKE. Klicken Sie zu guter Letzt dort unten auf den Button ERWEITERT und markieren den obersten Eintrag Verfügbares Netzwerk (Zugriffspunkt bevorzugt). Der Rest bleibt deaktiviert. Schließen Sie dieses Fenster durch Klick auf SCHLIESSEN und auch den Reiter DRAHTLOSE NETZWERKE durch Klick auf OK. Damit ist die Einstellung des WLAN-Clients (USB-Stick/ Notebook) abgeschlossen.



4. Das Halbfinale - Verbindung herstellen

Gehen Sie auf START/VERBINDEN MIT/ DRAHTLOSE NETZWERKE und geben Sie im aufgehenden Fenster die hexadezimale Ziffernfolge ein, die Sie bei der Konfiguration des Routers in einem Dokument gespeichert haben. Bestätigen Sie die Eingabe - ab jetzt wird die Verbindung stets automatisch hergestellt.



5.0 Datei- und Ordnerzugriff auf andere Rechner einstellen

Derzeit können Sie jedoch nur via WLAN ins Internet - mehrere Rechner des Netzwerks können noch nicht aufeinander zugreifen. Hierzu müssen Sie auf den Rechnern ausgewählte Ordner freigeben (Geben Sie niemals pauschal den ganzen Rechner frei - ein Hacker würde hierdurch Zugriff auf alle Daten bekommen):

5.1 Ordner auf Netzwerkrechnern zum Zugriff freigeben:

Markieren Sie im MS Windows-Explorer diejenigen Verzeichnisse, welche Sie freigeben möchten und klicken Sie - wenn der Mauszeiger darüber steht - auf die rechte Maustaste. Im aufklappenden Menü klicken Sie auf Freigabe und Sicherheit. Darin wiederum unter Netzwerkfreigabe und Sicherheit auf Diesen Ordner im Netzwerk freigeben. Entscheiden Sie zudem, ob Netzwerkbenutzer Dateien verändern dürfen und bestätigen Sie diese Änderungen mit OK.

5.2 Das Finale: Auf freigegebene Ordner im Netzwerk zugreifen

Gehen Sie auf START/ SUCHEN/ COMPUTER ODER PERSONEN/ NACH EINEM COMPUTER IM NETZWERK und klicken Sie auf SUCHEN. Wird der andere eingeschaltete und vernetzte Rechner jetzt nicht gelistet, geben Sie im Feld Computername der Suchabfrage zusätzlich den Namen des gesuchten Rechners ein. Diesen finden Sie - natürlich am gesuchten Rechner - unter START/ SYSTEMSTEUERUNG/ SYSTEM/ COMPUTERNAME unter Computername - den Punkt hinter dem angezeigten Namen weglassend. Klicken Sie nochmals auf SUCHEN. Spätestens jetzt müsste der zweite Rechner gefunden werden. Durch Doppelklick auf dessen Eintrag in der Ergebnisliste können Sie auf diesem entfernten Rechner im Explorer navigieren, als wären die freigegebenen Ordner auf Ihrem Rechner.


Fertig. Kaum zu glauben, dass Microsoft das nicht einfacher gebacken kriegt...



6. FritzBox-FAQ | Sonstige WLAN-Fehler und Abhilfen


6.1 Leere Seite bei Aufruf der FritzBox-Oberfläche

Problem: Man sieht nur das FritzBox-Favicon links in der Adresszeile. Die Seite selbst ist völlig leer.

Lösung: Wenn man sich den Quelltext dieser vermeintlich leeren Seite anschaut, bekommt man den Hinweis auf eine Inkompatiblität zum Browser. Rufen Sie die Benutzeroberfläche der FritzBox nochmals mit dem Parameter /logincheck.lua auf. Beispiel: http://fritz.box/logincheck.lua


6.2 FritzBox als Repeater nicht mehr zugänglich

Problem: Nach Einrichtung einer FritzBox als Repeater ist die Benutzeroberfläche nicht mehr über http://fritz.box zugänglich.

Lösung: Mit der Umstellung auf Repeater ändert sich auch die Adresse der FritzBox. Sie lautet jetzt http://192.168.178.10. Alternativ können Sie nach Unterbrechung der Stromzufuhr zum DSL-Router (unerreichbare FritzBox ist dann die einzige FritzBox im System) die Benutzeroberfläche über http://169.254.1.1 erreichen. Denn Letztere ist eine in allen FritzBoxen unabänderliche Zugangsadresse.


6.3 Per LAN-Kabel am FritzBox-Repeater angeschlossener Rechner hat keine Verbindung über den Repeater hinaus

Problem: Für den Rechner ist weder Zugriff auf das Internet noch auf andere, nicht an dieser FritzBox angeschlossene Rechner möglich.

Lösung: Entweder greifen Sie per WLAN auf den Repeater zu oder per LAN-Verbindung direkt auf den DSL-Router. Ein FritzBox-Repeater kann nur für WLAN-Verbindungen sowie angeschlossene USB-Geräte verwendet werden.


6.4 FritzBox-Repeater darf laut AVM-Support nur per LAN oder per WLAN mit dem DSL-Router verbunden sein

Problem: Bei zwei weit auseinander liegenden FritzBoxen wäre es manchmal wünschenswert, den Repeater per LAN an den DSL-Router anzubinden und trotzdem die gleiche SSID & Kennwort zu verwenden. Laut AVM sei dies jedoch unmöglich.

Lösung: Zunmindest mit den FritzBoxen Fon WLAN 7170 sowie Fon WLAN 7320 ist es bei mir problemlos möglich, beide per LAN-Kabel zu verbinden und dennoch identische SSID & Kennwort für das Funknetzwerk zu verwenden.

6.5 Windows-WLAN zeigt keine verfügbaren Drahtlos-Netzwerke an

Problem: Meldung: Drahtlosverbindung kann nicht konfiguriert werden. Keine Funktion des Buttons Netzwerkliste aktualisieren.

Lösung: Laden Sie sich von einer vertrauensvollen Quelle das kostenlose Programm T-Online WLAN-Access Finder herunter und installieren & starten Sie es. Hierüber können sofort ohne weitere Korrekturen Verbindungen zu anderen WLAN-Netzwerken hergestellt werden. Nachteile: Es setzt bei jedem Start die T-Online-Webseite als Startseite in Ihrem Browser. Und der Rechner hängt sich auf, wenn er in den Ruhezustand gefahren wird.







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