1. Auflage
ISBN-13: 978-3-8391-8831-6
EUR 15,90
ET: Juli 2010
Vorstellung von: 'André Chinnow - 1000 Zettel meines Schreibtisches'
Dieses Buch ist eine Sammlung entweder besonders geistreicher oder besonders sinnfreier Aussprüche. Vieles ist so nebenbei aufgeschnappt, manches stand in Zeitungen oder wurde in den Medien gesagt. Es geht darin um Liebe und Beziehungen, um den alltäglichen Wahnsinn ebenso wie um Umweltthemen, Spekulanten und Politiker. Weil der Autor ein Autor ist, kommen auch dieselben nicht zu kurz. Kurzum - es ist ein kurzweiliges Buch für lange Abende.
»Nachbilden bedeutet preisen. Im Beschreiben äußert sich Liebe.«
John Updike
André Chinnow sagt:
"Sie sind mir zugeflogen. Worte, irgendwo aufgeschnappt, schrieb ich auf kleine Zettel. Und
dann landeten sie als Zwischenlösung auf meinem Schreibtisch. Viele Zettel.
So vergingen Jahre, in denen ich dort weder Staub wischte noch irgend etwas wiederfand.
Und ich mit mir Mitleid bekam. So fing ich an, alle Zettelchen fein säuberlich in ein
Manuskript zu übertragen. Damit brachte ich Monate zu, fand derweil ein lange vermisstes
Buch wieder, welches aufgeschlagen unter den Zetteln verborgen war. Und eine unbezahlte
Rechnung, was mich an dem Projekt zweifeln ließ. Am Ende war mein Schreibtisch
tatsächlich für Wochen übersichtlich und aufgeräumt. In der Zeit hätten Sie mich
besuchen dürfen.
Sie ahnen, wie es ausging: Ich schnappte hier etwas auf, notierte da einen Satz.
Es geht schon wieder los..." Diese Zitate sind aufwühlend oder wenigstens bewegend.
Sie verursachen Freude oder Verärgerung, lassen die Seele nur selten unberührt.
»Wer eine Idee von mir empfängt, mehrt dadurch sein Wissen, ohne meines zu
mindern, ebenso wie derjenige, der seine Kerze an meiner entzündet, dadurch Licht
empfängt, ohne mich der Dunkelheit auszusetzen.«
Thomas Jefferson

