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Mittwoch, Februar 27, 2008

Sind Festplatten sicher zur Aufbewahrung von Daten?

Die Computerbild vermeldet - eine Studie von 1und1 hätte ergeben, dass die Ausfallraten zwischen 1,7 Prozent bei einjährigen und 8,6 Prozent bei dreijährigen Festplatten liegen.

Das mag sein. Doch sichert der erfahrene Nutzer seine Daten stets auf wenigstens zwei Laufwerken - am besten in unterschiedlichen Systemen. Da diese Systeme meist auch benutzt werden, bekommt man einen Ausfall mit - anders als bei CD's und DVD's. Diese liegen möglicherweise über Jahre im Etui, bis sie durch Zersetzungsprozesse unbrauchbar wurden. Ihnen wurde zwar Anfangs nahezu das ewige Leben nachgesagt - diese Annahme hat sich jedoch in den Jahren etwas relativiert. Daher ist summa summarum die Aufbewahrung auf regelmäßig genutzten Festplatten langfristig am sichersten. Die Computerbild empfiehlt übrigens weiter die Silberscheiben und gibt eine 10-Punkte-Pflegeanleitung - das ist so sinnvoll, als wolle man durch Putzen ein Auto vor dem Rosten bewahren. Desweiteren seien Disketten doppelt solange haltbar wie Festplatten...

Für die Zukunft stehen die Nachfolger der Festplatten schon in den Startlöchern. Doch auch hier wird gelten: Vertrauen ist nicht immer gut, doppelt und dreifach sichern besser.

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Sonntag, Dezember 09, 2007

Externe Festplatte verhindert Hochfahren des Rechners

Nach so vielen Jahren mit Microsofts WindowsXP hat mich Bill doch nochmal überrascht: Der Rechner bootet nicht, wenn eine externe Festplatte über USB angehängt und eingeschaltet ist - er hängt sich dann am Ende des Bootvorgangs auf.

Die Problemlösung ist so naheliegend wie einfach: Externe Festplatte abklemmen oder ausschalten.

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Freitag, Oktober 19, 2007

TV- + Schnittsoftware + WinXP = Totalabsturz

Es war ein kleiner Gau. Morgens hatte ich noch aus diversen Einzelteilen aus dem Fundus meines Kellers einen Rechner zusammengeschustert, der sogar lief (WindowsXP, 32 Megabyte Hauptspeicher und 4 Gigabyte Festplatte). Am frühen Abend erweckte ich meinen 'Superrechner' [siehe Blogbeitrag 'Simsalabim - aus zwei (Rechnern) mach' eins'] aus seinen verdienten Ruhezustand, um mal eben einen Film zu schneiden. Das per se gelangweilte Schicksal verschaffte sich etwas Abwechslung, indem es just an diesem seltenen Tag, als ich aus Altteilen einen neuen Rechner zusammenschraubte, den meinigen ins 'Bill Gates Gedenk-Nirvana' schickte.

Versehentlich öffnete ich anstelle der Schnitt- die TV-Software. Irrelevant, dachte ich und öffnete die Schnittsoftware auf dem Fuße. Das hätte ich besser gelassen. WindowsXP hängte sich hierdurch nahezu auf, war nur über den Klammeraffengriff aus dem annehmlichen Treibersalat zu befreien, in dem das Betriebssystem festhing und lief danach scheinbar unbeschädigt und unverwirrt weiter. Ich lud die Schnittsoftware erneut, doch bevor ich das Messer an den Film ansetzen konnte, stürzte der Rechner mit einem wortgewaltigen 'blue screen' ab.

Fortan hing sich das System beim Hochfahren auf. Erst habe ich normal gestartet, dann im abgesicherten Modus, dann im abgesicherten Modus mit Eingabeaufforderung und zuletzt in der 'zuletzt als funktionierend bekannten Konfiguration'. Erst über die Reparaturkonsole der WinXP-Installations-CD kam ich an den DOS-Prompt und ließ 'checkdsk.exe' laufen. Doch erfolglos - der nächste Neustart fand ebenfalls nicht statt. Dann - etwas weiter hinten im Windows-XP Setup - wählte ich Reparatur des Betriebssystems - doch ebenfalls ohne Erfolg. Hierbei stürzte gar das Setupprogramm ab, schon bei dem Kopieren der Treiber auf die Festplatte. Also blieb nur die Neuinstallation über das vorhandene System - die schlechteste Variante, weil danach alle Einstellungen, Emails, Programme, Optimierungen etc. nicht mehr vorhanden sind und somit alles neu installiert und eingestellt sein will.

Das klappte ganz gut und ließ mich schon frohlocken, bis die ersten Programme von CDs installiert sein wollten. Beim Lesen der CDs hängte sich der Rechner nochmals nahezu auf - es kamen nicht einmal mehr Fehlermeldungen. Ein simpler Neustart brachte hier Abhilfe. Irgendwann war wieder alles aufgespielt und eingestellt - nur die so schön strukturiert abgelegten Mails sind alle weg und zwei Festplatten haben ihre Daten verloren. Die eine ist nicht mehr zugänglich, die andere bettelt um Formatierung. Aber ich habe ja noch ein paar andere dranhängen und ohnehin zwei Backups meiner Daten, so hält sich das Leid in Grenzen. Und ich lasse diese Baustelle ersteinmal ruhen.



Was habe ich übrigbehalten, gelernt und mitgenommen aus diesem 24-Stunden-Rennen um den großen Preis eines laufenden Rechners? Immer schön langsaaaaam die Programme starten, erst überlegen, dann wählen und wenn sich Bill Gates Bastelbetriebssystem doch einmal verheddert, vorsorglich resetten und nicht retten. Dann klappt's auch mit der Schnittsoftware.

(Im Bild sind beide besagte Programme in friedlicher Co-Existenz)

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Samstag, August 18, 2007

Der tägliche Wahnsinn Vol. 5



Es ist mal wieder soweit. Zahlreiche kleine Ärgernisse warten auf die Protokollierung.

Ich bin ja so clever. Ich habe stets und immer bei jedem verdammten Backup meine Browser-Favoriteneinträge (Lesezeichen) mitgesichert. Bis ich schleichend von Microsofts Internet-Explorer®™ auf Mozilla®™ umgestiegen bin. Natürlich vergaß ich die Erweiterung der Datensicherung - und nachdem mein Rechner nach mehreren Tagen Betrieb mit Herunterfahren nur in den Standbymodus wieder einmal am Ende war, half nur ein vollständiges Ausschalten und Wiedereinschalten. Hierbei hat Microsofts Scandisk®™ ein paar durch den Absturz beschädigte Dateieinträge 'korrigiert' - und nun sind meine Favoriten weg. Man gewöhnt sich doch etwas an diesen schnellen Zugriff. Ein paar habe ich noch aus der Schublade der zuletzt besuchten Seiten retten können. Die History- respektive Verlaufs-Funktion war abgeschaltet - so konnte ich hierüber auch nichts retten.

Von meinen derzeit sechs Festplatten in dem aus Energiespargründen aus zwei Rechnern zusammengelegten 'Superrechner' [siehe Blogbeitrag: Simsalabim - aus zwei (Rechnern) mach' eins] sind im Laufe der Zeit drei ausgefallen. Das Bootlaufwerk ist bisher nicht betroffen, sonst könnte ich hier auch nichts schreiben. Gemacht habe ich dagegen noch nichts, außer dem Tauschen der Y-Adapter der Stromzufuhr und einer Kontrolle aller Steckverbindungen. Doch scheint das Problem etwas tiefer zu liegen. Ich habe jedoch noch keine Lust auf eine größere Baustelle und der Leidensdruck hält sich auch in Grenzen, nachdem ich vor kurzem eine externe 500 GB Festplatte als Backuplaufwerk dazugekauft habe. Vor den Ausfällen habe ich meine gesamten Daten hierauf übertragen. Der im Letzten 'Daily Error'-Post von mir bejammerte Wackelkontakt an der Stromzufuhr des Bootlaufwerks ist dagegen seit dem Ausfall der ersten Festplatte nicht mehr aufgetreten.

