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Sonntag, Juli 29, 2007

Von Suchbegriffen und Website-Traffic



Seit sieben Jahren betreibe ich diese Webpräsenz und ich habe niemals zuvor weiter darüber nachgedacht, wie denn Ihr Leute auf meine Website kommt. Gut - ich habe alles schön brav bei Suchdiensten angemeldet, so wie es auch naheliegend ist. Und ich dachte, dass dann jemand nur mit dem genau passenden Suchbegriff - beispielsweise 'Allergiefrei ohne Medikamente' oder 'Lebensmittelzusatzstofftabelle' hierher findet.

Nun nutze ich seit ein paar Wochen die Google-Webmaster-Tools und staune Bauklötze: Hier sind die Top-Suchbegriffe der letzten sieben Tage:

1. boobies
89
2. women boobies
10
3. geburtstagseinladungen
86
4. schnellstartleiste weg nach hochfahren
4
5. kann windows xp nicht in den ruhestand bringen pci
6
6. all american heros
3
7. musik und video abspieler
3
8. andré kostolani
8
9. mehrwerttelefonnummern
9
10. "gerd jordan"
10
11. edeka waldenau
11
12. sterbeforschung
12
13. christian vahl mainz
19
14. ostheimer elke
32
15. steffi lembke
33
16. pfarrer stefan lampe
110
17. schulsystem in mexiko
285

Bei den 'Boobies' kam ich erstmal ins Grübeln - doch dann erinnerte ich mich des auf vielen Unterseiten präsenten Werbe-Pics, auf dem eine halbnackte junge Frau einen Zettel hält, auf dem 'I love chinnow.net' steht. Diese Datei heißt 'boobies.jpg'. Nun anzunehmen, dass die Internetnutzer der ganzen Welt hierher kommen, nur um meine Eigenwerbung zu bestaunen, trifft nicht ganz zu. Es sind halt Sextouristen, ziellos umherstreunend, mal hier mal da einen Blick auf blanke Brüste erhaschend. Ich hoffe, hier werden sie glücklich.

Schwieriger ist das mit dem Suchbegriff 'Schulsystem in Mexiko'. Hier gibt es weit und breit nichts mexikanisches. Und dass jemand diesen Suchbegriff eingibt und in der Google-Suchliste bis zur 285. Position herunterscrollt um dann auf chinnow.net zu klicken - kaum zu glauben, aber wahr. Und dass dieser Suchbegriff sich schon seit Wochen in der Liste hält, ist eines der letzten Mysterien dieser Welt.

Man kann die (erweiterte) Tabelle auch nach Ländern aufschlüsseln: Die Brasilianer wollen das Nostalgie-Computerspiel, die Kanadier, Briten und Chinesen Brüste, die Ungarn den Musik-Abspieler, die Polen Bücher und die Schweizer und US-Amerikaner von allem etwas.

Um es abzukürzen: Zu Punkten 5, 6, 7, 8, 9 und 12 kann ich sinnvolle Inhalte präsentieren, bei den anderen muss ich passen. Ob eine Trefferquote von 6/17tel gut ist oder nicht - weiß das jemand von Euch?

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Freitag, Juli 27, 2007

Wo sind das Menü und der Top-Frame?




Den Stammlesern unter Euch wird's aufgefallen sein - das Menü am linken Rand und der Topframe mit der Suchfunktion fehlen. Ich habe gestern das Framing der direkt angesprungenen Unterseiten deaktiviert, um zu schauen, wie die Google-AdSense Daten darauf reagieren.

Wer AdSense selber nutzt weiß, dass gerade deren Channeldaten unzuverlässig sind. Google's AdSense-Support behauptet nun auf meine Nachfrage, dies läge u.a. an dem Aufrufen von Seiten in einen bereits geladenen Frame. Nun - das lässt sich leicht verifizieren, also schalten wir das Framing einfach mal ab, bevor ich im AdSense Forum Googles Aussage ungeprüft weitergebe.

Aber auch die sonstigen, sogenannten 'aggregierten Daten' der AdSense-Statistik sind mir im Vergleich mit meinen Providerdaten suspekt - woll'n doch mal schauen, ob nicht heraus zu bekommen ist, wo der Hase im Pfeffer liegt.

Bis zum Ende dieses 'Google-Support-Tests' in etwa vier Tagen findet Ihr das Menü nur über den Aufruf 'www.chinnow.net'.


