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Dienstag, November 28, 2006

Ist nur keine Firewall eine gute Firewall?

Im letzten Beitrag erzählte ich von Eigenheiten der Firewall ZoneA... auf einem der Rechner unseres Netzwerkes. Doch schon seit etwa drei Wochen weigert sich das auf meinem 'Superrechner' installierte ZoneA..., in den Arbeitsspeicher zu gehen und seinen Job zu machen. Weder die Neuinstallation noch ein Ausweichen auf ältere Versionen dieser Software brachte Besserung. Inzwischen läßt sich gar keine Version mehr installieren - das Setup bricht jeweils mit interessanten Fehlermeldungen ab. Seitdem treibt sich mein Rechner ungeschützt im Internet herum.

Jetzt habe ich die kostenlose Alternative von Syg... installiert. Ich erwartete, nach Lösung dieses Problems unzählige Würmer, Trojaner, ein paar Viren und sonstige Schädlinge zu finden. Doch nichts - der Rechner ist absolut clean. Und das, wonach ein neu installiertes System ohne Schutzprogramme bei bestehender Internetverbindung bereits nach durchschnittlich 20 Minuten infiziert sein soll. Ich prüfte mit drei Trojanerscannern und 2 Virenscannern - diese sind in der Vergangenheit immer fündig geworden, trotz Firewall.

So schön diese Anekdote für die Verfechter des ungeschützten Verkehr klingen mag - mit ist's besser. Ich habe einfach nur Glück gehabt. Denn wieso sollte der Rechner mit Internet-Schutzprogramm eher infiziert werden als ohne?

Nachtrag: Die neue Firewall habe ich übrigens inzwischen wieder deinstalliert. Sie meldete mir bei jeder Aktivität eines beliebigen Programms, dass die von dem jeweiligen Programm genutzte DLL-Datei seit dem letzten Zugriff verändert worden wäre. Irgendwann habe ich dann beim Abruf von Emails der Verwendung nicht zugestimmt - danach funktionierte Microsoft Outlook nicht mehr. Wo diese Entscheidung rückgängig zu machen ist, konnte ich nicht in Erfahrung bringen. Allerdings erwarte ich, dass sich solche Mätzchen in einem überschaubaren, eher kurzen Zeitraum lösen lassen.

(!! WEGEN ABMAHNUNGEN WERDEN HERSTELLER UND PROGRAMMBEZEICHNUNGEN NICHT MEHR NAMENTLICH GENANNT !!)

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Freitag, November 17, 2006

Firewallsoftware reagiert verschnupft

Sachen gibt's. Da gab es ein relativ unbedeutendes Verbindungsproblem. Zur 'Lösung' beendete der Neu-User alle Firewall-Prozesse im Taskmanager und löschte deren Dateien manuell von der Festplatte. Clever, oder?

Hiernach war für alle zu der Zeit aktiven Programme der Zugang zum Internet versperrt. Lediglich der während des Rauswerfens nicht aktive Rest durfte noch surfen. Auf wundersame Weise behielt das Internet-Schutzprogramm selbst nach mehreren Neustarts diese Blockade aufrecht.

Und was lernen wir aus der Geschicht'? Ärgere ZoneA... nicht. Sondern deinstalliere es auf dem kleinen Dienstweg wie es sich gehört über die Setup-Routine von der Festplatte. Oder noch besser: Lass' es drauf - es gibt kaum einen besseren Torhüter für den PC.

(!! WEGEN ABMAHNUNGEN WERDEN HERSTELLER UND PROGRAMMBEZEICHNUNGEN NICHT MEHR NAMENTLICH GENANNT !!)

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Samstag, November 11, 2006

MP3-Player vom Schrottplatz?

Nun war es mal wieder soweit. Es trieb mich unaufhaltsam in eine dieser 'Ich bin doch nicht blöd'-Filialen einer großen Elektronikhandelskette zum Zwecke des Erwerbs eines MP3-Players. Die Marke war mir egal, nur billig sollte er sein.

Das erste dieser Prachtexemplare aus dem Angebot für 39 Euro war nach 500 Megabyte bereits voll. Laut Packung sollten aber 1 Gigabyte draufpassen. Saublöd, dachte ich und fuhr wieder in die Filiale. Er wurde anstandslos zurückgenommen, und so suchte ich mir einen neuen aus, vorsichtshalber ein anderes Modell, 10 Euro teurer. Doch oh weh und Schreck, auch bei diesem brach Microsofts WindowsXP das Kopieren vorzeitig ab. Diesesmal jedoch formatierte ich den Wechseldatenträger und siehe da - nun hatte der MP3-Player 1 Gigabyte Kapazität. Schön. Als alle Lieder draufwaren, wollte ich sie auch anhören. Das ging jedoch nicht - dieses kleine Mistding hängte sich jedesmal auf oder stürzte ab oder wie immer man es nennen will. Es tat nichts mehr, ließ sich nicht einmal ausschalten. Daraufhin rief ich bei der Hotline des urdeutschen Herstellers an, dessen Name mit 'Ph..' beginnt und hatte einen kostenpflichtigen, aber unterhaltsamen 20-minütigen Kontakt zum Telefonsupport. Am Ende riet mir der freundliche Mitarbeiter, das Gerät zum Händler zurückzubringen.

Dies tat ich - nach einer angemessenen Pause zum Luftholen. Der Mitarbeiter - mir nun schon persönlich bekannt - begrüßte mich wie einen alten Freund. Er nahm das Ding anstandslos zurück. Doch ich hatte schon seit Stunden das arrogante Schwein aus deren aktueller Fernsehwerbung vor Augen. Es grinste mich an.