Wann haben Sie das letzte Mal Ihren CPU-Lüfter angeschaut? Ich letzte Woche, als ich wegen der vermissten Festplatten am Kabelwackeln war. Und wunderte mich, dass der überhaupt noch kühlen kann. Denn die Lüftungskanäle zwischen CPU und Ventilator sind weitgehend mit Staub zugesetzt. Ich müsste das auseinandernehmen und aussaugen, aber die Temperatur ist ok. So verschiebe ich es auf den Heute-Wiederbeleben-Wir-Die-Festplatten Tag.

Mein Shop im Internet ist eine Demo-Version von meinem 1und1-Provider. Man kann hierüber eigentlich keine Downloads anbieten, weil der keine Warengruppen kennt, denen unterschiedliche Versandkosten zugeordnet werden können. So muss der Käufer eines eBooks den zwar großen, aber doch scheinbar unsichtbaren Hinweis im Angebotstext beachten, dass hierfür die Zahlweise 'Vorauszahlung' zu wählen ist. Sie glauben gar nicht, wie schwer es für die Besucher meines Shops ist, sich einerseits da durchzufriemeln und zugleich diesen Hinweis zu beachten. Aber hier ist eine Open Source-Lösung in Sicht. Der Shop von OSCommerce®™ ist beliebig erweiterbar und sehr schön zu verwalten. Ich habe nur noch nicht herausbekommen, wie ich von der entsprechenden Seite Plugins herunterladen kann. Im Forum sagte man mir, ich solle auf die dortigen Links klicken - aber es tut sich nichts. Auch hier bleibt es spannend.

Was gibt es sonst noch? Ich empfinde meine schwarze Tastatur als extrem unpraktisch bei schlechter Beleuchtung. Als nunmehr lebendes Fossil bräuchte ich entweder eine beleuchtete Tastatur, welche Cherry™ noch nicht anbietet oder wenigstens einen Hauch von Flutlicht. So ist mein Tippen in der Dämmerung eher ein Suchspiel - wo war noch das 'Ö'?


Warum nur habe ich nicht bei Amazon geschaut und vorschnell für einen der Rechner eine Hauppauge™ DVB-T Karte bei Schiwi gekauft? Hauppauge-TV-Karten ärgern mich, seitdem ich vor Ewigkeiten mit Fernsehen am PC angefangen habe. Dabei gibt es nach meiner Auffassung besseres: meine DVB-T Kate Cinergy von TerraTec™ mit der Software TerraTec Home Cinema™ ist spielend leicht zu bedienen. Noch leichter sind damit Sendungen zu programmieren, die dort einfach im Programmführer angeklickt werden und dann automatisch starten. Am Ende fährt die Software auf Wunsch gar den Rechner herunter. Wie es bei Hauppauge abläuft, will ich gar nicht berichten.

Ich blogge mit Blogger.com®™. Nun funktioniert zum erstenmal die "Jetzt speichern"-Funktion in der Post-Erstellung nicht. Da ich jetzt eine kleine mehrstündige Pause einlegen will, bleibt mir nur darauf zu vertrauen, dass nach dem Hochfahren aus dem Ruhezustand der Post noch da ist. Oder ich sende ihn unkorrigiert und ohne Links ab. Oder doch nicht?


(!! WEGEN ABMAHNUNGEN WERDEN HERSTELLER UND PROGRAMMBEZEICHNUNGEN NICHT MEHR MIT VOLLSTÄNDIGEN NAMEN GENANNT !!)

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Montag, April 23, 2007

Was funkt denn da? Wer nutzt meinen PC?

