Smaller well translated English version
Automatic translation with Google-Translate
Traduction automatique avec Google-Translate
Klick schließt Menü
ChinNow.net Mini-Statistik:

Unsere Besucher halten die Site am Leben.

Grenzwerte aktiver Besucher:

Maximum Minimum
318 2

www.ChinNow.net
28 Besucher aktiv
Open All Night

Language:english
Language:Google-english
Langue:Google-francaise

Startseite (home)
Werbung
Sitemap
Nutzungsbedingungen
Impressum

ChinNow.net - seit 2000 online

Dienstag, Januar 30, 2007

Das Steinzeit-Handy

Heute ist mein Glückstag. Ich bin so happy, ich könnte Purzelbäume schlagen. Ich bin nämlich ein absoluter Handy-Freak. Nicht nur, dass ich seit Jahren keines mehr nutze, ich trauere auch noch meinem steinalten Ericsson® PH337 hinterher - einem Modell der Vorsteinzeit, fast ziegelgroß und gewichtig (200g). Ein solches vergisst man nicht in der Hose oder Hemdtasche, und so wird es auch nicht gewaschen, geschleudert und gebügelt. Das versehentliche Verlegen dieses Großraumtelefoniergeräts ist ebenso unwahrscheinlich, wie dass Sie Ihre Petroleumlampe irgendwo liegenlassen. Und wenn doch: Niemand will es haben. Sie bekommen es sicher zurück. Warum mag ich es dann? Gerade deswegen. Auch ist es megaleicht zu bedienen, das Display in der Sonne wie in Finsternis gut ablesbar und dessen Schrift groß. Der Akku hält mehr als dreimal solange wie die heutigen, bis er hin ist, und so einen Klingelton hat niemand.

Natürlich befand sich dieses gute Stück seit wenigstens fünf Jahren im Ruhestand in unserem Keller. Obgleich es zuvor schier ewig im Betrieb war - nach heutigen Maßstäben. Denn es war 1994, als es das Licht der Welt erblickte und ihm der erste Strom eingehaucht wurde. Ich verspüre seitdem wenig Neigung, mich mit neuen Designs, Tastengrößen, vollgestopften Displays, Symbolen und so weiter zu beschäftigen. Trotzdem - wir haben stets ein 'Familien-Handy', immer unterwegs, doch fast unbenutzt. Diese "Ich stehe hier und bin gleich da"-Mitteilungen machen uns nicht glücklicher, nur fusseliger. Sie täuschen Geschäftigkeit vor - genausogut könnte man mit den Fingern trommeln oder mit dem Besteck spielen, um sich des Seins in dieser Welt kontinuierlich zu vergewissern. Deshalb wird es eher für "Meine Kette ist abgesprungen, holst Du mich ab?"-Mitteilungen verwendet. Doch auch ein solchermaßen geschontes, nahezu modernes Handy hält Dank einer unerklärlichen Morbidität nur zwei bis drei Jahre. So hat uns nun unser zweites Siemens® C35 in Folge verlassen wie zuvor unser Siemens® C25 und unser Alcatel® - unbetrauert, unbeweint.

In dem neuerlichen Handy-Vakuum erinnerte ich mich an das Relikt in meinem Fundus und schaute eher zur Bestätigung meines Vorurteils, in einer Wegwerfgesellschaft zu leben bei Google unter 'Akkus' für mein Ericsson® nach. Und staunte Bauklötze. Es gab nicht nur noch welche, sondern auch noch von mehreren Anbietern zu Spottpreisen von acht bis zwölf Euro. Wie ist das möglich angesichts der vielen hundert Modelle mit jeweils unterschiedlichen Akkus, die zwischenzeitlich erschienen sind? Keine Ahnung. Aber das war gut.

Und nun werden Sie denken, ich hätte Freude an meinem neuen Handy? Aber weit gefehlt - meine Frau hat es mit Charme und Argumenten vereinnahmt. Aber ausleihen darf ich es, gelegentlich.


(!! WEGEN ABMAHNUNGEN WERDEN HERSTELLER UND PROGRAMMBEZEICHNUNGEN NICHT MEHR NAMENTLICH GENANNT !!)

Labels:





Dienstag, Januar 02, 2007

Neues vom Schrottplatz?

Stellen Sie sich einmal vor, da bringt ein beliebiger Hersteller einen weiteren MP3-Player auf den Markt. Und dieses Ding läuft nur mit einer einzigen, ganz speziellen Software. Na gut, werden Sie sagen, das macht Apple® mit seinem IPod® doch auch. Aber es kommt noch besser: Das neue Ding lässt sich überhaupt nur mit dem Computer verbinden, wenn man sich in dem vom Player erwarteten Land befindet - dieses wird gar über das Internet u.a. verifiziert. Auch wird Musik mit Kopierschutz eines anderen Anbieters nicht abgespielt. Diejenigen Musikstücke mit dem 'eigenen' Kopierschutz jedoch kann man kaufen - per Abonnement für zunächst EUR 11,50 im Monat. Endet das Abonnement, ist die Musik futsch. Denn Sicherungskopien über das Abonnementsende hinaus lässt die Software nicht zu.

Reichen Ihnen diese Einschränkungen schon oder hätten Sie gerne noch mehr? Dieser Player hat eine WLAN-Funktion. Mit ihr könnte man theoretisch ohne Kabelverbindung Lieder auf den PC oder andere Geräte übertragen. Sie bezahlen zwar für diese Funktion, dürfen sie aber nicht frei nutzen. Denn per WLAN empfangene Lieder dürfen Sie nur dreimal und längstens innerhalb eines Zeitfensters von drei Tagen anhören. Diese Beschränkung gilt übrigens für jede per WLAN übertragene Musikdatei - selbst wenn Sie den ersten Schrei Ihres Sohnes oder Ihrer Tochter auf den MP3-Player übertragen haben, verfällt Ihre Erlaubnis zum Anhören desselben nach dreimaligen Hören oder drei Tagen.

Nun fragen Sie sich, wer denn sowas noch kauft. Ich habe keine Ahnung. Wer so etwas herzustellen wagt, kann ich Ihnen dagegen sagen: Microsoft® mit dem neuen 'Zune®'.

Nachtrag und Endnote: Bill Gates, welcher doch irgendwie immer noch Chef der Garagen-Schmiede Microsoft ist, sagte gegenüber dem Betreiber von 'techcrunch.com', dass das Binden der Kopie an ein bestimmtes Endgerät nicht akzeptabel wäre. Sein Rat: "Leute sollten CD's kaufen und sie rippen - das ist legal." Doch gleichzeitig lassen sich erstmalig mit dem Mediaplayers ab Version 11 keine via Internet gekauften 'DRM'-kopiergeschützte Musikstücke mehr sichern. So sind beispielweise nach einer Neuinstallation des Betriebssystems alle im Internet gekauften Lizenzen verloren.

[Quelle: Computerbild 24/2006 & 01/2007]


(!! WEGEN ABMAHNUNGEN WERDEN HERSTELLER UND PROGRAMMBEZEICHNUNGEN NICHT MEHR NAMENTLICH GENANNT !!)

Labels: