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Donnerstag, Dezember 06, 2007

Der tägliche Wahnsinn Vol. 6


Seit dem letzten 'Daily Error'-Post sind wieder ein paar Monate vergangen. In dieser Zeit sind die Außentemperaturen um gut zwanzig Grad gefallen. Und mein System wollte einmal mehr vollständig neu eingerichtet werden, weil WindowsXP™ nicht mehr hochfahren mochte - die gleiche Geschichte wie das letzte Mal. Es lohnt nicht, darauf noch einmal einzugehen. Glücklicherweise hatte ich im Post 'Stromverbrauch ohne Ende?' genau beschrieben, wie Ruhezustand, ZoneAlarm™ und Router eingestellt sein müssen, damit sie sich vertragen. Sonst hätte ich es nicht so schnell wieder hinbekommen.

Interessanter waren meine Programmierarbeiten an der neuen Seite 'Visitwatcher.de', ein Projekt meines jüngeren Sohnes. Es bietet eine kostenlose und einfach zu integrierende Web-Statistik für Besucher-, Besucher-Online- und Seitenaufrufs-Zählung einer einzelnen Seite oder einer ganzen Domain. Es war etwas tricky, die Auswertung der Daten nach Datumsbereichen hinzubekommen. Aber nun läuft's. Sein Ansatz ist jedenfalls um Klassen besser als meiner, den ich in einen komplexen und damit komplizierten PHP-Besucherzähler realisierte.

Zwischenzeitlich gab einer unserer TFTs für gut eine Stunde den Geist auf - nur die 'Power'-LED blinkte noch. Nachdem wir es aufgaben, zum x-ten Male alle Knöpfe zu drücken, erweckte er sich nach einer halben Stunde Meditation selbst wieder zum Leben - kurz bevor wir ihn zur Entsorgung beiseite gestellt hätten.

Etwas lustiger war ein unkalkulierbar springender Mauszeiger, der uns auf einem der Rechner über Wochen nervte. Ich kannte das bereits von einem uralten Jux-Programm aus dem letzten Jahrtausend und wunderte mich, dass weder Spybot Search & Destroy™ noch Ad-Aware™ den Verursacher fanden. Zu guter Letzt tauschte ich versuchsweise die Maus - und der Fehler war behoben. Als Ersatz holte ich eine verstaubte USB-Maus aus unserem Keller-Fundus - doch die meldete sich als Gerät minütlich beim Betriebssystem ab und wieder an. Und wieder ab und wieder an. Nun ist sie endgültig von uns gegangen - ersetzt durch eine funkelnagelneue.

Der kleine Post aus August mit Tipps zu Google AdSense™ hat sich zu einer eigenständigen Seite gemausert. Sie soll AdSense-Beginnern Antworten auf die häufigsten im AdSense-Forum gestellten Fragen liefern. Das deutschsprachige AdSense-Forum bietet übrigens zweitausend Usern Rat und Unterstützung - das englischsprachige dagegen 33000. Ich werde dort etwas aktiver werden, um mein Englisch auf Kosten der US-amerikanischen User zu trainieren. Bis jetzt geht's noch ohne Wörterbuch.

Wir haben aber noch ein besonderes Problem: Einen Hewlett Packard Drucker Deskjet 710C. Das gute Stück ist 10(0) Jahre alt und nicht netzwerkfähig. Das wusste ich beim Kauf, aber die Ansprüche ändern sich. Damals hatte ich auch noch kein Netzwerk. Seit der Jahrtausendwende warte ich nun darauf, dass er kaputtgeht und wir uns einen neuen zulegen können, der von allen Rechnern im Netzwerk angesteuert werden kann. Doch er druckt und druckt und druckt. Und wie ich mein Glück kenne, wird er länger drucken als ich atmen werde...

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Samstag, August 18, 2007

Der tägliche Wahnsinn Vol. 5



Es ist mal wieder soweit. Zahlreiche kleine Ärgernisse warten auf die Protokollierung.

Ich bin ja so clever. Ich habe stets und immer bei jedem verdammten Backup meine Browser-Favoriteneinträge (Lesezeichen) mitgesichert. Bis ich schleichend von Microsofts Internet-Explorer®™ auf Mozilla®™ umgestiegen bin. Natürlich vergaß ich die Erweiterung der Datensicherung - und nachdem mein Rechner nach mehreren Tagen Betrieb mit Herunterfahren nur in den Standbymodus wieder einmal am Ende war, half nur ein vollständiges Ausschalten und Wiedereinschalten. Hierbei hat Microsofts Scandisk®™ ein paar durch den Absturz beschädigte Dateieinträge 'korrigiert' - und nun sind meine Favoriten weg. Man gewöhnt sich doch etwas an diesen schnellen Zugriff. Ein paar habe ich noch aus der Schublade der zuletzt besuchten Seiten retten können. Die History- respektive Verlaufs-Funktion war abgeschaltet - so konnte ich hierüber auch nichts retten.