Nur ein Rechner, der rechnet, ist ein guter Rechner. Könnte man meinen. Aber mindestens ebenso interessant ist die Frage, für wen er rechnet. Für Sie, weil Sie ihm eine Aufgabe übertragen haben. Oder für Schäubles Stasi 2.0, weil seine Schwarzmäntel schon mal ohne Rechtsgrundlage bei Ihnen im PC herumschnüffeln? Das würden die nie tun? In Afghanistan betreibt es unsere Verteidigungsarmee ad definitione einen Angriffskrieg ohne Rechtsgrundlage, da der vom Bundestag seinerzeit abgesegnete Natovertrag nur Verteidigungseinsätze auf europäischen Territorium vorsieht. So dürfte auch die Hemmschwelle bei Schäubles Bundesinnenministerium und dem Staatsschutz eher gering sein [siehe Blog.Merkwürdigkeiten: 'Von Terrorgefahr, Bürger-Überwachung und Angriffskriegen']. Aber vielleicht rechnet Ihr Rechner auch nur für einen oder mehrere Betreiber von Trojanern, welche diesen zum Spamversand, für komplexe Berechnungen oder zum Lahmlegen von Internetseiten gegen Bares nutzen.

Ich habe einen PC, habe Internet, ich schimpfe und mahne und liege damit in der Zielgruppe von Staatgewalt und Gaunern. Aber ich habe auch einen Torwächter, die Syg... Personal Firewall, mittels derer ich den gesamten ein- und ausgehenden Traffic sperren kann. Den gesamten Traffic? Nein, ein von unbeugsamen Programmcode geführter Trojaner hört nicht auf, der Firewall Widerstand zu leisten. Das Leben ist nicht leicht für die abwehrende Firewall, den Viren- und Trojanerscannern, die als Sicherheitssoftware in dem befestigten Lager 'Heimcomputer Kleinbonum' arbeiten.

Wenigstens ein Programm weigert sich also beharrlich, den Anweisungen der Firewall Folge zu leisten. Und funkt sowohl raus als auch rein mit ziemlich konstant 6,2 KB/Sekunde. Festgestellt habe ich es übrigens vermittels eines alten Windows-Tools: Anal... Netstat live, welches mir unabhängig von der ungenauen Traffic-Anzeige der Firewall eben dieses signalisierte.

Um Schäubles Schwarzmänteln respektive den Gaunern mit Seidenschal das Handwerk zu legen, scannte ich zunächst mit Onboard-Hausmitteln nach denselben:
  • Lavas...'s Adaware fand immerhin zehn Trojaner,
  • Spybot Search & Destroy fand immerhin noch acht weitere,
  • der sehr spezielle Stin... von Mc. Affee fand nichts,
  • dafür fand der Root... Remover drei mögliche Rootkits... .
Und dann deinstallierte ich mein seit Jahren bewährtes Av... Antiv.. Personal Edition Classic, um es mit dem von Computerbild hochgelobten und stetig promoteten Testsieger Kasper... Anti-Virus Personal zu ersetzen. Ab hier lief jedoch vieles schief:

Nach Installation und Neustart untersuchte Scandisk die Festplatte und fand erstmals 65 GB in fehlerhaften Sektoren und ungültigen Zuordnungseinheiten. Fast der gesamte freie Speicherplatz der Festplatte war über Nacht defekt. Nur 134 GB der 199 GB-HDD sollten noch intakt sein. Als der Rechner dann hochgefahren war, sah ich nur das Hintergrundbild - keine Taskleiste, keine Uhr und kein START-Button weit und breit. Ich ging über STRG+ALT+ENTF in den Tastmanager und startete von dort aus manuell eine Instanz des Explorers. Nun hatte ich zwar die vertraute Arbeitsumgebung, jedoch kein Internet. Zudem war von der Kaspers... Sicherheits Suite nichts zu sehen, so dass ich diese manuell startete. Das Programm erschien nun in der Taskleiste unten rechts :-) .

