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Freitag, Oktober 19, 2007

TV- + Schnittsoftware + WinXP = Totalabsturz

Es war ein kleiner Gau. Morgens hatte ich noch aus diversen Einzelteilen aus dem Fundus meines Kellers einen Rechner zusammengeschustert, der sogar lief (WindowsXP, 32 Megabyte Hauptspeicher und 4 Gigabyte Festplatte). Am frühen Abend erweckte ich meinen 'Superrechner' [siehe Blogbeitrag 'Simsalabim - aus zwei (Rechnern) mach' eins'] aus seinen verdienten Ruhezustand, um mal eben einen Film zu schneiden. Das per se gelangweilte Schicksal verschaffte sich etwas Abwechslung, indem es just an diesem seltenen Tag, als ich aus Altteilen einen neuen Rechner zusammenschraubte, den meinigen ins 'Bill Gates Gedenk-Nirvana' schickte.

Versehentlich öffnete ich anstelle der Schnitt- die TV-Software. Irrelevant, dachte ich und öffnete die Schnittsoftware auf dem Fuße. Das hätte ich besser gelassen. WindowsXP hängte sich hierdurch nahezu auf, war nur über den Klammeraffengriff aus dem annehmlichen Treibersalat zu befreien, in dem das Betriebssystem festhing und lief danach scheinbar unbeschädigt und unverwirrt weiter. Ich lud die Schnittsoftware erneut, doch bevor ich das Messer an den Film ansetzen konnte, stürzte der Rechner mit einem wortgewaltigen 'blue screen' ab.

Fortan hing sich das System beim Hochfahren auf. Erst habe ich normal gestartet, dann im abgesicherten Modus, dann im abgesicherten Modus mit Eingabeaufforderung und zuletzt in der 'zuletzt als funktionierend bekannten Konfiguration'. Erst über die Reparaturkonsole der WinXP-Installations-CD kam ich an den DOS-Prompt und ließ 'checkdsk.exe' laufen. Doch erfolglos - der nächste Neustart fand ebenfalls nicht statt. Dann - etwas weiter hinten im Windows-XP Setup - wählte ich Reparatur des Betriebssystems - doch ebenfalls ohne Erfolg. Hierbei stürzte gar das Setupprogramm ab, schon bei dem Kopieren der Treiber auf die Festplatte. Also blieb nur die Neuinstallation über das vorhandene System - die schlechteste Variante, weil danach alle Einstellungen, Emails, Programme, Optimierungen etc. nicht mehr vorhanden sind und somit alles neu installiert und eingestellt sein will.

Das klappte ganz gut und ließ mich schon frohlocken, bis die ersten Programme von CDs installiert sein wollten. Beim Lesen der CDs hängte sich der Rechner nochmals nahezu auf - es kamen nicht einmal mehr Fehlermeldungen. Ein simpler Neustart brachte hier Abhilfe. Irgendwann war wieder alles aufgespielt und eingestellt - nur die so schön strukturiert abgelegten Mails sind alle weg und zwei Festplatten haben ihre Daten verloren. Die eine ist nicht mehr zugänglich, die andere bettelt um Formatierung. Aber ich habe ja noch ein paar andere dranhängen und ohnehin zwei Backups meiner Daten, so hält sich das Leid in Grenzen. Und ich lasse diese Baustelle ersteinmal ruhen.



Was habe ich übrigbehalten, gelernt und mitgenommen aus diesem 24-Stunden-Rennen um den großen Preis eines laufenden Rechners? Immer schön langsaaaaam die Programme starten, erst überlegen, dann wählen und wenn sich Bill Gates Bastelbetriebssystem doch einmal verheddert, vorsorglich resetten und nicht retten. Dann klappt's auch mit der Schnittsoftware.

(Im Bild sind beide besagte Programme in friedlicher Co-Existenz)

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Samstag, August 18, 2007

Der tägliche Wahnsinn Vol. 5



Es ist mal wieder soweit. Zahlreiche kleine Ärgernisse warten auf die Protokollierung.

