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Infos

Kircheninfos > Eirene*

*Eirene-Kirchengemeinde (Evangelisch-Lutherisch), Willersweg 31, 22415 Hamburg-Langenhorn, 10°0´ östliche Länge, 53°40´ nördliche Breite, Größe: 1400 ha, Einwohner: ca. 40616, Gründung 1972

Zu der offiziellen Eirene-Website kommen Sie hier (externer Link)

Zu den Terminen der Eirene-Kirchengemeinde am Beispiel des September 2005 kommen Sie hier

Zum Langenhorn-Archiv kommen Sie hier (externer Link)

Eine Antwort auf die Frage, warum diese Seite nur im chinnow network und nicht auf der Eirene-Homepage zu finden ist, bekommen Sie hier

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Eirene-Gottesdienste und Anverwandtes (Bitte weitere Auswahl treffen)

Gottesdienste:

Gottesdienst mit Kinderkirche

Predigtgottesdienst

Missions-Gottesdienst

Glockenläuten

Kollekten und Spenden

Christliche Feiertage:

Der Geburtstag der Kirche: Pfingsten

Das wichtigste Fest der Christen: Ostern

Wissen:

Die Bibel

Taufe, Konfirmation, Abendmahl & Segen

Häufige Fragen und Antworten zur Taufe

Häufige Fragen und Antworten zur Konfirmation

Häufige Fragen und Antorten zur Hochzeit

Die Anfänge der Eirene

Katharina Luther - die erste Pastorenfrau

Zusammenkünfte:

Bibelgespräche bei Kaffee und Tee

Das unbekannte alte Testament

Grundkurs des Glaubens

JuBi-Gruppe (Jugendbibelgruppe)

Morgengebet mit anschließendem Frühstück

Theologischer Gesprächskreis

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Aktive Chöre der Eirene (Bitte weitere Auswahl treffen)

Eirene GospelJoy

Eirene-Vokal-Ensemble

Seniorenchor

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Aktuelle Dienstleistungen der Eirene (Bitte weitere Auswahl treffen)

Mittagstisch für alle

Schularbeiten-Betreuung

Spielgruppe (ab 2 Jahre)

Kindergarten (ab 3 Jahre)

Schulferien-Kinderbetreuung

Konfirmandenunterricht

Babysitter-Hotline

Dienste-Hotline

Ausrichten von Feiern

Bibliothek

Gemeindebrief

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Aktuelle Kurse und regelmäßige Zusammenkünfte der Eirene (Bitte weitere Auswahl treffen)

Adipositas Selbsthilfegruppe

Armateur-Foto-Gruppe

Asthma Selbsthilfegruppe

Billiard-Club

Biodanza™

Blockflötenkurs u. Orffsche Instrumente

Bridge Zusammenkünfte

Computer-Kurs

Der Donnerstagskreis

English Kurse

Feldenkrais™-Kurs

Französischkurs

Funktionsgymnastik

Gemeinsam etwas unternehmen

Gymnastik für Senioren

Internet-Cafè

Jugendgruppe

Kaffeesamstag für alle

Krabbelgruppe

Literaturkreis

Parkinson Selbsthilfegruppe

Rheuma-Liga Selbsthilfegruppe

Russisch für Anfänger

Töpfern

ÇÁÔÇÁ-YOGA

Yoga

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Eirene-Ausstellungen seit 1997 (Bitte weitere Auswahl treffen)

April 1996:

Malerin Ursel Berg - Aquarelle

März 1997:

Malerin Traute Sprenger - Blumen, Landschaften & Stilleben in Aquarell und Gouache

November 1997:

Maler Walter W. Franke - Skizzen, Oelbilder & Aquarelle

April 1998:

100 Jahre 'Freie Vereinigung von Amateurfotographen zu Hamburg

Mai 1999:

Malerin Marie-Anna Köhlert - Aquarelle, Tempera- & Oelmalerei, Zeichnungen)

Mai 2000:

Malerin Gabriele Bode - 'Engel - Himmlische Beschützer'

November 2000:

Malerin Nina Zierott - Aquarelle

Juni 2001:

Foto-Ausstellung von Silvia Stein

April 2002:

Foto-Ausstellung - 'Rund um die Eirene - damals und heute'

Oktober 2002:

Malerin Ebba Sager - 'Türen-Eingänge-Landschaften-Himmel'

Januar 2003:

Malerin Beate Pawlitzki - 'Perspektiven - Ansichten'

November 2003:

Fotographin Eva R. Timmann - 'Blütenmagie'

Dezember 2003:

Malerin Britta Linnemann - 'Fühlen und Erfassen'

Februar 2004:

Fotographin Eva R. Timmmann - 'Karneval in Venedig'

April 2004:

Malerin Silvia Morawski - 'Simo's Welt'

Oktober 2004:

Malerin Ebba Sager - 'Landschaften und Farbkompositionen'

Februar 2005:

Freie Vereinigung von Amateurfotographen zu Hamburg - 'Leben'

März - Mai 2005:

Malerin Birgit Werner - 'Welt als gemalter Klang'

August 2005:

Fotoausstellung - 'Zerstörung von Danzig und Wiederaufbau von Gdanzk (heutiger Name)''

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Besondere Veranstaltungen ab 1997 (Bitte weitere Auswahl treffen)

Februar 1997:

Brahms - Zigeunerlieder & Liebeslieder

März 1997:

Festwoche zu 25 Jahren Ev.-Luth. Kirchengemeinde Eirene

April 1997:

Abendmusik

Juni 1997:

Ökumenisches Friedensgespräch - Vortrag von Prof. Dr. Alexander Schwarz

Juli 1997:

Das Litauische Volkstheater Vilnius musiziert und tanzt

August 1997:

Ökumenisches Friedensgespräch - Vortrag von P. Goßmann

September 1997:

Eirene-Fest

Oktober 1997:

Kammermusik

Oktober 1997:

Ökumenisches Friedensgespräch - Vortrag von Mohammad Yilderim

Dezember 1997:

Martinsfeier mit den Eirene-Kindern

April 1998:

Israel-Reise unter fachlicher Begleitung von Prof. Dr. A. Schwarz (Jerusalem/Hamburg)

April 1998:

Frühlingskonzert

September 1998:

Eirene-Fest

November 1998:

Abendmusik

November 1998:

Holländischer Töpfermarkt mit Ausstellung

Dezember 1998:

Volkstümliche Lieder aus Litauen

Dezember 1998:

Musik und Lesung

Dezember 1998:

Nachmittag mit Phil Bosmans "Gott ist nicht zu glauben?"

