Wenn der Computer dreimal klingelt...
...eile ich natürlich springenden Fußes zum Telefon und melde mich. Eine freundliche Frau begrüßte mich, sagte, ich solle schon einmal Stift und Papier bereitlegen, denn: "SIE HABEN GEWONNEN!" Das höre ich gern, denn ich habe noch nie etwas gewonnen, doch einmal ist ja immer das erste Mal. Doch hat dieser Triumpf einen Schönheitsfehler - ich habe an keinem Gewinnspiel teilgenommen. Doch Widerrede ist sinnlos, die freundliche Stimme von der Festplatte quatscht mich voll und gibt mir nun Anweisungen, wie ich den Schatz bergen kann.
Spätestens hier sollten wir uns wieder beruhigen und auflegen. Meist folgt eine teure Rufnummer - nicht immer als solche erkennbar -, die einmal angewählt wirklich jemanden reich macht. Oder man wird aufgefordert, zum Weiterverbundenwerden eine Ziffer am Telefon zu drücken.
Die Maschen sind verschieden, das Ergebnis immer gleich: Der Betroffene wird ärmer, die sich nicht um gesetzliche Bestimmungen scherenden immer reicher. Selbst unser hanseatischer Bürgermeister Carl-Friedrich Arp Freiherr von Beust - heute 'Ole von Beust' - ist auf einen kostenpflichtigen Dienst im Internet hereingefallen. Eigentlich wollte er nur ein Rezept für 'Gulasch mallorquinische Art'. Er bekam es - und ein zwei Jahre laufendes Rezepte-Abonnement für dreißig Euro Jahresbeitrag ungefragt obendrauf. Und was macht nun ein Hamburger Bürgermeister, der sich betrogen fühlt? Nein, er geht nicht zum Anwalt. Er nutzt auch nicht die kostenlose Rechtsberatung seiner Rechtsschutzversicherung. Auch klärt er die Rechtslage nicht selbst - was er könnte, denn er ist Rechtsanwalt. Er geht zur Verbraucherzentrale - der Einrichtung, der gerade in Hamburg durch die Politik so erhebliche Mittel gestrichen wurden, dass sie fast dichtmachen kann. Dorthin geht unser Bürgermeister und lässt sich beraten, nimmt so dem 'Bürger' auch noch einen Teil der verbliebenen Kapazitäten weg.
Er hätte besser einfach nur den Rechner ausschalten sollen. Nebenbei bemerkt - wie soll ein Politiker, der so naiv mit der "neuen Technik" umgeht, eine Ahnung von der Bedeutung eines wirksamen Verbraucherschutzes haben? Immerhin entscheidet er mit darüber, welche Einrichtungen sterben oder gefördert werden.
Spätestens hier sollten wir uns wieder beruhigen und auflegen. Meist folgt eine teure Rufnummer - nicht immer als solche erkennbar -, die einmal angewählt wirklich jemanden reich macht. Oder man wird aufgefordert, zum Weiterverbundenwerden eine Ziffer am Telefon zu drücken.
Die Maschen sind verschieden, das Ergebnis immer gleich: Der Betroffene wird ärmer, die sich nicht um gesetzliche Bestimmungen scherenden immer reicher. Selbst unser hanseatischer Bürgermeister Carl-Friedrich Arp Freiherr von Beust - heute 'Ole von Beust' - ist auf einen kostenpflichtigen Dienst im Internet hereingefallen. Eigentlich wollte er nur ein Rezept für 'Gulasch mallorquinische Art'. Er bekam es - und ein zwei Jahre laufendes Rezepte-Abonnement für dreißig Euro Jahresbeitrag ungefragt obendrauf. Und was macht nun ein Hamburger Bürgermeister, der sich betrogen fühlt? Nein, er geht nicht zum Anwalt. Er nutzt auch nicht die kostenlose Rechtsberatung seiner Rechtsschutzversicherung. Auch klärt er die Rechtslage nicht selbst - was er könnte, denn er ist Rechtsanwalt. Er geht zur Verbraucherzentrale - der Einrichtung, der gerade in Hamburg durch die Politik so erhebliche Mittel gestrichen wurden, dass sie fast dichtmachen kann. Dorthin geht unser Bürgermeister und lässt sich beraten, nimmt so dem 'Bürger' auch noch einen Teil der verbliebenen Kapazitäten weg.
Er hätte besser einfach nur den Rechner ausschalten sollen. Nebenbei bemerkt - wie soll ein Politiker, der so naiv mit der "neuen Technik" umgeht, eine Ahnung von der Bedeutung eines wirksamen Verbraucherschutzes haben? Immerhin entscheidet er mit darüber, welche Einrichtungen sterben oder gefördert werden.
Labels: Gesellschaft, Soziales



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