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Bowling-Anleitung für Anfänger: Ballauswahl, Haltung, Schritt-Optimierung und Abwurf

Tipps zur Auswahl der Bowlingkugel - besser Bowlingball -, zur optimalen Haltung, Schrittfolge und Abwurf. Erläuterung der Bowling-Fachbegriffe.

Ein Tipp zu Beginn: Ohne spezielle Bowlingschuhe geht gar nichts. Denn nur Bowlingschuhe haben eine Gleitsohle. Ohne diese - mit der normalen Gummisohle eines Turnschuhs - würden Sie bei jedem flotten Abwurf durch deren Bremswirkung zu Fall kommen.


1. Was brauche ich zum Bowlen?

  • Spezielle Bowlingschuhe (siehe Hinweis oben)

  • Eine Bowlingtasche für Ball und Schuhe

  • Eine Bowlingball mit passendem Gewicht, Lochtiefe und Lochabstand

  • Block und Schreiber für Ihre Highscore-Notierungen

Bowlingball (nicht Bowlingkugel) und -schuhe können im Bowling-Center geliehen werden - der Ball ist kostenfrei. Es dauert nur meist recht lange, bis Sie unter den vielen verschiedenen Hausbällen einen für Sie in Gewicht und Lochabstand passenden herausgesucht haben. Erschwert wird die Suche, weil der Lochabstand der Bälle nicht aufgedruckt wird. Nur das Gewicht in Pfund ist bei Hausbällen meist groß aufgedruckt.

Wenn Sie dagegen im Shop einen Ball kaufen, werden die Löcher entsprechend Ihrer Handmaße individuell gebohrt. Doch gilt es, zuvor grundlegende Entscheidungen zu treffen. Möchte ich einen Bowlingball mit oder ohne Spin? Bälle mit Spin haben schon in ihrem Kern eine beabsichtigte Unwucht und eine rauere Oberfläche. Abgeworfen gleiten sie zunächst über den Ölfilm geradeaus, um dann im letzten Drittel auf der trockenen Bahn einen Haken zu schlagen. Auf vollständig trockener Bahn sind sie unkontrollierbar. Sie können daher nur auf geölten Bahnen verwendet werden. Eigentlich sollten alle Bahnen geölt sein, nur wenn der Betreiber wiederholt Probleme mit verölten Transportbändern hatte, kann es vorkommen, dass dieser seine Bahnen nicht mehr oder zu schwach ölt.

Weiter: Möchte ich die Löcher nur für die Fingerkuppen als Fingertip-Bohrung oder für den halben Finger bis zum zweiten Gelenk, wie es bei Hausbällen Standard ist? Man sagt den kurzen Löchern fälschlich nach, Schuld für so manchen gebrochenen Finger zu sein. Profispieler schwören jedoch auf die präziseren Steuerungsmöglichkeiten durch den größeren Abstand zwischen Daumen- und Fingerlöchern. Dieser führt zu einer größeren Auflagefläche des Balles in der Hand. Insbesondere Reaktiv-Bälle würden ohne Fingertip-Bohrung einen Teil ihres Potentials verschenken. Nach den internationalen Regeln dürfen durch einen ausgebildeten Ballbohrer maximal zwölf Löcher in einem Ball gebohrt werden:

  • 5 Fingerlöcher
  • 1 Lüftungsloch für jedes der fünf Fingerlöchery
  • 1 Loch zum Gewichtsausgleich
  • 1 Loch zum Materialausgleich

Eine weitere grundlegende Entscheidung ist diejenige des Ball-Materials. Die preiswerten Polyesterbälle sind für Anfänger völlig ausreichend. Er muss erst einmal die Unterschiede der Bälle zu beurteilen lernen, bevor er sich einen teuren individuellen Bowlingball kauft. Auch wenn Geld keine Rolle spielt, sollte man mit einem einfachen Plastikball ohne Spin beginnen. Der hohe Preis von Profibällen resultiert weniger aus dem verwendeten Material als dem Entwicklungs- und Herstellungsaufwand.