April 1999:

Klavierkonzert zu vier Händen - Musik aus dem St. Petersburg des 19. Jahrhunderts mit Alla Morosova & Maria Passynkowa

April 1999:

Abendmusik mit Chor, Streichquartett und Orgel

Juni 1999:

Gemeindefest 'Eirene-Vergnügen'

September 1999:

Eirene-Fest im Zeichen des neuen Glockenturmes

Oktober 1999:

Erntedankfest in der Eirene und Eröffnung der Eirene-Bibliothek

Oktober 1999:

Konzert - 'Musica poetica' vom Duo 'Neue Horizonte'

November 1999:

Halloween-Party für Jugendliche

November 1999:

Live- Rundfunkübertragung des Gottesdienstes zum Buß- und Bettag

Jahreswechsel 1999/2000:

Große Eirene Silvesterfeier mit Gottesdienst

Februar 2000:

'Abendmusik' mit Streichtrio, Solo-Alt und Eirene-Kantorei

März 2000:

Chorkonzert des 'Kanemaki-Chor Hamburg e.V.'

März 2000:

Vortrag von Annemarie Boog: ' Begegnung mit der inneren Wirklichkeit unserer Kinder'

April 2000:

'Ein Liedernachmittag' - Traudl Geiß singt Brahms, Schubert und Mozart

April 2000:

Großes Osterfeuer auf dem Gemeindegelände

Mai 2000:

'Kultur am Sonntag-Nachmittag' - Werke für Violoncello und Klavier/Cembalo

Mai 2000:

'Das große Kinderkonzert' - Eine Instrumentalgruppe aus Polozk, Weißrußland & der Kanemaki-Kinderchor e.V. musizieren

Juni 2000:

Instrumental-Konzert 'Musik der Jahrhunderte'

Juni 2000:

Gemeindefest 'Eirene-Vergnügen'

Juli 2000:

Die Geschwister Sparfeldt (Orgel, Trompete & Bratsche) spielen Klassik

Juli 2000:

Volkstümliche Lieder aus Litauen

September 2000:

Eirene-Fest

Oktober 2000:

Lieder und Chansons mit Anke Petersen - 'Laß' mir meine kleine Illusion...'

Oktober 2000:

Die Theatergruppe der Grauen Panther Hamburgs spielt: 'Glück - von deinen tausend Losen' (nach Theodor Fontane)November 2000: Abendmusik der Eirene-Kantorei, Streichquartett und Orgel

November 2000:

'Abendmusik' mit Streichquartett und Eirene-Kantorei

November 2000:

'Vokalensemble Hamburger Mozarteum' mit Solisten, Chor und Cello

November 2000:

Halloween-Party für Jugendliche

Dezember 2000:

Lieder und Chansons mit Anke Petersen (2. Abend)

Dezember 2000:

'Hänsel und Gretel' - Märchenoper für Kinder und Erwachsene

Februar 2001:

'Eine musikalische Reise von Italien nach Wien, von Verdi nach Strauß'

März 2001:

Chorkonzert des 'Kanemaki-Chor Hamburg e.V.'

April 2001:

'Viva la Musica' mit dem Hausmusik-Quartett

April 2001:

Osterfeuer mit Grillen auf dem Gemeindegelände

Juni 2001:

Gemeindefest 'Eirene'-Vergnügen'

Juli 2001:

Abendmusik der Eirene-Kantorei

September 2001:

Eirene-Fest

Oktober 2001:

Gitarrenkonzert mit Thomas Wasiliszak - jazzig-folkloristisch-meditativ

November 2001:

Konzert - Premiere des Eirene-Trio's (Rudl-Kujus/Klarinette-Taechl/Klavier-Zeyen/Sopran)

Dezember 2001:

'Hänsel und Gretel' - Märchenoper für Kinder und Erwachsene

Dezember 2001:

Das große Weihnachtskonzert von Eirene-GospelJoy mit 'Mr. Soul' Jim Ferguson

März 2002:

Anke Petersen singt Lieder und Chansons

März 2002:

FlashLan - Netzwerkparty für Jugendliche

April 2002:

Erich Kästner - Ein literarischer Abend mit Musik

April 2002:

Catharina Toos Nantke-Sio Contralto singt Händel, Vivaldi, Fauré, Brahms, Spirituals u.a.

Mai 2001

Klassik-Konzert mit Querflöte und Flügel

Juni 2002:

Festwoche zum 30jährigen Bestehen der Eirene-Kirche

Juni 2002:

Herma Koehn - Premiere ihres neuen Programms 'Original von der Wasserkante'

Juni 2002:

Gospel-Doppelkonzert - Eirene-GospelJoy & Spiritual Chor Hamburg

Juni 2002:

Klassisches Konzert mit Junko Ikeda (Klavier) & Sigrid Rudl-Kujus (Klarinette)

August 2002:

'Mit Gerhard Schröder gegen die Arbeitslosigkeit' - Veranstaltung mit Anke Hartnagel, Thomas Mirow & Frank Teichmüller zur Arbeitsmarktpolitik und den Vorschlägen der Hartz-Kommission

September 2002:

Eirene-Fest

November 2002:

Ein buntes Musikprogramm mit der Liedertafel Harmonia und Instrumentalsolisten aus Weißrußland

November 2002:

Drei-Chor-Konzert mit: Chorverein Kisdorf-Chorgemeinschaft Waldenau- Eirene Chor

Dezember 2002:

GospelJoy at Christmas Time

Januar 2003:

Ökumenisches Friedensgespräch - Vortrag von A. A. Jacobi

Januar 2003:

Jazz vom Quirijn Mees/Norbert Kujus Quartet

März 2003:

Disskussionsveranstaltung - 'Der Irak-Konflikt - ein unkalkulierbares Risiko?'

