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Dienstag, April 01, 2008

Geprüfte Software auf Download-Tipp.de

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Wenn ich einmal zwölf Jahre zurückdenke, kommt es mir vor, als wäre die Zeit wie im Fluge vergangen - für ein Unternehmen in der Internetwelt ist dies jedoch eine Ewigkeit. Seit 1996 sucht und findet Lothar Jung bereits Software für Windows, PDAs und Mac OS X. Und weil diese von ihm handverlesen ist, gibt es zu jedem Programm neben den schematisch dargestellten Grunddaten wie
  • Betriebssystem-Voraussetzungen,
  • Uninstall-Funktion,
  • ggf. Preis für die Registrierung,
  • Sprache,
  • Größe etc.
ergänzende redaktionelle Anmerkungen. Diese bestehen aus detaillierten Beschreibungen mit Hervorhebung der Besonderheiten.

So ist Download-Tipp.de der einzige mir bekannte Anbieter, der konsequent fehlerhafte Software, Software mit unerwünschter Adware, mit Spyware oder mit falschen Angaben zur Lizenzart und ähnlichen Unerfreulichkeiten ausfiltert. Gerade die falschen Angaben zur Lizenzart sind es, welche Freeware in Verruf bringen und dem Anwender Verdruss bereiten. Auf "Qualitätssiegel" ist dabei kein Verlass - der britische Entwickler Andy Brice schuf beispielsweise bewusst eine Software, die absolut nichts tat. Er bekam für dieses Programm letztlich dreiundzwanzig Qualitätssiegel. Dies wird dadurch erklärlich, dass unzählige Software-Portale auf Backlinks durch die Programm-Autoren hoffen. Um die Vernetzung ihrer eigenen Seite zu erhöhen, erhält daher oft jede eingereichte Software ein Siegel.

Derartige nutzlose Anwendungen sowie Pseudo-Freeware, welche erst nach einer kostenpflichtigen Registrierung vollständig verwendbar ist, finden erst gar nicht den Weg in das Download-Archiv von Download-Tipp.de. Daher kann sich der Besucher vollständig auf die Auswahl der gewünschten Programme konzentrieren - ein Luxus, der selbst bei ausgewählten Programmsammlungen von Computer-Zeitschriften nicht selbstverständlich ist. Denn nicht nur einmal hat ein übles Programm von einer CD-Beilage meinen Rechner reif für eine Neuinstallation gemacht.

Dennoch sollte man sich auch hier vor dem Download die folgenden Fragen stellen:
  • Welches Betriebssystem habe ich? Das klingt banal, aber die meisten Programme laufen nicht auf allen Betriebssystemen.
  • Suche ich ausschließlich kostenlose Software? Dann kommt nur Freeware oder aber diejenige Shareware in Betracht, welche bereits in der Funktionsbeschränkung die von mir benötigten Funktionen bietet.
  • Komme ich mit englischsprachigen Programmen zurecht? Dann kann ich den in jeder Detailansicht verfügbaren Hinweis auf die Sprache der Nutzerführung übersehen.
So entscheiden primär Kostengesichtspunkte und das verwendete Betriebssystem, welches der vielen Programme in die engere Wahl kommt.

Nahezu jede Anwendung hat bei seiner Aufnahme in den Software-Katalog von Download-Tipp.de eine Bewertung von einer bis zu maximal fünf 'Sonnen' bekommen. Die Höchstbewertung erhalten nur etwa zehn Prozent der eingestellten Programme - dies ist ein Indiz für eine kritische Beurteilung eines jeden Programms durch den Betreiber Lothar Jung. Parallel hierzu geben User eigene Bewertungen ab, wodurch Programmqualität und Nutzwert noch genauer einschätzbar werden.

So sieht das Bewertungssystem aus. Positiv: Die User-Bewertung ist ohne eine Anmeldung möglich.

Ergänzt wird das Angebot um den Download-Tipp.de Blog, der interessante Neuzugänge vorstellt. Man erfährt aber auch, warum es so manches Programm nicht in den Software-Katalog schaffte. Diese Hintergrundinformationen sind für mich mindestens ebenso interessant wie die Beiträge zu neu aufgenommenen Programmen. Dadurch wird die redaktionelle Arbeit sowie die Bewertung der Programme durchschaubar. Hierzu führte ich ein Interview mit dem Betreiber von Download-Tipp.de Lothar Jung:

[Blog.Computing]: "Worauf kommt es Ihnen bei der redaktionellen Beschreibung der Software-Angebote an?"

[Jung]: "Die Beschreibungen sollen möglichst werbefrei und neutral sein. Wenn als Beschreibung einfach nur der 'Werbetext' des Herstellers übernommen wird, hat der Besucher nichts davon.
Nehmen Sie als Beispiel mal das Spiel 'FrisörManager 2008' über das wir auch bereits in unserem Blog geschrieben haben. Das "Spiel" verursacht bereits in der Demo diverse Fehler und ist - milde ausgedrückt - schlecht. Trotzdem findet sich das Spiel auf vielen Seiten und nirgends ist ein entsprechender Kommentar zu finden. Für ein solches Spiel mit meinem Namen Werbung zu machen, würde mir nicht einfallen."


