Oskar Wilde for President

Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.

Politiker aller Couleur, bitte lauschet den Worten Oskar Wildes und es wird eine Ruhe einkehren in unser Land

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27.08.2008

Hoffen und harren....

Hoffnung ist ein gutes Frühstück, aber ein schlechtes Abendbrot.

Unbekannte Quelle

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24.08.2008

Fleischfresser = Wasserverschwender

Ein Pappbrötchen, ein flachgeklopfter Fleischklops, Ketchup - plus 2400 Liter Wasser, um reinbeißen zu können. Wie das? Das meiste Wasser wird gebraucht, um die - im Standardfall - rund 150 Gramm Rindfleisch zwischen den beiden Weizenfladen zu produzieren. Ein Kilo davon verursacht nämlich 15 000 Liter. Bis zum Schlachten konsumiert ein Rind, das 200 Kilo Fleisch liefert, rund 1300 Kilo Getreide oder Soja plus 7200 Kilo Raufutter plus 31 Kubikmeter Wasser. Auch im Getreide "steckt" natürlich Wasser, das hinzugerechnet wird. Die Futtermittel verursachen pro Kilo einen Verbrauch von 15 300 Litern. Prost Hamburger! Oder: Vegetarier sparen viel Wasser.

Joachim Wille nach der Berechnungsart mit 'virtuellem Wasser' von Anthony Allan. Ein neu produziertes Auto benötigt hiernach im Herstellungsprozess übrigens etwa 400 000 Liter Wasser.

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19.08.2008

Du wurdest als Mensch geboren? Glück gehabt...

Heutige Pflanzenköstler schwanken zwischen esoterischem Humbug und vernünftigen Umweltargumenten.

So, so... Weiter reicht also der Horizont von Michael Miersch - Autor für Welt.de - nicht. Es sollen gar Vegetarier unter uns sein, die wegen der für die betroffenen Tiere grausamen Verhältnisse in Haltung und Schlachtung kein Fleisch verzehren.

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10.08.2008

Uran-Verseuchung des Trinkwassers durch Dünger

Die kürzlich von der Organisation Foodwatch veröffentlichten Belastungen von Trinkwasser mit Uran sind nicht nur auf geologische Verhältnisse, sondern auch auf uranhaltigen Phosphatdünger zurückzuführen. Weltweit wird mehr Uran im Phosphatbergbau abgebaut als in allen Atomreaktoren verwendet wird. Mit dem Kunstdünger gelange das giftige Schwermetall auf die Felder und anschließend ins Grundwasser. Es gebe keinerlei Grenzwerte für Uran in Kunstdüngern.

Prof. Michael Braungart, Leiter des Hamburger Umweltinstituts, zeigt auf politische Versäumnisse - genauer: auf Unterlassungen unserer tumben Politiker-Egomanen.

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09.08.2008

Leben in Saus und Braus auf Kosten der Mitglieder gesetzlicher Kassen

Eine Kollektivkritik halte ich für falsch. Die Krankenkassen müssen sich im wirtschaftlichen Wettbewerb behaupten und brauchen entsprechende Manager.

Diese vom Sprecher der Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) ersehnten Manager haben die Kassen derzeit und das ist das Problem. Diese 'entsprechenden' Manager scheinen sich zu bereichern, wo immer es geht - Viagra auf Kassenkosten, Haarwuchsmittel und orthopädische Matratzen gleich dazu. Diese Dinge erhält kein Kassenpatient. Darüber hinaus gönnten sich die sogenannten Manager von den Kassen - also durch die Kassenmitglieder - bezahlte mehrtägige Reisen mit ihren jeweiligen Lebensabschnittspartnern. Nicht zuletzt seien - so der Bundesrechnungshof weiter in seiner neuen Auflistung - deren Bezüge stark überzogen.