Profis unterscheiden zudem, ob der Ball auf eher relativ trockenen oder frisch geölten Bahnen eingesetzt werden soll. Bowlingbälle für trockene bis mitteltrockene Bahnen sind glatt poliert, werden jedoch auf gut geölten Bahnen leicht zu schnell. So wäre für Nicht-Profis, die unbedingt zu Anfang viel Geld ausgeben möchten, wohl ein Ball für mitteltrockene Bahnen optimal, weil dieser den weitesten Bereich abdeckt.

Zu guter Letzt dürfen Bowlingbälle keinen Temperaturschwankungen ausgesetzt sein. Der Kern reagiert auf Wärme mit Ausdehnung und auf Kälte mit Zusammenzug. Die Hülle kann diese Bewegungen nicht mitmachen. Bei schneller Erwärmung wird der Ball eiförmig und wird unspielbar.

Eigene Bowling-Schuhe sind für viele Menschen aus Hygienegründen ein Muss. Diese können recht günstig online gekauft werden, weil abgesehen von der Schuhgröße im Gegensatz zum Bowlingball keine Anpassungen notwendig sind. Sie haben lediglich die Wahl zwischen zwei Gleitsohlen oder einer Wechselsohle. Die Wechselsohle macht nur Sinn, wenn ein ungepflegter Anlauf verölt ist. Das sollte jedoch nicht vorkommen. Nur dann wäre eine rutschfeste Sohle unter dem Startfuß hilfreich.


2. Bowling-Vorbereitung

2.1 Lockerung der Muskulatur

Die Arm- und Rückenmuskulatur wird beim ungeübten Anfänger besonders beansprucht. Mit zunehmender Übung wird diese gestärkt und damit nicht mehr auffällig sein. Dennoch ist es sinnvoll, nicht direkt vom Schreibtischjob auf die Bowlingbahn zu gehen. Lockern Sie zuerst Ihre Nackenmuskeln durch mehrmaliges Anspannen und Lösen der Muskulatur. Machen Sie einige kreisende Schulterbewegungen mit angespannter Armmuskulatur. Danach Knie abwechselnd so hoch als möglich in Richtung Kinn ziehen. Zum Schluss schütteln Sie noch die ausgestreckten Hände in schnellen Bewegungen aus. Sie merken selbst am besten, ob nur ein kurzes Auflockern genügt oder es längere Lockerungsübungen braucht.


2.2 Tipps zur Auswahl des Bowlingballs

Das Gewicht des Bowlingballs - nicht Bowlingkugel - muss so bemessen sein, dass Sie den Ball mit leicht gebeugtem Arm ohne zu zittern zehn Sekunden halten können. Merken Sie sich Ihr Ballgewicht, sofern es auf dem Hausball Ihres Bowling-Centers aufgedruckt ist. Der Aufdruck '14' bedeutet beispielsweise, dass der Bowlingball 14 britische Pfund wiegt.

Dann greifen Sie zunächst nur mit dem Daumen in das große Loch und legen ihre restliche Hand flach auf den Ball. Wenn jetzt die Gelenke von Zeige- und Ringfinger genau über den Löchern liegen, stimmt der Lochabstand. Wenn Sie dann in die Löcher des Bowlingballs greifen, darf kein Hohlraum unter der Handunterseite sein - sie muss vollflächig flach auf dem Ball aufliegen. Die Lochtiefe können wir für Hausbälle vernachlässigen - dort gibt es kaum Unterschiede. Allerdings ist die Lochweite der Bowlingbälle unterschiedlich - die Finger dürfen zwar in den Fingerlöchern kein Spiel haben, müssen aber leicht herausrutschen können und dürfen dabei nicht festhängen.