Von meinen derzeit sechs Festplatten in dem aus Energiespargründen aus zwei Rechnern zusammengelegten 'Superrechner' [siehe Blogbeitrag: Simsalabim - aus zwei (Rechnern) mach' eins] sind im Laufe der Zeit drei ausgefallen. Das Bootlaufwerk ist bisher nicht betroffen, sonst könnte ich hier auch nichts schreiben. Gemacht habe ich dagegen noch nichts, außer dem Tauschen der Y-Adapter der Stromzufuhr und einer Kontrolle aller Steckverbindungen. Doch scheint das Problem etwas tiefer zu liegen. Ich habe jedoch noch keine Lust auf eine größere Baustelle und der Leidensdruck hält sich auch in Grenzen, nachdem ich vor kurzem eine externe 500 GB Festplatte als Backuplaufwerk dazugekauft habe. Vor den Ausfällen habe ich meine gesamten Daten hierauf übertragen. Der im Letzten 'Daily Error'-Post von mir bejammerte Wackelkontakt an der Stromzufuhr des Bootlaufwerks ist dagegen seit dem Ausfall der ersten Festplatte nicht mehr aufgetreten.

Wann haben Sie das letzte Mal Ihren CPU-Lüfter angeschaut? Ich letzte Woche, als ich wegen der vermissten Festplatten am Kabelwackeln war. Und wunderte mich, dass der überhaupt noch kühlen kann. Denn die Lüftungskanäle zwischen CPU und Ventilator sind weitgehend mit Staub zugesetzt. Ich müsste das auseinandernehmen und aussaugen, aber die Temperatur ist ok. So verschiebe ich es auf den Heute-Wiederbeleben-Wir-Die-Festplatten Tag.

Mein Shop im Internet ist eine Demo-Version von meinem 1und1-Provider. Man kann hierüber eigentlich keine Downloads anbieten, weil der keine Warengruppen kennt, denen unterschiedliche Versandkosten zugeordnet werden können. So muss der Käufer eines eBooks den zwar großen, aber doch scheinbar unsichtbaren Hinweis im Angebotstext beachten, dass hierfür die Zahlweise 'Vorauszahlung' zu wählen ist. Sie glauben gar nicht, wie schwer es für die Besucher meines Shops ist, sich einerseits da durchzufriemeln und zugleich diesen Hinweis zu beachten. Aber hier ist eine Open Source-Lösung in Sicht. Der Shop von OSCommerce®™ ist beliebig erweiterbar und sehr schön zu verwalten. Ich habe nur noch nicht herausbekommen, wie ich von der entsprechenden Seite Plugins herunterladen kann. Im Forum sagte man mir, ich solle auf die dortigen Links klicken - aber es tut sich nichts. Auch hier bleibt es spannend.

Was gibt es sonst noch? Ich empfinde meine schwarze Tastatur als extrem unpraktisch bei schlechter Beleuchtung. Als nunmehr lebendes Fossil bräuchte ich entweder eine beleuchtete Tastatur, welche Cherry™ noch nicht anbietet oder wenigstens einen Hauch von Flutlicht. So ist mein Tippen in der Dämmerung eher ein Suchspiel - wo war noch das 'Ö'?


Warum nur habe ich nicht bei Amazon geschaut und vorschnell für einen der Rechner eine Hauppauge™ DVB-T Karte bei Schiwi gekauft? Hauppauge-TV-Karten ärgern mich, seitdem ich vor Ewigkeiten mit Fernsehen am PC angefangen habe. Dabei gibt es nach meiner Auffassung besseres: meine DVB-T Kate Cinergy von TerraTec™ mit der Software TerraTec Home Cinema™ ist spielend leicht zu bedienen. Noch leichter sind damit Sendungen zu programmieren, die dort einfach im Programmführer angeklickt werden und dann automatisch starten. Am Ende fährt die Software auf Wunsch gar den Rechner herunter. Wie es bei Hauppauge abläuft, will ich gar nicht berichten.