Ich startete den Rechner neu - dies dauerte gut viermal solange wie vor dem Wechsel des Virenscanners, klappte aber dafür reibungslos. Nur war jetzt die Schnellstartleiste weg und Kaspers... Virenscanner fand sich weder unten rechts in der Taskleiste noch im Taskmanager. Ich rief das Programm erneut auf und bekam nur die Meldung, ein anderer Benutzer hätte dieses Programm bereits gestartet. Nun reichte es mir. Also ab in die Systemwiederherstellung, um dem Elend ein Ende zu setzen, zum System-Sicherungspunkt vor dem Wechsel der Antivirensoftware zurückzukehren. Doch die Wiederherstellung des Systemhaltepunktes konnte nicht durchgeführt werden - vermutlich, weil ich den alten Virenscanner mit dessen Deinstallation entfernt hatte.

Nun wurde es interessant. Denn André ohne Internet ist wie Manni ohne Manta. Allerdings war es tröstlich zu wissen, dass Schäubles Schwarzmäntel und all die anderen Gauner auf der dunklen Seite des Internet nun ebenfalls ohne Funkkontakt dastanden. Ich ging jetzt in 'START/SYSTEMSTEUERUNG/SOFTWARE', um
Kasper... Anti-Virus Personal zu deinstallieren. Das Deinstallationssetup bat mich jedoch freundlich, aber bestimmt, vor der Deinstallation das Programm zu beenden. Das jedoch konnte ich nicht - weder ließ es mich über ALT+ TAB, noch über die Taskleiste auf dieses zugreifen. Und selbst der Taskmanager scheiterte bei dem Versuch, dieses aus dem Speicher zu werfen an einer Verweigerung des Zugriffs.

Ich hatte als alter Falschspieler jedoch noch einen Trumpf im Ärmel: Den abgesicherte Modus. Hierin endlich ließ sich Computerbilds hochgelobter Testsieger deinstallieren - jedoch nicht ohne zuvor einestundefünfzehnminutenlang die zur Beschleunigung der Virensuche angelegten 'NTFS-Ströme' zu entfernen, die es während der Installation in fünf Minuten angelegt hatte.

Nun ging's bergauf. Noch schnell die neueste Version von
Av... Antiv.. Personal Edition Classic installiert - sogar mit Rootkit-Virenscanner(!) - und laufen gelassen. Und siehe da, es fand zehn weitere Viren und Trojaner. Und das Netzwerk/Internet ist auch wieder zugänglich. Nur Scandisk meldet noch unverändert 65 GB in fehlerhaften Sektoren.

Was lehrt mich nun der ganze Mist? Bleib bei dem, was installiert ist. Und update es nur gelegentlich.


PS: Irgendwas funkt immer noch mit ziemlich konstant 6,2 KB/sec...


Nachtrag vom 29.4.07: Nun wurde es kritisch. Nur eine Woche nach der Grundreinigung war mein System wieder total verseucht. Nun reichte es - ich brauche eine Firewall, die absolut dicht ist und nicht inkontinent. Also habe ich mich mit meiner Lieblingsfirewall Zonel... ZoneAl... beschäftigt. Bekanntlich brach bisher jeder Aufruf respektive jeder Installationsversuch mit der Fehlermeldung ab, Setup könne den 'True Vector Monitor' nicht beenden. Mein jüngerer Sohn hatte die Lösung im Handumdrehen gegoogelt: Nach der Deinstallation von Zone-Alarm einfach im Ordner '/SYSTEM32' des Windows Betriebssystem-Ordners den Zonealarm-Unterordner löschen. Danach ging dann alles wie von selbst, nur noch einmal die Festplatte geputzt und nun ist Ruh'.