[Blog.Computing]: "Wie viele kostenlose Programme bieten Sie an?"

[Jung]: "Diese Frage beantwortet unsere Statistik ;-)"

[Blog.Computing]: "Also zur Zeit 1493 Freewares, 5128 Sharewares und 1156 Demos.
Welchen Zweck erfüllt der Download-Tipp.de Blog?"

[Jung]: "Der Blog soll nur unterhalten. Die Besucher von Download-Tipp.de und mich selbst. Darum sind die Inhalte auch etwas breiter gestreut. Es ist drin was mich interessiert, darum ist auch viel musikalisches zu finden."

[Blog.Computing]: "Ein Blog wird nach meiner Erfahrung vorwiegend via Suchmaschinen angesprungen. Daher ist er ein ideales Marketinginstrument zum Türöffnen. Ich würde daher in diesem Blog nur Inhalte mit Bezug zum primären Angebot bringen. Es gibt sicher viel zu nicht aufgenommenen Programmen und guten Alternativen zu sagen :-).
Letzte Frage: Betreiben Sie das Download-Tipp.de hauptberuflich?"

[Jung]: "Ja, seit 3 Jahren. Wenn man Wert auf seine Inhalte legt und sich auch um die unangenehmen Pflichtaufgaben wie funktionierende Downloads usw. kümmern möchte, braucht man einfach viel Zeit. Ich widme mich an 7 Tagen in der Woche dieser Webseite und habe auch nach über 12 Jahren Software-Testen noch sehr viel Spaß daran."

Bis heute wurden von Jung ungezählte Programme redaktionell geprüft, von denen es nur achttausend in den Download-Bereich schafften.

Download-Tipp.de hat sich also nicht auf eine Nische spezialisiert, sondern bietet die ganze Palette denkbarer Software. Sehr angenehm: Nach dem Klick auf den 'Download'-Button beginnt der Download ohne weitere Eingaben - vor allem die Seiten großer Computer-Magazine nerven hier teilweise mit mehreren Weiterleitungen über Werbeseiten.

Doch was könnte verbessert werden? Selbst in der Detailansicht ist nicht immer ersichtlich, welchen Nutzungs-Beschränkungen eine Shareware-Version bis zur Registrierung unterliegt. Dies kann jedoch eine Entscheidung zum Download beeinflussen, wenn beispielsweise ein Passwort-Recovery Tool unregistriert nur die ersten vier Zeichen entschlüsselt und dieses nicht reicht. Es könnte auch angesichts des großen Angebots hilfreich sein, sich per Mausklick in den einzelnen Rubriken nur Freeware anzeigen zu lassen - wenn denn jemand gezielt nach ausschließlich voll funktionsfähigen Programmen sucht. Aber möglicherweise ist mir dieser Link entgangen. Ansonsten ist mir auch bei genauer Betrachtung nichts aufgefallen, was nicht optimal gelöst ist. Selbst die zur Finanzierung dieses Angebots notwendige Werbung ist sehr dezent platziert.

Das Fazit: Eine Seite zum Weitersagen. Mir gefällt die sorgfältige Filterung des unübersehbaren Softwareangebots, welches das Internet bietet. So eine redaktionell aufgearbeitete Software-Präsentation aller Sparten habe ich bisher nirgendwo sonst gesehen. Ich muss mich also nicht durch unübersichtliche Seiten quälen, die mir auch ohne Bedenken Schrott oder mit Spyware gespickte Programme anbieten. Nicht nur mein Rechner wird es Lothar Jungs Download-Tipp.de danken...





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Freitag, März 21, 2008

hotton.de: Handys & Handytarife vergleichen

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Mein letztes Handy mit SIM-Karte hatte ich vor ein paar Jahren gekauft - einem aktuellen Angebot folgend. Und habe den Kauf schon kurz danach bereut - ich entdeckte ein wesentlich attraktiveres Bündel für weniger Geld bei einem anderen Anbieter. Hätte ich seinerzeit diese Seite gekannt, wäre mir der finanzielle Nachteil wohl erspart geblieben. Denn www.hotton.de/handyvertrag/ vergleicht ständig die Angebote einer Vielzahl von Anbietern und präsentiert das jeweils Günstigste auf ihrer Webseite. Zwar gibt es auf hotton.de ebenso vergleichende Seiten für Handyverträge ohne Handy und Handys ohne Vertrag, doch möchte ich die Bündels unter die Lupe nehmen, weil nur sie die beiden anderen Varianten beinhalten.

Übersichtlich sind alle Angebote auf einer Seite ohne überflüssiges Beiwerk präsentiert. Jeweils vier Geräte sind mit Abbildungen, Main-Features und günstigsten Preis nebeneinander angeordnet. Zum Zeitpunkt der Recherche waren auf dieser Seite in zehn derartiger Reihen insgesamt neununddreißig Angebote gelistet. Zwar muss man zum Überblicken aller Geräte nach unten scrollen, doch ist hierdurch eine sehr gute Vergleichbarkeit gegeben - die Präsentation der unterschiedlichen Modelle könnte nicht übersichtlicher sein. Hätte ich mir zudem die Angebote aus dem Internet selbst zusammensuchen müssen, wären dafür endlose Stunden drauf gegangen. So jedoch bringt hotton.de/handyvertrag/ einen echten Nutzen, spart Zeit und Geld.