Ich blogge mit Blogger.com®™. Nun funktioniert zum erstenmal die "Jetzt speichern"-Funktion in der Post-Erstellung nicht. Da ich jetzt eine kleine mehrstündige Pause einlegen will, bleibt mir nur darauf zu vertrauen, dass nach dem Hochfahren aus dem Ruhezustand der Post noch da ist. Oder ich sende ihn unkorrigiert und ohne Links ab. Oder doch nicht?


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Samstag, Mai 19, 2007

Der tägliche Wahnsinn Vol.4

Seit dem letzten 'Daily Error'-Post ging wieder so einiges an Kleinkram schief:
  • Sie besuchen eine Webseite. Die Seite ist schön gemacht, verspricht Hilfe in irgendeinem Bereich. Sie werden förmlich zur Kontaktaufnahme gedrungen. Ich habe kontaktiert und warte nunmehr seit vier Wochen auf eine Antwort. Ganz ehrlich, weitere vier Wochen warte ich noch, aber dann bin ich sauer.
  • Ich liebe den Ruhezustand. Nein, nicht nur meinen, auch den des Rechners. Er ist extrem praktisch. Neuerdings muss ich zwei- bis dreimal auf den Ausschalter drücken, bis er eingeleitet wird. Bahnt sich da etwas Interessantes an? [siehe Blogbeitrag: 'Stromverbrauch ohne Ende?']
  • Ich blogge bei Googles Blogger.com. Und wollte die neue 1&1-Blogfunktion meines Providers doch wenigstens mal anschauen. Und legte versuchsweise einen an. Und fortan war chinnow.net komplett lahmgelegt - jeder Aufruf der Haupt- oder einer Unterseite führte zu diesem leeren, noch nicht einmal fertig eingerichteten Blog. Ich bemerkte dies nur zufällig, als ich selbst etwas bei mir nachschauen wollte. Eigene Blogbeiträge mindern nämlich die negativen Auswirkungen von Amnesie und Vergesslichkeit. Jedenfalls war das Problem nur durch Löschen des 1&1-Blogs zu lösen. Auf meine Beschwerde sagte 1&1, dies sei immer so - für den 1&1-Blog müsse eben eine Domain oder eine Unterdomain bereitgestellt werden. Der Einrichtungsassistent verlor jedoch über diese Tatsache kein Wort. Das ist steinzeitlich. Ich warne Betreiber von gutgehenden Webseiten wie das Bundesinnenministerium ausdrücklich davor, einen Blog einzurichten.
  • Wo wir schon bei den Blogs sind: Der blog.buchbesprechungen enthält als Anfang eines jeden Posts einen Bilder-Link zum Online-Buchhändler Amazon.de. Es sollte nämlich der Buchtitel gezeigt werden. Sollte. Denn ein paar Stunden nach dem Hochladen des Blogs oder eines Posts ist dieser in einem IFrame eingebettete Link weg. Spurlos verschwunden. Auch im hochgeladenen Quelltext gelöscht. Mag sein, das dies aus Sicherheitsgründen durch Blogger.com passiert. Doch werde ich dies wohl nie erfahren, denn Blogger.com antwortet nicht auf so profane Anfragen oder Bitten um Unterstützung. Es gibt ein englischsprachiges Hilfeforum, in dem allerdings auch nur User Usern helfen. Und von diesem Problem hat keiner der Aktiven dort je etwas gehört. Sonst hätte doch mal einer geantwortet, oder? So etwas kostet Zeit.
  • Es gibt Menschen auf diesem blauen Planeten, die Sie nicht kennen. Aber die schicken Ihnen Mails. Nett, nicht wahr? Ich habe gut siebzehntausend Spammails in den letzten acht Monaten erhalten. Ich weiß das so genau, weil ich sie sammele. Manche sammeln Briefmarken oder Autos, und ich Spammails. Vielleicht werde ich dereinst das weltweit erste Spam-Museum eröffnen. Bis dahin erfreue ich mich daran, dass fast alle in Englisch sind und sich daher leicht aussortieren lassen.
  • "Mein Haus. Mein Auto. Mein Netzwerk." Sie kennen das: Wenn sich alte Freunde nach Jahren wiedersehen, werden Bilder gezückt. Das Photo meines Netzwerks zeigt einen kaputten 1GB MP3-Player als USB-Stick [siehe Blogbeitrag: 'Das Ende eines MP3-Players ']. Wenn wir zwischen Rechnern Daten zu übertragen haben, nehmen wir diesen Netzwerksersatz. Das kann er noch, auch wenn er nicht so aussieht. Denn bis ich beide Rechner in Freigaben und Firewalleinstellungen soweit habe, dass die Daten übertragen werden können, liege ich bei Nutzung des Sticks schon wieder in der Sonne.
  • Bis vor Kurzem hatte ich Skype installiert. Das Internettelefon. Doch Skype war zu dämlich, sich meine Logindaten länger als fünf Tage zu merken. Nun bin ich wieder ohne Computertelefon. Und vermisse nichts, weil mir das ziellose Geplapper in den 'SkypeCasts', den Liveunterhaltungen sowieso auf den Senkel ging. Anfangs war es noch ganz interessant, zu sehen, wie lange sich die Plauderer Störungen durch gestörte Kids gefallen lassen. Doch irgendwann wurden diese zu dem Highlight fast jeder Liveunterhaltung. Ich musste da raus.



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Montag, November 06, 2006

Nun läuft's, manchmal

Das sind gute Zeiten - der Rechner summt, die Heizung brummt und die Grünkohl-Ernte steht vor der Tür.

Das Boot-Laufwerk des neu zusammengeschusterten 'Superrechners' hat jedoch einen Wackelkontakt am Stromanschluss. Daher betreibe ich denselben nur noch mit offenem Seitenteil. Denn die Kontaktstörung tritt nur gelegentlich beim Start auf - nicht übrigens im Betrieb. Bis heute. Bis jetzt. Sollte der Kontakt ganz verloren gehen, stünde mir das aufwendige ('aufwendig' bei mir trotz sonst weitgehend neuer Rechtschreibung konsequent mit 'e' und nicht mit 'ä') Neueinrichten bevor. Oder ich kopiere die ganze Start-Partition schon mal vorsorglich auf eine freie Festplatte. Aber wer hat denn für sowas noch Zeit? Ich sollte besser Blogbeiträge verfassen. Oder Fehler in meinen Programmen ausbügeln.
Nachtrag: Jetzt - 14 Tage später - geht der Kontakt auch während des Betriebes flöten. Die Musik und der Bildschirm frieren ein, und nach einem Wackeln am Wackelkontakt wackelt sich die Festplatte wieder hoch und alles läuft weiter. Gut bei ungesicherten Dokumenten, schlecht bei laufenden TV-Aufnahmen.

Die DVB-T Karte lieferte über die letzten drei Tage kein Bild - bei optimalen Signalwerten. Heute war es wieder da. Auch ohne chirurgischen Eingriff. Wenn's jemand herbeigezaubert hätte, wäre es Zauberei. Doch so ist es nur Microsoft.

Unsere Microsoft-Windows Rechner leiden an extremer Kurzsichtigkeit - kaum einer erkennt noch den anderen. Und wenn der eine mal den anderen sieht, heißt das noch lange nicht, dass der andere den einen auch sieht. So finden sich in meinen kleinen Netzwerk von fünf Rechnern gerade mal drei. Auch das wäre zu richten, wenn dann der Leidensdruck einmal groß genug geworden sein würde.

Zu guter Letzt habe ich ein neues Buchprojekt angefangen. An dem vorherigen schrieb ich acht Jahre, dieses soll in drei Monaten fertig sein. Damit ich nicht doppelt arbeiten muss und stets mit einem Worst-Case-Szenario rechne, sichere ich alle Daten mit zwei verschiedenen Backup-Programmen auf zwei weiteren Festplatten. Darunter befindet sich auch eine Excel-Tabelle, dessen Original während der Datensicherung gelegentlich in einen alten Stand zurückversetzt wird. Die Ursache könnte Gerüchten zufolge auch ein MS-Office Bug sein. Doch solange ich täglich sichere und der Fehler nicht reproduzierbar auftritt, ist mir die Fehlersuche zu aufwendig. Also speichere ich größere Änderungen zusätzlich unter einem neuen Dateinamen - dann wird nichts überschrieben.

Noch vor einigen Jahren habe ich solche Wehwehchen sofort behoben. Doch heute lasse ich es oft und greife lieber zu einem Buch. Und schalte die Kiste aus. Aber wenn er dann läuft, hält mich das Computern mit derartigen Kleinkram bei Laune. Für eine kurze Zeit fing es schon an, langweilig zu werden.

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Sonntag, September 03, 2006

Der tägliche Wahnsinn Vol.3

Es war Januar, als ich bei Dauerfrost das letzte Mal die kleineren Unpässlichkeiten listete, dasjenige, was so alles nicht funktioniert in meinem virtuellen Universum.