Nachtrag vom 1.5.07: Der 'letzte Trojaner' ist entdeckt (durch
Spybot Search & Destroy): Er heißt 'Win32.Agent.pz', nistet zum Teil im Windows Systemverzeichnis 'SYSTEM32/WSNPOEM' und besteht dort nur aus den Dateien 'AUDIO.DLL' und 'VIDEO.DLL'. Er ist unglaublich widerstandsfähig. Weder lässt er sich
  • durch Spybot. in einem Neustart vor dem Laden derNicht-WindowsXP-Programme löschen
  • noch im abgesicherten Modus löschen
  • noch durch Anschluss des Bootlaufwerkes an einen anderen PC und dem dortigen Löschen dauerhaft beseitigen. Nach dem Rückbau und ersten Hochfahren war er wieder da.
Erst ein am 17.5.07 aktualisiertes Lavas... AdAw... machte diesem Trojaner den Garaus. Es erkannte ihn als W32.TrojanSpy.Peed mit einem 'TAC Rating' (Threat Assessment Chart) von 10 (Skala 1-10: 1=leichte, 10=schwere Infektion). Spybot konnte ihn vermutlich deswegen nicht beseitigen, weil es dessen Hauptprogramm 'ntos.exe' übersah.

Und dann meldete mir Anti... nach einem automatischen Update der Virendefinitionsdatei 2 Funde in 'C:\C:\Programme\Gemeinsame Dateien\Microsoft Shared\Web Folders' mit Namen 'IBM0003.dll' und 'IBM0004.dll'. Die ließen sich partout nicht löschen, in Quarantäne verschieben oder für den Zugriff sperren - erst nach einem Neustart ließen sie sich vom Virenschutzprogramm umbenennen und danach manuell löschen. Es bleibt spannend - wie immer.


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Sonntag, Oktober 01, 2006

Datensalat - nur mal so zum Spaß

Sie kennen das: Man geht morgens kerngesund aus dem Haus, kommt abends mit einem Infekt nach Hause - und am nächsten Abend ist alles wieder überstanden. Genau diese Krankheit befiel meinen zweiten Arbeitsrechner. Beim Rippen einer CD mit indischen Superhits kollabierte das System in derart, dass der Rechner herunterfuhr, sich ausschaltete und nicht mehr starten ließ. Eine Fehlermeldung monierte ein fehlendes Bootmedium - endlich wieder ein Einsatz für meine steinalte Windows98-CD. Im DOS-Modus auf die FAT32-Festplatte gewechselt war schnell zu erkennen, dass nichts mehr zu erkennen war, dass die Datei- und Verzeichnisnamen überwiegend aus Buchstabensalat und Hyroglyphen bestanden. Irgendetwas hatte also die FAT, das file allocation table, neudeutsch die Dateizuordnungstabelle zerschossen und dessen obligatorische Sicherungskopie gleich mit.

Also verbrachte ich neun vergnügliche Stunden damit, zu formatieren, das Betriebssystem neu zu installieren und den ganzen Dödelkram wieder raufzuspielen, ohne den man glaubt, nicht computern zu können. Weitere 24(!) Stunden dauerte das Zurückspielen von 75 Gigabyte Backup-Daten aus einer externen USB-Festplatte. So gut, wie Vattenfall an solchen Pannen verdient, glaube ich fast an einen Sabotageakt aus der Steckdose...

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Donnerstag, Mai 25, 2006

Das letzte Abenteuer: Festplattentausch unter WindowsXP

Das Bootlaufwerk - eine uralte 80GB-HDD - forderte nie erteilte Aufmerksamkeit ein, indem es zunächst Kopiervorgänge störte. WindowsXP sandte dann die Meldung: "Datenfehler - Datei kann nicht gelesen werden" und ähnliche; auch ein mir bisher unbekannter 'Blue Screen' kam aus den Tiefen von XP hervor.