Ich bin ja so clever. Ich habe stets und immer bei jedem verdammten Backup meine Browser-Favoriteneinträge (Lesezeichen) mitgesichert. Bis ich schleichend von Microsofts Internet-Explorer®™ auf Mozilla®™ umgestiegen bin. Natürlich vergaß ich die Erweiterung der Datensicherung - und nachdem mein Rechner nach mehreren Tagen Betrieb mit Herunterfahren nur in den Standbymodus wieder einmal am Ende war, half nur ein vollständiges Ausschalten und Wiedereinschalten. Hierbei hat Microsofts Scandisk®™ ein paar durch den Absturz beschädigte Dateieinträge 'korrigiert' - und nun sind meine Favoriten weg. Man gewöhnt sich doch etwas an diesen schnellen Zugriff. Ein paar habe ich noch aus der Schublade der zuletzt besuchten Seiten retten können. Die History- respektive Verlaufs-Funktion war abgeschaltet - so konnte ich hierüber auch nichts retten.

Von meinen derzeit sechs Festplatten in dem aus Energiespargründen aus zwei Rechnern zusammengelegten 'Superrechner' [siehe Blogbeitrag: Simsalabim - aus zwei (Rechnern) mach' eins] sind im Laufe der Zeit drei ausgefallen. Das Bootlaufwerk ist bisher nicht betroffen, sonst könnte ich hier auch nichts schreiben. Gemacht habe ich dagegen noch nichts, außer dem Tauschen der Y-Adapter der Stromzufuhr und einer Kontrolle aller Steckverbindungen. Doch scheint das Problem etwas tiefer zu liegen. Ich habe jedoch noch keine Lust auf eine größere Baustelle und der Leidensdruck hält sich auch in Grenzen, nachdem ich vor kurzem eine externe 500 GB Festplatte als Backuplaufwerk dazugekauft habe. Vor den Ausfällen habe ich meine gesamten Daten hierauf übertragen. Der im Letzten 'Daily Error'-Post von mir bejammerte Wackelkontakt an der Stromzufuhr des Bootlaufwerks ist dagegen seit dem Ausfall der ersten Festplatte nicht mehr aufgetreten.

Wann haben Sie das letzte Mal Ihren CPU-Lüfter angeschaut? Ich letzte Woche, als ich wegen der vermissten Festplatten am Kabelwackeln war. Und wunderte mich, dass der überhaupt noch kühlen kann. Denn die Lüftungskanäle zwischen CPU und Ventilator sind weitgehend mit Staub zugesetzt. Ich müsste das auseinandernehmen und aussaugen, aber die Temperatur ist ok. So verschiebe ich es auf den Heute-Wiederbeleben-Wir-Die-Festplatten Tag.

Mein Shop im Internet ist eine Demo-Version von meinem 1und1-Provider. Man kann hierüber eigentlich keine Downloads anbieten, weil der keine Warengruppen kennt, denen unterschiedliche Versandkosten zugeordnet werden können. So muss der Käufer eines eBooks den zwar großen, aber doch scheinbar unsichtbaren Hinweis im Angebotstext beachten, dass hierfür die Zahlweise 'Vorauszahlung' zu wählen ist. Sie glauben gar nicht, wie schwer es für die Besucher meines Shops ist, sich einerseits da durchzufriemeln und zugleich diesen Hinweis zu beachten. Aber hier ist eine Open Source-Lösung in Sicht. Der Shop von OSCommerce®™ ist beliebig erweiterbar und sehr schön zu verwalten. Ich habe nur noch nicht herausbekommen, wie ich von der entsprechenden Seite Plugins herunterladen kann. Im Forum sagte man mir, ich solle auf die dortigen Links klicken - aber es tut sich nichts. Auch hier bleibt es spannend.

Was gibt es sonst noch? Ich empfinde meine schwarze Tastatur als extrem unpraktisch bei schlechter Beleuchtung. Als nunmehr lebendes Fossil bräuchte ich entweder eine beleuchtete Tastatur, welche Cherry™ noch nicht anbietet oder wenigstens einen Hauch von Flutlicht. So ist mein Tippen in der Dämmerung eher ein Suchspiel - wo war noch das 'Ö'?