So sieht eines der gelisteten Angebote aus - nur der Tooltip fehlt in diesem Beispiel. Für dieses Handy sind es beispielsweise vierzehn Tarifangebote, die man nach dem Klick erhält.

Wie ist der Ablauf? Wähle zunächst aus dieser Liste ein Handy aus und dann gegebenenfalls noch die Wunschfarbe, wenn es denn in verschiedenen Ausstattungen verfügbar ist. Ein Tooltip-Fenster zeigt beim Drüberfahren mit dem Mauszeiger zu jedem Handy dessen Features und die wichtigsten technischen Daten. Hast Du Dich für ein Modell entschieden, kommst Du auf eine Seite, auf der sämtliche mit diesem Handy lieferbaren Handyverträge der vier großen Anbieter übersichtlich und gut vergleichbar gelistet sind - von etwa vierzehn bis zu achtundachtzig kombinierbare Tarife je nach gewähltem Handy. Dazu kommen diverse Angebote für ein 0-Euro-Handy ohne Schufa auf hotton.de! Diese sind oft gekoppelt mit einem Gratis-Notebook, einem 200 bis 450 Euro-Einkaufsgutschein (Mobilfunkpaket mit Auszahlungsbetrag) , einem MP3-Player oder ähnlichem.

Besonders schön: Es gibt sehr viele Angebote mit 'monatlicher Grundpreis 0 Euro' sowie 'monatlicher Paketpreis 0 Euro' - so kann ein kostenloses Wunschhandy für Wenigtelefonierer zum absoluten Schnäppchen werden. Willst Du jedoch ein topaktuelles und daher relativ teures Gerät mit einem 0-Euro-Grundpreis, dann ist der Paketpreis höher - und umgekehrt. Ebenso verhält es sich mit dem Minutenpreis - je geringer dieser ist, desto höher sind Paketpreis oder Grundpreis oder Handywert. Aus diesen vier Faktoren ergeben sich je nach Gewichtung die unterschiedlichen Handytarife. Es ist also vor der Bestellung ein sorgfältiges Abwägen der folgenden vier Fragen notwendig:
  • Welches Gerät will ich (hochwertig oder günstig) respektive welche Kosten (monatliche Grundgebühr und Paketpreis) bin ich zu tragen bereit?
  • Bin ich Vieltelefonierer (geringer Minutenpreis bevorzugt) oder Wenigtelefonierer (hoher Minutenpreis tolerierbar)?
  • Möchte ich für die Zukunft möglichst geringe monatliche Kosten (0-Euro-Grundpreis) oder ist dieser Punkt nicht relevant?
  • Kann ich bei Auswahl eines hochwertigen Handys einen höheren Paketpreis tragen oder möchte ich die Kosten auf die monatliche Grundgebühr verteilt sehen?
So entscheiden Deine Ansprüche und Deine Nutzungsart, welche der vielen gelisteten Tarife in die engere Wahl kommen. Hier findet jeder Topf seinen Deckel, jeder Handynutzer den zu ihm passenden Vertrag. Noch detailliertere Informationen zum Tarif erhält man durch einen Klick auf die Tarifbezeichnung, wobei angenehmerweise ein Popup aufgeht, so dass die Ausgangsseite geöffnet bleibt. Ein weiterer Klick auf den neben dem jeweiligen Tarif befindlichen 'Bestellen'-Link schließt die Auswahl des Wunschhandys und des passenden Vertrages ab.

Der Rest ist die übliche und notwendige Eingabe Deiner Daten - das war's. Was könnte hotton.de verbessern? Nur zwei Kleinigkeiten: Einige wenige Tooltipps enthielten keine ergänzenden Informationen und bei der Auswahl eines weiter unten auf der Seite abgebildeten Handys kommt man auf den Folgeseiten ebenso weit unten an - auch wenn dort gar kein Inhalt mehr ist. Man muss also hoch scrollen. Aber dieses wird vom Betreiber sicher schneller behoben werden, als ich schreiben kann.

Das Fazit: Was mir vor allem gefällt sind die vielen Vergleichsangebote für Handys und Handyverträge und die sehr einfache und übersichtliche Abwicklung - die Nutzerführung. Es entfallen das schon erwähnte mühsame Zusammensuchen von Angeboten, das Hinfahren zum erwählten Anbieter, das Anstehen im Laden und die zähe Kommunikation mit gestressten Verkäufern - bei denen ich zudem immer etwas misstrauisch bin, ob sie mir nicht einen Ladenhüter unterjubeln oder Fehler beim Ausfüllen der Formulare machen. Online vergleichen und kaufen via hotton.de ist unproblematischer und sicherer.





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