Gesundheit

Kapitel 7.0 - Sich zur Allergie bekennen

Informationen zum beschwerdefreien Leben bei Allergien und MCS


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Die uns betreffenden Reaktionen auslösende Stoffe gibt es nicht nur in unserem Haus, in unserem Garten oder in unseren Kühlschrank, sondern überall, wohin wir auch gehen. Das bedeutet, dass die Vermeidung zu einem Grundprinzip wird, dass man in der Öffentlichkeit gegenüber Fremden, Bekannten, Kollegen und auch Nachbarn vertreten muss. Das bedeutet auch, sich zu der Krankheit zu bekennen. Es ist ein großes Zugeständnis an die eigenen Unzulänglichkeit, das Akzeptieren der Realität. In der Regel wird jedoch die Bereitschaft, im sozialen Umfeld zu den Besonderheiten der Lebensführung zu stehen (Kein Salz, kein Alkohol, z.B. Rasenmähen mit Atemschutz), erst mit wachsendem Leidensdruck steigen.

Wären Sie schon soweit, Ihre Kolleginnen zu bitten, auf Parfüms zu verzichten? Oder Ihrem Nachbarn beim unvermeidlichen Rasenmähen mit einer Atemschutzmaske entgehen zu treten? Wenn Sie frei von Allergie-Syptomen sein wollen, wird Ihnen nichts anderes übrig bleiben. Einerseits wollen wir nicht leiden, andererseits auch gelegentlich die pollenarme Besenkammer verlassen. Ein Tipp: Schimpfen Sie im Vorwege bei Ihren Nachbarn und Kollegen über die Allergie. Und erzählen Sie, was bei Ihnen Symptome auslöst. Dann rümpft bei Ihnen keiner mehr die Nase, wenn es losgeht.

Sehen wir uns nun an, wie die Betroffenen unterschiedlicher Allergie-Arten die Vermeidung praktizieren könnten:


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1. Auflage 2009
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