Warum nur habe ich nicht bei Amazon geschaut und vorschnell für einen der Rechner eine Hauppauge™ DVB-T Karte bei Schiwi gekauft? Hauppauge-TV-Karten ärgern mich, seitdem ich vor Ewigkeiten mit Fernsehen am PC angefangen habe. Dabei gibt es nach meiner Auffassung besseres: meine DVB-T Kate Cinergy von TerraTec™ mit der Software TerraTec Home Cinema™ ist spielend leicht zu bedienen. Noch leichter sind damit Sendungen zu programmieren, die dort einfach im Programmführer angeklickt werden und dann automatisch starten. Am Ende fährt die Software auf Wunsch gar den Rechner herunter. Wie es bei Hauppauge abläuft, will ich gar nicht berichten.

Ich blogge mit Blogger.com®™. Nun funktioniert zum erstenmal die "Jetzt speichern"-Funktion in der Post-Erstellung nicht. Da ich jetzt eine kleine mehrstündige Pause einlegen will, bleibt mir nur darauf zu vertrauen, dass nach dem Hochfahren aus dem Ruhezustand der Post noch da ist. Oder ich sende ihn unkorrigiert und ohne Links ab. Oder doch nicht?


(!! WEGEN ABMAHNUNGEN WERDEN HERSTELLER UND PROGRAMMBEZEICHNUNGEN NICHT MEHR MIT VOLLSTÄNDIGEN NAMEN GENANNT !!)

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Montag, Juli 23, 2007

Youtubeâ„¢ als abgeschottete Sandkiste?




Youtube™ hat sich durchgesetzt, hat mit den wichtigsten 'Plattenfirmen' Verträge geschlossen, um ohne Sorge um Abmahnungen Musik- und Videoclips mit aktuellen Musiktiteln frei zugänglich zu machen. Das ist fein.

Weniger fein ist, dass dies rein für die Präsentation von Musiktiteln auf Youtube™ gilt. Das Verlinken auf diese Videoinhalte oder gar das Einbinden in die eigene Webseite dagegen bleibt strafbar und abmahnfähig. Darum lasse ich (noch) die Finger davon, so gern ich auch Britney Spears neueste Frisuren präsentieren würde. Man munkelt, ihre Haare wachsen ganz von selbst wieder nach. Und sie will jetzt laut 'Chart-King™' ihre intimsten Gedanken mit der Welt im 'OK!'-Magazin teilen. Naja, das ist ja auch der letzte intime Bereich, den wir bei ihr noch nicht kennen. Hoffentlich lohnt es sich.

Wenn die Medienkonzerne also diese Hühnchen - ich meine die User, nicht Britney - vorerst nicht rupfen, mag dies mit ihren Vereinbarungen mit Youtube™ zusammenhängen. Denn des Surfers liebstes Kind auch nur indirekt zu schädigen bedeutete, sich auch mit den internationalen Medien, insbesondere der Presse anzulegen.

Trotzdem - trau schau wem...

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Donnerstag, September 28, 2006

Simsalabim - aus zwei (Rechnern) mach' eins

Ich hatte die folgende geniale Überlegung:
Ein Rechner verbraucht im Betrieb etwa 500 Watt, zwei Rechner etwa 1000. Das ließe sich halbieren, wenn ich beide - die nach meinem Umzug vor zwei Jahren sowieso nebeneinander stehen - zu einem Rechner zusammenführte. Es handelt sich dabei um meinen allseits bekannten 'Medienrechner' mit Filmen und Musik, der an den Fernseher angeschlossen ist und meinen 'Arbeitsrechner', auf dem ich TV-Sendungen aufnehme, mehr schlecht als brauchbar programmiere und u.a. Blogeinträge verfasse. Dieser neue 'Superrechner' sollte also nicht nur sechs Festplatten, ein DVD-Laufwerk und einen Brenner aufnehmen, sondern auch zwei Video-Signale in verschiedenen Auflösungen an TFT-Monitor und Fernseher - ein antiquiertes Röhrengerät aus dem letzten Jahrtausend - senden. Eigentlich relativ einfach.

Das attraktivere Gehäuse des Medienrechners motivierte mich, diesen und dessen Mainboard und Grafikkarte gleich mit als Basis für die Zusammenführung zu nehmen. Zum Testen habe ich zunächst beide Bildschirme an die Elsa™-Grafikkarte des Medienrechners angeschlossen. Beide Signale waren in hoher Auflösung 1280x1024, was auf dem Fernseher zu einer abgeschnittenen Darstellung führte. Denn der 4:1-Fernseher kann nur 640x480 oder maximal 800x600 Bildpunkte darstellen.