April 2003:

Frühlingskonzert - Leitung: Kazuo Kanemaki

April 2003:

Frühlingskonzert mit dem Kanemaki-Chor-Hamburg e.V.

Mai 2003:

Vortrag von RA W. Zauner - 'Alles was R(r)echt ist'

Juni 2003:

Romantische Stücke mit japanisch deutschem Bläserquintett und Klavier

September 2003:

Folkloregruppe 'Runy' aus Polozk/Weißrussland

September 2003:

Eirene-Fest

Oktober 2003:

Klassik Konzert mit dem Eirene Chor

Oktober 2003:

Ökumenisches Friedensgespräch zum 'Kopftuchurteil'

'November 2003:

Adventslesung mit Thorsten Weber (NDR-Kultur) - 'Quittenbrot im Landschaftszimmer'

Dezember 2003:

Sprituals & Christmas Carols - 'GospelJoy at Christmas time'

Februar 2004:

Solokonzert von Arpad Thuroczy (Tenor)

März 2004:

Isabelle Vilmar (Sopran) & Julius Taechl (Klavier) - Lieder- & Arienabend

April 2004:

Klavierkonzert von Julius Taechl, Tenor & Martin Klett, Klavier - Vom italienischen Barock bis zur Deutschen Romantik'

April 2004:

Vortragsabend - Prof. Dr. Hans-Joachim Seeler stellt seinen Roman 'Sterley' vor

Mai 2004:

Klavierabend mit Gunnar Haase

Juni 2004:

Konzert des Eirene-Chor & LandFrauenChor Tangstedt

Juli 2004:

Filmvorführung - 'Luther'

September 2004:

Eirene Fest

Oktober 2004:

'Lieder und Chansons' von und mit Anke Petersen

November 2004:

'Plaudereien am weihnachtlichen Kamin' mit Thorsten Weber (NDR-Kultur) & Julius Taechl (Flügel)

Dezember 2004:

Musikalischer Nachmittag mit Peter Beil bei Kaffee und Kuchen

Dezember 2004:

Großes Weihnachtskonzert mit GospelJoy & Spiritual Chor Hamburg

Dezember 2004:

Töpfermarkt

Februar 2005:

Das Duo Sangha-Komoto-Konzert

März 2005:

Kinderbibelwoche - 'Jesus und seine Freunde'

April 2005:

Weinprobe - 'In vino veritas'

Juni 2005:

'Nacht der Kirchen'

August 2005:

Austausschüler aus Südamerika in der Eirene

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Eirene Organisation (Bitte weitere Auswahl treffen)

Kirchenvorstand (Eirene-Leitungsremium)

- Personalausschuß

- Finanzausschuß

- Bauausschuß

- Kindergartenausschuß

- Kirchenmusikausschuß

- Veranstaltungsausschuß

Festangestellte Mitarbeiter

Ehrenamtliche Mitarbeiter

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Eirene Werbepartner (Bitte ggf. Auswahl treffen)

AB Sicherheitstechnik

ADAM Bürosysteme GmbH

Airport Hamburg

Beck GmbH - Beerdigungsbüro

Bestatter Kiehn - Hahn

Bestatter Kröger Fuhlsbüttel

Bestatter Möller & Sohn

Blumenkörbchen

Cembali Klaviere

Die Wohnkultur

Edeka Ecks

Foto Express-Service

Hausmeisterservice Junga & Hävecker

Haustechnik Thierbach

Heissmangel und Wäscherei

Hotel Marriott

HUK-Coburg

Karbenk Grabmale

Peter's Barber Shop

Rechtsanwälte Zauner & von Poser

Salon Hanne

Selck - Bücher für Langenhorn

Sozial- und Diakoniestation Langenhorn

Spielzeug Putz

Ulmer + Range - Stein- und Bildhauerei/ Grabmale

Willhöft Heizungsbau

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Gottesdienst mit Kinderkirche

Gottesdienste mit Kinderkirche feiert die Gemeinde immer am ersten Sonntag eines Monats. Den Gottesdienst leitet der Pastor, die Kinderkriche dagegen die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen Christiane Weitzmann und Susanne Woelki.Zu Beginn und am Ende des Gottesdienstes sind die Kinder in der Kirche. Nach dem Lob Gottes geht das Team mit den Kindern in die Kinderkirche und feiert diesen Teil kindgerecht mit Spielen, Basteln, Singen, Hören.

Vor dem Abendmahl kommt das Team mit den Kindern wieder zurück und erzählt.
Zum Abschluß des Gottesdienstes feiern alle miteinander Abendmahl.

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Predigtgottesdienst

Gottesdienste haben eine feste Form; diese erleichtert Andacht und Besinnung.
In den verschiedenen Gottesdienstformen stehen jeweils andere Elemente bei der Feier im Mittelpunkt.

Der Predigtgottesdienst hat die Predigt mit den Lesungen im Zentrum.

Damit Sie sich orientieren können, mitsprechen, mitsingen oder auch mitbeten können, ist nachfolgend der genaue Ablauf eines Predigtgottesdienstes aufgezeigt. Die einzelnen Elemente des Gottesdienstes werden dabei noch einmal erklärt:


Eröffnung des Gottesdienstes (Teil 1)
Musik
Lied zum Eingang
Psalmlesung im Wechsel
Gloria patri

Anrufung Gottes
Kyrie
Gloria
Salutatio
Kollektengebet

Stille/Musik

Verkündigung
Lesung der Epistel
Halleluja
Graduallied
Ankündigung des Evangeliums (Die Gemeinde steht)
Rahmung
Lesung des Evangeliums
Rahmung
Das Apostolische Glaubensbekenntnis (Die Gemeinde steht)

