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Montag, Juni 19, 2006

Vorsicht bei Aktivierung des Ruhezustandes unter WindowsXP

Es war von mir nicht geplant, einen zweiten Blogeintrag in Folge mit 'Vorsicht' beginnen zu lassen - aber Bill's WindowsXP hält so manche Überraschung in unauffälligen Funktionen bereit.

Ich aktivierte erstmals in dieser Installation unter 'Systemsteuerung/Energieoptionen' den Ruhezustand. Daraufhin wählte ich anstelle von 'Herunterfahren' beim Abschalten 'Ruhezustand'. Der Rechner fuhr herunter und schrieb den Inhalt des Hauptspeichers in eine Datei, um diese beim erneuten Booten wieder einzulesen. Eigentlich eine feine Sache - soweit war alles gut.

Nach dem Neustart meldete XP, das Speicherabbild sei beschädigt und schlug seinem Dumm-User vor, er solle noch einmal starten. Das tat ich auch - doch anstelle des erwarteten Startlogos kam nach dem Scandisk-Durchlauf ein 'blue screen' mit der folgenden Meldung:
"Registrierung konnte die Struktur (Datei) oder ihr Protokoll oder ihre Alternative nicht laden. Die Struktur ist beschädigt, nicht vorhanden oder nicht beschreibbar. Speicherabbild des physischen Speichers wird erstellt."

Dieses war in diesem Zusammenhang eine völlig nutzlose und verklausulierte Meldung in Verbindung mit einer überflüssigen Aktion - hier das nochmalige Erstellen eines Abbildes des Hauptspeichers. Warum teilt Microsoft dem User nicht einfach mit, dass WindowsXP einen schweren Fehler unbekannter Herkunft und Ausmaß vorgefunden hat? Und warum geben sie in diesem Screen keine Lösungsmöglichkeiten an die Hand? Diese musste ich mir einmal mehr selbst erarbeiten.

Zunächst startete ich den Rechner im 'Abgesicherten Modus'. Das war der verkehrte Weg, denn das System hängte sich auf. Dann startete ich nochmals, rief jedoch über die Taste 'F8' das erweiterte Startmenü auf und wählte die Startoption: "Letzte als funktionierend bekannte Konfiguration starten". Dem folgte nochmals ein Durchlauf von Scandisk - und der Rechner fuhr hoch. Das System funktionierte einwandfrei, bis ich mich dazu entschloss, den Rechner herunterzufahren. Denn jetzt schaltete er sich nicht mehr von selbst ab, sondern vermeldete: "Sie können den Rechner jetzt ausschalten".

Aus diesem Grunde habe ich letztlich über die Systemwiederherstellung die letzte Sicherung wiederhergestellt, wodurch nun zwar ein paar zwischenzeitlich installierte Programme fehlen. Aber die waren sowieso nicht gut und der Rechner schaltet sich jetzt wenigstens wieder aus.


Nachtrag im März 2007: Soeben habe ich entdeckt, dass ich nun jedoch meinen Rechner problemlos über 'START/AUSSCHALTEN/STANDBY'in den Ruhezustand schicken kann, wenn ich beim Klick auf Standby die Umschalttaste gedrückt halte...

(!! WEGEN ABMAHNUNGEN WERDEN HERSTELLER UND PROGRAMMBEZEICHNUNGEN NICHT MEHR NAMENTLICH GENANNT !!)

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Samstag, Juni 10, 2006

Vorsicht bei Anlage eines neuen Benutzerkontos unter WindowsXP

Nichts ist unter Bill's Betriebssystem WindowsXP so einfach, als das es sich für mich nicht zu einen Drama ausweiten könnte. Nehmen wir einfach einmal das Anlegen eines neuen Benutzerkontos.

Bei der Installation des Betriebssystems hatte ich seinerzeit darauf verzichtet, auch nur ein einziges Benutzerkonto anzulegen. Das WindowsXP-Setup legt dann automatisch eines mit Administratorenrechte und ein deaktiviertes Gastkonto an. Wollen Sie unter dieser Konstellation später ein neues Benutzerkonto hinzufügen, achten Sie darauf, nur eines mit eingeschränkten Rechten anzulegen. Denn das Anlegen eines neuen Benutzerkontos mit Administratorenrechten kam in meinem Fall einem Daten-Harakiri gleich - außerhalb des 'abgesicherten Modus' kam ich an meine alten Daten nicht mehr heran als da wären: Installierte Programme, Outlook-Kontakte und Mails, Favoriten des Browsers etc.. Denn das ursprüngliche Benutzerkonto erschien nicht auf der Benutzerkonten-Auswahlliste beim Hochfahren des Betriebssystems. So kam bei mir das Anlegen eines neuen Benutzerkontos im Aufwand einer Neuinstallation von WindowsXP gleich.

Es gibt jedoch eine vorbeugende Lösung:
  1. Kopieren Sie den gesamten Inhalt des Ordners "c:\ Dokumente und Einstellungen\" irgendwohin. Am besten mit 'Backup', weil Microsoft's Betriebssystem das Kopieren abbricht, sobald eine der zu kopierenden Dateien im Gebrauch, also geöffnet ist.
  2. Legen Sie den neuen Benutzernamen mit Administratorrechten an.
  3. Kopieren Sie sofort hiernach die Unterordner und Dateien des gesicherten Verzeichnisses in den Ordner "c:\ Dokumente und Einstellungen\" hinein.
  4. Erst jetzt rufen Sie Outlook oder Ihren Browser auf und nehmen weitere Einstellungen vor wie beispielsweise das Anlegen von Emailkonten.
Vertauschten Sie hierbei die Reihenfolge, würden beispielsweise neue Emails nach dem Neu-Einrichten der Email-Accounts in den Outlook-Einstellungen vom Server abgerufen und durch das Zurückkopieren überschrieben. Es ist unschwer zu erraten, dass mir dies alles wahrlich passierte.

(!! WEGEN ABMAHNUNGEN WERDEN HERSTELLER UND PROGRAMMBEZEICHNUNGEN NICHT MEHR NAMENTLICH GENANNT !!)

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