Das Einbauen der Laufwerke war unproblematisch, weil im Medienrechner bereits ein einem ausgeschlachteten alten Rechner entnommenes Festplatten-Chassis unten lose eingelegt war. Dieses nahm die beiden Festplatten aus dem Arbeitsrechner auf. Allerdings tauschte ich die Bootlaufwerke, weil auf dem Arbeitsrechner unzählige Programme, Tools und die DVB-T Software installiert waren. Die liefen perfekt - und eine Neuinstallation wollte ich unbedingt vermeiden.

Unter Windows98™ war ein derartiger Tausch der Hardware meist problemlos möglich, das Betriebssystem forderte über die Installations-CD beim ersten Hochfahren lediglich alle neuen Treiber an, die es brauchte - und das war's. WindowsXP™ dagegen zickt - es hasst Umzüge und straft derartige Ansinnen mit einem tiefblauen Bildschirm voller Gemecker.

Also entschied ich mich für eine Neuinstallation - praktischerweise auf einer fast leeren HDD. Folgende Probleme traten auf:


    DVB-T ohne oder mit flackerndem Bild
    War dieser nicht behebbare Fehler nicht der Grund, weshalb ich die DVB-T Karte seinerzeit aus dem Medienrechner in den Arbeitsrechner umsetzte? So war's. Mein Verdacht fällt auf die steinalte AGP-Grafikkarte, die möglicherweise nicht in der Lage ist, neuere DirectX-Befehle zu verarbeiten. Der Tausch der älteren Elsa™ auf die jüngere ATI™ klappte - dies ist nicht selbstverständlich angesichts des Spannungs- und Sockel-Wirrwarrs bei AGP-Karten. Nur bekam ich zunächst das 'Control-Center' der Grafikkarten-Software nicht installiert. Hierfür war - so ein kleiner Hinweis auf der Herstellerseite - das 'Microsoft Framework™' Voraussetzung. Und für dieses wiederum, so zeigte sich bei dessen Installation, war der Microsoft 'Windows Installer™' ab Version 3.0 Vorraussetzung. Diese Zusammenhänge hätte ATI™ auch als Hinweis in seinem Setup-Programm anzeigen können. Doch ATI™ ist nicht FRITZ™ - wenigstens war die Beschaffung der Software über Google™ problemlos. Eine Gedenksekunde länger brauchte ich, um herauszubekommen, dass die DVB-T-Fernsehsoftware DirectX™ ab Version 9.0 brauchte, um überhaupt irgend etwas zu tun, und sei es nur das Suchen von Sendern.

    Wo sind meine Emails?
    Outlook-Express™ ist wirklich zu dämlich programmiert. Da gibt es einen Import-Assistenten, mit dem ich in den vergangenen Jahren erst in einem von etwa einem halben duzend Malen und auch eher zufällig klargekommen war. Über ihn können Emails aus anderen Mailprogrammen eingebunden werden. Doch ist diese Funktion nicht in der Lage, ein Laufwerk selbstständig nach Datendateien zu durchsuchen. Offenbar hängen Microsoft-Programmierer nicht sonderlich an ihren Emails. Denn das Auffinden einer solchen Quelle ist zeitaufwendig. Meist ist es die Datei Outlook.pst, in der die Mails gespeichert sind. Aber nicht immer. Und das bringt Spannung in das öde Einrichten. Denn warum sollten sich auch sämtliche gespeicherten Emails, Programm- und Kontoeinstellungen per Mausklick übertragen lassen?
    Tipp: Am besten kopiert man den kompletten Ordner 'Dokumente und Einstellungen' vom alten Hauptlaufwerk auf das neue. Nach dem 'blinden' Kopieren von 'c:/Dokumente und Einstellungen' in das neue Hauptlaufwerk sind die Outlook-Express Ordner mit den Mails bereits da - und zwar im Ordner 'Windows 2000 /XP': 'c:\Dokumente und Einstellungen\\Lokale Einstellungen\Anwendungsdaten\Identities\{Code}\Microsoft\Outlook Express'. Schauen Sie in den tiefsten Ordner hinein - enthält er die Ordnerstruktur Ihrer bisherigen Mailablage in Outlook-Express. Dann kopieren Sie dessen Inhalt einfach in das zweite Verzeichnis '{Code}\Microsoft\Outlook Express', welches mit der Neu-Installation von Outlook-Express angelegt wurde. Denn nur darin sucht das Mailprogramm nach Daten. Nach der Neuinstallation bereits abgerufene Emails gehen dabei jedoch unwiederbringlich verloren - Sie können diese vorher nur einzeln aufrufen und dann über 'Datei/Speichern unter...' auf der Festplatte separat ablegen..