Ich weiß nicht mehr, wann die ersten 80GB-HDD's auf den Markt kamen, aber angesichts des täglichen Gebrauchs hat unsere lange gehalten. Der Kauf einer neuen 250GB-SATA2 Festplatte war schnell erledigt. Das Mainboard des Rechners war bereits ein neueres SATA2-fähiges, dass ich vor nicht allzu langer Zeit gegen alle Widerstände im Kampfe mit Bill Gates Betriebssystem WindowsXP austauschte [siehe Blogeintrag aus Dezember 2005: 'Mal eben das Mainboard tauschen - ein Drama über 5 Tage'].

Nun also die Festplatte. Die 131GB-Barriere dürfte angesichts des neuen Mainboards kein Problem sein, dachte ich. Das Bios zeigte mir die Kapazität der neuen Platte auch korrekt an - die anderen im Rechner befindlichen Festplatten hatte ich nach der vorgenannten leidvollen Erfahrung ersteinmal abgeklemmt. Doch - welch' Überraschung: Bill's Betriebssystem weigerte sich, beim Einrichten der Festplatte die volle Kapazität zu partionieren. Geschweige, dass es mehr als 131 Megabyte erkennen konnte. Bill liebt die Menschen so sehr, dass sich keiner langweilen soll - so stand mir Bastelarbeit bevor.

Ich rief bei meinem Händler an. Der nette Mitarbeiter hatte auch gleich eine vermutlich gangbare, aber mich für nicht befriedigende Lösung zur Hand: WindowsXP zunächst auf einer 131 GB-Partition installieren und dann entweder Service-Pack II draufspielen oder einen Registry-Eintrag namens '*48*LBA' von 'false' auf 'true' setzen - oder von '0' auf '1', das wusste er nicht so genau. Dann würde auch Bill's XP die ganze Festplattenkapazität erkennen, so dass hiernach in einem dritten Arbeitsschritt eine zweite Partition mit den verbliebenen Platz angelegt werden könne.

Ich mag aber keine Aufsplittungen durch Partitionen - mir reicht es schon, dass meine Daten auf diverse Festplatten verteilt sind. Also weiterforschen. Die Lösung liefert Bill selbst mit seinem besseren - nur in Bezug auf Treiber nicht mehr aktualisierten - Betriebssystem Windows98 (Alle Tipps ohne Gewähr auf Gangbarkeit ohne Datenverlust!):

  1. Hängen Sie nur(!) die neue Festplatte an den Rechner, damit nicht versehentlich Daten verlorengehen.
  2. Suchen Sie in den Tiefen Ihres Kellers nach der guten alten Windows98 Installations-CD.
  3. Starten Sie diese und wählen Sie die Option: 'Von CD mit CD-Laufwerksunterstützung starten' (Bezeichnung ähnlich).
  4. Tippen Sie am MS-DOS-Prompt, das ist dieses 'd:\>' auf schwarzem Grund, das Wort 'FDISK' ein.
  5. Lassen Sie den Haken in dem Kästchen vor 'Erweiterte Unterstützung aktivieren' (Bezeichnung ähnlich) stehen.
  6. Wählen Sie in dem spärlichen Menü: 'Partition löschen' (Bezeichnung ähnlich) und löschen Sie zunächst eine ggf. von der XP-Installationsroutine angelegte Partition.
  7. Wählen Sie dann 'Primäre DOS-Partition erstellen' und legen Sie eine mit dem gesamten verfügbaren Speicherplatz an.
  8. Beenden Sie FDISK und starten Sie neu.
Wenn das Bios Ihres Mainboards Partitionen größer als 131 Gigabyte unterstützt, ist jetzt eine FAT32-Partition über die volle Kapazität angelegt.

Starten Sie nun nochmals Bill Gates Betriebssystem-Setup für WindowsXP und wählen Sie an passender Stelle 'Dateisystem beibehalten'. Auf gar keinen Fall irgendetwas aus diesem Menü wählen, das eine Umwandlung auf das NTFS-Dateisystem beinhaltet - hiernach hätten Sie wieder nur die 131 GB.