Inzwischen haben wir eine Hitzewelle überlebt, und können jetzt endlich wieder Weihnachtslieder im Auto hören - solange keiner dabei ist. Wenn wir aber nicht gerade Cruisen und meinen, ohne Rechner ginge es nicht, dann sieht es allerdings düster aus:

  • Ich bin stolzer Besitzer einer *.AVI-Filmdatei, die sich weder löschen noch umbenennen lässt. In einem russischen Forum riet man mir, den Explorer zu schließen und nochmal zu öffnen - dann könnte es funktionieren. Doch warum ist diese Datei ohne vorherigen Aufruf überhaupt aktiv? Ein neues Sicherheitsloch, von dem selbst die (Computer-)Bild-Zeitung nichts weiß? Meine sämtlichen Viren- und Trojanersuchprogramme haben an ihr nichts auszusetzen.
  • Beim ohnehin über den Fernseher als Monitor nur schwer zu bedienenden 'Mediarechner' öffnet sich manchmal, aber nicht immer, eine Datei schon durch einfachen Klick. In den Einstellungen ist der Doppelklick vorgegeben. Warum tut sie das nur, warum?
  • Solange Microsoft's Betriebssystem versucht, auf ein Netzwerklaufwerk zuzugreifen, steht der Rechner komplett still - für gut zwei Minuten...
  • Selbst wenn alle Netzwerkrechner hochgefahren sind und ich das Laufwerk eines solchen anklicke, meldet mit Bill's Betriebssystem: "Auf XXY kann nicht zugegriffen werden. Sie haben eventuell keine Berechtigung.". Doch, habe ich, Du Dumpfbacke. Geht trotzdem nicht...
  • Geht beim Hochfahren in der Benutzernamenauswahl der Bildschirmschoner an, dauert es nach einem Tastendruck oder nach einer Mausbewegung 19 Sekunden, ehe der Schoner das Bild wiederherstellt... - obwohl Bildschirmschoner und Energiesparfunktionen deaktiviert sind. Wir haben's ja - sollen die Stromversorger ruhig merken...
  • Microsofts Festplattenüberprüfungsprogramm macht bei jedem zweiten Start des 'Arbeitsrechners' eine Festplattenüberprüfung. Im Ergebnis sind stets 2/3tel aller Sektoren fehlerhaft. Aber die Festplatte speichert trotzdem, und wenn sie heute nicht crasht ist, speichert sie auch noch morgen...
  • Das Kopieren von einer Festplatte auf die andere innerhalb des 'Arbeitsrechners' geht ebenso langsam wie im Netzwerk, wenn nicht noch langsamer. Der DMA-Modus ist unter Bill's Superbetriebssystem nicht mehr manuell einschaltbar - in Windows98 war dies noch problemlos zu richten. Gut, es gibt den Weg über mühsame Registry-Änderungen - aber da lohnt der Aufwand nicht.
  • Das Hochfahren meines Arbeitstieres dauert minimal - bei gutem Wetter - 4 Minuten, dafür fährt er gar nicht mehr runter, hängt bei: "Windows wird heruntergefahren".
  • Für meinen USB-MP3-Abspieler muss auf einem der Rechner bei jedem Verbinden ein Treiber nachinstalliert werden. Es startet der 'Assistent für das Suchen neuer Hardware' - dieses lahme und umständliche Ding will nach der Erstinstallation niemand mehr sehen...
Glücklicherweise erfreue ich mich zunehmend eines Alsheimer Add-On's - nach einer kurzen Pause des Vergessens halte ich meine Rechner wieder für tolle Kisten...

Sind sie ja auch. Ich habe nie mehr Langweile. Und sollten dieselben wirklich einmal funktionieren, lese ich Blogs.

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Mittwoch, April 26, 2006

Vollbeschäftigung & Stress durch den PC?

Auf meinem Schreibtisch liegen Papierhaufen - Notizen, Ausrisse aus PC-Zeitschriften, CD-Beilagen -, nur schlecht sortiert, mit Dingen, die noch zu tun sind. Ich komme nicht mehr gegen die Menge an, überlege, alles wegzuwerfen. Wird mir etwas fehlen, wenn ich meine DSL-Box nicht hacke? Oder Internetstreams nicht aufnehme? Oder nicht sinnvolle Registry-Änderungen vornehme? Oder nicht in der Lexikon-DVD stöbere? Oder nicht ohne ISDN Faxe versende? Oder keinen eigenen Podcast erstelle? Oder Panoramaphotos? Wenn ich kein Tarnkappenprogramm einrichte?