    Ich mag Microsofts MSNâ„¢ nicht
    Ich schwöre, bei jedem Aufruf des MS Internet Explorers™ werde ich entführt - auf Microsofts MSN™-Seite. Obwohl ich schon diverse Male über 'Extras/Internetoptionen' die Startseite geändert habe. Da gab's einen Trick, nur fällt mir der gerade nicht ein.
    Nachtrag: Nach der kurz darauf beim zweiten Arbeitsrechner fälligen Neuinstallation trat dieses Phänomen nicht auf. Ich vermute eine Infizierung durch Microsofts MSN-Portal beim ersten Aufruf des MS Internet-Explorers, als die Firewall noch nicht eingerichtet war.

    ATI™ zwingt den Fernseher zum primären Monitor...
    ...und lässt beim Hochfahren den sekundären TFT-Bildschirm dunkel. Das ist dann ein Problem, wenn Sie in das BIOS oder über die Taste die erweiterten Startoptionen von WindowsXP™ wollen. Vielleicht wäre das zu korrigieren, wenn mich ATI™ in seine Software 'Control Center' lassen würde. Doch nach dem Erscheinen des Logos hängt sich dieselbe auf. Oder meldet gelegentlich nach dem Hochfahren, dass ich keine Erlaubnis hätte, dieses aufzurufen und den System-Administrator fragen solle. Das ich auf dem Fernseher überhaupt etwas sehe, verdanke ich meinem detektivischen Spürsinn, welcher im ATI™-Programmordner die Tools 'Toggle.exe' und 'Wizard.exe' aufspürte. Die in 'Systemsteuerung/Anzeige' einstellbaren Modi zum Twin-Viewing, zum Betreiben mehrerer Monitore, beschränken sich dagegen nur auf das Aktivieren desselben und Anzeigen des Desktop-Hintergrundes auf dem zweiten Bildschirm.

    Die folgenden Sichworte sollten bei der Einstellung helfen: Im Wizard (C:\Programme\ATI Technologies\ATI.ACE\wizard.exe) unter 'Standard-TV' und 'Analog Monitor' jeweils ein Häkchen, im nächsten Fenster 'Clone (Presentation) Mode' wählen. Im Control-Center, welches sich nur einmal nach dem Neustart laden läßt, 'View/Advanced View' wählen, dann unter 'View/Display Manager' das Monitor-Symbol unter 'Main' hinbekommen und das TV-Symbol unter 'Clone' ggf. durch rechte Maustaste auf eines der Bilder und 'Swap display mapping' auswählen. Dann noch zu guter Letzt unter 'View/Video/Theater mode' 'Theater mode' und 'Scale to full screen' sowie das Fernseher-Format auswählen. Endlich fertig!

    Nachtrag: Jetzt - zwei Tage später - komme ich problemlos in das 'Control Center'. Zwar ist das Einstellen beider Bildschirme hierüber trickreich und von üblen Fallen wie beispielsweise zwei schwarzen Bildschirmen begleitet, woraus mich nur der Restknopf rettete - aber nun geht's. Der Fernseher bekommt Filmsignale im 'Theatermodus', d.h. dort erscheint stets der Film als Vollbild, wogegen auf dem TFT irgend eine andere Anwendung im Vordergrund sein kann. Einfach genial, wenn's denn erreicht ist. Sollte ich jedoch gezwungen sein, diese Einstellung auf einem neuen System zu reproduzieren, wäre ich genauso ratlos zu zuvor.

Alles in allem habe ich es innerhalb eines Tages geschafft, dass die wichtigsten Programme wieder laufen. Und ganz ohne Datenverlust. Das Leben ist schön.