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Samstag, Dezember 03, 2005

60 Gigabyte zuwenig Festplattenkapazität ist total normal

Ich habe diese Festplatte schon seit zwei Jahren als Backuplaufwerk im Gebrauch - und bekam jetzt die überraschende Fehlermeldung 'Festplatte voll - Aufräumen oder wegwerfen?'. Belegt waren von der 200 Gigabyte-Festplatte 129 GB, fehlten also 60 GB zu den 189 effektiv vorhandenen und auch von Microsofts WindowsXP vermeldeten Gigabyte.

Eine Festplattenüberprüfung brachte im Gegensatz zu früheren Verlustmeldungen dieser Art diesesmal keine Besserung. Ich wollte schon formatieren, da erinnerte ich mich an diese uralte 130 GB-Beschränkung von Mainboards - das veraltete Bios kann also keine größeren Platten adressieren. Und weil ich diese Platte seinerzeit in einem neueren Rechner formatierte, zeigt Windows die volle Kapazität an.

Die Lösung? Keine. Ein Bios-Update oder eine Installation spezieller Treiber wären zu viel Aufwand. Das Mainboard müßte genau identifiziert werden (Wo sind die Unterlagen?), die absolut richtige Bios-Updatedatei gefunden, heruntergeladen und dann - und das ist das einfachste - ins Bios übertragen werden. Vertüddele ich mich bei der Bestimmung des Mainboards, was bei mehr als einem Dutzend lebender und toter Mainboards seit meinem Beginn mit der Computerei schon mal vorkommen kann, würde ich mit einem falschen Update das Mainboard ins Nirvana schicken. Die 60 Gigabyte verschenke ich also gerne.

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Donnerstag, Oktober 13, 2005

Und zum Nachtisch Filmsalat

Das glaubt mir kein Mensch, dachte ich soeben. Aber das folgende ist wahr.

Erste Überraschung: Nachdem der Medienrechner etwa 24 Stunden durchgehend am Netz hing, startete er wieder. Einfach auf Knopfdruck, als wäre nichts gewesen. Ich tippe nun auf eine defekte Mainboard-Batterie, aber auch das ist sehr vage. Sagen wir einfach, der Rechner spinnt.

Zweite Überraschung: Ich möchte einen MPEG2-Film sehen, 2,5 Gigabyte goß, und rufe ihn auf - doch in der Datei ist ein anderer Film enthalten - ich höre es am Ton, denn das Bild ist weg. Und bei diversen anderen Filmdateien dieses Laufwerks ist es ebenso. Auf diesem Rechner speichere ich die Filme auf 7 Festplatten nur ab - geschnitten werden sie woanders. Also fällt ein versehentliches 'kreatives' Schneiden als mögliche Ursache weg. Und doch habe ich einen kapitalen Datensalat. Ich tippte schon auf einen Virus, doch kein Virenprogrammierer würde wohl so blöde sein und ein Schadprogramm schreiben, das Dateiinhalte vertauscht. Oder doch?

Ich will meinen VHS-Videorecorder wiederhaben!

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Dienstag, August 30, 2005

Programmfehler oder Virus II

Es ist schon wieder passiert. Heimlich still und leise ist die Festplatte 'D' geschreddert - soll heißen, das Dateisystem zerhackt worden, so daß nur noch Hyroglyphen zu sehen sind. Was immer die Ursache ist, sie versteckt sich gut. Oder spinnt das Mainboard?

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Samstag, August 20, 2005

Programmfehler oder Virus?

Mal eben ein neues Programm zum automatischen Entfernen der Werbung aus MPEG-2 Streams installiert, ausgeführt - und der Inhalt einer ganzen Festplatte ('D') ist weg. Wie geschreddert.

Festplatte low-level formatiert (war notwendig), partioniert, formatiert, XP neu installiert, Programm auch und nochmal gestartet und... wieder ein Laufwerk geschreddert - diesmal 'G'. Macht keinen Spaß. Glücklicherweise habe ich von allen Laufwerken Backups, aus früheren Versäumnissen gelernt.

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