Ich glaube nicht. Weniger ist mehr. Darum fliegt jetzt all dies in die Papiersammlung und ich lege mich draußen in die Sonne. Wenn sie scheint. Wenn nicht, komme ich wieder rein und gehe an den Computer. Oder doch besser nicht? Welche Schäden 'Computern' anrichten, kann man daran ermessen, wie Steve Ballmer, neben Bill Gates der Mitbegründer von Microsoft sich gebärdet. Er erklärte, dass Google und IPods bei ihm Hausverbot haben und sagt: "Ich habe meine Kinder einer Gehirnwäsche unterzogen: Ihr benutzt Google nicht und auch keinen IPod."

Wenn also Geld, Erfolg und eine Überdosis Computer nicht zur Gelassenheit, zur Toleranz, zur Leichtigkeit des Seins führen, was zum Teufel machen wir dann noch an diesen Kisten? Also Abschalten und zurück zu Schopenhauer!

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Donnerstag, Januar 12, 2006

Der tägliche Wahnsinn Vol.2

Wer bereits zu diesem Post Vol.1 gelesen hat, mag nun denken, es wiederhole sich jetzt eh' nur alles. Falsch gedacht! Bill Gates Mannschaft ist zwar uneffektiv beispielsweise im Schließen von Sicherheitslücken, doch sehr kreativ im Schreiben von Bugs und Inkompatibilitäten. Also woll'n wir mal schau'n, was danach so anlag:
  1. Das vollautomatische MPEG-2-Schneideprogramm ist vom Ansatz her genial. Ich hatte hiermit jedoch bereits massive Probleme bei Null Unterstützung durch deren Support. Weil das Schneiden von Fernsehsendungen damit jedoch extrem einfach ist und es dereinst für zwei Wochen funktionierte, installierte ich die aktuellste Version auf dem Medien-Rechner neu. Und stürzte genauso unerbittlich ab wie beim letzten Versuch - trotz des inzwischen ausgetauschten Mainboards und dem neuinstallierten Betriebssystems WindowsXP. Wäre interessant zu erfahren, unter welcher Konfiguration es überhaupt läuft.
  2. Nach der vorgenannten Installation kam hinzu, dass der Windows Mediaplayer MPEG2-Filme nicht mehr wiedergab und die hilfsweise Wiedergabe über die Software der eingebauten DVB-T Karte ruckelte. Dank an das Supportteam - ich wüsste gar nicht mehr, was ich mit freier Zeit anstellen sollte. Eine Neuinstallation des MS-Mediaplayers brachte keine Abhilfe. Ebenso war die Neuinstallation des MPEG2-Codecs über die DVD-Abspielsoftware erfolglos. Vorläufige Abhilfe brachte das Zurückgehen in der Systemwiederherstellung über 5 Haltepunkte bis in das letzte Jahr. Danach lief's erstmal. Die Lösung: Ein kostenloser MPEG2-Codec aus dem Internet schaffte sofort Abhilfe
  3. Meine Blogleser-Wiederholungstäter werden es bemerkt haben - seit ein paar Tagen ist der Frame von chinnow.net mit Menü und Titeltext um die Blockeinträge herum zu sehen. Das Hinzubekommen war ein autodidaktischer JavaScript-Intensivkurs in 12 Stunden. Solange war die Site auch kaum erreichbar. Profis werden hier etwas die Nase rümpfen, denn JavaScript ist so eine Art Babysprache für die Erstellung von Webseiten. Da gibt es erheblich besseres... Doch ich kann nur einfach, und wenn es denn so läuft, wie ich es mir gedacht habe, dann reicht's.
  4. 4. Mein zweiter Rechner weigert sich seit ein paar Tagen, nach dem Klick auf 'Herunterfahren' das Ding auch herunterzufahren. Es bedarf jeweils zwei bis drei dieser nettgemeinten Versuche, um die erwartete Reaktion zu provozieren. Vorsorglich ließ ich daraufhin neben dem Virenscanner auch ein paar Trojaner-Scanner nach Schädlingen suchen - vergeblich. Erst ein Online Trojanerscanner wurde fündig, fand fast von jedem Typ etwas auf der Festplatte und in der Registry. Nicht zum erstenmal versagten die bekannten Platzhirsche, nun müssen sie wohl in meiner Rangfolge dem Online-Produkt weichen. Runter fährt der Rechner allerdings immer noch nicht. Aber man soll auch nicht zuviel erwarten - es ist nur ein Computer. Die Lösung: Eine Prüfung mit dem TrendMicro Online-Virenscanner meldete eine Datei '..\system32\system32.exe' im Windows-Systemverzeichnis als Schädling. Nach einem Neustart im DOS-Modus (Eingabeaufforderung) konnte ich sie manuell löschen und das Problem ist behoben.
  5. Outlook Express weigert sich ebenfalls, und zwar auf dem dritten Rechner, eine Mail an einen Bekannten zu versenden. Fehlermeldung: 'Mailadresse auf Zielserver unbekannt'. Weil es mit dem zweiten funktioniert, ist eine Fehlersuche unnötig.
  6. Mein von mir sonst so gepriesener Provider glänzt seit Neuesten durch Inaktivität bei einer Fehlersuche. Oder sie verraten mir nicht, ob sie was tun und wenn ja, ob sie glauben, jemals damit fertig zu werden. Die Log-Files zum Website-Traffic von chinnow.net werden nämlich seit dem 5. Januar 2006 nicht mehr aktualisiert. Es wäre schade um die 5-Jahres-Grafik, die ich aus diesem Verzeichnis ziehe. (Nachtrag: Gut zwei Wochen später hatte mein Provider den Fehler endlich behoben - aber die fehlenden Daten nicht komplettiert, obwohl sie vorliegen müssten - denn deren hiervon unabhängige Webstatistik hatte keine Unterbrechung. Die Grafik ist damit unbrauchbar - also bastelte ich aus den in einer Excel-Tabelle von Anbeginn an gelisteten Zugriffsdaten eine eigene Grafik. Das hatte mich bisher immer überfordert, doch Dank einer guten Kurzanleitung aus einem Forum habe ich es hinbekommen.)
Das war's für jetzt. Fortsetzung folgt.