Nachtrag: Das Ergebnis scheint eindeutig - die Channeldaten sind ohne Framing stimmig. Doch weil die Channeldaten keinerlei Einfluß auf die Korrektheit der AdSense-Abrechnung haben, verwende ich sie nur noch als Tendenz-Implikator. Die Zweifel an den aggregierten Daten der AdSense-Statistik haben sich hiernach eher vergrößert - die ohne Framing gezählten Impressionen gingen um 75 Prozent zurück - und waren damit noch unstimmiger als zuvor.

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Mittwoch, Juli 25, 2007

Webdesign-Probleme für Anfänger

Wenn ich auf guten Webseiten wie Google oder Blogger.com bin, fällt mir an ihnen vor allem auf, dass sie extrem einfach gestrickt sind. Ihre Erscheinung ist spartanisch - der User hat zunächst jeweils nur eine Grundfunktion vor Augen.

Wenn ich diese Angebote mit meiner Seite vergleiche, fällt mir sofort die überquellende Menüleiste ins Auge, der Besucher wird von ihr förmlich erschlagen. Sie ist unübersichtlich, überfüllt und passt auf keinen Bildschirm. Weniger ist mehr, dachte ich mir daher und tüftele an einer vereinfachten Menüdarstellung mit aufklappenden Untermenüs, sobald man mit der Maus darüber fährt. Das Problem, das sich daraus ergibt, ist folgendes: Das vorhandene Design ist für die alleinige Darstellung der Hauptmenüpunkte zu langweilig. Also würde ich gern die Hintergrundfarbe ändern. Die ist jedoch die Basis für das gesamte Layout aller Unterseiten - somit verbietet sich dieses Ansinnen, wollte ich nicht die nächsten Monate mit Anpassungen verbringen. Daher experimentiere ich ersatzweise mit Farben und Schriften für eine Hervorhebung der Einträge - das bringt ebensoviel Spaß wie dereinst meine Malversuche in der Ölmalerei, nur dass es mir heute keiner mehr an den Fingern ansieht, wenn ich mal wieder mit Farben gespielt habe.


Das ist ein ziemlich alter Schinken - und sieht nicht nur aus wie selbst gemalt

Mit dieser Kleckserei einher geht eine Überlegung nach der Ausrichtung dieser Webseite. Spreche ich in Design, Darstellungsform und Texten primär die Menschen mit Namen Chinnow an, da es ihr Network zum präsentieren eigener Inhalte ist? Oder den mir unbekannten Internet-Surfer, der gezielt oder zufällig bei uns einkehrt? Die Frage ist nicht so leicht zu beantworten. Ziele ich auf Ersteren, fühlt sich Letzterer nicht angesprochen und nutzt die ihm dargebotenen Angebote nicht. Umgekehrt ist es schwieriger, Leute zum Mitmachen zu gewinnen.

So eine Webseite lebt, wuchert und mutiert und keiner weiß, was letztlich dabei rauskommt.

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Dienstag, Juli 24, 2007

iPhone oder nicht?




Nach der ersten Hype über Apples eierlegende Wollmilchsau kehrt Ernüchterung in die Gemeinde der Handynutzer ein. Die Blogshäre raunt, das Smartphone von Apple könne zwar manches, aber nicht alles Wesentliche. Es sei zwar sehr teuer, biete dafür aber einen Knebelvertrag mit Bindung an nur einen Mobilfunkanbieter. Es würde extrem exklusiv sein, weil es kaum einer haben wolle. Aber das Beste: Es ist nicht zu haben. In der Zeitspanne, in der nun schon über dieses nicht käufliche Produkt geredet wird, verschwinden andere bereits wieder vom Markt.

Und das ist der Knackpunkt - die Konkurrenz schläft nicht. Und wenn Nokia & Co ihre Antwort präsentieren, kann Apple sein Produkt vermutlich einpacken. Das iPhone ist top designed und hat vor allem viele Extras nicht: Keine Zwischenablage, kein Empfang/Versand von MMS, ein Telefonbuch ohne Suchfunktion, einen Kalender ohne Wochenansicht, keine JAVA-Engine, keine Funkübertragung trotz Bluetooth. Ein Erweiterungsslot für Speicherkarten ist nicht vorhanden. Die integrierte Zwei-Megapixel-Digitalkamera kann nur Einzelbilder aufnehmen. MMS für Audio und Video wird nicht unterstützt. Da sich das iPhone nicht an den Bluetooth-Standard Advanced Audio Distribution Profile (A2DP) hält, ist eine Zusammenarbeit mit entsprechenden Bluetooth-Stereo-Geräten wie Kopfhörern und Autoradioschnittstellen anderer Hersteller nicht möglich. Es unterstützt keinen Breitbandzugang per UMTS oder HSDPA.

