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Dienstag, Oktober 30, 2007

Google optimiert Website-Analyse für Pagerank




Google scheint nun endlich eine Antwort auf die unzähligen Manipulationen im Pagerank durch Linkkauf und -tausch gefunden zu haben. Seit kurzem haben daher etliche Webseiten aller Art - die auf diese Weise ihre Position im Google-Ranking erfolgreich manipuliert haben - erhebliche Einbrüche in ihrem Pagerank verzeichnen müssen. Die Korrekturen liefen nicht selten über 4 Ziffern. So ist beispielsweise 'Statcounter' vom höchsten Pagerank PR10 auf PR6 korrigiert worden und etliche Blogger sind von PR8 auf PR4 oder drei gefallen. Auch renommierte Tageszeitungen sind weltweit betroffen.

Durch die Praxis des bezahlten Linktausches und -kaufes ist mit den Jahren die Aussagekraft des gesamten Google-Index und seines Rankings zunehmend in Frage gestellt worden. Google tat gut daran, hier wieder für klare Verhältnisse zu sorgen und seine Glaubwürdigkeit zurückzuerobern. Und zu belegen, dass seine Logik zur automatisierten Analyse von Webseiten auf dem neuesten Stand ist. Nun werden sich diejenigen, welche Pagerank-relevanten 'echten' Traffic durch hochwertigen Content zu generieren nicht in der Lage sehen, nach neuen Betrugsmöglichkeiten umsehen müssen.

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Montag, Oktober 29, 2007

Vorsicht vor Mails mit Betreff: 'Das Einkommen'

Eine neue Variante - möglicherweise der einfallsreichen Nigeria-Connection oder einer osteuropäischen kriminellen Vereinigung -, um ahnungslose Internet-Nutzer zur Geldwäsche zu missbrauchen, ist eine Mail mit etwa folgendem Inhalt:


Klick auf Mailtext zur Vergrößerung


Der Absender hat wenigstens Humor - er nennt sich 'Emmanuel Justice' - der Nachname ist der englische Begriff für Gerechtigkeit. Doch damit dürften die guten Eigenschaften des Absenders weitgehend erschöpft sein. Finger weg von all diesen dubiosen Angeboten und Anbietern. Sie wollen nämlich alle nur Dein Bestes - und geben sich dann mit Deinem Geld zufrieden...

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Freitag, Oktober 26, 2007

World of Warcraft für Power Gamer

[Trigami-Review]


Einzutauchen in die Tiefen des World Wide Web kann manchesmal öde sein, einzutauchen in die Tiefen der World of Warcraft ist dagegen nur selten langweilig. Doch kommt im WoW-Spieler irgendwann der Wunsch nach mehr Power auf, nach ein paar Spielvorteilen wie mehr Gold, mehr Level, bessere Gegenstände. Diese machen das Spiel spannender und lassen den Gegner blass aussehen. Es gibt einige Anbieter, die diesen Bedarf stillen. Bei Playcon.de heißen diese Services unter anderen WoW Gold und Powerleveling.

Bereits die neue Startseite lässt keinen Zweifel darüber aufkommen, dass man sich in einer gaming zone befindet - das Design erinnert an einen Spielautomaten. Die Orientierung fällt leicht und kann selbst mit noch zum Spiel abschweifenden Gedanken bewältigt werden. Über eine Abfrage der relevanten Informationen seines (Spiel-)Charakters erhält man ein maßgeschneidertes Angebot. Letztlich muss man sich zwischen 10 verschiedenen Goldmengen (Gold-Accounts) in der Preisspanne von etwa drei bis zu mehreren hundert Euro entscheiden. Rechnet man jedoch alle denkbaren Varianten zusammen, dann sind es schon gut 800 mögliche Kombinationen. Doch erhält man bereits für den kleinsten Betrag einhundert Goldstücke per Ingamepost.

Aber man sollte man vor lauter Virtualität nicht die Realität aus den Augen verlieren und einen prüfenden Blick in die AGBs werfen... - wenn der Link denn funktioniert. Heute funktionierte er nicht, ist zudem als solcher nicht zu erkennen und führte nur zur Hauptseite. Und fehlte zudem auf derselben. Das wird der deutsche WoW-Dienstleister hoffentlich schnell nachbessern. Er bemüht sich ansonsten über einen persönlichen Live-, Telefon- & MSN Messenger-Support um seine Gamer und deren Erfolg. Der Live-Support gefällt mir von der Idee her besonders gut - man stellt eine Frage via Direkt-Chat und erhält sofort Antwort, wenn ein Mitarbeiter gerade frei ist. Ansonsten kommt die Antwort per Mail, ohne die Frage neu eingeben zu müssen. Das dauerte im Test allerdings eine gute Stunde – zur Arbeitszeit. Wenn die Masse der Spieler online ist, dauert es schon mal etwas länger, bis Antwort kommt: Eine Abends um 20:30 Uhr gestartete Kontaktaufnahme via Direkt-Chat wurde zwei Stunden darauf per Email beantwortet. Doch ist das ist immer noch erheblich schneller als der Support von Großunternehmen mit klangvollen Namen wie 1und1™, Google™ oder Blogger.com™.