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Montag, Januar 02, 2006

Der tägliche Wahnsinn Vol.3

Bevor ich meine kleinen Zettel verliere, auf denen ich das tägliche Nicht-Funktionierende notiert habe, schreibe ich es jetzt hier rein:


  1. Seit ich von meinem Blog-Anbieter ein kostenloses Add-in für Microsoft Word auf dem zweiten Rechner installiert habe, sagt mir Word bei jedem Beenden, dass die durchgeführten Änderungen Auswirkungen auf die Formatvorlage 'Normal.dot' hätten und frägt, ob diese in ihr gespeichert werden sollen. Ja, Ja und nochmal Ja! Eine Lösung könnte sein, dieses Tool zu deinstallieren. Nicht selten wachsen jedoch die Probleme bei solchen Anwandlungen. Also würde ich es vorziehen, MS-Office komplett zu entfernen und neu zu installieren. Aber - der Leidensdruck ist noch nicht groß genug für diesen Schritt.
  2. Es gibt - ebenfalls auf dem zweiten Rechner - ein Unterverzeichnis in 'Eigene Dateien', auf das man im Microsoft's Windows-Explorer stets zweimal doppelklicken muss, damit man hineinkommt. Eine Lösung ist nicht erahnbar.
  3. Sagte ich das nicht schon für den Medien-Rechner? Der Windows-Mediaplayer 10 sowie ein anderes Abspielprogramm spielen seit einiger Zeit auf dem zweiten Rechner nichts mehr ab. Stets kommt nur das allseits beliebte Hinweisfenster mit der Meldung, es wäre ein Problem aufgetreten, der Mediaplayer müsste geschlossen werden und die Frage, ob man das Problem an Microsoft berichten wolle. Nein, ich will nicht. Ich halte Bill und seine Leute für desinteressierter, als sie vorgeben zu sein.
  4. Und der Medienrechner läuft problemlos? Nö. die Software zur DVB-T Fernsehkarte stürzt zu Beginn einer Aufnahme ab. Jedes Einzelbild wird danach etwa eine Sekundeauf dem Bildschirm gehalten, was zu einem witzigen Effekt führt. Abhilfe brachte eine De- und Neuinstallation des Programms. Doch auch dann kam es bei Aufnahmen noch zu Aussetzern und häufiges Abbrechen der Aufnahme. Die Lösung: BETA Treiber vom Hersteller und neueste Software-Version herunterladen und installieren.
  5. Zum täglichen Wahnsinn gehört auch, dass ich in den letzten 6 Monaten über 6000 Spam-Mails bekommen habe. Scheinbar kommen selten neue Versender hinzu, die Betreffs erscheinen mir schon wohlvertraut. Die Lösung: Einen Filter für typische englische Begriffe einrichten. Unser Glück ist, dass es kaum deutsche Spammails gibt.
Es lohnt sich wirklich nicht, ein System perfekt einzurichten oder fehlerfrei zu halten. Schon morgen kann ein Supergau anstehen, der eine Neuinstallation nötig macht. Und stellen Sie dann mal die in Stunden oder Tagen eingestellten Optimierungen wieder her. Irgendwann - so glaube ich - gibt jeder auf.

