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Heimwerken

Bauanleitung zum Einbau von Dachflächenfenstern in Dachschrägen

Heimwerker-Ratgeber zum Einbau eines Dachfensters in einen Dachstuhl im Selbstbau

Ein kleiner Hinweis zu Beginn: Spezielle Fachbegriffe sind nicht allen verständlich. Hier werden die Begriffe zwar verwendet, aber verständlich beschrieben.


1. Benötigtes Werkzeug und Material

  • Einen Zollstock
  • Eine Wasserwaage
  • Einen Bleistift zum Anzeichnen
  • Ein Cuttermesser
  • Ein Hammer
  • Eine Holzsäge
  • Einige Schraubendreher
  • Das Dachfenster mit gewünschtem Zubehör wie Innenbeschattung oder Außenrollo
  • Einen Eindeckrahmen
  • Ein Unterdach - möglichst passend zum Dachflächenfenster und dieses umlaufend
  • Dachlatten
  • Holz für Hilfssparren
  • Nägel für Latten und Sparren
  • Klebeband zur erneuten Befestigung der Unterspannbahn nach Fenstermontage
  • Tacker zur erneuten Befestigung der Unterspannbahn nach Fenstermontage

2. Fensterausschnitt in Dachschräge herstellen

Ein Dachflächenfenster wird in eine vertikal gemessene Höhe von 90 bis 110 Zentimeter, gemessen vom Fußboden bis zur Fensterunterkante, geplant. Dessen obere Kante sollte wenigstens 190 Zentimeter vom Fußboden entfernt sein, damit sowohl kleingewachsene Menschen sitzend wie auch großgewachsene Menschen stehend einen unbehinderten großzügigen Ausblick haben. Im gewünschten Einbaubereich decken Sie die Dachung außen ab. Hierbei wird in jede Richtung stets ein Ziegel mehr über den Fensterausschnitt hinaus entfernt.

Die vorhandene Wärmedämmung entfernen Sie folgendermaßen: Zuerst die Unterspannbahn in Fensterausschnittsgröße über Kreuz einschneiden und wegklappen - nicht abschneiden. Sie brauchen das weggeklappte Material später für die luftdichte Trennung von Raumluft zur Außenluft. Im Zweifel zunächst etwas weniger wegschneiden. Das überschüssige Dämm-Material kann problemlos später gestaucht oder entfernt werden, wenn der Ausschnitt zu klein sein sollte - umgekehrt ist es schwieriger. Halten Sie dennoch das entfernte Wärmedämmmaterial für eine spätere Fugendämmung nach der Fenstermontage bereit.

Wenn das Dachfenster fast genau zwischen zwei vertikale Dachbalken (Sparren) passt, ist der Aufwand gering. Ist das Fenster wesentlich kleiner, müssen Sie um das Fenster herum zwischen die Sparren eine kleine Holzkonstruktion in Sparrenstärke bauen.

Ist das Dachfenster dagegen breiter als der vorhandene Sparrenabstand, wird der störende mittlere Sparren in der passenden Höhe (unter und über dem geplanten Fenster) durchtrennt und sowohl unter als auch über dem geplanten Fenster zwei Balken in Sparrenstärke (Querwechsel) eingesetzt. Vorsicht: Zuvor unbedingt den Giebel mittels ausreichend dimensionierter Holzlatten oder Baustützen abstützen. Damit die Querwechsel die auf dem durchtrennten Sparren ruhende Last aufnehmen können, müssen entweder die Querwechsel mit groß dimensionierten Winkeln an allen Verbindungen fachmännisch verschraubt werden. Oder aber es wird wenigstens ein vertikales Hilfs-Sparrenstück zwischen die Querwechsel und neben das geplante Fenster eingesetzt - besser sind jedoch zwei beidseitig des Fensters. Jede Winkelverbindung muss hierbei mit maximal großen Metallwinkeln gründlich verschraubt werden.