Die Konkurrenzprodukte werden vermutlich all dies haben - und billiger sowie sicherer sein. Denn schon kurz nach dem Verkaufsstart wurden zahlreiche Sicherheitslücken in der Software des iPhone entdeckt. Also abwarten und Tee trinken...

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Montag, Juli 23, 2007

Youtubeâ„¢ als abgeschottete Sandkiste?




Youtube™ hat sich durchgesetzt, hat mit den wichtigsten 'Plattenfirmen' Verträge geschlossen, um ohne Sorge um Abmahnungen Musik- und Videoclips mit aktuellen Musiktiteln frei zugänglich zu machen. Das ist fein.

Weniger fein ist, dass dies rein für die Präsentation von Musiktiteln auf Youtube™ gilt. Das Verlinken auf diese Videoinhalte oder gar das Einbinden in die eigene Webseite dagegen bleibt strafbar und abmahnfähig. Darum lasse ich (noch) die Finger davon, so gern ich auch Britney Spears neueste Frisuren präsentieren würde. Man munkelt, ihre Haare wachsen ganz von selbst wieder nach. Und sie will jetzt laut 'Chart-King™' ihre intimsten Gedanken mit der Welt im 'OK!'-Magazin teilen. Naja, das ist ja auch der letzte intime Bereich, den wir bei ihr noch nicht kennen. Hoffentlich lohnt es sich.

Wenn die Medienkonzerne also diese Hühnchen - ich meine die User, nicht Britney - vorerst nicht rupfen, mag dies mit ihren Vereinbarungen mit Youtube™ zusammenhängen. Denn des Surfers liebstes Kind auch nur indirekt zu schädigen bedeutete, sich auch mit den internationalen Medien, insbesondere der Presse anzulegen.

Trotzdem - trau schau wem...

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Freitag, Juli 13, 2007

Browser's Profile

Mozilla macht mich fertig. Schafft mich. Nur, um die Kompatiblität zu meiner Webseite zu testen, habe ich zum IE und Mozilla den Netscape-Browser installiert. Und seitdem weiß ich nicht nur, dass ich im Mozilla-Browser ein Profil habe, ich komme auch nicht mehr hinein. Und fort sind alle Favoriten und die sonstigen Einstellungen. Dieses ist my favorite Fehlermeldung:


Das Zurückkehren zum Microsoft Internet Explorer ist auch keine Lösung - bei Googles AdSense komme ich mit ihm nach Eingabe der Login-Daten gar nicht mehr weiter und bei zahlreichen anderen Seiten hagelt es Fehlermeldungen. Also werde ich vermutlich darangehen müssen, die Favoriten zu kopieren - alles schön manuell, weil ich in diesem tollen Browser keine derartige Funktion finde.

Doch nicht nur das - wenn ich jetzt irgendwo reingehen möchte, füllt Mozilla ungefragt die Login-Daten aus, ohne jemals hiermit beauftragt worden zu sein. Woher weiß er die bloß?

Ich hätte von diesem Problem nie erfahren, wenn nicht mein DVD-Laufwerk aus dem Explorer verschwunden wäre. Ich wollte jedoch eine DVD einlegen, brauchte es hierfür naheliegenderweise und startete erstmals seit langem den Rechner richtig neu. Ansonsten geht er beim Abschalten nur in den Ruhezustand und beim Einschalten wieder genau an die Position, wo ich zuvor war [siehe Blogbeitrag: 'Stromverbrauch ohne Ende?'].
Wo der kausale Zusammenhang ist? Ich weiß es auch nicht, aber nach dem Neustart war das DVD-Laufwerk wieder da und mein Mozilla-Profil weg.

Fast ein Nachtrag: Ich habe soeben Netscape wieder deinstalliert - meine Seite wird korrekt angezeigt und damit hat er seine Schuldigkeit getan. Und nun klappt's auch wieder mit dem Mozilla-Profil :-)).

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