Wenn Ihnen schon der Preis für die Einsteiger-Plastikbälle hoch vorkommt, bedenken Sie, dass im Profi-Bowling jede Saison zwei Bälle im Wert von jeweils 250 Euro verbraucht werden - auch die nutzen sich ab. Besonders billig ist dieser Indoor-Sport für Profis also nicht.

2.3 Tipps zur Festlegung des Aufstellpunkts

Stellen Sie sich mit dem Rücken zur Bowling-Bahn an die Foullinie. Gehen Sie nun vier flotte Schritte vorwärts. Drehen Sie sich nun auf dem Absatz um und merken Sie sich die Position. Auf dem Boden sind in regelmäßigen Abständen Punkt-Markierungen - an Ihnen können Sie sich orientieren. Starten Sie immer von der so festgestellten Position.

Der Rechtshänder wird stets die Pfeile der rechten Bahnhälfte anpeilen. Korrekturen erfolgen ausschließlich durch seitliches Versetzen in der Aufstellposition.


3. Tipps zur Haltung, Schrittfolge und Abwurf des Bowlingballs (Rechtshänder)

3.1. Bowling lernen: Aufstellung und Anlauf über vier Schritte

Nehmen Sie Ihren Bowlingball. Stecken Sie Mittel- und Ringfinger in die kleineren nebeneinander liegenden Löcher und dann den Daumen in das größere Fingerloch. Stellen Sie sich auf Ihre individuelle Aufstellpunkt (siehe Ziff.2.3). Halten Sie für einen einfacheren geraden Ballweg (siehe Ziff.3.2) den Bowlingball mit leicht angewinkeltem Arm in der waagrecht gehaltenen Hand (Handrücken nach unten) und stützen Sie den Ball mit der linken Hand. Beugen Sie den Oberkörper an der Hüfte etwas nach vorn und senken Sie ihn etwas ab, indem Sie alle Gelenke leicht einknicken. Hierdurch kommt es zu einer besseren Balance und geschmeidigeren Bewegung. Diese Haltung des Oberkörpers wird bis nach dem Abwurf beibehalten - keinesfalls also im vierten Schritt den Oberkörper noch mehr beugen, sondern stattdessen nur tiefer in die Knie gehen..

Nehmen Sie sich vor, dass Ihre Schultern während des gesamten 4-Schritt-Anlaufs genau rechtwinklig auf die avisierte Pfeilmarkierung der Bowlingbahn gerichtet sind. Damit sind die Schultern zugleich rechtwinklig zum Laufweg des Balls bis zu einem möglichen Haken. Der Schwerpunkt des Körpers liegt nun auf den Fußballen. Starten Sie mit dem rechten Fuss. Beschreibung der vier Schritte des Anlaufs:

  1. Im kürzeren ersten Schritt (von vier) bewegen Sie den Ball nach vorn vom Körper weg
  2. Im zweiten Schritt lassen Sie den Ball nach unten schwingen (fast in die Senkrechte)
  3. Im dritten Schritt schwingt der Ball nach hinten
  4. Erst im vierten Schritt schwingen Sie den Ball nach vorn und bremsen zugleich die Körperbewegung über den Gleitfuss ab.

3.2. Bowling lernen: Der Abwurf

Es gibt unterschiedliche Abwurftechniken für unterschiedliche Ballwege. Ich nenne hier nur zwei:

  • Der gerade Ballweg: Beispielsweise für dem Polyesterball zum Abräumen. Hierbei befindet sich die Wurfhand unter dem Ball, als würde dieser in der Handfläche ruhen. Beim Abwurf wird er quasi weggekullert. Damit können Anfänger schnell Erfolge feiern, weil sich ein solchermaßen abgeworfener Ball gut steuern lässt. Allerdings wirft er nur wenige Kegel um.
  • Der abgewinkelte Ballweg: Der Ball wird in eine Rotation gebracht, die ihn am Ende des Ölfilms im letzten Drittel der Bahn einen Haken schlagen läßt. Damit der Ball selbst hierzu nicht zu ölig (glatt) ist, reiben Sie ihn gelegentlich mit einem trockenen und sauberen Tuch ab. Für den abgewinkelten Ballweg bedarf es nicht einmal eines teuren Reaktivballs (mit beabsichtigter Unwucht im Kern). Mit etwas Übung läßt sich jeder Plastikball entsprechend steuern.
    Hierbei hält die Wurfhand den Bowlingball wie eine Einkauftasche. Bei herunterhängender Hand zeigt der Handrücken nach rechts, die Finger zur Hüfte und der Daumen 45 Grad nach vorn und Richtung Körper. Wenn Sie diese Handhaltung mit Ball proben, achten Sie darauf, dass Sie es nicht übertreiben: Es kommt bei Überanspruchung zu Sehnenscheidenentzündungen. Denn die haltende Hand muss für diese Handhaltung aus einer entspannten Haltung in eine angespannte gebracht werden, in der sie den Bowlingball mit den Fingern trägt und in welcher die Verlängerung vom Arm über den Handrücken absolut gerade verläuft. Und weil es anfangs so schwer ist, das Handgelenk während des gesamten Abwurfvorgangs in der geraden Position zu belassen, gibt es spezielle umschnallbare Handschienen. Damit hätten Sie zwar die perfekte Handhaltung im Verhältnis zum Arm, jedoch würden die entsprechenden Muskeln nicht trainiert verkümmern.

So oder so soll sich der Bowling-Ball bei beiden Abwurfarten von der Hand in deren Schwenkbewegung lösen, wenn er vorderhalb Ihres rechten Knies ist. Durch ein Zumachen des Daumens rutscht er gezielter aus seinem Daumenloch heraus. Gleichzeiteig rutschen die Finger aus den Löchern/Fingertips und lösen sich vollständig auf Handshake-Position.

Wenn Sie beim Abwurf für den abgewinkelten Ballweg Zeige- und Mittelfinger etwas anspannen, dann bekommt jeder Bowlingball einen wünschenswerten Drall, den er für einen kräftigen Haken im trockenen letzten Drittel der Bahn benötigt. Den Arm lassen Sie jedoch nach oben bis circa 11 Uhr ausschwingen. Die Hand setzt auch ohne Ball die natürliche Bewegung fort und endet oben mit einer Faust (Zeige- und Mittelfinger umschließen den Daumen). Merken Sie sich den Bewegungsablauf mit dem Merksatz: "Von der Einkaufstasche zur Faust"

Der linke Arm sollte schon beim zweiten Schritt langsam nach links ausschwenken und beim Abwurf 90 Grad nach links zeigen. Der Körper sollte noch beim Abwurf die gleiche Beugung wie zu Beginn haben - nur die Knie dürfen einknicken.

Ihr linker Fuß soll nun nahe der Foullinie zum Stehen gekommen sein. Wenn Sie regelmäßig diese Linie übertreten oder zu weit davor zum Stehen kommen, korrigieren Sie einfach Ihre Aufstellpunkt entsprechend.

Sollten Ihre Anläufe immer zu schnell und hastig erfolgen, gehen Sie einfach während des Anlaufs noch ein wenig tiefer in die Knie. Das bremst. Oder zählen Sie langsam bis vier mit und orientieren Ihre Schritte an der Zählgeschwindigkeit. Manche Profis nutzen hierfür auch ausgewählte Musikstücke, die sie im Kopfradio abspielen und nach deren Rhythmus sie die Schrittfolge bemessen. Musik ist ein guter Taktgeber - wenn es das richtige Stück ist.

Es ist unmöglich, all diese Details schon in den ersten Monaten regelmäßigen Übens auf die Reihe zu bekommen. Konzentrieren Sie sich stets nur auf ein oder zwei Aspekte und lassen sie den Rest außen vor. So nach und nach werden die verschiedenen Tricks verinnerlicht. Und irgendwann haben Sie alle drauf - wahrscheinlich in einem Abwurf, in dem Sie gar nicht gedacht haben, sondern nur Ihrer Eingebung folgen.


4. Tipps zur Optimierung von Haltung, Schrittfolge und des Abwurfs des Bowlingballs (Rechtshänder)

Die Füße müssen sich über die vier Schritte in getrennten geraden Linien nach vorn bewegen. Keinesfalls einen Fuß vor den anderen setzen - man würde ins Watscheln kommen und den Ball nicht mehr gut kontrollieren können. Auch Hüften und Schultern solten sich hierbei nicht drehen, sondern stur geradeaus bewegt werden. Im vierten Schritt geht lediglich der aufrechte Körper etwas in die Knie - und zwar ohne jede Hüftdrehung. Das klingt zunächst schwierig, lässt sich aber in kurzer Zeit lernen.

Bei der Verwendung nicht-reaktiver Bowling-Bälle ohne Spin kann das gerade Spiel präzisiert werden, wenn die Abwurfposition des Balls erst erreicht wird, wenn der Gleitfuß bereits steht. Hierzu machen Sie die letzte Schwenkbewegung des Balls nach vorn (im vierten Schritt) etwas verhaltener.

Man optimiert die Präzision des Wurfs, wenn man auf die Pfeile im ersten Drittel der Bowlingbahn schaut und sich an ihnen orientiert.


5. Welche durchschnittlichen Punktezahlen erreichen Bowling-Spieler?

  • 300 Punkte: Maximal erreichbar in zehn Spielen
  • 200+ Punkte: erstes bis zweites Bundesliga-Niveau
  • 160+ Punkte: Guter regelmäßiger Spieler
  • 130+ Punkte: Schwacher regelmäßiger Spieler
  • weniger als 100 Punkte: Gelegenheitsspieler und Beginner

Die besten Spieler haben in der Regel eine Schnittangabe von 210+. Jedoch braucht es nicht soviel, um gute Turniere zu spielen. In den Hamburger Einzelmeisterschaften 2011 lag der Schnitt der A-Herren unter 221 Pins, der B-Herren unter 199 Pins und der Damen unter 195 Pins. Man fängt ohnehin mit kleineren Turnieren an und spielt sich hoch.


6. Bowling-Begriffe: Was bedeuten Turkey & andere Fachausdrücke

6.1 Lernen Sie Begriffe rund ums Team und Bahn:

  • Anlauf: 4,57 Meter lange Anlauffläche bis zur Foullinie
  • Bowlingbahn: 19,16 Meter lange, zu 2/3teln geölte Spielfläche plus Pin-Aufstellbereich
  • Anchor: Letzter Spieler im Team
  • Backend: Ungeöltes letzte Drittel der Bahn vor den Pins
  • Blind: Für einen abwesenden Teamspieler kann die Bezeichnung Blind mit oder ohne Punktezahl eingetragen werden.
  • Bowling-Area: Wartebereich für nicht ihr Spiel machende Teammitglieder
  • Bridge: Lochabstand im Bowlingball
  • Concourse: Außenbereich für Zuschauer
  • Core: Innere schwere Kern des Bowlingballs
  • Sanding Process: Grad des Anrauhens bsw. durch Schleifpapier eines Balls (gresandet im Gegensatz zu polished) zur Verwendung primär auf stark oder frisch geölten Bowlingbahnen. Polierte Bowlingbälle gleiten weiter.
  • Tresen: Kasse, Schuhverleih und Reservierung
  • Foulline: Markierung zwischen Bowlingbahn und Anlauf - sie darf nicht berührt oder übertreten werden
  • Lead Off: Erster Spieler im Team
  • Pin: Ein Bowling-Kegel aus Kunststoff oder Holzkern mit Kunststoff-Ummantelung. Gewicht circa. 1,6 Kg.
  • Pfeile: Markierungen der Bowlingbahn als visuelles Hilfsmittel zum Ausführen eines geraden Wurfes