Playcon hat noch weitere Trümpfe im Ärmel: Demnächst soll auch Gold für Herr der Ringe (LotRo, Lord of the Rings Online und Eve Online) zu ordern sein - dies funktioniert derzeit nur über den 'alten' Shop. Wie auch der WoW-Levelservice und der AGB-Abruf. Darüber hinaus plant Playcon WoW-Gold und andere virtuelle Artikel von Gamern anzukaufen, sich somit als Zwischenhändler zu etablieren. Damit dürfte sich dieser Dienstleister einen guten Vorsprung vor seinen Mitbewerbern verschaffen. Doch schon jetzt werden auf der verlinkten Gibado-Shopplattform diverse Accounts und Identitäten ab einem Euro gehandelt. Suchet, so werdet Ihr finden...


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Sonntag, Oktober 21, 2007

Und tschüss: Rausgeflogen aus dem Google-Ranking



Aus der Google-Suchmaschine zu fliegen ist einfacher, als Webmaster denkt. Beispielsweise lädt man zu Testzwecken ein Dokument leicht verändert als Kopie auf den Webspace, vergisst es - und schon ist's passiert. Bei mir war der Auslöser das Dokument 'Eirene-Beschreibungen.htm', welches ich wegen seines Umfangs in mehrere Dokumente aufsplittete. Dummerweise ignorierte der Google-Bot meine NOFOLLOW-Attribute in den Links und Headern, zudem habe ich auch nach Wochen den Content des Ursprungsdokuments nicht um die Auslagerungen reduziert. Kurzum - so schnell und so wirksam ist 'duplicate content'. Folge: Die Unterseite fliegt aus dem Index.

Google empfiehlt übrigens auch,
"die Anzahl von Standard-Wiederholungen so gering als möglich zu halten."
Anderseits ist dies bereits eine Wiederholung des Textes aus der Google-Hilfe für Webmaster zum Thema 'Duplizierter Content'. Und wenn die Zitate überhandnehmen, ist dies auch wieder ein Problem. Darum lest dort lieber selbst nach :-)).

Glücklicherweise gibt es in den Google-Webmastertools einen Link zur neuerlichen Überprüfung einer Seite nach Behebung aller Verletzungen der Google-Richtlinien. So heißt es für den Rausgeflogenen nicht wie bei Google AdSense 'They never come back', sondern doch hoffentlich 'Hello again'.


Nachtrag vom 27.10.07: Nach Behebung der Fehler und Beantragung einer neuerlichen Überprüfung meiner Webseite bei Google sind sämtliche Unterseiten von chinnow.net wieder gelistet :-))
Hier finden Sie den Link zum Google-Antragsformular.

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Freitag, Oktober 19, 2007

TV- + Schnittsoftware + WinXP = Totalabsturz

Es war ein kleiner Gau. Morgens hatte ich noch aus diversen Einzelteilen aus dem Fundus meines Kellers einen Rechner zusammengeschustert, der sogar lief (WindowsXP, 32 Megabyte Hauptspeicher und 4 Gigabyte Festplatte). Am frühen Abend erweckte ich meinen 'Superrechner' [siehe Blogbeitrag 'Simsalabim - aus zwei (Rechnern) mach' eins'] aus seinen verdienten Ruhezustand, um mal eben einen Film zu schneiden. Das per se gelangweilte Schicksal verschaffte sich etwas Abwechslung, indem es just an diesem seltenen Tag, als ich aus Altteilen einen neuen Rechner zusammenschraubte, den meinigen ins 'Bill Gates Gedenk-Nirvana' schickte.

Versehentlich öffnete ich anstelle der Schnitt- die TV-Software. Irrelevant, dachte ich und öffnete die Schnittsoftware auf dem Fuße. Das hätte ich besser gelassen. WindowsXP hängte sich hierdurch nahezu auf, war nur über den Klammeraffengriff aus dem annehmlichen Treibersalat zu befreien, in dem das Betriebssystem festhing und lief danach scheinbar unbeschädigt und unverwirrt weiter. Ich lud die Schnittsoftware erneut, doch bevor ich das Messer an den Film ansetzen konnte, stürzte der Rechner mit einem wortgewaltigen 'blue screen' ab.

Fortan hing sich das System beim Hochfahren auf. Erst habe ich normal gestartet, dann im abgesicherten Modus, dann im abgesicherten Modus mit Eingabeaufforderung und zuletzt in der 'zuletzt als funktionierend bekannten Konfiguration'. Erst über die Reparaturkonsole der WinXP-Installations-CD kam ich an den DOS-Prompt und ließ 'checkdsk.exe' laufen. Doch erfolglos - der nächste Neustart fand ebenfalls nicht statt. Dann - etwas weiter hinten im Windows-XP Setup - wählte ich Reparatur des Betriebssystems - doch ebenfalls ohne Erfolg. Hierbei stürzte gar das Setupprogramm ab, schon bei dem Kopieren der Treiber auf die Festplatte. Also blieb nur die Neuinstallation über das vorhandene System - die schlechteste Variante, weil danach alle Einstellungen, Emails, Programme, Optimierungen etc. nicht mehr vorhanden sind und somit alles neu installiert und eingestellt sein will.

Das klappte ganz gut und ließ mich schon frohlocken, bis die ersten Programme von CDs installiert sein wollten. Beim Lesen der CDs hängte sich der Rechner nochmals nahezu auf - es kamen nicht einmal mehr Fehlermeldungen. Ein simpler Neustart brachte hier Abhilfe. Irgendwann war wieder alles aufgespielt und eingestellt - nur die so schön strukturiert abgelegten Mails sind alle weg und zwei Festplatten haben ihre Daten verloren. Die eine ist nicht mehr zugänglich, die andere bettelt um Formatierung. Aber ich habe ja noch ein paar andere dranhängen und ohnehin zwei Backups meiner Daten, so hält sich das Leid in Grenzen. Und ich lasse diese Baustelle ersteinmal ruhen.



Was habe ich übrigbehalten, gelernt und mitgenommen aus diesem 24-Stunden-Rennen um den großen Preis eines laufenden Rechners? Immer schön langsaaaaam die Programme starten, erst überlegen, dann wählen und wenn sich Bill Gates Bastelbetriebssystem doch einmal verheddert, vorsorglich resetten und nicht retten. Dann klappt's auch mit der Schnittsoftware.

(Im Bild sind beide besagte Programme in friedlicher Co-Existenz)

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Mittwoch, Oktober 17, 2007

Sport im net

[Trigami-Review]



Wenn man so durch die Internetwelt streift, finden sich manchesmal Perlen, die einen Nutzen bringen, ohne etwas zu verlangen. Sportsfreunde.de gehört hierzu, wenngleich dies ob der schlichten Aufmachung nicht gleich ins Auge fällt.

Ich bin Gelegenheitssportler, was soviel heißt wie: ich bin ein Couch-Sportler, schaue jedes Länderspiel und natürlich jede Weltmeisterschaft. Sportsfreunde.de hat nun eine kleine, aber feine aktive Gemeinde angezogen, die von B wie Badminton bis W wie Wintersport alles diskutieren, was mit Sport zusammenhängt. Hier finden sich Sammlungen von Videoclips und Bildern zu diversen Sportarten - mit Bewertungen durch die User. Sportinteressierte können hier das Torfeuerwerk unserer Herren-Nationalmanschaft gegen San Marino noch einmal sehen oder darüber diskutieren, weshalb "Sport-Bild" sich verblödete, nach dem grandiosen Sieg der deutschen Nationalelf in der Frauen-WM diese in der folgenden Ausgabe nicht auf den Titel zu bringen. Auch interessant: Sport-Events können bekanntgegeben und gesucht werden - mit Umkreisfinder. Und Sportpartner suchen und finden sich bundesweit.

Lokale Sportgruppen und Vereine haben Bereiche in der Community eingenommen, in denen sie über ihre Sportart - von Holzhacken(!) bis Golfen - diskutieren und Videos und Bilder präsentieren. Dies ist der ideale Raum für Vereine, welche sich als Teil eines größeren Ganzen verstehen und derart präsentieren wollen. So erweitern sie ihre Reichweite über den lokalen Bezug hinaus, sind in ganz Deutschland präsent.

Im Gegensatz zu manch größerer Community kann jeder Registrierte kostenlos andere Mitglieder der Community direkt anschreiben – so wie auch alle anderen Angebote kostenlos sind. Die Nutzerführung ist einfach und übersichtlich, die unvermeidliche Werbung dezent eingebunden und das Angebot attraktiv – letzteres hat nur (noch) einen Haken: Die Community könnte noch größer sein, um beispielsweise mehr Auswahl an potentiellen Sportpartnern geboten zu bekommen. Doch da es sich noch um eine recht junge Seite handelt, besteht hier wohl Grund zur Hoffnung. Der in den Keywords des Seitenquelltextes erwähnte Blog blieb mir übrigens verborgen – dabei wäre dieser eine echte Bereicherung für die Kommunikation der Betreiber von Sportsfreunde.de mit den Usern.

Summa summarum ein rundes Angebot, das Erfolg haben wird.

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