Lied

Predigt
Liedstrophe
Abkündigung

Lied

Sammlung und Segen
Fürbittengebet
Vaterunser (Die Gemeinde steht)
Sendung (Die Gemeinde steht)
Segen (Die Gemeinde steht)

Musik

Ende der Ablaufsbeschreibung

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Missions-Gottesdienst

Der Missions-Gottesdienst wird traditionell von den fünf Langenhorner evangelischen Gemeinden zusammen gefeiert. Es folgt eine Beschreibung des Missions-Gottesdienstes im Februar 2001:

Es war für die Eirene-Gemeinde eine ungewohnte Uhrzeit: sonntags 10.30 Uhr Gottesdienst. Und es waren ungewohnte Klänge: das Evangelium des Sonntags hörten wir zum Beispiel in drei Sprachen: Englisch, Deutsch und Kwi, einer Sprache Ghanas. Denn als Gäste empfingen wir diesmal die Afrikanische Gemeinde in Hamburg mit ihrem Pastor Afram. In seiner Predigt betonte Pastor Afram, daß das Evangelium allen Menschen gilt: den Starken und Erfolgreichen wie auch den Sündern und den Schwachen. Ganz besonders gilt es aber den Menschen, die Hilfe brauchen.

Die Gemeinschaft im Gottesdienst, der viele durch seine Lebendigkeit mitgerissen und Freude bereitet hat, wurde im Gemeindesaal bei einem gemeinsamen Mittagessen fortgesetzt. Die Mittagessen haben zwei Frauen der Afrikanischen Gemeinde am Samstagnachmittag in unserer Küche vorbereitet. Die Mitglieder der Tanzania-Arbeitsgruppe haben in dem Gottesdienst das gemeinsame Projekt der Langenhorner Gemeinden für die Ulanga-Kilombero-Diözese vorgestellt.

Die Kollekte, die wir gesammelt haben, war zu gleichen Teilen für die Afrikanische Gemeinde in Hamburg und den Schulgeld-Fonds für die Ulanga-Kilombero-Diözese bestimmt.

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Glockenläuten

Über die Art des liturgischen Geläuts gibt es genaue Regeln. Jedoch ist das katholische Geläut anders als das evangelische.

Wenn wir Sonntags zum Vaterunser siebenmal die einzelne Glocke läuten, dann erklingt die mittlere Glocke mit dem Namen 'Eirene' in der tiefsten Tonhöhe 'fis'.

Läuten wir Sonntags und an Festtagen zum Hauptgottesdienst, erklingen alle vier Glocken auf einmal. Aber auch werktags, in unserem Alltag, tritt die Eirene als Verkünderin einer tröstlichen Botschaft an die Welt in Erscheinung. So zieht sich die Kirche mit ihrem Geläut nicht auf die Inseln der Sonn- und Festtage zurück, sondern erinnert auch an Werktagen an den Trost des Evangeliunms und die Allgegenwart Gottes. Einmal oder viermal in der Stunde erinnert die Glocke uns daran, daß es noch etwas anderes und höheres gibt als unser gehetztes und vergängliches Erdenleben.

Die Uhrzeit wird zur vollen Stunde geläutet, und zwar üblicherweise so: um ein Viertel nach der vollen Stunde einmal, um halb zweimal, um Viertel vor dreimal und zur vollen Stunde viermal mit der hohen Glocke 'Frieden' "h". Anschließend wird zur vollen Stunde mit Pax "e" die Zahl der vollendeten Stunden geläutet. Es drückt soetwas aus wie: "Die zeit ist in Gottes Hand.".

Bei einer Trauung erklingt die tiefe Glocke 'Pax' "e" zusammen mit den beiden hohen Glocken 'Shalom' "a" und Frieden "h". Einige Läutgewohnheiten sind im Laufe der glockenlosen Kriegszeiten verlorengegangen und danach in Vergessenheit geraten, oder aber ihr Sinn wird heute nicht mehr verstanden. So zum Beispiel bei der Abendmahlsglocke, der Segensglocke, der Wetter- und der Feuerglocke.

Auch das Ein- und Ausschalten der einzelnen Glocken geschieht nach der Läuteordnung. Im Einläuten vor dem Gottesdienst ist ab vier vorhandenen Glocken auch die Kirchenjahreszeit hörbar; in der Advents- und Passionszeit erklingen die Glocken ernster als in der übrigen Jahreszeit.

Beim Ausschalten müssen die Glocken von oben her langsam bis zur tontiefsten hin verstummen, nicht gleichzeitig oder gar nach oben hin. Als letztes wird also die tiefste Glocke 'Pax' noch mit einem einzelnen Schlag zu hören sein.

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Kollekten und Spenden

Wenn Ihnen die Projekte unserer Kirche am Herzen liegen und Sie diese unterstützen möchten, danken wir Ihnen dafür sehr und freuen uns über Ihre aktive Mitarbeit oder Ihre finanzielle Zuwendung. Für den letzteren Fall nennen wir die Bankverbindung der Eirene-Kirchengemeinde:

Kontonummer 1032/212209 bei der HASPA (BLZ 200 505 50)

Eine Spendenbescheinigung können wir Ihnen selbstverständlich auch ausfertigen.

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Der Geburtstag der Kirche: Pfingsten

Wir feiern den Geburtstag der Kirche in unserem Gottesdiensten. Die biblische Grundlage desselben steht im zweiten Kapitel der Apostelgeschichte:

"Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander. Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen zerteilt, wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, und sie wurden alle erfüllt von dem heiligen Geist und fingen an, zu predigen in anderen Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen. Es wohnten aber in Jerusalem Juden, die waren gottesfürchtige Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. Als nun dieses Brausen geschah, kam die Menge zusammen und wurde bestürzt; denn ein jeder hörte sie in seiner eigenen Sprache reden. Sie entsetzten sich aber, verwunderten sich und sprachen: Siehe, sind nicht diese alle, die da reden, aus Galiläa? Wie hören wir denn jeder seine eigene Muttersprache? Parther und Meder und Elamiter und die wir wohnen in Mesopotanien und Judäa, Kappadozien, Pontus und der Provinz Asien, Phygien und Pamphylien, Ägypten und der Gegend von Kyrene in Libyen und Einwanderer aus Rom, Juden und Judengenossen, Kreta und Araber: wir hören sie in unsern Sprachen von den großen Taten Gottes reden. Sie entsetzten sich aber alle und wurden ratlos und sprachen einer zu dem anderen: Was will das werden? Andere aber hatten ihren Spott und sprachen: Sie sind voll von süßem Wein"

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Ostern

Ostern ist nicht nur das wichtigste Fest der Christen, es ist auch das Fest der heidnischen Bräuche und älter als das Christentum.