Inzwischen war es in dem Laden voll geworden. Diesesmal entschied ich mich für den - nach Meinung des Verkäufers - besten Hersteller für weitere 6 Euro Aufschlag und stellte mich an eine der kürzeren langen Kassenschlangen an. Natürlich waren alle anderen Schlangen schneller, denn meine Kassiererin telefonierte längere Zeit, und natürlich durfte ich, an der Kasse angekommen, die Gutschrift hier nicht verrechnen lassen. Denn zuvor wäre ich ja an der anderen Kasse gewesen, und genau zu der müsste ich jetzt hin.

Nette Wartende hinter mir hatten Mitleid und rieten, direkt zur anderen Kassiererin zu gehen. Ich hatte jedoch heute noch keinen Kaffee getrunken und irgendwie zuwenig Testosteron im Blut. Also ging ich zurück und stellte mich brav an die andere Schlange an. So bekam ich im dritten Anlauf einen MP3-Player, der die kopierten Lieder sogar wiedergab. Nachdem ich auch ihn zunächst formatiert hatte.

Und die Moral von der Geschichte? Es gibt keine. Wer nicht bemerkt, dass die Kapazität zu gering ist, der ärgert sich auch nicht. Und wer es bemerkt, der bessert am besten selbst nach. Oder bringt den Edelschrott zurück. Aber wenn das Ding erstmal funktioniert, ist es eine wunderbare Sache. Man hat auf jeder Party seine eigene Musik dabei, im Auto sowieso, selbst dem Jäger im dunklen Wald erheitert es beim Warten auf die Sau. Womit der Kreis sich schließt. Ich bin jedenfalls froh, dass ich keine Sau bin und mich nur mit Telefonhotlines und defekten elektronischen Geräten beschäftigen muss.


(!! WEGEN ABMAHNUNGEN WERDEN HERSTELLER UND PROGRAMMBEZEICHNUNGEN NICHT MEHR NAMENTLICH GENANNT !!)

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Montag, November 06, 2006

Nun läuft's, manchmal

Das sind gute Zeiten - der Rechner summt, die Heizung brummt und die Grünkohl-Ernte steht vor der Tür.

Das Boot-Laufwerk des neu zusammengeschusterten 'Superrechners' hat jedoch einen Wackelkontakt am Stromanschluss. Daher betreibe ich denselben nur noch mit offenem Seitenteil. Denn die Kontaktstörung tritt nur gelegentlich beim Start auf - nicht übrigens im Betrieb. Bis heute. Bis jetzt. Sollte der Kontakt ganz verloren gehen, stünde mir das aufwendige ('aufwendig' bei mir trotz sonst weitgehend neuer Rechtschreibung konsequent mit 'e' und nicht mit 'ä') Neueinrichten bevor. Oder ich kopiere die ganze Start-Partition schon mal vorsorglich auf eine freie Festplatte. Aber wer hat denn für sowas noch Zeit? Ich sollte besser Blogbeiträge verfassen. Oder Fehler in meinen Programmen ausbügeln.
Nachtrag: Jetzt - 14 Tage später - geht der Kontakt auch während des Betriebes flöten. Die Musik und der Bildschirm frieren ein, und nach einem Wackeln am Wackelkontakt wackelt sich die Festplatte wieder hoch und alles läuft weiter. Gut bei ungesicherten Dokumenten, schlecht bei laufenden TV-Aufnahmen.

Die DVB-T Karte lieferte über die letzten drei Tage kein Bild - bei optimalen Signalwerten. Heute war es wieder da. Auch ohne chirurgischen Eingriff. Wenn's jemand herbeigezaubert hätte, wäre es Zauberei. Doch so ist es nur Microsoft.

Unsere Microsoft-Windows Rechner leiden an extremer Kurzsichtigkeit - kaum einer erkennt noch den anderen. Und wenn der eine mal den anderen sieht, heißt das noch lange nicht, dass der andere den einen auch sieht. So finden sich in meinen kleinen Netzwerk von fünf Rechnern gerade mal drei. Auch das wäre zu richten, wenn dann der Leidensdruck einmal groß genug geworden sein würde.

Zu guter Letzt habe ich ein neues Buchprojekt angefangen. An dem vorherigen schrieb ich acht Jahre, dieses soll in drei Monaten fertig sein. Damit ich nicht doppelt arbeiten muss und stets mit einem Worst-Case-Szenario rechne, sichere ich alle Daten mit zwei verschiedenen Backup-Programmen auf zwei weiteren Festplatten. Darunter befindet sich auch eine Excel-Tabelle, dessen Original während der Datensicherung gelegentlich in einen alten Stand zurückversetzt wird. Die Ursache könnte Gerüchten zufolge auch ein MS-Office Bug sein. Doch solange ich täglich sichere und der Fehler nicht reproduzierbar auftritt, ist mir die Fehlersuche zu aufwendig. Also speichere ich größere Änderungen zusätzlich unter einem neuen Dateinamen - dann wird nichts überschrieben.

Noch vor einigen Jahren habe ich solche Wehwehchen sofort behoben. Doch heute lasse ich es oft und greife lieber zu einem Buch. Und schalte die Kiste aus. Aber wenn er dann läuft, hält mich das Computern mit derartigen Kleinkram bei Laune. Für eine kurze Zeit fing es schon an, langweilig zu werden.

(!! WEGEN ABMAHNUNGEN WERDEN HERSTELLER UND PROGRAMMBEZEICHNUNGEN NICHT MEHR NAMENTLICH GENANNT !!)

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