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06.08.2008

Willkür

Der Betriebsrat hatte den Vorstand darauf aufmerksam gemacht, dass unzulässigerweise in dem Führerhäuschen des Transporters auch ungesicherte Arbeitsgegenstände transportiert wurden. Deshalb wurde der Wagen aus dem Verkehr gezogen.

Rechtsanwalt Carl J. Vielhaben erklärt, warum der Hausmeister der 'Wohnungsgenossenschaft Hamburg-Wandsbek von 1897 (WHW)' nun per Bus und U-Bahn zu den in Hamburg verteilten Wohnobjekten fahren muss. Der Vorstand der WHW fährt sich weiter im schicken Audi A6 für mehr als fünfhundert Euro Leasingkosten im Monat morgens ins Büro und abends nach Hause, der Hausmeister dagegen muss nun während seiner Arbeitszeit mit Werkzeug und Ersatzteilen zu Fuß gehen.

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05.08.2008

Das Schuldgefühl der Völker

Wenn Israel die Bevölkerung in den besetzten Gebieten ausraubt und demütigt, zugleich aber jedem Kritiker mit lauter Stimme 'Antisemit' entgegengeschleudert wird, heißt das in Wirklichkeit: Was im Libanon, in der Westbank und in Gaza geschieht, das sind keine israelischen, sondern jüdische Akte. Und wenn Du das nicht magst, dann nur, weil Dir Juden unsympathisch sind. In vielen Teilen der Welt läuft diese Position Gefahr, eine sich selbst erfüllende Prophezeiung zu werden.

Tony Judt, jüdischer Intellektueller und Direktor des Remarque-Instituts an der New Yorker Universität erklärt, warum sich keiner trauen darf, Israels Politik zu kritisieren. So hat die USA seit Gründung der Vereinten Nationen im Sicherheitsrat bisher vierzig mal ein Veto eingelegt, um eine Verurteilung Israels wegen der Verletzung internationaler Normen oder völkerrechtlich verbindlicher UN-Resolutionen zu verhindern.



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17.07.2008

Bin ich noch im Plus?

Ich glaube, dass die Häuserpreise stark genug fallen dürften, um 20 Millionen Menschen mit negativem Eigenkapital zu generieren. Das wäre nahezu ein Viertel aller US-Häuser. Wenn die Häuserpreise steigen oder wenn es positives Eigenkapital gibt, kann man refinanzieren oder verkaufen. Aber wenn man negatives Eigenkapital hat, kann man in Zwangsvollstreckung enden, und manche Menschen werden es vorteilhaft finden, einfach wegzugehen.

US-Ökonom Paul Krugman

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Zweierlei Sozialismus für Reiche

Lohnzurückhaltung der Arbeitnehmer in Tarifverhandlungen ist 'Sozialismus für Reiche'.

Unbekannte Quelle


Was ist so schlimm daran, wenn eine Investmentbank dichtmachen muss - und auch wenn sie das Kaliber einer Bear Stearns hat. Es kann nicht sein, dass wir jetzt die Privilegien junger Investmentbanker sichern, damit sie weiter in ihren Maserati durch die Straßen New Yorks cruisen können. Dafür darben dann 300 Millionen Amerikaner und in der Folge die ganze Welt. Wenn jetzt die Geldpresse angeworfen wird, um die Milliardenhilfen zu finanzieren, dann heizt dies die Inflation an. Schon jetzt galoppieren die Kosten für die Lebenshaltung davon. Statt die Zinsen immer weiter zu senken und Milliarden in den Markt zu schießen, sollten die Währungshüter besser die Zügel anziehen und den Selbstreinigungsprozess der Märkte nicht behindern. Stattdessen müssen Millionen von Menschen über eine stärkere Teuerung für die Interessen einiger Investmentbanker blechen. Was die Fed hier veranstaltet, ist eine Art Sozialismus für Reiche.

Anlage-Guru Jim Rogers attackiert Fed-Chef Bernanke

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