Der Name Ostern kommt vermutlich von der altdeutschen Gottheit, der Frühlingsgöttin Ostera oder Eostre. Ihr zu Ehren wurde schon in vorchristlichen Zeiten im Frühling ein Freudenfest gefeiert. Sprach-forscher meinen, daß das Wort Ostern von dem altdeutschen „ostra“ stammt, das die Zeit bezeichnet, in der die Sonne wieder genau im Osten aufgeht.

Der Zeitpunkt, auf den der Ostersonntag fällt, hängt vom Frühlingsanfang und dem Mond ab. So wird der Tag des Osterfestes jedes Jahr neu errechnet. Es ist der erste Sonntag nach dem ersten Vollmond nach Frühlingsanfang.

Viele Osterbräuche sind überliefert und noch heute lebendig.
Das bekannteste Symbol für Ostern sind die Ostereier. Nach altem Volksbrauch ist das Ei das Symbol für Fruchtbarkeit, Frühling und Neubeginn des Lebens.

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Die Bibel

Das Wort 'Bibel' stammt aus der griechischen Sprache und bedeutet 'Bücher' (biblia). Denn die Bibel ist ursprünglich eine Sammlung einzelner Schriften respektive Büchern. In der evangelischen Ausgabe besteht sie aus 39 Schriften des Alten Testamentes, 27 des neuen Testamentes und noch weiteren 11 Spätschriften des Alten Testamentes (Apokryphen bzw. Deuterokanonische Schriften). Diese Sammlung von 77 einzelnen Büchern kann durchaus mit einer Bibliothek verglichen werden.

Obwohl ihre Niederschrift schon vor langer Zeit abgeschlossen wurde, ist sie noch heute das meist übersetzte und am weitesten verbreitete Buch. Die Bibel berichtet von der Entstehung der Welt und ihre Geschichte. Sie schildert das Schicksal des Volkes Israel, erzählt aus ihrem Leben und von deren Ordnung und Gesetzen. Sie berichtet von Auseinandersetzungen, die das Volk im Innen- und Außenverhältnis erlebte. Was die Bibel jedoch von einem Geschichtsbuch unterscheidet, ist, daß sie die Ereignisse der Weltgeschichte in einer Relation zu Gott beschreibt. Die Verfasser der verschiedenen biblischen Bücher legen Zeugnis ab, daß nach ihrer Auffassung hinter allen vordergründig irdischen Ereignissen und Geschehnissen Gottes Wille sowie Gottes Handeln mit seiner Schöpfung steht. Dadurch wollen sie andere zum Glauben hinführen oder sie im Glauben bestärken.

Die neutestamentlichen Schriften erzählen dann, wie die Liebe Gottes in Jesus Christus für alle Menschen sichtbar geworden ist. Mit seinem Sterben nimmt er unseren Ungehorsam und unsere Schuld stellvertretend auf sich. Und mit dessen Auferstehung zeigt Gott den Menschen, daß er eine neue Hoffnung für sie bereithält, die den Leben einen neuen tieferen Sinn gibt.

Im Jahre 1452 hatte Johannes Guttenberg in Mainz als erstes gebundenes Werk die Bibel gedruckt, in einer Auflage von 200 Exemplaren. Heute ist sie in 2200 Sprachen erhältlich. Alleine der Weltbund der Bibelgesellschaften verbreitet Jahr für Jahr etwa 20 Millionen Exemplare.

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Taufe, Konfirmation, Abendmahl & Segen

Die evangelische Konfirmation ist seit ihren Anfängen im Reformationszeitalter auf unterschiedliche Aufgaben hin gedeutet worden:
Rechenschaft über empfangene Glaubensunterweisung, Eröffnung des Zugangs zum Abendmahl, segnende Bestätigung und Bekräftigung in dem mit der Taufe geschenkten Christsein, persönlich über-nommenes Glaubensbekenntnis, Treuegelöbnis inmitten der Glaubensgemeinschaft, Zuerkennung christlicher Mündigkeit und kirchlicher Rechte, Fürbitte für den weiteren Lebensweg.

Im weiteren Verlauf der zweiten Hälfte unseres Jahrhunderts haben langsam auch andere Einsichten an Boden gewonnen. Mit der Konfirmation kamen bestimmte soziale Funktionen ins Spiel: Man spricht nichtnur sein Ja zur Taufe, man geht vom Kindesalter in die nächste Etappe des Heranwachsens und Erwachsenwerdens. Dies ist auch der Grund für die große Zustimmung zur Konfirmation fgabe geschichtlich der Konfirmation zugewachsen. Sie erkläre die erstaunlich beständige Zustimmung zur Konfirmation, ihre Plausibilität und Akzeptanz, mit der sie sich gegen jeden einseitigen theologischen Legitimationsdruck und kerngemeindlichen Eingliederungswillen zu behaupten vermöge.

So konnte man wissen: Konfirmiert wird nicht gegen die latenten Wünsche der Konfirmanden und Konfirmandinnen und ihrer Familien, sondern im verstehenden, deutenden und weiterführenden Eingehen darauf. Die festliche Handlung darf nicht von der ihr öffentlich zuerkannten Funktion getrennt werden. Bei der Konfirmation wird christlicher Glaube also kasusbezogen, biographierelevant, lebenshermeneutisch ins Spiel gebracht.


2.2 Konfirmation als Amtshandlung im Lebenslauf

Ist die Konfirmation eine kirchliche Amtshandlung (»Kasualie«), die durch eine bestimmte Etappe in der Biographie der Heranwachsenden erfordert wird - mit welchen Sinngebungen im einzelnen hat man es dann dabei zu tun? Für wen ist sie erfahrungsgemäß ein »sprechendes Ereignis«?

  1. Konfirmation als Kasualie für die Jugendlichen und ihre Bezugsgruppe: Es ist gar nicht so leicht zu bestimmen, inwiefern die Konfirmation aus der Sicht der Jugendlichen ein biographischer Kasus ist. Denn zur Jugend gehört man schon vorher und noch lange danach, das Erwachsenwerden ist keinesfalls auf diesen Zeitpunkt konzentriert; eine Statuspassage liegt also nicht (mehr) vor. Allenfalls finden sich noch rudimentäre Elemente, etwa wenn mit der Konfirmation der Alkoholgenuß in der Familie offiziell legitimiert wird. Ob die Jugendlichen mit der Konfirmation die Ablösung von den Eltern begehen, ist ebenso zu bezweifeln. Eher ist an die anhaltende Erfahrung des Nicht-mehr-Kind-Seins zu denken, an die körperlichen, psychischen und sozialen Veränderungen, die Zeit des Wandels überhaupt. Ist die Konfirmation ein Fest des Wertseins, des Wertzuwachses, des Anerkanntseins? Lebensgeschichtlich ist es einmalig. Für die Gruppe der Konfirmanden und Konfirmandinnen kann es ein Fest der begrenzten Gemeinschaft sein, ein Fest derer, die sich für das Konfirmiert-Werden entschieden haben, eventuell ein Fest dieser »Gemeinde auf Zeit« (vgl. 4.9).

  2. Konfirmation als Kasualie für die Eltern: Den Erwachsenen wird das Heranwachsen ihrer Kinder als ein Wandel, der ihre eigene Person und die Beziehungen zwischen allen Familienangehörigen betrifft, meist in höherem Maße bewußt als den Heranwachsenden selbst. So wird mit der Konfirmation für die Erwachsenen, die den Jugendlichen am nächsten stehen, ein Abschied zum Thema. Es ist der Abschied von den Bedeutungen, die sie bislang für ihre Kinder und diese für sie hatten, sowie von den Beziehungen und Regeln, die bislang für sie und ihre Kinder galten (vgl. 2.3). Konfirmation ist kein häufiges Ereignis in einer Eltern-, Mutter- oder Vaterbiographie, aber doch ein prinzipiell wiederholbares.

  3. Konfirmation als Kasualie für die Verwandtschaft und ihr Umfeld: Andere Erwachsene kommen ebenfalls in den Blick, insbesondere die Großeltern, auch die Paten. Sie verkörpern aus der Sicht der Jugendlichen oft authentische Alternativen zu ihren Eltern. Jedenfalls repräsentieren sie das gestaffelte soziale Umfeld und die historische Herkunft. Erst mit drei Generationen wird eine wiederholte Praxis Tradition. Bislang ist Konfirmation ein stetig wiederkehrendes Ereignis im familien- und verwandtschaftsgeschichtlichen Zusammenhang. Allerdings ist diese Ebene durch Geburtenrückgang und Einzelkindfamilien stark der Veränderung ausgesetzt. Kinder wachsen mit weniger Onkel und Tanten, Cousinen und Cousins als früher auf oder auch ganz ohne sie.

  4. Konfirmation als Kasualie für die Kirchengemeinde: Sie begeht ein (kirchen)jahreszyklisches Fest der Kontinuität, Identität und Weiterexistenz der Kirche. Im Unterschied zu anderen jahreszyklischen Ereignissen (z.B. Kirchweih, Gemeindefest) werden mit der Konfirmation Erwartungen verbunden, die auf die erfolgreiche Weitergabe des Glaubens an die nachwachsende Generation und die Teilnahme an den vorgegebenen Formen des Gemeinde- und Kirchenlebens abzielen. Verglichen mit anderen Kasualien und mit der Taufe sind die Erwartungen und Anforderungen an die Konfirmandinnen und Konfirmanden ungleich höher.

  5. Konfirmation als Kasualie, die eine Öffentlichkeit besitzt: Das weitere soziale Umfeld (Milieu, Stadtviertel, Dorf, Nachbarschaft, Mitschülerinnen und -schüler, Arbeitskollegen und -kolleginnen der Eltern) ist gleichfalls mitbetroffen. Das Fest legt Verhaltensweisen nahe, mit denen man auf eine Kenntnis- und Anteilnahme über den privaten und kirchengemeindlichen Kreis hinaus rechnet (Kleidung, Gaststätten, Befreiung vom Schulunterricht am Folgetag).

Die Aufzählung von Sinnbezügen zeigt, daß die Konfirmation für die Jugendlichen gewiß ein wichtiges Fest ist; sie stehen in dessen Mittelpunkt, umgeben von einer mehrfachen Aufmerksamkeit. Es zeigt sich aber auch, daß ausgerechnet für die Jugendlichen selbst nicht ohne weiteres einzusehen ist, inwiefern die Konfirmation auf etwas ganz Neues, auf eine Schwelle in ihrem Lebenslauf bezogen sein soll, deren Überschreiten sie gerade zu diesem Zeitpunkt erleben. Darüber hinaus tragen tiefgreifende politische und gesellschaftliche Wandlungen dazu bei, daß das Urteil nicht nur über den Zeitpunkt (vgl. 1.3), sondern auch über den Schwerpunkt der Konfirmation unsicher wird. Am Ende dieses Jahrhunderts und nach der institutionellen Wiedervereinigung der östlichen und westlichen Kirchen, die durch Jahrzehnte hin unterschiedlichen Herausforderungen und Erfahrungen ausgesetzt waren, ist der mit dem Stichwort »Passageritus« bezeichnete Konsens über den Sinn der Jahrgangskonfirmation nicht mehr ohne weiteres herzustellen, und dort, wo er schon bestand, läßt er sich nicht mehr unbefragt durchhalten. Das hat vor allem drei Gründe (vgl. 1.3):
Die Konfirmation hat im Osten Deutschlands ihre sozialanthropologische Funktion für einen großen Teil der Bevölkerung an die Jugendweihe abgegeben, die auch ohne politischen Druck und sozialistisches Umfeld weiterbesteht. Ebenso findet in den alten Bundesländern die Jugendweihe - nicht zuletzt aufgrund des Zuzugs aus den neuen Bundesländern - mehr Beachtung als früher und wird inzwischen in unterschiedlicher Weise angeboten.

Ein ähnlich großer Teil der ostdeutschen Bevölkerung verzichtet sowohl auf die Konfirmation als auch auf die Jugendweihe. Man kommt offenbar ohne ein Ritual aus, das gemeinsam mit den Jahrgangsgleichen begangen wird.

In beiden Teilen Deutschlands hat die gesellschaftliche Entwicklung, insbesondere die zunehmende Individualisierung und Pluralisierung der privaten Lebensbereiche, zu einer Diffusion des an die Konfirmation herangetragenen Kasualanliegens geführt. Es ist weniger deutlich als früher, was für ein Übergang für welchen Ausschnitt der Beteiligten und mit welcher Zielsetzung zu unterstützen wäre.

Für das Verständnis der Konfirmation gibt es also sehr unterschiedliche Bedingungen. Um so mehr müssen die jeweiligen individuellen Sinngebungen in die Konfirmandenarbeit der einzelnen Kirchengemeinde einbezogen werden. Der anthropologische Ansatz in der Erschließung der Handlung darf nicht einfach überblendet werden durch Ziele, die sich scheinbar auch ohne Rücksicht auf die Wandlungen im Erfahrungsfeld Jugend und ohne Rücksicht auf die Wandlungen in der sich ausdifferenzierenden Wertwelt verfolgen lassen. Zugleich aber sind die Exponenten des konfirmierenden Handelns der Gemeinde (vgl. 1.1), vor allem die Pfarrerinnen und Pfarrer und die Verantwortlichen im gemeindepädagogischen Dienst, in ihrer ganzen Person und im Blick auf das gefragt, was mit der Konfirmation vertreten wird (vgl. 4.7). Sie müssen über die Kenntnis der gesellschaftlichen Wandlungen hinaus wissen, was sie selbst dauernd bereit halten und mit eigenem Verständnis einbringen sollten, damit sich die Erfahrungen und Erwartungen der sehr unterschiedlich motivierten Beteiligten eben daran klären können. Es ist dies, summarisch gesprochen, das Licht, das von der erschlossenen Taufe und dem »sprechenden« Abendmahl (vgl. 2.3) her in das komplizierte Leben der jungen Menschen fällt und dort als Segen empfangen werden darf.


2.3 Taufe, Abendmahl, Segen

Taufe und Abendmahl sind in der kirchlichen Unterweisungstradition diejenigen Größen, die der Konfirmation am nächsten stehen. Anders ausgedrückt: Es gibt neben der Konfirmation und der Hinführung zu ihr kein anderes Feld pädagogischen Handelns der Kirche, auf dem so nachdrücklich beide Sakramente gemeinsam zu lebensweltlicher wie biblischer Entfaltung gebracht werden wollen. Zur Taufe gehört, liturgiegeschichtlich gesehen, aber auch die segnende Handauflegung. Sie hat sich nach allgemeiner Einführung der Kindertaufe von dieser zeitlich getrennt und ist dann die relativ selbständige Handlung geworden, die in der katholischen Firmung und in der evangelischen Konfirmation ihre kasuelle Ausprägung gefunden hat. So gehört die lebensweltliche und biblische Entfaltung dessen, was Segen ist, zum Weg zur Konfirmation. Es spricht viel dafür, daß gerade dieses scheinbar Fremde die Jugendlichen in ihrer Situation bewegt und auch die Eltern. Die Eltern sind nämlich innerlich wie äußerlich einerseits mit dem Gewinn beschäftigt, den ihr gegenwärtiges Erwachsenenleben im Vergleich zu den Beschränkungen ihrer vergangenen Kindheit bedeutet, andererseits aber ebenso mit den Verlusten in dieser Gegenwart, noch dazu angesichts der Verunsicherungen und der Zwänge, die für die Zukunft zu befürchten sind.

  1. Die Taufe ist das einzige Sakrament, das alle Kirchen gemeinsam haben; als wahrhaft ökumenisches Sakrament bezeugt sie die Einheit der Kirche, wie sie in ihrer künftigen Fülle verheißen ist. Entsprechend ist die Taufe im Gottesdienst zu feiern. Sie erfolgt im Namen des dreieinigen Gottes und ihm zum dankbaren Lobpreis für diese Gabe. Sie ist eine Handlung, in der Gottes Gnade diesem Kind jeweils persönlich zuteil wird und die einen Lebensweg mit Gott eröffnet. Sie ist zugleich sakramentales Zeichen der Annahme in der Gemeinde. Die Konfirmation erinnert in vergewissernder Absicht an diese vorlaufende Liebe Gottes: Er hat den Menschen in der Taufe in die Gemeinschaft mit sich selbst und seiner Kirche aufgenommen. Die Konfirmation ergänzt also nicht die Taufe und wiederholt sie nicht. Deshalb wird nicht »in die Gemeinde hinein konfirmiert«. Vielmehr ist zu fragen, wie heute für Jugendliche erfahrbar wird, was in der Taufe bereits geschah.

  2. In Situationen, in denen die Kindertaufe ihre unangefochtene Selbstverständlichkeit verliert und in denen also zusammen mit den Getauften auch Nichtgetaufte eingeladen werden, zeigt sich konfirmierendes auch als taufendes Handeln. Indem die Taufe sich an die einzelnen wendet - die Namensnennung ist signifikanter Ausdruck dafür -, bejaht und erneuert sie das Individuum in seiner geschöpflichen Eigenart und Einmaligkeit. Sie steht gegen jeden Kollektivismus. Zugleich beschenkt sie - gegen alle Erfahrungen, die der junge Mensch in der Konkurrenzgesellschaft machen wird - mit der Zusage, daß Gottes Zuwendung nicht von der eigenen frommen Vorleistung abhängt. Die Konfirmation wie das gesamte Handeln, in das sie eingelagert ist, will dieses bejahende und erneuernde Voraussein Gottes zugunsten des Menschen bewußt und für seine jeweilige Lebenswelt bedeutsam machen.

  3. Während die Taufe dem einzelnen seinen Weg unter der Verheißung Gottes eröffnet, ist das Abendmahl das Sakrament derer, die gemeinsam unterwegs sind und denen im Abendmahl zusammen mit Jesus Christus selbst die Vergebung der Sünden nicht nur als Zeichen vergegenwärtigt, sondern als »das Gut selber« zu eigen wird (M. Luther, Großer Katechismus). Sie bedürfen dieses Gutes immer neu zur Stärkung auf ihrem Weg. Schon im gegenseitigen Wahrnehmen und gemeinsamen Teilen scheint wider, wie Gott selbst ihre Stärke wird. Deshalb ist es angemessen, Abendmahlsfeiern schon in den Prozeß des konfirmierenden Handelns einzubeziehen, also die inhaltliche Erschließung des Abendmahls nicht von seiner Praktizierung zu trennen. Es ist zu hoffen, daß die von den Jugendlichen mitgestalteten und auch als Zuwendung zueinander erlebten Abendmahlsfeiern im Vollzug ihren Inhalt selbst auslegen; daß sie zum »sprechenden Zeichen« werden und die Feier insgesamt das predigt, was das Sakrament meint.

  4. Beide Sakramente betreffen als »sprechende Zeichen« das volle Menschsein - die Taufe dessen Individualität, das Abendmahl dessen Sozialität - und weisen zugleich auf das, was ein Leben vor Gott und in der Kirche ausmacht. Die Symbole Wasser, Brot und Wein sind durchscheinend für das, was in unserer Welt lebenswichtig bleibt. Verbunden mit dem wirkenden Wort sind sie Selbstvergegenwärtigung und Selbstgabe Jesu Christi, der allem kreatürlichen Empfangen, Gestalten und Bewahren entgegenkommt, ihm aber dennoch heilvoll überlegen ist.

  5. Konfirmation heißt in manchen Gegenden auch Einsegnung. Der unter Auflegung der Hände gesprochene Segen ist für viele Erwachsene nicht zu Unrecht der Kernpunkt des Konfirmationsgottesdienstes. Von zentraler Bedeutung ist ferner der Konfirmationsspruch. In ihm konzentriert sich die in der Konfirmandenarbeit praktizierte Beschäftigung mit der Bibel, und die meisten Konfirmandinnen und Konfirmanden suchen ihn selbst und sehr bewußt aus. Die im biblischen Konfirmationsvers aufgenommene Glaubenserfahrung wird wie der Segen als Zuspruch für das vor einem liegende Leben empfunden. In dem persönlich zugedachten Wort und in der Zeichenhandlung des Segens rückt Gottes Beistand sinnfällig nahe.

Ist heute der Segen für die Jugendlichen eine ferne, nur schwer vermittelbare Größe? Von der prallen Lebensfülle her gesehen, mit der die Segensvorstellung uns über das Alte Testament erreicht, müßte das nicht so sein. Im übrigen ist die Lebenswelt heutiger Jugendlicher auch eine Zeichenwelt. Sie ist auf eine Weise angefüllt mit jugendspezifisch kodierten Heils- und Unheilszeichen, mit symbolischen Vollzügen, mit Erkennungsmerkmalen für Zugehörigkeit und Abgrenzung, daß es nicht schwer sein sollte, die Segensgebärde der Konfirmation zu erschließen. Die klassische evangelische Segensformel zur Konfirmation (aus der Kasseler Kirchenordnung von 1539) lautet: »Nimm hin den Heiligen Geist, Schutz und Schirm vor allem Argen, Stärke und Hilfe zu allem Guten von der gnädigen Hand Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.« Auch dort, wo diese Formel heute als sperrig oder altertümlich empfunden wird, eignet sie sich nach wie vor zur Interpretation des Gemeinten inmitten religiös aufgeladener Zeichensysteme jugendlicher Lebensräume. Allerdings darf nicht verkannt werden, daß der Konfirmationssegen (ähnlich wie Ordinations- und Trausegen) an Voraussetzungen gebunden wird.

So zeigt sich ebenso von der Segenshandlung her: Eine überzogene Gegenüberstellung von anthropologisch-sozialem und theologisch-ekklesialem Ansatz der Konfimandenarbeit ist unangemessen. Es handelt sich um eine falsche Alternative. Eine auf das Heil Gottes konzentrierte Theologie, die Schöpfung, Inkarnation und Erneuerung zu thematisieren weiß, wird immer versuchen, den Menschen auch in ihren realen Lebensbedingungen gerecht zu werden - in Bekräftigung und Korrektur ihrer Hoffnungen, in Annahme und Überbietung ihrer Antworten. Von dieser Weite empfängt auch der Konfirmationsgottesdienst, den die Jugendlichen zusammen mit ihren Familien und der Gemeinde feiern, seine Eigenart.


2.4 Aktuelle Fragen zur Ordnung der Konfirmation

Wenn Taufe und Abendmahl für die Konfirmation ihre Schlüsselstellung behalten sollen, sind nicht zuletzt bestimmte Schwierigkeiten in den Blick zu nehmen, die sich daraus ergeben.

  1. Getaufte und Ungetaufte in einer Gruppe: Hier handelt es sich durchaus nicht nur um ein Problem der östlichen Gliedkirchen. Auch im westlichen Teil Deutschlands stellen sich immer wieder Heranwachsende in den Konfirmandengruppen ein, die nicht getauft sind. Zwei Lösungen für die Taufe von Konfirmandinnen und Konfirmanden sind problematisch:
    Das eine Verfahren entspricht der nach wie vor weit verbreiteten Vorstellung von der Konfirmation als der aus sich selbst heraus sinnvollen Jugendkasualie, die allerdings ki