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Samstag, März 04, 2006

Mediaplayer bei MPEG2-Streams ohne Bild

Schon wieder! Der Windows Mediaplayer gibt bei MPEG2-Filmen nur den Ton aus - der Bildschirm bleibt dunkel.

Eine Neuinstallation des Mediaplayers (Version 10) brachte keine Abhilfe. Ebenso war die Neuinstallation des sonst immer verwendeten MPEG2-Codecs über meine DVD-Abspielsoftware erfolglos. Früher brachte das Zurückgehen in der Systemwiederherstellung über 5 Haltepunkte bis in das letzte Jahr eine notdürftige Abhilfe. Danach lief's erstmal.

Doch ein kostenloser MPEG2-Codec aus den Tiefen des Internets löste das Problem endgültig.

Nachtrag vom 24. Februar 2007: Folgende Lösung ist optimal: Schneiden und Abspielen der MPEG2-Streams mittels der Software 'Easy ***' von 'Womble ***'. Die kostet zwar ein paar Euro, doch dafür gibt es nimmermehr einen Tonversatz, Abspielprobleme, eine falsche Tonspur bei Zweikanalton oder Probleme, im Film vor- oder zurückzugehen. Allerdings gibt es ein Vollbild ohne sichtbare Bedienelemente nur auf einem zweiten Monitor (z.B. Fernseher) bei entsprechender Konfiguration der Grafikkarte - sofern diese möglich ist.

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Montag, Januar 02, 2006

Logo im Microsoft WindowsXP Mediaplayer nervt - nieder mit dem visuellen Müll

Irgendwann war es soweit - bei einem jeden Start des MS-Mediaplayers auf dem Medienrechner glotzte mich auf dem Fernsehschirm dick und fett ein Logo an - besonders groß dank der dort sehr geringen Auflösung. Schon vertraut aus alten Tagen wusste ich, dass es zu beseitigen war. Doch wie war das noch?

Ich machte Nägel mit Köpfen und ging über 'START/AUSFÜHREN/REGEDIT' direkt in die Registry. Dieses Logo hatte sich an unglaublich vielen Stellen eingetragen. Ich löschte alle Schlüssel mit dessen Eintrag großzügig und sah dabei auch den Pfad zu dessen Verzeichnis in 'C:/Programme'. Nun kam die Erinnerung zurück: dieses Logo ließ sich früher schon einmal einfach durch Löschen dieses Ordners beseitigen.

Doch inzwischen hatte ich ganze Arbei geleistet. Die Einträge waren aus der Registry gelöscht und der Mediaplayer zeigte nun überhaupt keine Videos mehr an. Doch war das leicht zu beheben. Den Player von der Microsoft-Webseite heruntergeladen, kurz neu installiert, und alles war wie im Märchenland: die Videos spielten, waren gar zu sehen und das Logo war weg.

Danke Bill, dass ein solches in Deinem Betriebssystem so einfach zu richten ist.

Nachtrag Januar 2006: Ich musste über die Systemwiederherstellung einen uralten Systemhaltepunkt aktivieren. Damit war auch dieses Logo wieder da. Diesesmal habe ich nur den Ordner gelöscht, ohne die Registry zu säubern. Ergebnis: Kein Bild im MS-Mediaplayer. Eine Neuinstallation des Mediaplayers war nutzlos, deswegen den alten Haltepunkt erneut restauriert - und das Logo ist damit wieder da. Wenn ich einmal Zeit habe, putze ich das Logo aus der Registry - offenbar ist das der einzige Weg, es loszuwerden. Dieses Logo ist übrigens ein Bestandteil von einem für mich überflüssigen DivX-6 Codec.

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Freitag, Dezember 02, 2005

'.ASF'-Videodatei läßt Rechner abstürzen

Ich habe heute den Fehler gemacht, eine Datei aus dem Internet mit der Endung '.asf' zu öffnen. Nein, nicht das, was Sie denken - ein uraltes Musikvideo. Tief in mir erinnerte ich noch, dass das Ärger bringen kann. Doch mit aktueller Viren, Firewall- und Malwarewächter-Software ausgerüstet dachte ich, es wird schon nichts passieren.