3. Die Montage des Dachfensters

Bei größeren Dachflächenfenstern brauchen Sie für die weiteren Arbeiten einen Helfer. Entfernen Sie die Transportsicherungen des Dachfensters nach Herstelleranweisung und hängen Sie den Fensterflügel aus dem Blendrahmen aus. Bevor nun der mit dem Dachflächenfenster ausgelieferte Blendrahmen außen am Dach montiert werden kann, muss dort oben und unten jeweils eine horizontale Dachlatte in Abständen laut Einbauanleitung des Fensterherstellers angenagelt oder verschraubt werden. An diesen Dachlatten wird mit dem mitgelieferten Installationsmaterial nach Herstelleranweisung der Blendrahmen montiert.

Befestigen Sie nun - auch weiterhin stets nach Herstelleranweisung - die mitgelieferten Montagebleche oder -winkel am Blendrahmen. Jetzt setzen Sie den Blendrahmen mit den Winkeln auf die Dachlatten und schrauben diesen nur leicht mit zunächst nur einer Schraube je Ecke in einem Langloch fest. Überprüfen Sie dann, ob die Abstände zwischen Blendrahmen und umgebender Lattung von meist 2 bis 3 Zentimeter stimmen. Korrigieren Sie dessen Position ggf. in den Langlöchern.

Nun hängen Sie den Fensterflügel nach Herstelleranweisung in den provisorisch verschraubten Blendrahmen ein. Hoffentlich haben Sie den Blendrahmen richtig herum eingebaut. Nun überprüfen Sie die Fuge zwischen Fensterflügel und Blendrahmen. Ein Verzug des Blendrahmens würde sich durch ungleichmäßige Fugen rundum zeigen. In dem Fall müssen mit einem Hebel (Brechstange) vorsichtig den Blendrahmen in die korrekte Position bringen, ohne etwas dabei zu beschädigen. Oder Sie gehen auf Nummer sicher und hängen das Fenster erneut aus, lockern die Befestigung des Blendrahmens und stellen mittels Metallwinkel oder gutem Auge eine Rechtwinkligkeit der Ecken her. Wenn alles perfekt ausgerichtet ist, verschrauben Sie den Blendrahmen endgültig mit allen Schrauben.

Jetzt ist das Dachflächenfenster fertig montiert. Dämmen Sie nun offene Bereiche um das Fenster herum mit dem beiseite gelegten Dämm-Material. Es muss dicht am Blendrahmen anliegen und jeden Spalt ausfüllen. Zum Schluss sorgen Sie für eine absolut winddichte Befestigung der Unterspannbahn-Stücke am Blendrahmen. Hierfür gibt es spezielle Klebebänder, auf Holz kann auch getackert werden.



4. Die Montage des Unterdachs

Das sogenannte Unterdach sorgt dachseitig für Regen- und Winddichtheit des Fensters. Es kann eine sorgfältige Abdichtung der Unterspannbahn nicht ersetzen. Arbeiten Sie von unten nach oben, um bei mehrteiligen Material eine regensichere Überlappung herstellen zu können. Es wird dicht an Blendrahmen und Dachlatten angedrückt, letztere ggf. ausgeschnitten. Zum Schluss montieren Sie nach Herstelleranweisung die untere Wasserableitrinne.



5. Die Montage des Eindeckrahmens

Die Eindeckrahmen bilden den wetterfesten Übergang vom Dach zum Fenster. Sie werden über den Blendrahmen gestülpt und liegen seitlich und oben unter den Dachziegeln, unterhalb des Dachflächenfensters jedoch zur Wasserableitung darüber. Eindeckrahmen sorgen dafür, dass auch große Regenmengen ungehindert nach außen abfließen. Bei kleineren Dachflächenfenstern ist der Eindeckrahmen oft fest montierter Bestandteil des Fensters. Das ist nachteilig, weil nur ein genau an das Dachungsmaterial angepasster Eindeckrahmen optimalen Schutz und Passgenauigkeit bieten kann. Viele Hersteller bieten daher für ihre Dachflächenfenster separate Eindeckrahmen für alle gängigen Dachmaterialien an.


 






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