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Mittwoch, November 23, 2005

Der tägliche Wahnsinn

Irgendetwas an diesen Mistkisten funktioniert immer nicht. Kleinigkeiten, für die ein eigener Blog-Eintrag nicht lohnt. Doch hier macht es die Masse.

Mal schauen, was heute war:

  1. Ich wollte die CD-Beilage einer PC-Zeitschrift ansehen. Also CD eingelegt und auf das Laufwerk gewechselt. Das Laufwerk tickt genüsslich vor sich hin - doch es erscheint keine Anzeige der Dateien und Ordner. Nach einigen Minuten drücke ich auf den Auswurf-Knopf - doch die CD kommt nicht raus. Gut fünf Minuten später, nach dem etwa zehnten Versuch fährt die kleine Schublade raus, als wäre nichts gewesen. Also die CD in den zweiten Brenner eingelegt. Hier klappt's, doch quälend langsam - das hat dieses Laufwerk schon mal wesentlich schneller hinbekommen.
  2. Das Kopieren von einer Festplatte innerhalb eines Rechners auf die andere dauert länger, als die Daten durch das 100er Netzwerk zu schicken. Ich habe den Verdacht, dass der DMA-Modus für die Platten nicht aktiviert ist, doch das ist nach Windows98 nicht mehr einstellbar.
  3. Jedes Mal, wenn ich ein Word-Dokument öffne, erscheint die Meldung des Windows Installer: "Installation wird vorbereitet." Ich will aber nichts installieren, nur schreiben. Lass ich den Installer werkeln, hängt sich der Rechner unrettbar auf. also breche ich jedes Mal die Installation ab. Darauf folgt dann eine zweite Meldung: "Die Windows-Registrierung hat festgestellt, dass eine oder mehr benötigte Dateien fehlen. Um dieses Problem zu beheben, führen sie bitte das Word Setup-Programm aus." Hab' ich zweimal gemacht, doch gebracht hat es nichts. Nur dann, wenn ich diese Meldung ebenfalls wegklicke, dann erscheint mein Dokument auf dem Schirm. Und Word funktioniert dann einwandfrei.
  4. Wenn ich die Word-Suchfunktion gestartet habe und es mir anders überlege, bricht diese nach dem Klick auf Abbrechen nicht etwa ab, sondern sucht fröhlich weiter.
  5. Möchte ich einen MPEG2-Film sehen, liefert mir der Microsoft Windows Mediaplayer seit einigen Wochen kein Bild. Selbst Neuinstallation des Codecs und des Players in der höheren Version 10 änderten daran nichts. Daher nutze ich jetzt gezwungenermaßen andere Abspieler, um diese Dateien abzuspielen.
  6. Wenn nach einem Systemstart die Hintergrundprogramme geladen werden, ich aber schon ins Start-Menü möchte, klappt es immer wieder weg, wenn ein weiteres Programm im Hintergrund geladen wird. Das nervt.
  7. Wenn ich auf ein beliebiges Laufwerk im Netzwerk zugreife, von welchen Rechner auf welchen Rechner auch immer, dauert der erste Zugriff scheinbar ewig.
  8. Wenn ich den Rechner schließlich herunterfahre, fährt er sich manchmal selbsttätig und ungefragt wieder hoch. Er ist der Boss.
Und so geht es endlos weiter. Natürlich könnte ich diese Mängel beheben - aber dann käme ich zu nichts anderem mehr. Die Beschäftigung mit dieser Kiste soll nicht Selbstzweck sein, sondern zu der Erreichung anderer Zwecke als Erleichterung dienen. Selbst wenn es mit all den Mängeln mit Rechner noch einfacher ist als ohne - diese Unzulänglichkeiten der x-ten Version von Windows sind nach vierundzwanzig Jahren Programmentwicklung (Entwicklung seit 1981, Pressevorführung November 1983, Erscheien der Version 1.0 1985) einfach unerträglich. Windows wird einfach nicht besser, sondern nur dicker. Die erste Version kam noch mit 256KB RAM und ohne Festplatte aus, eine Diskette genügte. Sein großes Plus - die Austauschbarkeit von Daten zwischen verschiedenen Anwendungen - gab es schon in den ersten Versionen. Aber wenn heute Fachzeitschriften eine neue Windowsversion testen, reden sie seitenweise über neue dreidimensionale Fenster und Symbole, doch kein Wort über die Alltagstauglichkeit. Weil man nicht über etwas reden kann, was es nicht gibt?

Nachtrag: Fortsetzung folgte im Januar 'Der tägliche Wahnsinn Vol.2'

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