Viel ist auch nicht passiert. Der Computer stürzte mit einem ganz neuen, mir jedenfalls nicht bekannten 'Blue Screen' ab, welcher sinnloses vermeldete in etwa wie:
"Das physische Laufwerk wird zur Datensicherheit gespeichert".
Die Fortschrittspunkte auf dem Screen ließen Böses ahnen. Also Reset und Neustart. Dieser dauerte mit Festplattenüberprüfung etwa eine Stunde - ohne wollte WindowsXP partout nicht starten. Danach ein paar Viren- und Trojanerscanner laufen gelassen - Dauer nochmal etwa vier Stunden.

So viel vergeudete Zeit.

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Sonntag, November 06, 2005

Microsoft's-Mediaplayer und (keine) Titellisten

Als dereinst die Version 9 des MS-Mediaplayer kam, mottete ich mein selbstgestricktes Abspielprogramm ein, weil ich endlich ohne Handbuch oder Volkshochschulkurs mit Bill's Profiwerkzeug Titellisten erstellen konnte. Doch meine Trockenübungen fanden an einem Rechner mit einem 19" Bildschirm statt - der Medienrechner ist dagegen an einen nicht sehr großen Fernseher angeschlossen - und dort sind die Microsoft's Mediaplayer-Schaltflächen zum Abspeichern einer von reingezogenen Dateiauswahl oder diejenigen zum Öffnen vorhandener Titellisten schlicht nicht zu erkennen. Das macht mir die Nutzung von Bill's Produkt nahezu unmöglich.

Ich denke, dass Problem löst sich von alleine mit den größeren Plasma- oder TFT-Displays. Wobei ich - nebenbei bemerkt - von Plasma-Bildschirmen abrate. Deren Bild erscheint im Vergleich zu denjenigen von TFT's als milchig und kontrastarm.

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Sonntag, Oktober 30, 2005

DVB-T Karte zum Zweiten

In den Media-Rechner zurückgebaut lief die Karte wie gewohnt - bis heute. Auf die Meldung 'Treiber können nicht initialisiert werden' folgte das übliche mehrstündige Procedere mit Deinstallation und Installation aller Komponenten. Doch ohne Erfolg. Ich gebe auf. Die Karte kam nun in einen dritten Rechner, in dem Bill Gates Betriebssystem sie gnädig gewähren läßt.

Das dieses Ding in zwei weiteren nicht läuft, kann eigentlich nur an der dortigen WindowsXP-Konfiguration und sich daraus ergebenden Inkomptabilitäten liegen. Danke Bill.

Nachtrag: So, zwei Tage später ist das Problem vorerst gelöst. Ich habe diesmal nicht den Testsieger, sondern die billigste DVB-T Karte gekauft und installiert. Die Installation war sehr einfach und alles läuft ersteinmal wunderbar. Nur fährt der PC jetzt nicht mehr runter. Aber das macht fast gar nichts, man wird bescheiden.

Nachtrag: Letztlich liefen Aufnahmen erst problemlos (ohne Abbrüche und Aussetzer) nach Aktualisierung der Treiber


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Donnerstag, Oktober 13, 2005

Und zum Nachtisch Filmsalat

Das glaubt mir kein Mensch, dachte ich soeben. Aber das folgende ist wahr.

Erste Überraschung: Nachdem der Medienrechner etwa 24 Stunden durchgehend am Netz hing, startete er wieder. Einfach auf Knopfdruck, als wäre nichts gewesen. Ich tippe nun auf eine defekte Mainboard-Batterie, aber auch das ist sehr vage. Sagen wir einfach, der Rechner spinnt.

Zweite Überraschung: Ich möchte einen MPEG2-Film sehen, 2,5 Gigabyte goß, und rufe ihn auf - doch in der Datei ist ein anderer Film enthalten - ich höre es am Ton, denn das Bild ist weg. Und bei diversen anderen Filmdateien dieses Laufwerks ist es ebenso. Auf diesem Rechner speichere ich die Filme auf 7 Festplatten nur ab - geschnitten werden sie woanders. Also fällt ein versehentliches 'kreatives' Schneiden als mögliche Ursache weg. Und doch habe ich einen kapitalen Datensalat. Ich tippte schon auf einen Virus, doch kein Virenprogrammierer würde wohl so blöde sein und ein Schadprogramm schreiben, das Dateiinhalte vertauscht. Oder doch?