6.2 Lernen Sie Spielbegriffe:

  • Line : Komplettes Spiel mit 10 Frames
  • Frame: Eines der zehn Durchgänge einer Line (vollständiges Spiel) In jedem der zehn Spieldurchgänge wird ein- bis dreimal geworfen.
  • Strike: Abräumen aller Pins mit dem ersten Wurf innerhalb eines Frames (Anzeige: "X"). Im nächsten Frame werden zu den zehn gefallenen Pins auch diejenigen der nächsten beiden Abwürfe hinzugezählt. So sind in diesem Frame maximal 30 Punkte möglich.
  • Strikeball, Hakenball, Anwurfball: Meist ein hochwertiger reaktiver Ball mit Spin für den ersten Wurf in einem Frame. Je größer dessen Kern ist, desto eher kommt er in eine Rotation.
  • Spareball: Meist ein kostengünstiger nicht-reaktiver Polyesterball ohne Spin zum Abräumen der Restkegel im Geradeauslauf
  • Spare: Abräumen aller Pins mit zwei Würfen innerhalb eines Frames (Anzeige: "/"). Im nächsten Frame werden zu den zehn gefallenen Pins auch diejenigen des nächsten Abwurfs hinzugezählt. So sind in diesem Frame maximal 20 Punkte möglich.
  • Leave: Beim ersten Wurf in einem Frame nicht gefallene Pins
  • Open Frame: Frame ohne Strike oder Spare
  • Fill: Dem vorherigen Frame mit erfolgtem Spare zuzurechnende Pins des aktuellen Wurfs
  • Foul: Nicht-Wertung wegen Übertreten oder Berühren der Foullinie
  • Miss: Mit Wurf keine Pins getroffen
  • Double: 2 Strikes in direkter Abfolge
  • Turkey: 3 Strikes in in direkter Abfolge
  • Four Bagger: 4 Strikes in direkter Abfolge
  • Five Bagger in a row: 5 Strikes in direkter Abfolge
  • Six Pack, Wild Turkey: 6 Strikes in direkter Abfolge
  • Split: Spalt zwischen auseinander stehen gebliebenen Pins mit gefallenem Headpin (Anzeige: "S")
  • Perfektes Spiel: Maximale Punktzahl (300) erreicht = in allen Frames zwölfmal nur Strikes geworfen
  • Handicap: Anzahl Pins, welche im Turnier einem schwächeren Spieler zugerechnet werden, damit Chancengleicheit besteht
  • Scratch: Punktestand eines Spiels ohne Handicap-Korrektur
  • Hook: Richtungsänderung des Bowlingballs auf der Bowlingbahn
  • Lofting: Verspäteter Abwurf des Bowlingballs mit Aufkommen hinter der Foullinie
  • Gasse: Anpeilung von Pin 1 und 2 (Linkshänder) respektive 1 und 3 (Rechtshänder) als optimales Ziel
  • Armschwung: Das Zurück- und Vorpendeln des Wurfarms bis zum Ballabwurf

4. Kurze Geschichte des Bowlingsports

Das Bowlingspiel ist eine US-amerikanische Optimierung des europäischen Kegelspiels aus dem Jahr 1837. Ab 1926 waren in Deutschland die Vorraussetzungen für Meisterschaften geschaffen worden und 1931 ging es los. Zunächst Einzelmeisterschaften, später auch Vereinsmeisterschaften. Anläßlich der in Berlin ausgetragenen Weltmeisterschaft 1937 gab es für Deutschland die erste Goldmedaille. Die Verbreitung nahm jedoch erst ab den fünfziger Jahren mit der Nutzung von Pin-Aufstellmaschinen und Fernsehübertragungen deutlich zu.

1970 startete die neue Männer-Bundesliga mit 12 Clubmannschaften, 1973 diejenige der Frauen. Der Bowlingsport wurde bis heute nicht in das olympische Programm aufgenommen.


 






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