Ich will meinen VHS-Videorecorder wiederhaben!

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Montag, Oktober 03, 2005

DVB-T Karte und Bill treiben es bunt

Nachdem der Wohnzimmerrechner nun nicht mehr läuft, eventuell ein neues Mainboard braucht, wollte ich heute morgen dessen DVB-T Karte in einen anderen Rechner einbauen, um einen Film aufnehmen zu können. Das war vor sechs Stunden - der Film ist längst gelaufen und ich bin immer noch dabei.

Nach der ersten Installation von Hardware, Software, Treibern und einem zum Ausführen der Kartensoftware notwendigen speziellen Abspielsoftware hatte ich kein Bild. Ich schaute in die Sytemsteuerung und sah, daß die Abspielsoftware entgegen einer anderslautenden Meldung im Installationsverlauf doch nicht installiert war. Ich installierte ihn nach und hatte immer noch kein Bild.

Daraufhin lud ich ein Software-Update der DVB-T-Software vom Hersteller herunter, deinstallierte die alte und installierte die neue Version. Doch danach hatte ich nicht nur kein Bild, nach dem erfolgreichen(!) Kanalsuchlauf hatte ich nun auch kein Signal mehr. Das war aber in der alten Version noch da.

Hiernach nun weigerte sich WindowsXP beharrlich, jegliche Software - Abspielsoftware oder Update-Version der DVB-T Software - wieder zu entfernen. Mein annehmlich absturzsichere XP stürzte bei jedem Entfernungsversuch über die Systemsteuerung vollständig ab.

Offenbar ist das 'Stand der Technik'. Also wozu aufregen?

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Mittwoch, September 21, 2005

Treiber treibens nicht mit jeden

Nach der letzten Neuinstallation von WindowsXP wurde die Grafikkarte erkannt und ohne Nachfrage mit Treibern aus dem XP-Fundus zum laufen gebracht. Damit läuft jedoch nicht meine analoge TV-Karte, die ich später in den Rechner einbaute. Irgendwelche Funktionen waren nicht unterstützt, und so installierte ich die Original-Grafikkartentreiber von der Installations-CD.

So weit, so schlecht. Denn fortan fordert WindowsXP anläßlich eines jeden Neustarts Grafikkartentreiber an. Zurücksetzen auf die 'alten' ließ es sich nicht, weil es diese nicht mehr wiederfand. Einen früheren Systemherstellungspunkt wollte ich nicht nehmen, weil zu vieles inzwischen nach-installiert wurde. Also freue ich mich täglich über Bill's Gruß aus den Tiefen seiner Systemsteuerung.

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Montag, September 05, 2005

Videos unter WindowsXP

Die Softwarebastler aus Redmont haben mit WinXP einen Resourcenfresser geschaffen, der nur noch von dem für 2006 avisierten Nachfolger Longhorn respektive Vista übertroffen werden wird. Jedenfalls ist es mir unter WinXP unmöglich, mit meinem AMD 1800+ Processor und 512 MByte Hauptspeicher ein Video in Vollbild flüssig ablaufen zu lassen. Das auf demselben Rechner installierte Windows98 schafft dies in jeder beliebigen Auflösung mühelos.

Jedenfalls sorgt Bill dafür - egal wie schnell die Rechner noch werden - daß wir dies nicht bemerken. So ruckelt und zuckelt er uns seit dem 80286er-Rechner mit 6 (!) Mhz und Windows 3.1 durch die Jahrzehnte...

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Samstag, August 20, 2005

Programmfehler oder Virus?

Mal eben ein neues Programm zum automatischen Entfernen der Werbung aus MPEG-2 Streams installiert, ausgeführt - und der Inhalt einer ganzen Festplatte ('D') ist weg. Wie geschreddert.

Festplatte low-level formatiert (war notwendig), partioniert, formatiert, XP neu installiert, Programm auch und nochmal gestartet und... wieder ein Laufwerk geschreddert - diesmal 'G'. Macht keinen Spaß. Glücklicherweise habe ich von allen Laufwerken Backups, aus früheren Versäumnissen gelernt.

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